Harley Davidson: Geschichte des Unternehmens im Überblick

Obwohl Harley Davidson die bekannteste Motorradmarke der Welt ist, wissen nur wenige Fans über die Geschichte des Unternehmens Bescheid. Es ist erstaunlich, was der Motorradhersteller schon alles durchgemacht hat.
Längst wird Harley Davidson als Kultmarke betrachtet, für etliche Biker kommen Motorräder anderer Hersteller überhaupt nicht in Frage. Viele Händler spezialisieren sich auf den Handel mit Rädern von Harley Davidson. Auch online findet man beispielsweise bei MotoScout24 eine eigene Rubrik für die beliebte Motorradmarke. Allerdings wissen viele Motorradfahrer nicht genau, wie der Motorradhersteller entstanden ist und was es mit der Marke auf sich hat. Dabei ist die Unternehmensgeschichte sehr interessant, das Unternehmen hat Höhen und Tiefen durchgemacht.

Entstehung des Unternehmens

Es war im Jahr 1903, als sich die beiden Angestellten William S. Harley und Arthur Davidson in Milwaukee Wisconsin zusammen kamen und sich mit der Entwicklung eines Kraftrades beschäftigten. Zunächst arbeiteten die beiden in kleinen Räumlichkeiten und brachten einen Prototyp heraus. Dieser wurde nach und nach verbessert, bis in den Folgejahren erste Einheiten abgesetzt werden konnten und im Jahr 1907 die offizielle Gründung des Unternehmens erfolgte. Außerdem stiegen noch zwei weitere Davidson Brüder in das Unternehmen ein. Foto by Danemroberts/Wikipedia: Harley-Davidson Serial Number One


Seinen ersten großen Auftrag konnte sich das Unternehmen sichern, als es mit einem Bike bei einem Verbrauchsrennen hervorragend abschnitt. Aufgrund des niedrigen Kraftstoffverbrauchs entschied sich unter anderem die Polizei für eine Bestellung.

Zeit der Innovationen

Die Folgejahre wurden von unzähligen technischen Innovationen geprägt. Zur damaligen Zeit machte die Entwicklung der Fahrzeuge große Fortschritte, nur rund zehn Jahre nach der Unternehmensgründung sahen die Bikes nicht mehr wie motorisierte Fahrräder aus, sondern wie richtige Motorräder. Unter anderem gelang es dem Unternehmen während dieser Zeit, besonders sparsame Motoren sowie Schalldämpfer zu entwickeln. Mit derartigen Attributen wird die Marke heutzutage nicht mehr in Verbindung gebracht.

In den folgenden Jahrzehnten folgten unzählige Bikes, wobei der Schwerpunkt des Unternehmens auf der Motorentwicklung lag. Im Jahr 1948 brachte Harley Davidson dann seinen Pan-Head Motor auf den Markt. Maschinen mit diesem vergleichsweise einfach anmutenden Aggregat gelten heute als gefragt und werden zu hohen Preisen gehandelt.

Entstehung einer Marke

In den 1960er Jahren konzentrierte sich der Motorradhersteller stark auf den Chopper Markt und machte sich einen großen Namen. Vor allem auf dem Heimatmarkt erlangte die Marke große Beliebtheit und legte so den Grundstein für den späteren Kultstatus. Schließlich ist Harley Davidson eine Marke, die heute in erster Linie für ihre Bikes im Chopper-Style bekannt ist. Selbst diejenigen, die ihre Chopper selbst bauen, sehen den Harley Motor häufig als Selbstverständlichkeit an.

Trotz des markanten Namens ging es dem Unternehmen mehrfach schlecht. Vor allem folgten zahlreiche Fehlschläge, als sich in den späten 1970er Jahren der AMF Mischkonzern am Unternehmen beteiligt. Schlussendlich konnten Mitarbeiter im Jahr 1981 einen Management-Buyout stemmen und den Motorradhersteller nur fünf Jahre später an die Börse bringen.

Was viele Motorradfans nicht wissen: Im Lauf der Zeit erwarb Harley Davidson unter anderem Cagiva, später dann MV Agusta. Allerdings ist dies längst Geschichte, derzeit ist das Unternehmen nur noch Eigentümer seiner eigenen Marke Harley Davidson einschließlich der zugehörigen Produktion sowie der Marke Buell.

#Buell#Cagiva#Harley-Davidson#MV Agusta

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