Lockdown-Entscheidung wird konkreter

Wie zu erwarten war, beraten Bund und Länder über eine Verlängerung des Lock-Downs.

Länder mit hohen Infektionszahlen müssen mit einem "Zuschlag" rechnen

Als End-Datum ist nun der 20.12.20 vorgesehen. Länder mit einer Inzidenz über 50 müssen diesen jeweils zwei weitere Wochen verlängern. Länder, die bereits vorher unter 35 (Vorschlag des Bundes) oder 50 (Vorschlag der Länder) liegen, dürfen schon früher Maßnahmen lockern. Alle, die das Fest im Lock-Down begehen, dürfen mit einer Ausnahmeregelung rechnen. Zumindest mit einem weiteren Haushalt und maximal 5-10 Personen darf gefeiert werden. Letzte Details dazu sollten am Mittwoch bekannt werden.

Infektionszahlen runter - Norddeutschland hofft auf frühzeitiges Lock-Down-Ende

Vor allem im Norden und Nordosten (Stadtstaaten ausgenommen) stehen die Chancen nicht schlecht dem Lockdown vorzeitig zu entrinnen. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern weisen eine Inzidenz von 45,6 auf und liegen schon jetzt nur knapp über der entscheidenden 35er-Grenze. Sollte die Grenze bei 50 festgesetzt werden, lägen Sie schon heute darunter. Auch Niedersachsen (89,4), Sachsen-Anhalt (75,7) und Brandenburg (96,2) können hoffen. Am Sonntag sind die Infektionszahlen erstmalig bundesweit wirklich nach unten gegangen. In rund einer Wochen wird man zu der Entwicklung deutlich mehr sagen können. Realistisch besteht sicherlich noch die Chance für alle Bundesländer bis Weihnachten von vielen Einschränkungen befreit zu werden.


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