Geführte Motorradtour – Pamir Highway – Abenteuer Zentralasien


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Pamir Highway – Abenteuer Zentralasien

Letztes Update: 18.01.2023
Anzahl Fahrer:
Anzahl Beifahrer:
von -
bis
Fahrer
Beifahrer
Dauer: 20 Tage
Gruppengröße: max. 10 Fahrer
Art: On- & Offroad
Schwierigkeit: 
Icon schwer Icon schwer Icon schwer

Geführte Tour in der Region Pamir Gebirge

Die Pamir-Fernstraße liegt in Zentralasien und ist eine der aufregendsten Straßen der Welt. Wir laden Dich zu einer außergewöhnlichen Tour ein, bei der Du das Pamir Gebirge überqueren, exotisch-berühmte Städte wie Taschkent, Samarqand, Duschanbe und viele andere weniger bekannte, aber nicht weniger beeindruckend schöne Orte besuchen wirst.

Zentralasien ist die Geburtsstätte antiker Zivilisationen, die Große Seidenstraße von China nach Zentralasien verlief hier durch. Genies, Wissenschaftler, Erzieher und Poeten wie Avicenna, Ulugbek, Omar Khayyam haben in Ländern Zentralasiens gelebt und gearbeitet. Vor Tausenden von Jahren wurden hier grandiose Städte mit wunderschönen Moscheen, Minaretten und Medresen gebaut. Die mittelalterlichen Denkmäler in Samarqand, Bukhara, Khiva, Shakhrisabs, Merv, Penjikent sind weltweit bekannt. Das Tien-Shan-Gebirge, das Pamir-Gebirge, Wüsten, Baumwollfelder, Kamelkarawanen, die antiken Festungen von Khorezm – all dies erwartet Dich auf dieser Tour. Du wirst das Gebiet dreier ehemaliger Sowjetrepubliken – Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan – durchqueren und die Kultur, die Küche und die örtlichen Gepflogenheiten kennenlernen, dieser uns so fremden Länder kennenlernen. Start und Ende der dieser ganz besonderen Motorrad-Tour ist in Bischkek, der Hauptstadt von Kirgisistan. Es gibt dort einen internationalen Flughafen, die meisten Ausländer benötigen kein Visum, und das Land ist nach Covid offen.

Tourdaten
Gesamtlänge: 4.300 km. Schwierigkeitsgrad hoch, mit Gebirgsüberfahrten, (Groß-)Stadtdurchfahrten und unbefestigten Straßen. Mehrere Tage Aufenthalt über 2.500 m Seehöhe, bis ca. 4.500 m. Straßen: 70 % Asphalt, 30 % unbefestigte Straßen. Die Mitnahme einer/s Soza/ius ist möglich, bei den „Schotter-Etappen“ kann diese/r im Begleitfahrzeug mitfahren.
 

Reiseverlauf

Tag 1: Ankunft in Bishkek – Usbekistan
Flughafentransfer, das Team kennenlernen, Motorräder entgegennehmen, letzte Vorbereitungen treffen und das Begrüßungsabendessen genießen. Wichtig: Bitte plane die Ankunft am Flughafen Bishkek bis spätestens 13 Uhr.

Tag 2: Stadtbesichtigung Bishkek
Am Vormittag machen wir eine Stadtbesichtigung, am Nachmittag nutzen wir die Zeit uns auf die kommende spannende Reise vorzubereiten.

Tag 3: Bishkek – Toktogul 250 km
Nach dem Frühstück verlassen wir die Stadt entlang der Fernstraße M41. Dieser Teil der Straße verläuft zu 3/4 durch das Tien-Shan-Gebirge. Nach der Mautstelle beginnt der Aufstieg zum Too-Ashuu-Pass (3.100 m), und uns erwartet ein enger, 5 km langer Tunnel, der ihn durchquert. Es wird dringend geraten, vor dem Aufstieg warme Kleidung anzuziehen. Nach dem Mittagessen überqueren wir den schneebedeckten Alabel-Pass (3.175 m).

Tag 4: Toktgogul – Osh 420 km
Wir fahren weiter entlang der legendären Pamir-Fernstraße (M41) in Richtung Osh. Nach dem Toktogul-Reservoir führt die Straße entlang des Naryn-Flusses, auf dem sich ein Wasserfall mit drei Wasserkraftwerken befindet. Nach einem langsamen Abstieg aus den Bergen kommen wir im Tal an, wo es viel wärmer sein wird. Im Tal, nahe der Grenze zu Usbekistan, kommen wir in eine der am dichtesten bevölkerten Regionen Zentralasiens ­– das Ferghana-Tal.

Tag 5: Osh – Tashkent 410 km
Wir verlassen Osh und überqueren die Grenze zu Usbekistan. Dies wird wegen der Zollformalitäten einige Stunden dauern. Usbekistan ist dicht besiedelt: viele Menschen, Tiere, Autos und dichter Verkehr. Tashkent ist die größte Stadt in Zentralasien mit einer Bevölkerung von 2,5 Millionen Menschen. Der Verkehr ist ziemlich chaotisch. Wir kommen beim Hotel an, checken ein, nehmen das Abendessen zu uns und machen einen Stadtspaziergang.

Tag 6: Tashkent – Samarkand 310 km
Den ganzen Tag lang fahren wir auf einer vierspurigen Autobahn. Die riesigen Wüsten und Halbwüsten im Norden weichen fruchtbaren Tälern, die an Berge stoßen. Auch in dieser Gegend leben zahlreiche Menschen. Wie im Ferghana-Tal gibt es hier kein einziges freies Stück Boden. Unser Ziel ist es, Samarkand so früh wie möglich zu erreichen und dieser Stadt einen halben Tag zu widmen. Samarkand ist eine der ältesten noch existierenden Städte der Welt und wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet. Damit ist es so alt wie Rom! Unser Hotel liegt mitten im Zentrum der Stadt; den Rest des Tages können wir den wichtigsten Sehenswürdigkeiten am Registan-Platz widmen, der fußläufig erreicht werden kann. Ein paar Kilometer nördlich liegen die Ruinen der antiken Stadt Afrosiab. Nach diesem wunderbaren Ausflug kehren wir zum Hotel zurück, wo die Gastgeber einen leckeren Pilaf für uns zubereiten werden.

Tag 7: Samarkand – Sightseeing / Erholung
Heute genießen wir diese wunderbare Stadt mit einem lokalen Reiseführer.

Tag 8: Samarkand – Dushanbe 300 km
30 km nach Samarkand erreichen wir die Grenze zu Tadschikistan. Nach der Einreise verläuft der erste Teil der Fahrt durch eine flache Gegend. Anschließend beginnt der Aufstieg in die Berge bis auf knapp 3.000 m; auf dieser Höhe fahren wir durch den Anzob-Tunnel mit einer Länge von ca. 5 km. Danach beginnen wir den langsamen Abstieg entlang der Klamm des Varzob-Flusses nach Dushanbe; damit ist die erste Etappe der Akklimatisierung abgeschlossen.

Tag 9: Dushanbe – Kailai-Khumb 280/370 km
Die alte Pamir-Fernstraße von Duschanbe nach Kalai Khumb verläuft nach Nordwesten durch das Dorf Tavildara und den Khuborabad-Pass (3.200 m). Diese Straße ist größtenteils unbefestigt. Der Pass ist bildschön, jedoch bei schlechtem Wetter schwer zu durchqueren. Wir werden uns am Vortag in Dushanbe über die Lage erkunden, bevor wir die weitere Route festlegen. Die alternative und längere Route von Dushanbe nach Kalai-Khumba verläuft durch Kulyab. Hier befinden sich die meisten Straßen in einem ausgezeichneten Zustand. Nur die letzten 40 km der Strecke führen durch eine schmale Klamm entlang einer unbefestigten Straße. Ankunft beim Hotel, Abendessen in Ashkhan am Ufer des Khumb-Flusses.

Tag 10: Kalai – Khumb 240 km
An diesem Tag fahren wir entlang der Klamm des Pyanj-Flusses nahe der Grenze zu Afghanistan. Auf diesem Weg kommen wir an hunderten malerischen Gebirgslandschaften und Dörfern vorbei. Wir steigen von 1.300 m in Kalai-Khumb auf 2.100 m in Khorog auf. Dies ist die dritte Etappe der Akklimatisation. In Khorog treffen wir die endgültige Entscheidung über die weitere Route.
Option 1: Von Khorog direkt über das Pamir-Plateau (Nordroute).
Option 2: Weiter am Pyanj-Fluss und der afghanischen Grenze entlang (Südroute). Die Nordroute ist weniger interessant; dies ist die neue Pamir-Fernstraße, die durch das hohe Gebirgsplateau verläuft. Die Südroute entlang des Panj oder die alte Straße ist zu bevorzugen und viel interessanter. Die Ausfahrt aus der Wakhan-Klamm durch den Khargush-Pass kann jedoch schwer zu durchfahren oder sogar geschlossen sein.

Tag 11: Khorog – Tag zur Erholung
Den heutigen Tag nutzen wir zur Erholung.

Tag 12: Khorog – Yamchun 180 km / Murgab über die Nordroute 315 km
Bei Option 2 fahren wir weiter entlang des Pyanj-Flusses nach Süden zum Dorf Ishkoshim. Der Verkehr nimmt ab, da der Hauptgüterverkehrsfluss nun auf der Nordroute fährt, während auf der Südroute nur lokale Transporte durchgeführt werden. Der Teil von Ishkashim nach Langar verläuft durch den malerischen Wakhan-Korridor. Die Straße befindet sich in einem guten Zustand, gelegentlich mit altem Asphalt. Unterwegs besuchen wir die Yamchun-Festung, malerische Dörfer und atemberaubende Landschaften im Wakhan-Tal. Über Yamchung, linkerhand der Straße, befinden sich die Thermalquellen von Fatima Bibi, wo wir übernachten werden. Ankunft beim Gästehaus, Entspannen in den Thermalbädern

Tag 13: Yamchun - Murgab 275 km
Heute haben wir trotz der geringen Kilometerzahl einen sehr langen und schweren Tag vor uns. Wir müssen früh losfahren. Wir fahren weiter entlang des Pyanj. Auf dem Weg liegt eine einzige Siedlung, Langar, wo wir versuchen werden, Kraftstoff zu kaufen und zu Mittag zu essen. Da dies eventuell nicht möglich ist, führen wir Nahrungsmittel und Kraftstoff mit uns. Von Langar nach Murghab gibt es einen steilen Aufstieg und den Khargush-Pass (4.344 m). Hier biegen wir scharf nach Norden ab und kommen auf das Pamir-Plateau. Bevor wir auf die Nord-Fernstraße kommen, haben wir eine schlechte unbefestigte Straße und dann kaputten Asphalt vor uns. Es folgt der Naizatash-Pass (4.137 m). An diesem Tag legen wir Höhenunterschiede von 2.500 m bis 3.600 m zurück; Du musst auf schlechtes Wetter, schwierige Straßen, Höhenkrankheit und andere „bezaubernde“ Begleiterscheinungen unserer aufregenden Reise vorbereitet sein. Am Nachmittag wird die Straße besser. Murgab galt als höchstes Gebirgsbezirkszentrum in der UdSSR, das Dorf liegt ca. 3.800 m über dem Meeresspiegel. Die Nacht verbringen wir auf dieser Höhe.

Tag 14: Murgab – Sari-Tash 250 km
Heute erwartet uns eine 150 km lange besondere Strecke auf einer Höhe von 4.000 m, auf der wir den Ak-Baital-Pass (4.655 m) bezwingen, den höchsten Pass in der ehemaligen UdSSR, der auch der höchste Punkt unserer Route ist. Beim Abstieg kommen wir am größten See Tadschikistans, dem Karakul, vorbei; dieser liegt auf einer Höhe von 3.900 m und damit 100 m höher als der Titicaca-See.

Tag 15: Sari-Tash – Osh 250 km
Wieder fahren wir die Berge hinauf, diesmal im Tien-Shan-Gebirge mit dem Taldyk-Pass (3.600 m); danach liegen das fruchtbare Ferghana-Tal und die Stadt Osh vor uns, wo wir für zwei Nächte bleiben.

Tag 16: Osh – Tag zur Erholung
Wir erholen uns in einer der ältesten Städte Zentralasiens. Nach dem Frühstück gibt es Freizeit, weil wir die Aus-rüstung und Fahrzeuge vor dem nächsten schwierigen Tag reinigen müssen. Die Hauptattraktion ist Osh selbst, eine 3.000 Jahre alte Stadt. Der Suleiman-Berg kann vom Hotel aus fußläufig erreicht werden; von hier aus kann man die Umgebung sehen. Zum Mittagessen musst Du den berühmten Osh-Pilaf gemacht aus Uzgen-Reis probieren.

Tag 17: Osh – Kazarman 220 km
Die ersten 100 km nach Jalal-Abad fahren wir am Rande des Ferghana-Tales. Hier lebt die größte Bevölkerung, der Verkehr ist sehr dicht, es gibt zahlreiche Siedlungen und allerlei Tiere auf den Straßen. Etwas weiter vom Kugart-Fluss entfernt befindet sich ein gewundener Aufstieg, der sanft in einen besonderen Abschnitt übergeht und den Kaldamo-Pass (3.000 m) überquert. Hier sind verschiedene Überraschungen möglich, an die wir uns in den Bergen bereits gewöhnt haben.

Tag 18: Kazarman – Naryn 255 km
Es geht wieder hinauf, diesmal auf den Toguz Toro (2.800 m). Von oben gibt es eine ausgezeichnete Aussicht auf die Serpentine, die Du nicht verpassen darfst. Entlang der Strecke kann man Kamele sehen. Vom Dorf Ak Tal aus werden wir auf Asphalt fahren können, sofern die Brücke über den Naryn offen ist; sollte die Brücke zerstört sein, haben wir weitere 110 km Schotterstraßen vor uns. Darum ist es essenziell, keine Zeit zu verschwenden, damit wir vor Einbruch der Dunkelheit in Naryn ankommen. Die Naryn-Region ist die größte Region im Land, ihr Bevölkerungsanteil an der Gesamtbevölkerung beträgt jedoch nur 5 %. Diese Region ist das höchste Gebirgsgebiet von Kirgisistan. Späte Ankunft beim Hotel.

Tag 19: Naryn - Bishkek 345 km
Jetzt können wir sagen, dass das Schwerste hinter uns liegt. Vor uns liegt eine gewundene, neue, befestigte Straße. Die Versuchung ist groß, hier schnell zu fahren, aber wir können auf Baustellen, umher streunendes Vieh und auf der Fahrbahn abgestellte Fahrzeuge stoßen, was besonders in unübersichtlichen Kurven gefährlich ist. Außerdem befindet sich hier ein wahres „Jagdgebiet“ für die lokale Polizei, da die Radaranlagen nicht abgeschafft wurden. Nach 200 km gibt es Mittagessen in der Stadt Kochkor im Café „Retro Coffee Bar“. Es handelt sich um einen Touristen-Hub, in dem viele Reisen ins ganze Land beginnen. Danach fahren wir an dem großen, künstlich angelegten See Orto Tokoy vorbei; dieses Reservoir wird vom Chu-Fluss gespeist und dient der Bewässerung des Bodens. Ankunft im Hotel, Rückgabe der Motorräder, Packen. Letztes gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in der Stadt.

Tag 20: Heimreise
Je nach Abflugzeit nutzt Ihr die Zeit zum Packen oder erkundet Bishkek noch auf eigene Faust. Wir hoffen, dass Ihr von der Reise so begeistert ward, dass Ihr eines Tages zu einer weiteren Tour mit uns wieder kommt. Flughafentransfer, Ende der Reise.
 

Inklusivleistungen

  • Motorradmiete BMW F 750 / F 850 GS, optional: BMW R 1250 GS Aufpreis 750,-- Euro
  • inkl. Vollkasko mit 1.500,-- Euro Selbstbehalt (= Kaution)
  • Benzin
  • Unterkunft in 2-, 3- und 4-Sterne-Hotels inkl. Frühstück
  • Englischsprachiger Reiseführer auf Motorrad
  • Begleitfahrzeug mit zweitem Reiseführer
  • Eintrittskarten zu Sehenswürdigkeiten und Ausflüge mit lokalen Reiseführern lt. Programm
  • Flughafen-Transfer in Bishkek zum/vom Hotel
  • Begrüßungs-Abendessen
  • Souvenirpaket (T-Shirt, Papierlandkarten usw.)
  • M&R Coolshirt

Nicht inkludiert:
Flüge nach/von Bishkek (Diese können wir bei Nennung des Abflughafens bei der Angebotsanfrage für euch heraussuchen und optional mit anbieten). Kaution für Selbstbehalt Miet-Motorräder (1.500,-- Euro für F750GS/F850GS/R1250GS). Motorrad-Bekleidung und Schutzausrüstung. Mittag- und Abendessen außer Begrüßungs-Abendessen (ca. 30,-- Euro pro Tag), Ausgaben des persönlichen Bedarfs, Trinkgelder, des Weiteren alle Leistungen, die nicht ausdrücklich als inkludierte Leistungen angeführt sind.
Ebenfalls nicht eingeschlossen, aber dringend empfohlen: Reiseversicherung mit Stornoschutz.


Fragen & Informationen

E-Mail: #
Telefon: +49/(0)5522/31755-22
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