Handschuhtest: Germot Sommerhandschuh Racetrack

26.06.2020 14:25

Der lederne Sommerhandschuh Germot Racetrack muss auf einer Motorradtour zeigen, wie er sich im Testalltag schlägt.

Germot Sommerhandschuh Racetrack getestet auf Motorradtouren


Bequemer Schnitt

Beim Erstkontakt gefällt der Germot Sommerhandschuh Racetrack mit ergonomisch korrektem Schnitt und seiner vorgekrümmten Form. Keinen Widerstand leistet der Handschuh beim erfreulich leichten Einstieg. In Größe 12 fällt er minimal kleiner aus als erwartet. Eine Anprobe ist beim Handschuhkauf ohnehin Pflicht. Positiv fallen Stretcheinsätze zwischen den Fingern auf, die den Tragekomfort nochmals erhöhen.


Sitzt sicher ohne die Beweglichkeit einzuschränken

Während der Fahrt kann der Handschuh mit gutem Griffgefühl bei perfekter Beweglichkeit der Finger punkten. An heißen Tagen verschaffen Belüftungen auf den Fingern und am Handrücken etwas Kühlung, perforierte Bereiche gibt es nicht. Dass der Germot Racetrack als sportlicher Sommerhandschuh auf eine wasserdichte Membran verzichtet, ist klassenüblich. Wie von selbst gleitet die große Stulpe beim Einstieg über die Jacke und wird über einen breiten Klettverchluss in der Weite justiert. Der ausreichend lange Klettriegel am Handgelenk ist komfortabel zu bedienen und sorgt für sicheren Sitz.


Kleinigkeiten trüben das gute Gesamtbild

Getrübt wird das gute Gesamtbild unseres Testexemplars auf mehrstündigen Touren. Im Inneren des rechten Handschuhs drückt überstehendes Material in eine Fingerbeuge. Links scheuert eine Naht am Knöchel des Mittelfingers. Verletzungen oder Blasen erzeugen die zwar nicht, fallen aber gerade deshalb als störend auf, weil sich der Handschuh ansonsten so schmeichelhaft unauffällig verhält.

Text: Thomas Kryschan , Fotos: Alexander Klose

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