Fahrtest TomTom & Garmin - Mensch gegen Computer


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22.01.2012 20:41 #17
MR-Alex

Da in M&R auch viele Leser TomTom Navigationsgeräte besitzen und auch nach Seminaren usw. gefragt haben (welche wir zwischenzeitlich auch angeboten haben) habe ich mir die Mühe gemacht und noch einmal einen ausfürhlichen Fahrtest vorgenommen.

Gefahren wurde mit einem Handgerät mit aktuellem Kartenmaterial. Da meines Wissens die Routenberechnung der TomTom-Geräte identisch ist sollte das Modell keinerlei Rolle spielen.


Die Aufgabe:

Ziel war ein Ort in Südwest Thüringen an der Grenze zu Bayern. Vom Startort Osterode im Harz gibt es keine vernünftige Autobahnverbindung bzw. nur eine, die mit einem erheblichen Umweg verbunden ist.

Das Wetter war grausig, daher war das klar erklärte Ziel -> bitte auf schnellstem Weg.

Die Strecke beträgt auf kürzestem Weg ca. 140 km (Landstraße).


Die Aufgabe für das Gerät demnach:

- Bitte schätze ab welcher Weg der schnellste zum Ziel ist unter Berücksichtigung aller möglichen Verbindungen und bring micht zu einem mir nicht bekannten Ziel.

Die Bedinungen:

- auf der Hinfahrt wird strikt die Strecke gefahren, die das Navigationsgerät empfiehlt
- auf der Rückfahrt suche ich mir meine Route selber aus. Trotz fehlender Ortskenntnisse orientiere ich mich lediglich an Straßenschildern und meiner Geographiekenntnisse.
- auf beiden Fahrten wurden Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten und ein etwa identischer Fahrstil gewählt.



Das Ergebnis:

Navigationsgerät:
Erschreckend! Das Navigationsgerät lies zunächst die Eingabe der Hausnummer nicht zu, sondern kannte lediglich Hausnummer von 1-15. Ich allerdings suchte ich nach der 26. Die Streckenführung erschien mir zunächst logisch. Auf kürzestem Weg zur nächstgelegenen Autobahnauffahrt. Dann ging es die A7 Richtung Süden, was mir soweit auch einleuchtend erschien. In Bad Hersfeld ging es ab auf die A4 und Richtung Osten. Soweit so gut! Jetzt ging es allerdings los. Ich fuhr rund 60 Kilometer Autobahn bis mich das Navigationsgerät von dieser abfahren lies. Zur großen Überraschung ging es nun über Landstraßen rund 20 km wieder zurück Richtung Bad Hersfeld. Bei Betrachtung anschließend an den Test konnte festgestellt werden, dass ich die letzten 60 km einen großen Kreis zum Ziel gefahren bin, aber dazu später mehr. Letztendlich im Zielort angekommen lotze mich das Gerät zur ausgewählten Hausnummer 15. Der Ort war sehr verbaut. So befand sich gegenüber der Hausnummer 15 zu allem Übel die Hausnummer 4. Ein richtiges System bei der Vergabe der Hausnummern blieb mir verborgen. Ich fuhr demnach die Straße komplett durch und konnte das genannte Haus nicht finden und musste, da es sich um eine Einbahnsstraße handelte in die nächste Straße einbiegen. Von meinem Beifahrer wurde das Navigationsgerät derweil neu gestartet, damit es uns wenigstens zur gesuchten Straße zurückführen möge, allerdings verweigerte dieses komplett den Dienst, da es für sich empfand, dass wir weiterhin am Ziel angekommen wären.

Ich fuhr also einmal im Kreis zurück zu der Straße, auf die ich dieses mal auf Grund einer durchgezogenen Linie nicht einbiegen durfte und fuhr ca. 100m weiter, um einen geeigneten Ort zum Drehen zu finden. Zu unserem Erstaunen mussten wir feststellen, das dort die Straße auf der anderen Seite weiterging. Mehr zufällig als wirklich "hingeführt" bogen wir in die Straße ein und haben wenige Sekunden unser Ziel erreicht.

Reine Fahrzeit: 2:45 Minuten
Strecke: ca. 195km


Mensch:
Der ein oder andere bringt jetzt sicher Verständnis für mein Verhalten auf und denkt sich "das kann ich besser" und genauso ging es mir, womit die Idee zu diesem Test entstand.

Ich habe behauptet:
In spätestens 2 Stunden sind wir zu Hause und ein Besuch bei einer bekannten Fast-Food-Kette ist auch noch drin!

Also fuhren wir los. Vielleicht war ich ein wenig aufgeregt, aber auf jeden Fall bog ich direkt an der ersten Kreuzung falsch ab... dachte ich zunächst. Wenige Meter später leuchtete ein blaues Autobahnschild auf und einige hundert Meter später befanden wir uns direkt auf der Autobahn. Die erste Feststellung des Tages -> Das TomTom zog in diesem Fall 20 km auf der Landstraße rund 10 km auf der A4 vor.

Das ging ja gut los. Kaum 30 Minuten Fahrtzeit und schon 15 Minuten und rund 10 km gespart. Allerdings sollte die Herausforderung noch auf mich zukommen. Wie oben erwähnt wäre es vermutlich für jeden einfach auf direktem Weg auf der Autobahn nach Hause zu kommen. Da ist aber noch der Umweg. Der direkte Weg auf der Autobahn wären sicher 220 km, also 70 km Umweg gewesen, daher musste ich früher oder später aus dem Bauch heraus entscheiden, wann ich von der Autobahn abbiege. Hinweisschilder gab es dort keine, die mir weiterhelfen würden. Außerdem wollte ich in diesem Fall schon einen Großteil auf der Autobahn verbringen, allerdings müsste die Schleife Richtung Osten abgekürzt werden, da die A4 viel zu weit südlich verläuft.

Ich musste also ohne großartige Ortskenntnisse und Landkarte einen Weg zur A7 finden.
Was mir schwer vorkam stellte sich am Ende als ganz einfach raus. Ich blieb einfach pauschal 25 km weniger auf der A4, als es das Navi auf der Hinfahrt tat und fuhr ab. Wenige Meter darauf leuchtete ein Schild A7 - Homberg(Efze) auf. Weitere 5-10 km auf einer 4-spurigen Schnellstraße führten mich zur A7 und Richtung Heimat.

Um es kurz zu machen: Wir erreichten inklusive kurzer Futterpause nach 1:55 h und 160 Kilometern unsere Redaktion auf einer definitiv auch nicht optimalen Route, sondern einer die nur nach Schätzungen per Gehirn berechnet wurde.


Fazit:

Ich finde es unglaublich, dass es einem orts_un_kundigem Menschen auch nur möglich ist ohne Landkarte eine computergestütze Berechnung für mehrere hundert Euro, die auf Routen bzw. Kartenmaterial zurückgreifen kann, so vernichtend zu schlagen.

Ich bin der letzte, der Navigationsgeräte anderer Hersteller als fehlerfrei empfindet, aber das war an diesem Tag wirklich der Gipfel. Ich persönliche benutze ein Garmin zumo 500 und kann sicher nicht behaupten, dass dies keine merkwürdigen Vorschläge machen würde, allerdings in einem kleinerem Umfang und auch so, dass die meissten mit gesundem Menschenverstand auszumerzen wären und man sich quasi daran gewöhnt hat. Damit Sie mich richtig verstehen. Ich versuche hier niemanden ein Garmin unterzujubeln oder bin weder von Garmin animiert noch bezahlt, noch wären Sie (Werbe-)Partner des Magazins. Ganz im Gegenteil. Wir erhalten nicht einmal wirkliche Unterstützung für unsere Seminare, die wir komplett auf Eigeninitiative anbieten. Es geht hier lediglich um Erfahrungen in eigener Sache, da ich einfach enorm viele Empfehlungen für das verwendete Gerät gelesen habe und finde, dass dort anderen Herstellern, wie Data Becker, Medion, Pearl, Garmin und wie sie alle heißen unrecht getan wird!

Das schlimme daran ist, dass die Routenberechnung für vorgefertigte Routen zwischen den einzelnen Punkten so verlaufen dürfte wie die Navigation von A nach B, dass ich mir berechtigte Sorgen mache, ob unsere Touren am Ende auf der Strecke wirklich so aussehenen wie sie es in der Vorschau tun.

Wir haben uns mit Vergleichstests von Navigationsgeräten bisher enorm zurückgehalten, aber ich weiß, dass mein verwendetes Gerät in einigen "seriösen" Magazinen mit Abstand Testsieger wurde. Ein Gerät, welches bei ähnlichem Preis schon ab Werk einen geringeren Funktionsumfang anbietet und ohne Routensoftware ausgeliefert wird, was mir da bereits durchaus merkwürdig vorkam.
Ich möchte hier am Ende nur geraderücken, dass dies absolut nicht der Fall ist. Ein perfektes Navigationsgerät gibt es nicht, das ist klar, aber ein Gerät was so krasse Mängel im Routingverhalten bei einer simplen Navigation von A nach B aufweist ist für mich persönlich "NICHT empfehlenswert" und nichts anderes!


Freuen würde ich mich über andere Nutzer, die ein TomTom verwenden und Ihre Erfahrungen kundtun möchten. Selbstverständlich oder besonders sind auch positive Erfahrungen erwünscht. Besonders wichtig wäre uns auch, wie sich unsere angebotenen GPS-Touren auf dem TomTom nachfahren lassen. Wir sind auch einige Touren mit dem TomTom Rider 2 nachgefahren und konnten da nur geringe Abweichungen von den ursprünglich geplanten Routen feststellen.


P.S. Exakt dieser Test wird mit einem Zweiten Navigationsgerät Anfang Februar wiederholt.
Alles dazu an dieser Stelle.





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Update Teil 2 - Garmin zumo 660


Ich möchte das Ganze an dieser Stelle etwas kürzer halten. Dieselbe Strecke, derselbe Test.


Das zumo stellte sich dabei keineswegs perfekt an, aber konnte dennoch das TomTom klar schlagen. Es kam auf knapp über 2 Stunden Fahrzeit und rund 170 km. Perfekt ist wirklich etwas anderes, war es auch in diesem Versuch schwächer, als eine eigene Routenplanung, allerdings waren hier die Unterschiede "akzeptabel". Wenn man quer durch Deutschland fährt und auf einer Strecke von rund 150 km gerade einmal 10 Minuten verliert ist das für mich kein Drama, da häufig im Vordergrund steht ohne Sucherei ans Ziel zu kommen, allerdings kann man natürlich auch sagen, dass man in der heutigen Zeit erwarten könnte dass die Technik wirklich die beste Strecke findet.
23.01.2012 07:14 #16
Frankie

Hallo,

auch Garmins machen durchaus Probleme. Es ist schon gut, wenn auch sein eigenes Gehirn einschaltet, wenn man sich von Navis leiten lässt.

LG Frank
23.01.2012 08:32 #15
Brezel

Frankie hat geschrieben

Hallo,

Es ist schon gut, wenn auch sein eigenes Gehirn einschaltet, wenn man sich von Navis leiten lässt.

LG Frank


Das ist der Punkt, ohne denken gehts eben nicht. Wenn man dann noch ein paar Eselsbrücken zur Orientierung weiß, hilft das schon enorm weiter.

Ich fahre lieber mit Karte. Ich kann mich besser orientieren und habe auch eine Übersicht über meine Umgebung. Allerdings ist ein Navi schon ein gutes Hilfsmittel in unbekannten Regionen, mann darf nur nicht Bedingungslos alles glaube was das Ding einem erzählt :-)

26.01.2012 13:03 #14
WSBiker

Ich nutze zwar kein TOMTOM aber…….:o


wenn ich mal schnell von A nach B möchte und kenne jetzt die Strecke nicht genau, schalte ich auch für kurze Fahrten mein ZUMO ein. Gerade in der City wo du dich nicht auskennst, ist das ganz entspanntes ankommen.:P

Bei der Tourenplanung zur Anreise zum Hotel nehme ich Grundsätzlich zuerst die Karte in die Hand um zu schauen was es schönes an Straßenführen entlang der Luftlinie zum Ziel gibt oder ich weis vorher schon genau durch welche Regionen es mich zieht. (Das praktiziere ich auch bei euren Downloads oder sonstige vorgefertigten Touren) Ich gebe die von mir gewünschten Zwischenziele ein und meisten „gut isse“. Durch den Blick auf die Karte behältst du auch trotzt Navi Unterwegs immer die Orientierung und kannst dann auch schon mal von der Route abweichen, weil dir die Richtung an der nächste Abbiegung irgendwie vom Hören bekannt vorkommt oder bei einer Rast fällt einem eine schöne Abweichung ein und willst sie jetzt einfach Fahren. Das Navi rechnet zwar neu aber du weist ja ungefähr wo du dich befindest und kannst die neu berechnete Tour mit der die du im Sinne hast kombinieren. Tolle Sache, zumal ja immer der Hinweis auf´m Navi steht, wann du am Ziel angekommen sollst.

Aufgefallen ist mir beim Touren mit Freunden, wenn diese ihr TOMTOM programmiert haben wie ich mein ZUMO, das die fast Grundsätzlich anders Routen wollen als mein ZUMO. Da wo ich geradeaus fahre wollen die abbiegen oder umgekehrt. Natürlich nicht immer, aber ….. In den Pausen unterhält man sich ja schließlich über solche Abweichungen und fragt sich warum. Anwender oder Sofware?

Ich rede Natürlich nicht von Streckenberechnungen wie Köln – München, also A3 usw.. Solchen Berechnungen gestehe Alternativwege zu, ob´s nun die A61 – A6 und A5 – A8 oder ob lieber A3 über Nürnberg A9 fahren. Ein Blick vorher auf den PC-Bildschirm und du weist wo die Baustellen sind. Ich habe diesen Dienst nicht auf meinem NAVI aktiviert.

Unser Fazit ist auf jedenfall fast immer gewesen; Mit dem TOMTOM wären wir eine nicht so schöne Tour gefahren. Selbst manch kleines Sträßchen wurde beim abbiegen nicht erkannt. Sorry an alle TOMTOM Enthusiasten, aber bei uns ist es nun mal so gewesen und auch unsere TOMTOM´ler sahen es so. Und ganz wichtig, Gehirn nie ausklinken......;)

In dem Sinne
WS-Biker
14.02.2012 13:51 #13
MR-Alex

Das Phänomen liegt daran, dass das TomTom keine kompletten Routen abspeichern kann, sondern nur einzelne Punkte und die Strecke dazwischen selber bestimmt. Daher muss eine Routenplanung dann quasi so aussehen, dass man dem TomTom keine Alternativen bietet, um exakt dieselbe Route zu haben.


Teil 2 vom Test mit dem Zumo habe ich in den ersten Beitrag editiert.
29.06.2012 17:49 #12
Teramo

Ich lese hier, schnellste Strecke von A nach B. Dann wird aber bemängelt das das TomTom anders fährt und man nicht so schöne Abschnitte hat.
Wenn ich von A nach B möchte und das dann auch noch so schnell wie möglich, dann interessiert mich doch nicht ob ich Abschnitte hätte fahren können die besonders schön sind.
Ich selber habe nur ein "altes TomTom One". Nich besonders für das Motorrad geeignet, aber es hat mich bisher überall hin gebracht. Wenn ich nun mal den Anschaffungspreis eines Garmin Zumo 660 mit dem eines TomTom Urban vergleiche, dann bekomme ich mindestens 2 TomTom für den Preis eines Zumo 660. Das muß dann, wie hier im Forum beschrieben, auch noch oft getauscht werden weil es nicht richtig funktioniert. Na ja, so hat man dann wenigstens immer wieder mal ein neues Gerät. :D
Unser Spass hat 3 Räder
Spyderfahrer.de
29.06.2012 22:03 #11
MR-Alex

Eigentlich soltle es nicht um "welches Gerät ist teurer" oder "welches ist besser" gehen, sondern um die Wahl der Route von Navis und einer herkömmlichen Fahrt per Straßenschilder.


Und wenns ums Preis-/Leistungsverhältnis geht, dann habe ich gewonnen, denn das Lesen von Straßenschildern is nunmal gratis :P

Reden wir dann doch über Preise kann man sicher feststellen, dass das Garmin einen stolzen Preis hat und lange nicht perfekt arbeitet, aber das TomTom auf die gleiche Stufe zu stellen und zu sagen "das ist genauso gut und noch günstiger" sehe ich nicht so, schließlich hat es das TomTom garnicht geschafft das gewünschte Ziel zu finden und hat mich vor dem falschen Haus einige hundert Meter Luftlinie von dem korrekten Ziel stehen lassen. Tut mir leid, aber da empfinde ich jeden Euro als zu teuer. Die simpelste aller möglichen Aufgabenstellungen sollte jedes Navigationsgerät einigermassen beherrschen egal ob es nun 50 Euro oder 500 kostet.
01.07.2012 08:49 #10
Frankie

Hallo,

ich kenn beides TomTom und Garmin, verwende aktuell aber nur noch Garmin, die sind einfach weiter.

LG Frank
06.07.2012 16:29 #9
Buschmann

MundR hat geschrieben

Eigentlich soltle es nicht um "welches Gerät ist teurer" oder "welches ist besser" gehen, sondern um die Wahl der Route von Navis und einer herkömmlichen Fahrt per Straßenschilder.


Und wenns ums Preis-/Leistungsverhältnis geht, dann habe ich gewonnen, denn das Lesen von Straßenschildern is nunmal gratis :P

Reden wir dann doch über Preise kann man sicher feststellen, dass das Garmin einen stolzen Preis hat und lange nicht perfekt arbeitet, aber das TomTom auf die gleiche Stufe zu stellen und zu sagen "das ist genauso gut und noch günstiger" sehe ich nicht so, schließlich hat es das TomTom garnicht geschafft das gewünschte Ziel zu finden und hat mich vor dem falschen Haus einige hundert Meter Luftlinie von dem korrekten Ziel stehen lassen. Tut mir leid, aber da empfinde ich jeden Euro als zu teuer. Die simpelste aller möglichen Aufgabenstellungen sollte jedes Navigationsgerät einigermassen beherrschen egal ob es nun 50 Euro oder 500 kostet.

Frankie hat geschrieben

Hallo,

ich kenn beides TomTom und Garmin, verwende aktuell aber nur noch Garmin, die sind einfach weiter.

LG Frank



Vielleicht ist es mal eine Aufgabe für M&R (ich weiß ihr steht auf Garmin;) )ein Seminar abzuhalten
für uns arme:) TOM TOM Besitzer auch wenn es nur auf CD ist.
Gruß
Buschmann
06.07.2012 16:50 #8
MR-Alex

Moin Buschmann,

wir "stehen" eigentlich nicht auf irgendwen spezielles. Allerdings wird bei Garmin seit Jahren direkt eine Routingsoftware mitgeliefert, was vermutlich der Grund ist wieso das nahezu jeder bei uns benutzt. Was ich nicht verstehen konnte war, wie das TomTom in einem von mir gelesenen Vergleichstest mit großem Abstand Testsieger werden konnte, weshalb ich meinen kleinen Praxistest durchgeführt habe da:


- Der Firmenseitige Support bei beiden meiner Erfahrung nach bescheiden ist. (Eine Dame, die ein TomTom Rider bei uns im Gewinnspiel gewonnen hatte musste 8 Wochen auf die korrekte Halterung warten, da im Lieferumfang eine falsche enthalten war). Die Abwicklung von Reklamationen bei Garmin war auch nicht gerade komfortabel und unkompliziert, aber deutlich weniger Bürokratie als bei TomTom. (ich weiß nicht wie das bei Garmin mittlerweile abläuft)
- Der Lieferumfang des Garmins mehr beinhaltet
- Der Preisunterscheid zum Erscheinungszeitpunkt und Zeitpunkts des Tests nicht so enorm war (was sich mittlerweile geändert hat)


Es ging auch garnicht darum das TomTom schlecht zu machen. Wie schon erwähnt wurde tut das Gerät seinen Einsatz im Alltag und wer die Routingsoftware nicht brauch oder etwas adäquates anderes besitzt kommt auch günstiger weg, aber es ist eben nicht mit "Abstand das Beste".


Das mit den TomTom-Seminaren hatten wir auch schonmal.

Problem: Keine gemeinsame im Lieferumfang enthaltene Routingsoftware für den PC, zumindest nichts was den Namen verdient, daher hat man für ein Semi keine gemeinsame Basis bzw. zuwenig abzuarbeitende Punkte für alle Teilnehmer und somit auch wenig Nachfrage. Leider kommt bei solchen Seminaren jeder mit einer anderen DVD mit Touren & Software, was so ein Semi einfach zu individuell macht unserer Meinung nach.




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