Geführte Motorradtour – Slowenien & Friaul – Karawanken, Julische Alpen und Mangart-Pass


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Slowenien & Friaul – Karawanken, Julische Alpen und Mangart-Pass

Letztes Update: 18.01.2023
Anzahl Fahrer:
Anzahl Beifahrer:
von -
bis
Fahrer
Beifahrer
02.06.2023 -
10.06.2023
Garantie: Dieser Termin hat die Mindestteilnehmerzahl erreicht und findet garantiert statt, sofern dies nicht durch unvorhersehbare Umstände verhindert wird. ab 1480 €
1480 €
Garantie: Dieser Termin hat die Mindestteilnehmerzahl erreicht und findet garantiert statt, sofern dies nicht durch unvorhersehbare Umstände verhindert wird.
Dauer: 9 Tage
Gruppengröße: max. 10 Fahrer
Art: Onroad
Schwierigkeit: 
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Geführte Tour in der Region Julische Alpen

Unser Start- & Zielhotel liegt in Bad Aibling bei München. Wir fahren durch die Berge der Österreichischen "Tauern" nach Kärnten und durch die Bergkette der Karawanken nach Slowenien. Am nächsten Tag ziehen wir weiter durch den Triglav Nationalpark, über den Vršič-Pass (1.611 m) zur Auffahrt zum Mangart Sattel (2055 m) und folgen danach den herrlichen Farben der Soca zu unserem Hotel in Postojna. Unsere Tour verläuft weiter vorbei am Risnjak Nationalpark durch den Nationalpark Plitwitzer Seen nach Dubica in Bosnien. Bosnischer Abend mit Weinprobe und traditionellen Speisen. Tagestour in der Bosanska Krajina, Schluchtenlandschaften von Sana und Vrbas. Rückfahrt nach Postojna. Entlang des Dinarischen Gebirges in die Friauler Dolomiten oder auch Karnische Alpen genannt, zu unserem nächsten Hotel in Ravascletto. Am nächsten Tag geht es über den mautpflichtigen Großglockner wieder zurück in unser gemütliches Hotel nach Bad Aibling.

Voraussichtlicher Tourenverlauf:
1. Tag: Anreise nach Bad Aibling bei München
Individuelle Anreise zum Start-Hotel zur ersten Zwischenübernachtung (oder in kleinen Gruppen nach Absprache und Wohnort). Begrüßung, Abendessen und Übernachtung in Bad Aibling.

2. Tag: Von Bad Aibling über die "Nockberge" (Ö) und die Karawanken nach Kranjska Gora (Slowenien) (ca. 350 km)
Wir fahren heute entlang des wunderschönen Nationalparks "Hohe Tauern" über die Tauernpassstraße in Richtung Süden. Die bekannte und wunderschöne "Nockalmstraße" mit der Glockenhütte (2.024 m) lädt zur Mittagspause ein. Weiter Richtung Süden empfängt uns die Berggruppe der Karawanken. Sie ist die östliche Fortsetzung der Karnischen Alpen und hat eine Länge von ca. 120 km bei einer Breite von 20 bis 40 km. Südlich von Villach erreichen wir über den Wurzenpass die Grenze zu Slowenien. Übernachtung und Abendessen in Kranjska Gora (Slowenien). 

3. Tag: Durch den Triglav Nationalpark, über den Vršič-Pass, Mangart-Pass, entlang der Soca nach Postojna, Höhlenburg Predjama (Slowenien) (ca. 320 km)
Nachdem wir unser Gepäck gut verzurrt haben, steigen wir direkt morgens kurvenreich in die wilden Julischen Alpen im Nationalpark "Triglav" ein, welcher nach dem 2.864 m hohen, gleichnamigen Berg benannt wurde. Hier erwartet uns nun der höchste Gebirgspass Sloweniens, der Vršič-Pass (1.611 m). Nach dieser waren Kurvenorgie  biegen wir rechts in Richtung der wunderschönen Mangart-Passstraße ab, die uns auf eine Höhe von 2.679 m bringt. Vom Gipfel hat man einen schönen Ausblick auf den höchsten Berg Sloweniens, den Triglav (2.864 m). Kurvenreich und mit vielen Fotomotiven, die zum Anhalten einladen, geht es die Sackgasse wieder hinunter. Mit einem weiteren kurzen Abstecher nach Italien, in die Julischen Voralpen (Provinz Udine) mit seinen kleinen Waldsträßchen, kehren wir zurück nach Slowenien. Nun folgen wir eine ganze Weile dem Flusslauf der Soca, deren Farbenspiel immer wieder fasziniert. In Most na Soci verlassen wir die Soca, die bis hierhin die Richtung vorgegeben hat und fahren auf kleinsten kurvenreichen Wegen unseres Etappenzieles der Stadt Postojna entgegen. Ein kurzer Stopp an der Höhlenburg Predjama runden unsere heutige Tour ab. Übernachtung und Abendessen in Postojna (Slowenien).

4. Tag: Nationalpark Risnjak, Nationalpark Plitvicka Jezera, Schluchtenlandschaft der Una, Bosnischer Abend (ca. 380 Km)
Heute verlassen wir Slowenien, nach wenigen Kilometern erreichen wir die Grenze nach Kroatien. Vorbei am Nationalpark Risnjak, in dem Braunbären, Wölfe, Luchse, Adler und andere geschützte Tierarten in freier Wildbahn leben, führt unsere Route sehr kurvig in südöstlicher Richtung zum Nationalpark Plitvicka Jezera. Der Plitvicka Jezera (dt. auch Plitwitzer Seen genannt) ist der größte Nationalpark Kroatiens und auch der älteste in Südosteuropa. Übrigens wurden im Park auch einige ältere Winnetou Filme, wie der Schatz im Silbersee gedreht. Wir lassen es uns nicht nehmen, einen Teil dieser herrlichen Landschaft zu durchfahren. Leider erlaubt aber die schon fortgeschrittene Zeit keinen Besuch der faszinierenden Seenlandschaft. Nicht mehr weit und wir passieren die Grenze zu Bosnien und nehmen Kurs auf die an dem Fluss Una liegende Stadt Bihać. Von hier aus bestimmt die „Una“ unseren weiteren Streckenverlauf. Der Fluss bildet über weite Strecken die historische und heutige Grenze zwischen Bosnien und Kroatien. Zwischen Bihać und Bosanska Krupa fließt die Una durch kilometerlange Schluchten. Unser Hotel brauchen wir nicht lange zu suchen, denn unser Quartier liegt direkt am Flusslauf. Heute Abend steht eine besondere Veranstaltung auf unserem Programm. Statt wie üblich das Abendessen im Hotel einzunehmen, erleben wir einen Bosnischen Abend. Wir werden mit dem Bus zu einem Weingut gefahren und wir werden neben einer Weinprobe auch die köstliche bosnische Küche kennenlernen. Übernachtung und Abendessen in Dubica (Bosnien).

5. Tag: Rundtour in der Bosanska Krajina, Nationalpark Kozara, Banja Luka, Schluchtenlandschaften  von Sana und Vrbas (ca. 350 Km)
Nach dem gestrigen, hoffentlich nicht zu heftigen Bosnischen Abend, starten wir heute zu unserer Rundtour durch den Norden Bosniens. Bosanska Krajina wird der Teil im Nordwesten von Bosnien genannt. Durch das Gebiet verlaufen die drei Flüsse Una, Sana und Vrbas, die wir heute alle ein Stück begleiten werden. Auf die ersten Kurven brauchen wir nicht lange zu warten, denn die einzige Straße durch den Nationalpark Kozara ist für Motorradfahrer gut angelegt und es macht Spaß diesem Straßenverlauf zu folgen. Etwas flüssiger geht es dann Richtung Banja Luka, Universitäts- und zweitgrößte Stadt Bosniens. Banja Luka liegt an den Ufern des Vrbas, der aus einer südlich gelegenen Schluchtenlandschaft kommt. Also folgen wir dem Verlauf des Vrbas flussaufwärts und erleben diese tollen Landschaften hautnah. Am See Veliko Plivsko Jezero haben wir den südlichsten Punkt unserer Rundtour um das Kozara Gebirge erreicht. Wieder in nördlicher Richtung erwarten uns die Schluchtenlandschaften der Sana. Wir begleiten den Fluss Sana bis nach Prijedor. Hier biegt die Sana links ab, um dann später in die Una zu münden. Über die Stadt Knezica der M15 folgend erreichen wir wieder unser an der Una liegendes Hotel in Dubica. Übernachtung und Abendessen in Dubica (Bosnien).

6.Tag: Dinarisches Gebirge und der Risnjak Nationalpark - zurück nach Slowenien (ca. 380 km)
Nach einem kräftigen Frühstück heißt es Abschied nehmen von Bosnien. Von unserem Hotel geht es direkt über eine Brücke und wir befinden uns in Kroatien. Die Una, die hier durch Dubica fließt, ist zugleich die Grenze zwischen den beiden Balkanstaaten. Immer der Una folgend pendeln wir zwischen den beiden Ländern hin und her bis wir schließlich in Velika Kladusa endgültig Bosnien verlassen. Die Route östlich des Dinarischen Gebirges bringt uns wieder zum Risnjak Nationalpark. Wir durchqueren diese wunderschöne Landschaft mit dem Ziel Slowenische Grenze. Noch ein paar Kurven auf der uns bereits bekannten Strecke bringen uns zu unserem Hotel in Postojna. Übernachtung und Abendessen in Postojna (Slowenien).

7. Tag: Durch den Triglav Nationalpark in die Karnischen Alpen nach Ravascletto (Italien), Passo del Predil, Sella Nevea, Sella di Cereschiatis, Passo di Monte Rest (ca. 350 km)
Nachdem wir unsere Motorräder beladen haben, geht es wieder Richtung Triglav Nationalpark. Wir folgen der Soca nun in umgekehrter Richtung, was keineswegs Langeweile aufkommen lässt. Kurz vor der Auffahrt zur Mangart-Passstraße biegen wir links ab und über den Passo del Predil erreichen wir Italien. Es wird extrem kurvig und fordert uns viel an Fahrkönnen und Konzentration ab. Über den Sella Nevea, Sella di Cereschiatis und über den Fluss Tagliamento gelangen wir in die Region Friaul-Julisch-Venetien, mit einem Kurvengebiet, welches uns schwindelig werden lässt. Das absolute Highlight des heutigen Tages und wohl auch eins der ganzen Reise ist die Überquerung des Passo di Monte Rest. Eine 40 Km lange Strecke verbindet Mediis im Lumiei-Tal mit dem Lago di Tramonti. Die 36 Kehren dieses Passes verteilen sich recht ausgewogen auf beide Rampen und sind teilweise extrem eng geschnitten. Da der Fahrbahnbelag aber in gutem und griffigem Zustand ist, dürfte dies den erfahrenen Motorradreisenden eher ein Grinsen als Sorgenfalten ins Gesicht zaubern. Es dominiert der Fahrspaß. Übernachtung und Abendessen in Ravascletto (Italien).

​8. Tag: Über den Großglockner (Ö) zurück nach Bad Aibling (D) (ca. 320 km)
​Nach dem Frühstück nehmen wir die letzte "gemeinsame" Etappe unter die Räder. Zunächst geht es über den „Hausberg“ Monte Zoncolan, ein extrem kleiner, kurviger und steiler Waldpass. Hier ist volle Konzentration gefordert, denn die Kurvenkombinationen sind außergewöhnlich angelegt!  Unsere weitere Fahrt führt uns über schönste Straßen in die Bergkette der Hohen Tauern. Nach dem Plöckenpass sind wir wieder in Österreich und weiter über den Gailbergsattel und dem Iselsbergpass geht es in die Glockner-Gruppe. Der Großglockner ist mit einer Höhe von 3.798 m der höchste Berg Österreichs. Die mautpflichtige Großglockner-Hochalpenstraße windet sich hoch zum Franz-Josefs-Haus (2.363 m) auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Auch lohnt ein kurzer Abstecher zum Gipfel der Edelweißspitze auf 2.572 m, denn dort wartet der "Bikers Point" mit einer tollen Rundumsicht auf die umliegenden 3.000er-Gipfel. Über Kitzbühel und am Fuße des "Wilden Kaisers" fahren wir entlang des Walchsees zurück in unser Starthotel nach Bad Aibling. Hier lassen wir den Abend fröhlich, mit vielen tollen Eindrücken und Erinnerungen ausklingen. Übernachtung, Verabschiedung und Abendessen in Bad Aibling.


9. Tag: Von Bad Aibling geht es nach Hause

Leider heißt es heute nach dem Frühstück Abschied nehmen und wir treten individuell die Heimreise an. Da das Wochenende vor der Tür steht, bietet sich vielleicht für den ein oder anderen Mitfahrer die Möglichkeit, eine weitere Zwischenübernachtung für einen entspannten Heimweg einzubauen. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!


Inkludierte Leistungen:
  • Start-/Ziel-Hotel in Bad Aibling

  • 8 Übernachtungen in 4**** Hotels 

  • 8 x erweitertes Frühstück bzw. Buffet in den Hotels

  • 7 x 3-Gang-Menü oder Abendbuffet in den Hotels

  • ​1 x Bosnischer Abend incl. Bustransfer und traditionellem Abendessen mit Weinprobe
  • 7 x ausgearbeitete Tagestouren während der Reise mit mindestens (!) 2 Tourguides 

  • 8-10 Motorräder pro Tourguide

  • Routenpläne 

  • Reisesicherungsschein

  • Erinnerungs-T-Shirt

Tourprofil
  • Gesamtkilometer ab/bis Bad Aibling: ca. 2.500km (plus km der eigenen An-/ und Rückreise)
    Bei den Kilometerangaben handelt es sich um „circa Kilometer nach unserer Routenplanung“, eine Abweichung ist nicht ausgeschlossen.
  • Tagesetappen vor Ort: ca. 320 – 380 km (außer An- und Abreise-Etappen)
  • Straßenzustand: Größtenteils gut ausgebaute und asphaltierte kurvige Strecken. In den Gebirgsregionen kann auch mal ein Teil des Asphaltes in nicht so gutem Zustand und nach einem strengen Winter etwas uneben sein. Teilweise sehr enge und steile Straßen. 
  • Fahrkönnen: Das Motorrad sollte auf kurvenreichen Strecken unbedingt (!) sicher beherrscht werden. Entsprechende Kondition muss bei dieser Tour auch unbedingt vorhanden sein. Für Anfänger und Wiedereinsteiger nicht geeignet! 
  • Klima: Als wichtiger Teil des grünen Gürtels Europas ist Slowenien zu 50 Prozent mit Wald bedeckt. In den Höhen, in denen wir uns bewegen, schwanken die Temperaturen zwischen 10°C und 20°C. Auf den hohen Pässen über 2.000m teilweise auch sehr kühl. 
  • Hotels: Wir wohnen während der Reise ausschließlich in guten 4**** -Hotels nach Landeskategorie. Abstellmöglichkeiten für die Motorräder sind an allen Hotels vorhanden, teilweise mit kostenpflichtigen Garagen- oder Parkplätzen.​
Besonderheiten
Slowenien gehört zur EU und hat den Euro als Zahlungsmittel.
Kroatien stellt ab dem 1. Januar 2023 auf Euro um. Der voraussichtliche Wechselkurs wird zum Stichtag mit 7,53450 kroatische Kuna für einen Euro erwartet. Wir werden Kroatien nur durchfahren ohne Übernachtung.
Bosnien gehört nicht zur EU. Für einen touristischen Aufenthalt bis zu 90 Tagen genügt der Personalausweis oder Reisepass. Das Dokument muss bei der Ausreise noch mindestens 3 Monate gültig sein. Die Währung in Bosnien ist die Konvertible Mark (in den Landessprachen konvertibilna marka)
1 EUR = derzeit 1,95583 KM. Eine Konvertible Mark ist in 100 Fening (Pfeniga) unterteilt. Abgekürzt wird die Konvertible Mark mit KM (auch: km), der Fening mit Kf.
Die IVK - Internationale Versicherungskarte (ehem. "Grüne Karte") als Nachweis der Haftpflichtversicherung muss mitgeführt werden und den Eintrag des Länderkürzels „BIH“ enthalten. Ohne IVK muss an der Grenze eine Kurzhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.
Die Mindestdeckungssummen liegen deutlich unter den deutschen Standards. Erkundige dich daher rechtzeitig vor Reiseantritt bei deinem Kfz-Versicherer nach ausreichendem Versicherungsschutz. Weitere Infos zu Bosnien hier beim ADAC.

Fragen & Informationen

E-Mail: #
Telefon: +49/(0)5522/31755-22

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