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DmD 2009 (Deauville meets Deauville)



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20.01.2009 20:22 #7
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Am 20.01.2009 um 20:22:35 schrieb unbekannt:

Hallo Motorradfahrer in nah und fern,
wir die Honda Deauvillefahrer aus Sachsen haben die vor Ort Organisation des internationalen Honda Deauville Treffen des DmD übernommen und möchten auch auf diesen Seiten für das Treffen werben. Das Treffen hat eine langjährige Tradition und wird jährlich in einem anderen Land Europas abgehalten. So waren Italien, Luxemburg, Frankreich und Deutschland schon Austragungsort. Wir haben uns nun dafür stark das DmD 2009 in der Euroregion Dreiländereck abzuhalten. Das bedeutet das das Treffen oder besser gesagt die Touren in Tschechien und Polen stattfinden. Als Austragungsort haben wir den bekannten Wintersportort Pec am Fuße der Schneekoppe ausgesucht und mit dem Hotel Horizont einen Partner für die Rahmenveranstaltungen gefunden haben. Nach Gesprächen mit dem Bürgermeister, Hotelchef und auch den Polizeipräsidenten sind wir zu der Auffassung gekommen das die Deauville Fahrer Europas im Herzen des Riesengebirges gern begrüßt werden.
Das Treffen wird vom 22.– 27.06.2009 stattfinden. Im Web gibt es eine Seite in dem das ganze Geschehen um das DmD vorgestellt wird.
Ich werde in den nächsten Tagen stückweise die geplanten Touren hier vorstellen dieses aber nicht ohne vorher den zweiten im Bunde zu erwähnen der diese Touren zu Papier gebracht hat oder besser gesagt in den Rechner gehackt. Steffen aus Görlitz ebenso ein Mitglied des Stammtisch Deauville Sachsen hat dieses vollbracht und mir freundlicher Weise zur Veröffentlichung hier zur Verfügung gestellt.
Ich hoffe ich kann eure Neugier an einer traumhaften Gegend zum Motorrad fahren wecken und euch zum Besuch des Riesengebirges animieren.
Helmar_ZI
20.01.2009 20:43 #6
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Am 20.01.2009 um 20:43:55 schrieb unbekannt:

Hallo,
wie im Eingangsbeitrag angekündigt hier der erste Tourvorschag den wir zum DmD anbieten.
Autor ist Steffen_GR Mitglied des Org.- Teams DmD


Rund um das Riesengebirge

Diese Runde beginnt mit der Auffahrt nach Mala Upa. Eine schön geschwungene Straße bergauf von ca. 640m ü.NN auf 1060m und hinüber die Grenze nach Polen. Diese Straße ist echt nicht schlecht, macht richtig Spaß zu fahren. Aber hier nicht zuviel loben, es sollte ja noch einiges folgen. Weiter geht’s durch kleine Orte wie Kowary, Sciegny, Milkow, Sosnowka und Podgorzyn bis nach Szklarska Poreba. Dieser Ort ist eines der größten Sommer - wie Wintersportgebiete Niederschlesiens. Die Ortschaft liegt in einer Höhe von 440m - 880m , zählt 8.000 Einwohner und verfügt über mehr als 5.000 Gästebetten. Die den Ort umgebende wunderschöne Berglandschaft , die malerischen Wasserfällen und ein gut ausgebautes Wanderwegenetz sind es die, die Urlauber aus ganz Europa während der Sommer - und Wintermonate anziehen. Wer möchte kann hier einen Stopp einlegen und sich vom Tourismus dieser Stadt anstecken lassen. Kurz hinter Szklarska Poreba erwartet uns eine spektakuläre Linkskurve. Die Todeskurve ist eine Straßenstrecke, gebaut in den Jahren 1935 – 1937 von Schreiberhau (Szklarska Poreba) nach Flinsberg (?wieradów). Es ist eine gefährliche und scharfe Kurve, früher gab es hier viele Autounfälle, daher der Name. Die Kurve bietet gleichzeitig einen guten Blick auf das Hirschberger Tal.

Sofort hinter der Kurve beginnt die alte Sudetenstraße. Hinter Swieradow erreichen wir wieder tschechisches Gebiet. Die Grenzübergänge sind heutzutage völlig unspektakulär weil sie durch das Schengener Abkommen nicht mehr besetzt sind. Kurz hinter der Grenze erreichen wir das Riesenfass Obri Sud.Riesenfass.jpg Hier können wir ein paar Fotos schießen oder die bürgerliche tschechische Küche testen. In Hejnice biegen wir links ab. Wenn der nächste Ort Bily Potok passiert ist beginnt eine Straße die einer Alpenstraße in nichts nachsteht. Sie führt uns hinauf auf den Kamm des Isergebirges. Wer Durst hat kann diesen im Wittighaus löschen. Weiter geht’s immer auf dem Kamm entlang bis zu einer Talsperre, welche mit ihrem Reservoir auch die nahegelegene Stadt Liberec nährt. Kurz darauf erreichen wir die E65. Hier beginnt ein kurvenreicher Abschnitt mit autobahnähnlicher Straßenbreite. Auf diesem Stück treffen sich hin und wieder die tschechischen Sportlerpiloten und schleifen ihre Knieprotektoren ab. Knieschleiferstraße.jpg

An der Stelle wo wir rechts abbiegen steht das Hotel Motorest. Hier ist eine Einkehr sehr zu empfehlen. Auf der Verbindungsstraße Nr. 290 geht es weiter bis zur Hauptstraße 14. Auf dieser angekommen biegen wir rechts ab und Fahren über Vrchlabi, Lanov und Cerny Dul wieder zurück nach Pec pod Snezkou.



Gesamtlänge 190km

Fahrzeit ca. 4 Stunden (ohne Pausen)
24.01.2009 10:40 #5
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Am 24.01.2009 um 10:40:10 schrieb unbekannt:

Hallo Leute,
Heute nun Teil oder besser Tour 2 die wir im Rahmen des DmD 2009 im Riesengebirge geplant haben.
viel Spass beim lesen.

Tour zur Spindlerbaude

Zunächst führt uns diese Tour wieder über Horni Marsov, Janske Lazne und Cerny Dul wieder bis nach Vrchlabi. Hinter diesem Ort biegen wir im Kreisverkehr gleich die erste Ausfahrt nach rechts ab. Nach knappen 3 Kilometern biegen wir von der Hauptstraße nach links Richtung Benecko ab. Dieser Abstecher lohnt sich, weil hier eine kleine aber feine Straße zu einem Aussichtspunkt führt. Die Gemeinde Benecko wird zum ersten Mal im Jahre 1628 erwähnt. Sein Gründer soll Beneš gewesen sein. Die Legende erzählt über einen Einsiedler vom Benediktinerorden und über seinen Gefährten - einen Hirsch. Daher soll das Symbol des Ortes entstanden sein - der Hirschkopf mit einem Kreuz zwischen Geweih. Von Benecko aus hat man einen weiten Blick über das Isergebirge bis zum Jested in Liberec. Blick aus Benecko.jpg Hier oben gibt es auch die erste frühe Verpflegungsmöglichkeit. Wieder zurück auf der Hauptstraße führt uns diese direkt nach Spindleruv Mlyn, einem sehr bekannten und beliebten Wintersportort. Um auf den Pass und zur Spindlerbaude zu kommen müssen wir eine Mautsperre überwinden. Diese hebt sich für ein Motorrad bei Zahlung von 100 Kronen. Damit eröffnet sich für uns eine Serpentinenstraße die richtig Spaß macht. Oben angekommen kann sich dann jeder über den grandiosen Ausblick auf die umgebenden Berge (Reifträger, Schneekoppe u.a.) und ins Tal von Spindler Mühle erfreuen. Nach einer kleinen Pause zum Füße vertreten, geht’s wieder den Berg hinab und Richtung Vrchlabi. Unten angekommen biegen wir kurz vor Vrchlabi aber nicht wieder nach Benecko ab, sondern nach links Richtung Strazne. Die erste urkundliche Erwähnung von Pommerdörfl (heute Strazne)stammt aus dem Jahre 1754. Bereits seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde hier Bergbau betrieben und oberhalb des alten Schlesischen Steiges entstand eine Bergwerkssiedlung mit Hämmern und einem Pochwerk. Der Name des Dorfes leitet sich nicht, wie eine Legende behauptet, von einem Ortsgründer aus Pommern ab, sondern von der Bergbautätigkeit, als hier gepumpert - das Erz geschlagen und gepocht - wurde. Stellenweise fühlt man sich hier wie in ein altes aber modernisiertes Märchen versetzt. Hier stehen uralte Holzhäuser neben modernen Villen. Bei Lanov erreichen wir wieder die Hauptstraße und es geht zurück nach Pec pod Snezkou.
Spindlerbaude kl.jpg
Das ist die kürzeste Tour über ca. 140km und einer reinen Fahrzeit von etwa 3 Stunden.



Foto von Spindlerbaude: http://www.spindlerovabouda.cz/fotogalerie.html

Das Foto stammt von dieser Seite
08.02.2009 12:12 #4
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Am 08.02.2009 um 12:12:21 schrieb unbekannt:

Hallo Leute,
Heute nun ein weiterer Teil der Vorstellung unserer Touren welche wir anlässlich des DmD 2009 in der Region Riesengebirge- böhmisches Paradies ausgewählt oder besser erstellt haben.
Wie auch schon im Magazin (6/08) zu lesen gibt es in der Region traumhafte Straßen aber auch kleine verschlungene Wege die sich in einem sagen wir mal naturbelassenen Zustand befinden. Die von uns ausgesuchten Strecken gehen zum Teil auch durch solche Abschnitte aber wenn sich nach 2-3 km Holperstraße ein traumhafter Blick auf Rübezahls Reich auftut ist das Geschüttel schnell vergessen.
Helmar_ZI


Rund um die Schneekoppe

Zuerst fahren wir wieder über Horni Marsov, Cerny Dul und Vrchlabi bis nach Hrabacov. Dort biegen wir im Kreisverkehr rechts ab Richtung Vitkovice und Rokytnice. Die Geschichte von Rokytnice geht bis auf das Jahr 1574 zurück. Heute, ein besonders im Winter, beliebter Ausflugsort. Wenn wir diesen Ort verlassen haben erreichen wir bald wieder die Hauptstraße 14. Diese fahren wir dann nördlich immer am kleinen Flüßchen Jizera entlang, bis zu einer großen Kreuzung, wo wir rechts nach Harrachov abbiegen. Harrachov´s Geschichte geht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1712 wurde hier eine Glashütte errichtet um die sich bald eine neue Siedlung bildete. Seit 1973 besitzt der Ort Stadtrecht und entwickelte sich seitdem zum bedeutendsten Skisportzentrum Tschechiens. Hier gibt es viele kleine und große Geschäfte und Restaurants. Ideal um eine Ruhepause einzulegen.Harrachov.jpg
Skiflugschanze.jpg

Unweit von Harrachov erreichen wir wieder polnisches Gebiet und damit ist es nicht mehr weit bis Szklarska Poreba. Ein Ort, ähnlich dem gerade einen Besuch abgestatteten Harrachov. Durch Szklarska Poreba führt eine gut ausgebaute Europastraße E65. Auf dieser verweilen wir aber nicht lange sondern biegen alsbald rechts nach Karpacz ab. Diese Straße führt uns durch teilweise dichte Wälder direkt bis zum nächsten Stopp. Die Motorräder können hier auf einem bewachten Parkplatz abgestellt werden. Auf höfliche Anfrage ist der Wächter bestimmt bereit Helme und Jacken ebenfalls zu beherbergen. Mit einem kurzen Fußmarsch von etwa 300m können wir die Kirche Wang bestaunen.Kirche Wang.jpg Die Kirche Wang ist eine mittelalterliche (12. Jahrhundert) norwegische Stabholzkirche aus Vang, die 1841 vom preußischen König erworben und in Brückenberg bei Krummhübel, heute Teil der polnischen Stadt Karpacz, wieder aufgebaut wurde. Bei dem Bau der Kirche wurden keine eisernen Nägel benutzt.

Wenn wir dann Karpacz wieder verlassen haben, geht es kilometerlang bergauf zum Grenzübergang Mala Upa. Dort haben wir dann die 1000 Höhenmeter erreicht und es geht eine schön geschwungene Straße wieder bergab bis nach Pec pod Snezkou.



Gesamtlänge 160km mit einer Fahrzeit von ca. 3 Std.
10.03.2009 19:25 #3
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Am 10.03.2009 um 19:25:09 schrieb unbekannt:

Da hast Du dir aber Mühe gegeben. M&R wünscht euch viel Spaß und vor allem anständiges Wetter und eine unfallfreie Fahrt
30.03.2009 15:37 #2
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Am 30.03.2009 um 15:37:47 schrieb unbekannt:

Hallo Leute,
einen haben wir noch. Insgesamt haben wir vier Touren vorbereitet von dreien konntet ihr schon was lesen. Heute nun die letzte Tourvorstellung.
Es handelt sich dabei um einen Abstecher ins böhmische Paradies. Viel Spass beim lesen und vieleicht sieht man sich ja.

Tour böhmisches Paradies

Diese Tour führt uns zunächst Richtung Mlade Buky. Hier biegen wir rechts auf die Hauptstraße 14 ein um sie kurz darauf auch schon wieder nach links zu verlassen. Wir schlendern auf einer kleinen Straße bis wir die Hauptstraße 16 erreichen. Dort fahren wir bis nach Vestrev und biegen links auf die 325 ab. In Debrne verlassen wir diese und es geht links auf die 299. Nach etwa 7km erreichen wir einen ersten Haltepunkt.PICT0064 Talsperre.JPG Die Talsperre Les Království ist eine dem Hochwasserschutz und der Energiegewinnung dienende Stauanlage am Oberlauf der Elbe. Ihr Damm mit zwei neogotischen Torbogenanlagen aus jeweils zwei Ziertürmchen ist eine architektonische Sehenswürdigkeit und wurde 1964 zum Technischen Denkmal erklärt. Der nächste größere Ort den wir erreichen ist Jicin. Der wird von uns aber auf der neu errichteten Umgehung großzügig umfahren. Haben wir das hinter uns gebracht, biegen wir rechts ab und fahren auf kleineren Straßen bis zur Touristenhütte der Prachover Felsen. Wer möchte und gut zu Fuß ist, kann hier eine Besichtigung vornehmen. Dafür müßten aber etwa 2 Stunden eingeplant werden. Für einen kleinen Zwischenhalt reicht die Zeit aber allemal. Kurz darauf kommt bereits das erste mal die imposante Erscheinung der Burg Trosky ins Bild. PICT0077 Burg Trosky.JPG Erbaut wurde sie nach 1380 auf zwei Basaltfelsen, ihr kleinerer und massigerer Turm heißt Baba (Oma), der zweite, höher und schlanker, trägt den Namen Panna (Jungfrau). Damals unannehmbar, trotzte die Burg zahlreichen Angriffen, doch dann wurde sie im 17 Jh. verlassen und nicht mehr bewohnt. Ihre Ruine weckte in der Zeit der Spätromantik im 19. Jh. das Interesse zahlreicher Künstler – Maler und Dichter. Jetzt ist sie der Öffentlichkeit zugänglich und ihr Turm Baba bietet herrliche Ausblicke auf die umliegende Landschaft; bei schönem Wetter soll man sogar die Türme Prags sehen können.

Einen weiteren schönen Aussichtspunkt erreichen wir etwa 20km weiter. Der Kozákov ist mit 744m die höchste Erhebung des Böhmischen Paradieses.PICT0082 Aussicht Kozakov.JPG Berühmt geworden ist der Kozákov durch die an seinen Hängen gefundenen Halbedelsteine, wie Achat, Jaspis, Amethyst, Rauchquarz und Olivin. Schmucksteine vom Kozákov schmücken z.B. die St. Wenzelskapelle im Veitsdom in Prag. Die westliche Flanke des Berges steht seit 1985 auf 159 Hektar als Nationales Naturdenkmal unter Schutz. Vom 40m hohen Aussichtsturm hat man eine fantastische Aussicht in das böhmische Paradies und bis zum Isergebirge. Gleich neben dem Turm gibt es ein empfehlenswertes Restaurant zum Mittagsmahl. Ab Semily folgen wir dem Fluß Jizera um kurz vor Vrchlabi auf die Hauptstraße 14 einzubiegen. Von hier fahren wir über Cerny Dul zurück nach Pec pod Snezkou.

Insgesamt eine lange aber sehr abwechslungs- und ereignisreiche Runde mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Gesamtlänge 187km mit einer Fahrzeit von 4 Std.

So damit sind unsere Touren komplett. Wir hoffen wir konnten euer interesse wecken an einer wunderschönen Gegend im Herzen Europas.
Helmar
02.07.2009 10:02 #1
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Am 02.07.2009 um 10:02:30 schrieb unbekannt:

Hallo Motorradfreunde in nah und fern,
nun ist unser großes lang ersehntes Treffen auch Geschichte. Viele Wochen haben wir darauf hin gefiebert geplant Touren getestet verworfen und neu geplant und dann ist alles wie im Flug vorbei gezogen. Aber es war ein verdammt schöner Flug.
Teilnehmer aus 10 Nationen trafen sich quasi vor unserer Haustür um mit ihren Honda Deauvillen, ok auch ein paar BMW´s und Varas waren am Start, dass Riesengebirge zu erfahren. Nach den Meldeformalitäten und dem Check in im Eventhotel war der erste Tag noch zum freien fahren vorgesehen. Mit einem Franzosen einem Belgier und ein paar deutschen Teilnehmern machte ich mich auf den Weg in Richtung Falkengebirge einem Ausläufer des Riesengebirges. Auf der Tour deutete sich schon an was uns in den nächsten Tagen erwartet. Ein Teilnehmer schrieb passend dazu im Deauville Forum "kommt zur DmD lernt Regen fahren". Es gab an den offiziellen Tourtagen nicht einen der trocken blieb. Sicht in den Kammlagen unter 15m, Dauerregen und teils heftiger Sturm ließen das Fahren nicht immer einfach sein aber bis auf einen klitzekleinen Vorfall blieb alles im grünen Bereich. Trotz der allgemein schlechten Wetterlage oder gerade wegen hat sich das Teilnehmerfeld derart zusammen geschweißt das es eine Freude für uns Organisatoren war zuzuschauen wie sich Biker aus aller Herrgottländer zusammen unterhielten ihre Erlebnisse austauschten und abends gemeinsam auf die "Piste" gingen. Das der Grillabend als Indoor Veranstaltung lief war ebenso wenig ein Problem wie das nach wie vor fehlende Panorama des Gebirges welches uns eigentlich umgab.
Pünktlich zum letzten Tag hatte der Wettergott ein einsehen und hat wenigsten die tschechische Seite mit ein paar Sonnenstrahlen verwöhnt und für kurze Zeit auch mal die Sicht auf Schnee- und Kesselkoppe sowie Reifträger freigegeben. Der abschließende Corso war wieder in Nebel damit sich unsere britischen Freunde heimisch fühlen.
Alles in allem hatte wir eine tolle Woche ohne Stress ich habe viele neue Freundschaften geknüpft und freue mich nun schon auf die DmD 2010 in Portugal.
Danken möchte ich allen die dieses Treffen durch ihr Engagement möglich gemacht haben und die mit viel guter Laune die grauen Wolken vertrieben haben.
Helmar




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