Neuer Corona-Ticker für 2022

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr schließen wir diesen Ticker mit Ende des Jahres.
Damit ist aber nicht Schluß: hier findet Ihr unseren Corona-Fahrplan 2022 für Motorradfahrer im Ticker

Dänemark führt Testpflicht ein, Finnland erlässt Einreiseverbot für Ungeimpfte

Weitere Einreisebeschränkungen sollen die Ausbreitung der Omikron-Variante verlangsamen

Testpflicht in Dänemark mit diversen Ausnahmen

Wer nach Dänemark einreisen möchte, muss einen Test vorlegen unabhängig von seinem Status. Ausgenommen sind Kurzaufenthalte von weniger als 24 Stunden und Personen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein, sofern sie geimpft oder genesen sind. Kinder unter 15 Jahren sind ebenso ausgenommen. Dänemark ist von der Bundesregierung als Hochrisikogebiet eingestuft.

Finnland ist wieder Hochrisikogebiet

Wer nach Finnland einreisen möchte, muss zukünftig geimpft oder genesen sein und einen Test vorlegen. Diese Regelung gilt für alle Personen ab 16 Jahren. Ausnahmen gibt es für einige Gemeinden und berufsbedingte Transporte. Finnland ist vom Auswärtigen Amt ebenfalls als Hochrisikogebiet eingestuft.

Rückreise aus einem Hochrisikogebiet

Wer aus einem Hochrisikogebiet zurück reist, muss eine digitale Einreiseanmeldung vornehmen. Geimpfte und Genesene müssen nicht in Quarantäne. Für Ungeimpfte wird eine Quarantäne fällig, die nach fünf Tagen mittels negativen Restresultats beendet werden kann, Kinder unter 12 Jahren müssen fünf Tage in Quarantäne.

Text: Alexander Klose


#Dänemark#Finnland

Weitere Kontaktbeschränkungen treten in Deutschland in Kraft

Die vom Bund und den Ländern beschlossenen Kontaktbeschränkungen sind ab heute in Kraft getreten.

Draußen oder drinnen – egal

Egal ob drinnen oder draußen, es dürfen sich nur noch bis zu zehn Geimpfte und Genesene zusammen aufhalten. Ungeimpfte dürfen sich nur noch mit zwei Personen treffen, die nicht in ihrem Haushalt leben. Für Freizeit, Kultur und Einzelhandel gilt weiter die 2G- oder 2G-Plus-Regel. Wobei jegliche Veranstaltungen, die in die ersten beiden Kategorien fallen würden, ohnehin nahezu vollständig abgesagt wurden, unter Ausschluss von Zuschauern stattfinden oder mit streng limitierter Kapazität durchgeführt werden. Diskotheken müssen schließen.

Die Bundesländer machen ihre eigenen Regeln

Diese Regeln wurden teilweise bereits vorab von den Ländern umgesetzt, mitunter auch mit noch strengeren Regeln. Hier kocht jedes Land sein eigenes Süppchen. Dementsprechend gelten in jedem Bundesland unterschiedliche Regeln, die Regional nochmal abweichen können. Das Land Nordrhein-Westfalen weigert sich gar einen Beschluss der Gesundheitsminister umzusetzen, der geboosterten die Testpflicht abnimmt. Informiert Euch auf den offiziellen Webseiten der Länder über die aktuellen Verordnungen oder besser noch auf den Webseiten der entsprechenden Kommunen.

Deutschlandweite Proteste

Deutschlandweit kommt es in vielen Städten zu Demonstrationen gegen die neuen Maßnahmen. Allein in Brandenburg zählte man am Montagabend sechzig Kundgebungen.
Text: Alexander Klose

Großbritannien meldet mildere Verläufe für Omikron

Gleich zwei Studien weisen auf einen hohen Impfschutz sowie mildere Verläufe durch Omikron hin

Gute Nachrichten erreichen uns aus Großbritannien, wo die Omikron-Variante bereits die vorherrschende ist. Demnach sind die Krankheitsverläufe deutlich weniger schlimm, als noch bei der Delta-Variante. Auch helfen Boosterimpfungen das Infektionsrisiko weiter zu senken. Somit bleibt zumindest ein Funken Resthoffnung, dass die Omikron-Welle etwas weniger schlimm ausfallen wird, als befürchtet und von Experten skizziert. Gerade im Hinblick auf die kommende Reisesaison und dem Wunsch nach wieder etwas mehr Normalität, wäre das sicherlich ein Geschenk, das wir uns alle zum Fest wünschen.

Booster-Impfung reduziert Infektionswahrscheinlichkeit

Studien, unter anderem von der Universität Endinburgh, bestätigen, dass eine Auffrischungs-, eine sogenannte Boosterimpfung, den Schutz vor Omikron deutlich erhöht. Das Risiko einer symptomatischen Infektion reduziert sich um ganze 57% im Vergleich zu anderen Geimpften, deren letzte Impfung bereits mehr als vier Monate vergangen ist.

Bis zu zwei Drittel weniger Krankenhausaufenthalte durch Omikron

Außerdem stelle man in der Studie fest, dass die Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausaufenthalts bei Omikron um ca. 65% geringer ist als bei der zuvor weit verbreiteten Delta-Variante. Der Wermutstropfen ist hier jedoch, dass Omikron im Gegenzug als deutlich ansteckender gilt, auch im Hinblick auf erneute Infektion nachdem bereits eine Corona-Infektion überstanden wurde. Die Studie aus England kommt zu dem Ergebnis, dass eine Infektion mit Omikron mit einer 15% geringeren Wahrscheinlichkeit zu einem Krankenhausaufenthalt führt und die Wahrscheinlichkeit länger als eine Nacht im Krankehaus zu verbringen gar um 40% geringer sei. Schön wär's.
Text: Alexander Klose

EU setzt Gültigkeitsdauer von Impfzertifikaten auf neun Monate herunter

Wer keine Booster-Impfung erhält, gilt zukünftig nur noch neun Monate als geimpft.

Einheitliche Regeln im EU-Raum für Impfzertifikate

Die EU-Kommission reagiert damit auf die mit der Zeit nachlassende Immunität von Geimpften. Vielerorts kann man bereits nach drei Monaten eine Booster-Impfung erhalten. Experten weisen darauf hin, dass die Immunität nach einigen Monaten drastisch abnimmt. Mitunter beträgt diese nach sechs Monaten nur noch 45 %, wohlgemerkt bei den weniger ansteckenden vorherigen Virusvarianten. Für Omikron sind noch keine Daten bekannt. Seit dem 21.12.21 empfiehlt auch die STIKO bereits nach drei Monaten eine Booster-Impfung durchzuführen.

Die neue Impfzertifikat-Verordnung der EU tritt erst ab 01.02.22 Kraft.
Text: Alexander Klose

Großbritannien wird Virusvariantengebiet – weitere könnten folgen.

Aufgrund der Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus wurde Großbritannien zum Virusvariantengebiet erklärt. Dies hat weitreichende Folgen für alle.
Einreisebestimmungen Es ist nicht möglich ohne Quarantäne aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland einzureisen. Ein negativer Test ist zwar Voraussetzung für die Einreise, befreit davon jedoch nicht. Weitere Länder in denen sich die Omikron-Variante ausbreitet dürften Großbritannien in Kürze folgen. Prognosen zufolge soll Omikron bereits im Laufe des Januars deutschlandweit die vorherrschende Variante werden. Die Einstufung als Virusvariantengebiet aufgrund von Omikron würde sich dann erübrigen.

Folgende Länder befinden sich derzeit auf der Liste der Virusvariantengebiete:
  • Botsuana (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021)
  • Eswatini (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021)
  • Lesotho (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021)
  • Malawi (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021)
  • Mosambik (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021)
  • Namibia (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021)
  • Simbabwe (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021)
  • Südafrika (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021)
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete (Virusvariantengebiet seit 20. Dezember 2021; Hochrisikogebiet bis 19. Dezember 2021)
Quelle: rki.de
Text: Alexander Klose

EU-Arzneimittelbehörde EMA gibt Novavax Impfstoff frei

Mit dem Imfpstoff Nuvaxovid von Novavax wurde nun der erste proteinbasierte Impfstoff von der EMA freigegeben.
Neben den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna und den Vektor-Impfstoffen von Astrazeneca und Johnson & Johnson wurde nun ein fünfter Impfstoff von der EMA zugelassen. Dabei handelt es sich um den ersten proteinbasierten, also herkömmlichen Impfstoff, der zugelassen wurde.

„Herkömmlicher Impfstoff“ könnte zu neuer Impfmotivation führen

Ob Impfskeptiker wirklich skeptisch gegenüber den neuen Technologien waren oder einfach nur aus Prinzip gegen den Strom schwimmen wollten wird sich nun zeigen. Der Impfstoff soll ab Januar ausgeliefert werden. Eine Bestätigung der Zulassung der EU-Kommission steht noch aus. Diese ist zumeist nur eine Formalie.

Weitere Impfstoffe warten auf Zulassung

Der russische Sputnik V-, der chinesische Sinovac- und der deutsche mRNA-Impfstoff CVnCOV von Curevac sind derweil weiterhin noch nicht zugelassen.
Text: Alexander Klose

Österreich verschärft Einreiseregeln, Schweiz lockert

Für die Einreise nach Österreich und in die Schweiz gelten ab dem 20.12.21 neue Regeln

Österreich verlangt Boosterimpfung oder PCR-Test bei Einreise

Wer keine Boosterimpfung vorweisen kann, muss ab dem 20.12.21 einen maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorlegen, um nach Österreich einzureisen. Ohne PCR-Test wird eine sofortige Quarantäne fällig, die erst mit einem negativen Testergebnis endet. Ausgenommen sind Pendler, für die weiterhin die 3G-Regeln angewendet werden. Kinder müssen regelmäßige Tests absolvieren.

Schweiz akzeptiert wieder Schnelltests bei der Einreise von Geimpften

Während die Schweiz bei der Einreise bisher auch von Geimpften PCR-Tests verlangte, genügen vom 20.12.21 an auch wieder maximal 24 Stunden alte Schnelltests. Geimpfte müssen auch keinen weiteren Test mehr durchführen. Dieser wird für Umgeimpfte weiterhin nach 4-7 Tagen Aufenthalt fällig.

Die Schweiz und Österreich sind Hochrisikogebiete

Sowohl Österreich (mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee) wie auch die Schweiz werden vom RKI als Hochrisikogebiete geführt. Es ist also eine Quarantäne bei Rückreise verpflichtend. Mit einer Anmeldung auf https://einreiseanmeldung.de/#/ und entsprechendem Impf- oder Genesenen-Nachweis kann diese vermieden bzw. beendet werden.
Text: Alexander Klose


#Österreich

Ministerkonferenz beschließt 2G-Plus-Erleichterungen für geboosterte Geimpfte

Geimpfte mit Boosterimpfung werden zumeist bundesweit von Testpflichten befreit.
Außer in Ausnahmesituation müssen Geimpfte, die geboostert sind, überall dort wo 2G-Plus gilt nicht mehr getestet werden, sofern diese vor mindestens 15 Tagen geboostert wurden. Dem Land Niedersachsen war vor kurzem bereits eine Verordnung für Tests bei geboosteten Geimpften vor dem Verwaltungsgericht in Lüneburg um die Ohren geflogen. Für die Umsetzung zuständig sind die Länder.

Italien verschärft Einreise-Regularien

Italien führt eine Testpflicht für alle bei der Einreise ein.
Der grüne Pass alleine genügt nicht mehr. Während für Geimpfte bei der Einreise nach Italien lediglich 2G Plus gilt, müssen Umgeimpfte zusätzlich zum Test auch fünf Tage in Quarantäne und diese mit einem weiteren negativen Test beenden. Auch muss wie bereits in Deutschland, nun auch in Italien von jedem Einreisenden ein Einreiseformular digital ausgefüllt werden. Ein PCR-Test hat die Gültigkeitsdauer von 48 Stunden, während ein Schnelltest lediglich 24 Stunden anerkannt wird.

Großbritannien und die Schweiz verschärfen Einreiseregeln

Wer nach Großbritannien oder in die Schweiz einreisen möchte muss mit strengeren Regeln rechnen.

Großbritannien: Ohne Quarantäne keine Einreise

Alle, die nach Großbritannien einreisen wollen müssen sich in Quarantäne begeben und am zweiten Tag ihres Aufenthaltes einen PCR-Test durchführen. Ist dieser Negativ können ausschließlich Geimpfte die Quarantäne abbrechen. Dies gilt nicht für Genesene mit einer Impfauffrischung. Diese und andere nicht vollständig als geimpft geltende Personen müssen einen PCR-Test vor und zwei nach der Einreise durchführen um die Quarantäne nach fünf Tagen abbrechen zu können (Schottland ausgenommen).

Viele Tests in der Schweiz aber keine Quarantäne

Für eine Einreise in die Schweiz gilt seit dem 04.12.2021 eine allgemeine PCR-Testpflicht. Eine Einreise ist nur nach negativem Ergebnis erlaubt. Weitere Tests müssen zwischen dem vierten und siebten Tag des Aufenthaltes durchgeführt werden. Für die weiteren Tests sind Antigen, aber keine Selbsttests zulässig. Eine Quarantäneverordnung gibt es in der Schweiz derzeit nicht.
Text: Alexander Klose


#Großbritannien#Schweiz

Niedersachsen und Rheinland-Pfalz heben Testpflicht für Boostergeimpfte auf

Kaum eingeführt, schon wieder aufgehoben. Geimpfte, die eine Boosterimpfung erhalten haben müssen in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz keinen Test mehr vorzeigen.
Die Befreiung der Testpflicht gilt von der Sekunde der Auffrischimpfung an. Dementsprechend gibt es keine 14-Tages-Frist abzuwarten. Personen die mit Johnson&Johnson geimpft sind gelten nach der zweiten Impfung bereits als geboostet. Alle anderen müssen das dritten mal zum Impftermin angetreten sein. Somit galt die Testpflicht für Geimpfte lediglich drei Tage.

Baden-Württemberg zieht ebenfalls nach

Am Abend befreite auch Baden-Württemberg alle geboosterten von der Testpflicht.

Text: Alexander Klose

Ohne Impfung geht nichts mehr - Übernachtungen nur mit 2G, 2G plus oder gar nicht

Reisen oder Beherbergungen sind für Ungeimpfte nahezu unmöglich. Ausnahmen gibt es vielerorts keine.
In Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland gilt für Hotels, Gastro und Kultur ausnahmslos 2G plus. Rheinland-Pfalz zieht ab dem 04.12.2021 nach. Ausnahmen davon gibt es dort keine. Der Unterschied zu vorherigen Lockdowns: Geschäftsreisende sind genauso wenig ausgenommen wie Erstgeimpfte. Übergangsfristen wie in Österreich gibt es keine. Ungeimpfte dürfen weder in ein Restaurant noch zum Friseur. Ein Freitesten gibt es nun nicht.

Nur Sachsen verbietet touristische Übernachtungen

In allen anderen Bundesländern gilt für touristische Reisen und Übernachtungen derzeit 2G. Ausgenommen hiervon ist Sachsen, das touristische Übernachtungen komplett verbietet.

Dienstreisen nur in Sachsen und Baden-Württemberg mit 3G

Deutschlandweit gilt für Dienstreisen ebenfalls 2G oder 2G plus. Ausgenommen sind nur Sachsen und Baden-Württemberg, die lediglich einen 3G-Nachweis vorschreiben. Ein Umgeimpfter darf in Sachsen somit im Hotel übernachten, sofern er auf einer Dienstreise ist. Ein geimpfter und geboosteter Tourist muss zu Hause bleiben.
Text: Alexander Klose

Impfpass verliert weiter an Gültigkeit

Baden-Württemberg kündigt an künftig keine Impfpässe bei Einlasskontrollen mehr zu akzeptieren
Ab 01.12.2021 wird in Baden-Württemberg der gelbe Impfpass allein nicht mehr als Nachweis einer Corona-Impfung akzeptiert. Verlangt wird der QR-Code auf dem digitalen Impfzertifikat. Dieses kann in der CovPass-App auf dem Smartphone oder als Ausdruck mitgeführt werden. Das digitale Impfzertifikat bekommt man kostenlos in jeder Apotheke gegen Vorlage des Impfpasses und des Personalausweises. Auch nachträglich.

Verliert der gelbe Impfpass seine Gültigkeit?

In Deutschland wird letztendlich jedes Bundesland wieder seine eigene Verordnung erlassen. Derzeit verlangen Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg digitale Impfzertifikate zum 2G-Nachweis. Was woanders gilt muss recherchiert und nachgelesen werden. Auf Reisen erkennen zahlreiche Länder außerhalb der EU das digitale Impfzertifikat nicht an. Es muss für die Einreise weiterhin ein Impfpass mitgeführt werden. Die offizielle Webseite der EU hat eine Liste der Nicht-EU-Länder veröffentlicht, die das digitale Impfzertifikat der EU akzeptieren:

• Albanien
• Andorra
• Armenien
• Schweiz
• Färöer
• Israel
• Island
• Liechtenstein
• Marokko
• Monaco
• Nordmazedonien
• Norwegen
• Panama
• San Marino
• Türkei
• Ukraine
• Vereinigtes Königreich
• Vatikanstadt

Text: Alexander Klose

Marokko erteilt Landeverbot für sämtlichen Flugverkehr

Ab dem 30.11.2021 dürften in Marokko für vorerst vierzehn Tage keine Flugzeuge landen.
Das Flugverbot gilt zunächst bis 13.12.2021 und gilt für sämtliche Flüge. Das Auswärtige Amt erwartet bereits heute, dass die Frist verlängert wird. Für Deutsche Touristen bedeutet dies keine Veränderung, da auch zuvor bereits keine Flüge nach Marokko gestattet waren. Zusätzlich wurden sämtliche Fährverbindung eingestellt, auch die Grenzübergänge zu Spanien sind geschlossen.
Text: Alexander Klose

Erste Reiseinschränkungen durch B.1.1.529

Virusvariante wird zu massiven Reisebeschränkungen führen. Südafrika wurde bereits zum Virusvariantengebiet erklärt.
Die in Südafrika entdeckte Virus-Variante B.1.1.529 soll deutlich ansteckender sein und auch Impfstoffe sollen einen niedrigeren Wirkungsgrad aufweisen. Erste Länder haben daher bereits Reisebeschränkungen im Flugverkehr erlassen. Auch Deutschland hat Südafrika auf die Liste von Virusvariantengebieten gesetzt und fliegt nur noch Staatsbürger zurück nach Deutschland. Weitere Länder in denen sich die Variante ausbreitet, werden in den nächsten Tagen und Wochen hinzukommen. Derzeit sind Israel, Hongkong und zahlreiche südafrikanische Länder betroffen. Eine Eindämmung einer Virusvariante ist in der Corona-Pandemie bisher noch nicht gelungen.

Wird ein Land zum Virusvariantengebiet erklärt, werden Einschränkungen bei der Rückreise auch für Geimpfte fällig. Hierzu gehört auch eine nicht durch einen Test abwendbare 14-tägige Quarantäne. Alle die eine Reise in den nächsten Wochen planen, müssen daher das Virus-Geschehen wieder ganz genau beobachten und damit rechnen, dass Reisen kurzfristig abgesagt werden.
Text: Alexander Klose


#Südafrika

Corona hat Österreich fest im Griff – Impfflicht und Lockdowns sollen Abhilfe schaffen

Österreich führt eine Impfflicht ein und geht für mindestens 10 Tage in den Lockdown
Was die Politik gut zwei Jahre lang dementierte, folgt nun doch. In Österreich wird eine Impfpflicht eingeführt. Dazu geht das Land für mindestens 10 Tage in den Lockdown. So soll die bevorstehende Winterurlaubssaison doch noch gerettet werden. Auch in Deutschland scheinen Maßnahmen unausweichlich. Die Impfmotivation ist nur dann hoch, wenn zahlreiche Einschränkungen den Alltag beeinflussen. Zuletzt konnte die Impfkampagne keine großen Fortschritte mehr erzielen, während bei den ersten Impfgruppen der Schutz schon wieder nachlässt.

Der Lockdown in Österreich gilt ab Montag bis maximal 12.12.2021, die Impfflicht ab 01.02.2022.
Text: Alexander Klose


#Österreich

Ab Montag Testpflicht für Ungeimpfte bei Einreise nach Österreich – vor Ort gilt 2G.

Wer keine Immunität nachweisen kann benötigt ab Montag einen PCR-Test zur Einreise nach Österreich.
Für Touristen reichen Antigen-Schnelltests nicht. Lediglich ungeimpfte Pendler sind von der PCR-Testpflicht ausgenommen.

Eine Einreise zu Urlaubszwecken lohnt sich für Ungeimpfte so oder so nicht. Der Zutritt zur Gastro oder Seilbahnen ist nur mit 2-G-Nachweis möglich. Ein PCR-Test genügt hier nur Übergangsweise bis 06.12.21 und auch nur, wenn die erste Impfdosis bereits erhalten wurde.
Text: Alexander Klose


#Österreich

Österreich wird wieder Hochrisikogebiet

Die Bundesregierung kündigt an Österreich ab dem 14.11.21 wieder als Hochrisikogebiet zu führen.
Rückkehrer aus Österreich, die nicht Geimpft oder Genesen sind sollen ab Sonntag wieder in Quarantäne und dürfen sich erst nach fünf Tagen "freitesten". Geimpfte und Genesene sind nach Anmeldung über das offizielle Einreiseportal und Nachweis Ihrer Immunität von der Quarantäne befreit. Die Anmeldung sollte bereits vor der Einreise erfolgen. Auch Tschechien und Ungarn werden dann wieder als Risikogebiet geführt. Einzelne Regionen können ausgenommen sein.
Text: Alexander Klose


#Österreich

Neue Maßnahmen kommen – was 2G, 3G, 2G plus und 3G plus bedeuten

Der Verordnungsflickenteppich beeinflusst wieder den Alltag der Deutschen. Begriffe wie 3G plus machen die Runde, aber was bedeutet das eigentlich?

2G

Nur Geimpfte oder nachweislich Genesene erhalten Einlass. Ein Test genügt nicht.

3G

Geimpft, genesen oder getestet. Als Nachweis dienen höchstens 24 Stunden alte negative Schnelltests oder höchstens 48 Stunden alte negative PCR-Tests.

2G plus

2G plus dürfte der Albtraum vieler sein, schränkt diese Regel den Alltag von Geimpften und Genesenen doch wieder sehr ein. 2G plus verdonnert diese Gruppen auch wieder zu regelmäßigen Tests. Neben dem Impf- oder Genesenennachweis muss bei 2G plus zusätzlich ein negativer Test vorgezeigt werden. Nur Getestete erhalten keinen Einlass.

3G plus

Nur Genesene, Getestet und Geimpfte erhalten Einlass. Der Unterschied zur 3G-Regel besteht darin, dass nur PCR-Tests anerkannt werden. Schnelltests sind bei 3G plus nicht zulässig.
Text: Alexander Klose

Auch für Touristen: Österreich führt 2G-Regel ein.

Österreich verschärft die Vorschriften für Ungeimpfte. Vielerorts heißt es von nun an 2G.
2G bedeutet, dass lediglich Geimpfte und Genesene Eintritt finden. Ein Test genügt von nun an nicht mehr. Die neuen Maßnahmen gelten in allen Bundesländern Österreichs und in allen touristischen Attraktionen (innen) sowie in der Gastro und für den Tourismus. Den in Deutschland bekannten Vorschriften-Flickenteppich gibt es somit nicht. Alle lebensnotwendigen Einrichtungen, wie beispielsweise Supermärkte und Apotheken dürfen aber weiterhin alle betreten, sofern sie eine Maske tragen. Interessant ist, dass Personen, die an Orten arbeiten, an denen 2G gilt, weiterhin ungeimpft arbeiten dürfen, sofern diese sich regelmäßig testen lassen.

Impftempo in Österreich zieht an

Die neuen Vorschriften sorgten für neue Impfmotivation. Man liest von langen Schlangen vor den Impfzentren. Derzeit gilt eine Schonfrist von vier Wochen. Während dieser erhält man auch mit einem Nachweis der einmaligen Impfung, sowie einem PCR-Test Eintritt. Am 06.12.2021 endet auch diese.

Auffrischimpfung in Österreich verpflichtend

Ebenfalls ab 06.12.21 – neun Monate nach Erhalt der zweiten Impfdosis wird eine Auffrischimpfung für ein gültiges Impfzertifikat in Österreich verpflichtend. Geimpfte, die das Vakzin von Johnson & Johnson bekommen haben, bei dem lediglich eine Dosis verabreicht wurde müssen spätestens ab dem 03.01.2022 eine zweite Dosis nachweisen.

Was gilt nun für die Einreise nach Österreich?

Die bisherigen Einreisebedingungen wurden bis 31.12.2021 verlängert. Dies bedeutet, dass jeder der in Deutschland als geimpft gilt auch weiterhin in Österreich als geimpft gilt.

Text: Alexander Klose


#Deutschland#Österreich

Infektionsgeschehen sorgt für strengere Regeln – 2G in Sachsen?

Deutschlandweit schnellen die Inzidenzen nach oben, dies bedeutet zahlreiche Einschränkungen, vor allem für Ungeimpfte
Vielerorts hatte sich das Leben vorübergehend wieder normalisiert. Nachdem nun wieder steigene Infektionszahlen den Alltag bestimmen, kehren auch die Einschränkungen zurück. Tests bei Anreise/Einkehr, die regelmäßig zu wiederholen sind, gelten für Ungeimpfte genauso wie Kontaktbeschänkungen. Die Regeln sind hierbei von Land zu Land unterschiedlich. Teilweise werden PCR-Tests verlangt, teilweise genügen Antigen-Schnelltests, auch werden bei der Festlegung der aktuellen Regelungen mitunter Hospitalisierungsraten oder die Auslastung von Intensivbetten als Kriterium herangezogen, sodass man sich nicht mehr verlässlich nur an der Inzidenz orientieren kann. Dazu folgen zumeist eine Reihe von Ausnahmen und Sonderregelungen. Als verlässliche Informationsquelle dient stets die Webseite des Landes, in das man reist oder in dem man sich befindet.

Sachsen erhöht Druck auf Ungeimpfte

In Sachsen debattiert die Politik gar über eine 2G-Regel für Veranstaltungen und Gastro in geschlossenen Räumen. Sachsen ist das Bundesland mit der niedrigsten Impfquote. Man spricht beim RKI von 56,8% Erstgeimpften. Die Regeln würden also einen erheblichen Anteil der Bevölkerung betreffen.
Text: Alexander Klose

USA hebt Einreiseverbot für Geimpfte auf

Ab dem 08.11.21 können Geimpfte wieder in die USA einreisen.
Motorradreisen in die USA - Einreiseverbot aufgehoben
Gute Nachrichten für alle, die sehnsüchtig darauf warten in den Staaten auf Motorradtour zu gehen. Ab 08.11.2021 dürfen Geimpfte wieder in die USA einreisen, wenn sie einen negativen Test vorlegen. Der sogenannte "Travel Ban" galt dann für insgesamt 19 Monate. In den USA liegt die Impfquote derzeit bei nur rund 57 %.

Alle zugelassenen Impfstoffe werden akzeptiert

In den USA sind lediglich die Impfstoffe von Moderna, Biontech/Pfizer und Johnson & Johnson zugelassen. Für die Einreise werden jedoch alle von der WHO zugelassenen Impfstoffe akzeptiert. Somit berechtigen Impfungen mit AstraZeneca, Sinopharm und Sinovac ebenso zur Einreise.

Motorradreisen in die USA

Reiseangebote, auch für kurzfristig Interessierte, haben wir unter folgendem Link für euch zusammen gestellt:
Motorradreisen USA
Text: Alexander Klose, Fotos: Wayne Stadler Photo – stock.adobe.com

Die Sache mit der Impfquote

Tagtäglich werden die neuesten Impfzahlen veröffentlicht und bewertet. Nun stellt sich heraus, dass alle nur im Dunkeln tappen.
Die Impfkampagne läuft schlecht. Andere Länder sind weiter als wir. Die Impfbereitschaft in Deutschland ist nicht hoch genug. Eine Herdenimmunität kann niemals erreicht werden. Jeden Tag seit Beginn der Pandemie findet sich ein Virologe oder Politiker, der sich nicht zu schade ist eine Parole zur aktuellen Lage zu formulieren. Im Falle von Herrn Lauterbach ist es gar ein Politiker, der sich jeden Tag genötigt fühlt etwas beizutragen und sich nicht scheut regelmäßig neue Horror-Szenarien zu formulieren. Nun stellt sich heraus, dass keine Datenbasis besteht und niemand wirklich genau weiß worüber wir eigentlich reden. Zur Abbildung der Impfkampagne wurde vom Bundesministerium für Gesundheit eine eigene Webseite (impfdashboard.de) ins Leben gerufen, die tagesaktuell mitteilt wie viele Deutsche bereits geimpft sind. Nun stellt sich heraus, dass das eigentlich niemand so genau weiß und die dort genannten Zahlen definitiv nicht die Zahl derer darstellt, die geimpft wurden.

Die genaue Impfquote ist nicht bekannt

Die Webseite meldet derzeit eine Quote von 68,4% für die Erstimpfung und 65,1% für den Erhalt beider Dosen beziehungsweise eines vollständigen Impfschutzes. Das RKI teilt nun mit, dass es davon ausgeht, dass es aber auch schon gut 80-84% Geimpfte sein könnten, wovon 75-80% bereits einen vollständigen Impfschutz genießen. Sicher sei aber auch das nicht. Zur Ermittlung dieser Zahlen musste im Datenschutz-Zeitalter eine Umfrage herhalten. Aber auch zu dieser Umfrage wurden seitens des RKI bereits neue Bedenken formuliert. Sicher ist also eigentlich nur, dass wir über die Impfquote vieles nicht genau wissen. Wie hoch genau die Impfquote in Deutschland derzeit ist, das ist niemandem bekannt.
Text: Alexander Klose

Verdienstausfall für Ungeimpfte in Quarantäne abgeschafft

Ab spätestens 01.11.2021 erhalten ungeimpfte Arbeitnehmer keinen Verdienstausfall, wenn sie in Quarantäne müssen.
Bund und Länder haben per Beschluss entschieden, dass Impfunwillige während einer Quarantäneanordnung spätestens ab 01.11.2021 keinen Lohnausgleich oder Verdienstausfall mehr erhalten, wenn für sie eine Impfempfehlung gilt. Die Umsetzung liegt in der Hand der Länder, so dass unterschiedliche Fristen gelten werden. Dies gilt auch für Quarantänevorschriften, die nach einer Reise in ein Hochrisikogebiet Anwendung finden. Erkrankte Personen, geimpft oder nichtgeimpft erhalten nach wie vor einen Ausgleich.

Wirklich neu ist der Beschluss nicht, da Entschädigungen laut Infektionsschutzgesetz §56 nur gezahlt werden, wenn die angeordnete Quarantäne nicht durch eine öffentlich empfohlene Schutzimpfung hätte vermieden werden können.

IfSG §56 Entschädigung (1) im Wortlaut zum Nachlesen:
Wer auf Grund dieses Gesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld. Das Gleiche gilt für eine Person, die nach § 30, auch in Verbindung mit § 32, abgesondert wird oder sich auf Grund einer nach § 36 Absatz 8 Satz 1 Nummer 1 erlassenen Rechtsverordnung absondert. Eine Entschädigung in Geld kann auch einer Person gewährt werden, wenn diese sich bereits vor der Anordnung einer Absonderung nach § 30 oder eines beruflichen Tätigkeitsverbots nach § 31 vorsorglich abgesondert oder vorsorglich bestimmte berufliche Tätigkeiten ganz oder teilweise nicht ausgeübt hat und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, wenn eine Anordnung einer Absonderung nach § 30 oder eines beruflichen Tätigkeitsverbots nach § 31 bereits zum Zeitpunkt der vorsorglichen Absonderung oder der vorsorglichen Nichtausübung beruflicher Tätigkeiten hätte erlassen werden können. Eine Entschädigung nach den Sätzen 1 und 2 erhält nicht, wer durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe, die gesetzlich vorgeschrieben ist oder im Bereich des gewöhnlichen Aufenthaltsorts des Betroffenen öffentlich empfohlen wurde, oder durch Nichtantritt einer vermeidbaren Reise in ein bereits zum Zeitpunkt der Abreise eingestuftes Risikogebiet ein Verbot in der Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit oder eine Absonderung hätte vermeiden können. Eine Reise ist im Sinne des Satzes 4 vermeidbar, wenn zum Zeitpunkt der Abreise keine zwingenden und unaufschiebbaren Gründe für die Reise vorlagen.
Text: Alexander Klose

Ganz Portugal und Zypern sind keine Hochrisikogebiete mehr.

Seit diesem Sonntag zählen ganz Portugal und Zypern nicht mehr als Hochrisikogebiet.
Mit der Algarve ist nun auch das letzte Hochrisikogebiet gestrichen worden. Damit fällt die Quarantäne- und Testpflicht für Ungeimpfte. Auch eine digitale Reiseanmeldung ist nun nicht mehr nötig.
Text: Alexander Klose

Italien führt Impf-/Testpflicht für alle Beschäftigten ein

Wer in Italien zur Arbeit gehen möchte, darf dies zukünftig nur noch, wenn er eine Impfung oder einen negativen Test nachweisen kann.
Wir kennen es von zahlreichen Veranstaltungen, dem Besuch eines Restaurants oder ähnlichem. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen Testnachweis erbringen. Während in Deutschland noch über die datenschutzrechtliche Frage diskutiert wird, ob man als Arbeitgeber einen Arbeitnehmer überhaupt nach dem Impfstatus fragen darf, geht Italien einen Schritt weiter und erspart Arbeitgebern diese Frage. Ab dem 15. Oktober darf in Italien nur noch arbeiten, wer eine Impfung nachweisen kann oder ein negatives Testergebnis vorliegen hat. Tut man dies fünf Tage lang nicht, erhält man kein Gehalt mehr und wird suspendiert. Der Arbeitnehmer steht hier in der Bringschuld. In Italien gelten derzeit 68,4% der Bevölkerung als geimpft.

Interessant ist diese Information auch für Reisende. Wer sich in Italien aufhält kann in jedem Fall davon ausgehen, dass sein Kellner, Wirt oder auch jeder anderweitige Dienstleister auf Corona getestet oder dagegen geimpft ist.
Text: Alexander Klose


#Italien

Schleswig-Holstein auf dem Weg zurück zur Normalität

Ab 20. September 2021 entfallen in Schleswig-Holstein die Corona-Auflagen überall dort, wo nur getestete, geimpfte oder genesene Menschen zusammenkommen. Auch Masken müssen dann nicht mehr getragen werden. Das teilte die Landesregierung auf einer Pressekonferenz mit. Wo die Abstände nicht eingehalten werden können, gebe es lediglich eine Empfehlung, weiterhin eine Maske zu tragen, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Nur dort, wo sich die 3G-Regeln nicht prüfen lassen, gelten die bisherigen Beschränkungen weiter. Das betrifft in erster Linie den Einzelhandel und den öffentlichen Personennahverkehr. Die Maskenpflicht an Schulen bleibt bestehen.

3-Stufen-Modell für Schleswig-Holstein

Zukünftig soll in Schleswig-Holstein ein Stufen-Modell gelten. Ab 20. September befindet sich das Bundesland zunächst in der gelben Stufe:
  • Grün: Zustand wie vor Corona, ohne jegliche Grundrechtseinschränkungen.
  • Gelb: Keine Auflagen, wo die 3G-Regeln eingehalten werden können. Keine Kapazitätseinschränkungen für Veranstaltungen, in der Gastronomie, in Stadien etc.
  • Rot: Wahlweise 3G-Regel, Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen oder nur Geimpfte und Genesene sind zugelassen, für die es dann keine weiteren Auflagen gibt. Die Entscheidung darüber liegt bei den Organisatoren der Veranstaltungen.

Bayern schafft FFP2-Maskenpflicht ab und schließt weiteren Lockdown aus

In Bayern soll es keinen Lockdown mehr geben. Auch die FFP2-Maskenpflicht fällt, wie auch Kontaktbegrenzungen und die Sperrstunde.
Bayern hatte als einziges Bundesland eine Verordnung eingeführt, die FFP2-Masken verbindlich vorschrieb. Ab 02.09.21 gilt diese nicht mehr. Kontaktbeschränkungen im Handel werden ebenso zurückgenommen, wie die Sperrstunde der Gastronomie. Auch Inzidenzen sollen keine Rolle mehr spielen. Stattdessen kommt eine Corona-Ampel ins Spiel, die die Auslastung der Intensivbetten in Krankenhäusern widerspiegeln soll. Liegen mehr als 600 Corona-Infizierte in Bayern auf Intensivstationen, so schaltet die Ampel auf Rot und es wird wieder schärfere Maßnahmen geben. Einen erneuten Lockdown schließt die bayerische Landesregierung jedoch aus. Die 3G-Regel wird angewendet. Somit bleiben zahlreiche Einrichtungen nur Getesteten, Geimpften und Genesenen vorbehalten.

Spanien ab sofort kein Hochrisikogebiet mehr

Die Bundesregierung strich Spanien und weitere Regionen von der Liste der Hochrisikoländer.
Wegen sinkender Infektionszahlen strich die Bundesregierung am Sonntag um 0:00 Uhr ganz Spanien und damit auch die beliebte Ferieninsel Mallorca von der Liste der Hochrisikogebiete. Dazu ist auch der Großraum Lissabon in Portugal kein Risikogebiet mehr. Die Algarve bleibt weiterhin auf der Liste der Hochrisikogebiete.

Für die genannten Regionen entfallen alle Quarantänevorschriften für zurückkehrende Urlauber.
Text: Alexander Klose


#Portugal#Spanien

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