Innovative Ostalb - Zwischen Tradition & Hochtechnologie

16.08.2020 13:00

Vorbei an Sehenswürdigkeiten und innovative Produktionsstandorte prägen die Motorradtour von der Schwäbischen Alb, Schwäbische Ostalb in den Schwarzwald.
Am frühen Nachmittag treffen Werner und Franz sich vor dem „Aparthotel Schwarzwald Panorama“in Bad Wildbad. Wie schon so oft dient das Tochterhaus der Stralsunder auch diesmal als Ausgangspunkt für ihre Tour im Süden der Republik. Dazu soll es zunächst nach Steinenkirch in den Landgasthof Rössle gehen, der sich schon im Rahmen der Sieben-Brücken-Tour nach Garmisch (M&R Ausgabe 92) als sehr gutes und strategisch günstig gelegenes Quartier bewährt hat. So machen sich die beiden bei bestem Wetter auf den Weg und fahren südlich durch das große Enztal über den Meistern aus Bad Wildbad heraus. Die Route ist zwar mehr oder minder als reine Anfahrtsstrecke gedacht, trotzdem hat der „Routingbeauftragte“ Franz es sich auch dieses Mal nicht nehmen lassen, dafür schöne kleine Straßen abseits der großen Verbindungen herauszusuchen.

Das Routing

Eine solche Tour zu entwerfen, ist dabei nicht in ein paar Minuten gemacht. Die Routen des BASECAMPs OSTSEE TOURER entstehen meist aus einem Zusammenspiel der Sehenswürdigkeiten einer Region, die von mir, Werners Assistentin, im Stralsunder Redaktionsbüro ausgearbeitet werde und den schönsten und kurvigsten Strecken, die Franz auf unterschiedlichstem Kartenmaterial ortet. So kann es schon mal sein, dass die Streckenplanung mehrmals hin und her geht, bevor sie endgültig steht. Final werden die Routen dann von Franz erstellt – vorwiegend mittels Garmins „Basecamp“. Hier ist Werner immer wieder erstaunt, wie detailliert sich auch bis dahin unbekannte Wege mittels Routen- und Wegpunkten planen und darstellen lassen. Franz, dem dieses Thema bewundernswert gut liegt, hat dafür die eine oder andere Schulung absolviert und sich anschließend auch autodidaktisch weitergebildet. Selbst die jüngsten Entwicklungen und Neuerungen auf diesem Gebiet scheinen ihm nicht zu entgehen. 
 
Die historische Altstadt der großen Kreisstadt Nürtingen
Die historische Altstadt der großen Kreisstadt Nürtingen
 

Auf die Schwäbische Alb

Das erste Tagesziel auf dem Weg zur Alb ist Nürtingen, wo die beiden in die malerische, an einem steilen Hang liegende Altstadt hineinfahren. Dabei entdecken sie mittendrin das Café Schümli. Hier gibt es nicht nur köstlichen Kaffee, sondern auch selbstgemachte Leckereien, von Kuchen über feine Confiserie bis hin zu hausgemachten Pralinen. Davon muss natürlich gekostet werden. 
Allzu lange können die beiden jedoch nicht verweilen, denn es liegt noch etwas Strecke vor ihnen. Bei Mühlhausen im Täle stoßen sie auf eine große Brückenbaustelle. Diese entpuppt sich als Teil des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm und mithin als künftige Bahnbrücke über das weite Tal. Die Fertigstellung ist für 2021 geplant. Nun ist es nicht mehr weit, hoch auf die Ostalb bis Geislingen an der Steige. Bei der Anfahrt auf die Stadt haben die Fahrer einen guten Blick auf die berühmte „Geislinger Steige“ und die hier fast senkrecht stehenden Felsen des Albtraufs. 
Gleichzeitig ist das Tagesziel bald erreicht, der Landgasthof Rössle in Steinenkirch. Aufgrund der mittlerweile fortgeschrittenen Uhrzeit geht es nach dem Check-in bei der Chefin, die die beiden bekannten Gesichter herzlich begrüßt, direkt zum Abendessen ins hauseigene Restaurant. Werner und Franz haben sich gerade hingesetzt, als die Kellnerin mit einem weiteren Gast zu ihrem Tisch kommt. Er stellt sich als Jörg vor und fragt, ob er sich zu ihnen setzen könne. Da das Restaurant gut gefüllt ist und Jörg augenzwinkernd beteuert, ihnen nichts Böses zu wollen, darf er sich natürlich gerne setzen. Als er fragt: „Sagt mal, ihr fahrt doch auch Motorrad?“, ist das Eis schnell gebrochen und noch während die Kellnerin die Getränke bringt, erzählt Jörg bereits, dass er früher als Ingenieur bei HOMAG in Schopfloch tätig war. Damals ist er für die Firma des Öfteren nach Bangkok gereist und irgendwann einfach dortgeblieben. Dem Motorradfahren hat er aber auch in Thailand nicht abgeschworen und mit seiner 1150 von BMW schon so manches Abenteuer erlebt. Seine Heimatbesuche nutzt er immer auch dazu, für sich und seine Freunde Ersatzteile zu kaufen. Auf ihrem Rückweg von der Ostalb werden die beiden Brüder extra bei HOMAG haltmachen und Jörg ihren Standort per WhatsApp schicken. Darüber freut er sich so sehr, dass er sie kurzerhand zu sich nach Bangkok einlädt. 
 
Auf der Motorradtour geht es an Schloss Weißenstein vorbei
Auf der Motorradtour geht es an Schloss Weißenstein vorbei
 

Im Herzen der Ostalb

Von Steinenkirch aus steht mit dem Ziel Neresheim-Elchingen die große Albetappe an. Nach einer Stärkung am sehr reichhaltigen und vielfältigen Frühstücksbuffet des Hotels gehen die  Brüder zu ihren Motorrädern, die über Nacht sicher verschlossen und somit auch geschützt vor der Nässe des morgentlichen Frühtaus untergebracht waren. Es folgt das gewohnte Tagesbriefing von Franz und schon geht es zunächst auf kurvigen Strecken Richtung Norden. Dabei erhebt sich in Weißenstein die prächtige Kulisse des gleichnamigen Schlosses. Ein wahrer Hingucker. 
Weiter Richtung Schwäbisch Gmünd entdecken die beiden am Wegesrand mehr oder weniger zufällig das Werk der „Fein Elektrowerkzeuge“. Wie sich im Laufe der Tour noch herausstellen wird, nicht die einzige namhafte Firma in der Ostalb. 
Der erste längere Stopp ist in Heidenheim an der Brenz anvisiert. Hoch über der Stadt grüßt schon von Weitem das Schloss Hellenstein, der ehemalige Stammsitz der Herren von Hellenstein und Wahrzeichen der Stadt. Heute beherbergt es das Heimat- sowie das Landesmuseum. Ganz in der Nähe befindet sich das Naturtheater, welches teilweise in eine Waldlichtung hinein gebaut wurde. Werner und Franz rollen vorbei an der Zentrale des weltweit agierenden Technologiekonzerns der Voith GmbH hinein in die Innenstadt. 
Im Zentrum angekommen, besuchen sie das Elmar-Doch-Haus, welches als Schmuckstück der Heidenheimer Fußgängerzone gilt. Nach einem leckeren Kaffee in der Bäckerei Gnaier am Ende der Hauptstraße geht es nördlich aus der Stadt heraus nach Oberkochen. Auf der Fahrt wird im Gewerbegebiet zwischen Königsbronn und Oberkochen noch ein kurzer Abstecher zu „Zeiss“ gemacht. Auf diese berühmte Firma werden die beiden auch in Oberkochen wieder treffen. Der Ort mag vielen vom Namen her bekannt sein, doch wissen sie meist nicht, dass er quasi exemplarisch für die Hochtechnologie der gesamten Schwäbischen Alb steht. In der idyllischen Stadt gibt es nicht nur drei Standorte der Firma „Carl Zeiss“, sondern auch die Leitz GmbH & Co. KG hat hier ihren Stammsitz. Sie stellt maschinengetriebene Präzisionswerkzeuge und prozessausgelegte Werkzeugsysteme für die professionelle Bearbeitung von Vollholz, Holzwerkstoffen und Kunststoffmaterialien her. 
Wieso Oberkochen damit exemplarisch für die hochtechnologische Ostalb steht? Nun, ganz einfach: Hier wie in der gesamten nördlichen Region haben sich technologische Unternehmen niedergelassen und bescheren der Gegend großen Wohlstand. 

Im Zentrum der Hochtechnologie

Ein kleiner Exkurs zur wirtschaftlichen Kraft des Ostalbkreises sei hier gestattet, denn die hat eine große Historie. Zunächst war der Ostalbkreis schon im 19. Jahrhundert das „Ruhrgebiet Württembergs“. Nicht nur die Erfindung der Eisenbahn schaffte neue Arbeitsplätze, es war vor allem Bergrat Faber du Faur, der dem Eisenerzabbau in Wasseralfingen einen enormen Aufschwung verlieh. Noch heute kennt man das Sprichwort „Wo das Eisen wächst“. Es verdeutlicht den Anspruch dieser Region, als Wiege der Industrialisierung Deutschlands angesehen zu werden. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Ostalb zu einem wahren Technologiestandort, den viele führende Unternehmen für sich entdeckten. Daher verwundert es auch nicht, dass die Region im Patentbereich sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene auf einem Spitzenplatz rangiert und immer wieder renommierte Innovationspreise an dortige Unternehmen verliehen werden. 
Der Wirtschaftsstandort wird durch die gute Lage zwischen den Metropolen Frankfurt, Stuttgart und München sowie die Nähe zur A7 begünstigt. Auch die Infrastruktur in den Ortschaften kann sich sehen lassen. Große und kleine Städte bieten ein angenehmes Flair und gleichzeitig ein breites Spektrum an Freizeitmöglichkeiten sowie soziale und schulische Einrichtungen auf höchstem Niveau.
Den meisten wird „Carls Zeiss“ in Jena ein Begriff sein. Die Geschichte von ZEISS in Oberkochen begann zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1945 deportierten die amerikanischen Truppen 77 führende Mitarbeiter von Carl Zeiss Jena nach Heidenheim. Ein Jahr später gründeten diese die „Opton Optische Werke Oberkochen GmbH“ als Tochterunternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung und das neue Unternehmen bezog Räume in leer stehenden Fabrikhallen im nahe gelegenen Oberkochen. 
 
Aalen – beliebte Metropole der Ostalb
Aalen – beliebte Metropole der Ostalb
 

Ganz oben im Norden

Auf den Motorrädern geht es weiter gen Norden bis nach Aalen, oder wie Werner nach Mundart gerne sagt: Oole. Vom Bekanntheitsgrad sicher ganz vorn mit dabei ist Aalen zugleich der Verwaltungssitz des Ostalbkreises. Besonders beeindruckend sind das Limesmuseum, das zahlreiche Funde aus der Römerzeit zeigt, und die Überreste des ehemaligen Reiterkastells – des größten Reiterkastells nördlich der Alpen. Darüber hinaus sind das geologisch-paläontologische Museum im Historischen Rathaus und das kleinste Theater Deutschlands sehr sehenswert. Natürlich wird gerade in Aalen die Verbindung zur starken technischen Prägung der Region deutlich. An der ansässigen Hochschule für angewandte Wissenschaft lernen aktuell etwa 6.000 Studenten. 
Im Anschluss führt die Route östlich nach Waldhausen und von dort aus gen Norden über Lauchheim mit Blick auf Schloss Kapfenburg. In einer kleinen Schleife über Röttingen und Baldern wird Bopfingen von Nordwesten her angefahren und man passiert ganz automatisch das Schloss Baldern. Es beherbergt eine der größten privaten Waffensammlungen Deutschlands (etwa 800 Einzelstücke aus Europa und dem Orient aus dem 14. bis 18. Jahrhundert) und gehört dem Fürstenhaus Oettingen-Wallerstein. Vom Festsaal reicht der Blick bis ins Nördlinger Ries. Auch die barocke Schlosskirche ist einen Besuch wert. 
 
Blick auf Schloss Baldern
Blick auf Schloss Baldern
 

Am Rande der Alb

Im Folgenden geht es ins bayerische Nördlingen. In der Stadt, die durch ihr komplett erhaltenes Stadtbild beeindruckt, erinnern sich die beiden an einen kurzen Vortrag, den ihnen Jürgen Grieschat (Juri) bei der Start of Season 3.0 über das Nördlinger Ries gehalten hat: „Das Nördlinger Ries ist der Einschlagskrater eines Meteoriten, der vor ungefähr 15 Millionen Jahren in den Nordrand der Schwäbischen Alb einschlug. Der Krater misst heute 23 bis 25 Kilometer im Durchmesser und war über lange Zeit mit Wasser gefüllt. Sein Rand ist ringsum als Hügelkette sichtbar.“
Die weitere Strecke führt auf kleinen, gut befahrbaren Nebenstraßen von der Alb hinunter bis nach Donauwörth, der großen Kreisstadt im schwäbischen Landkreis Donau-Ries. Auf dem Weg ins Stadtzentrum wird gleich zweimal die Wörnitz überquert. In Donauwörth ist besonders die spätbarocke Wallfahrtskirche, das „Kloster Heilig Kreuz“, sehenswert. Hier wird ein Stück des Kreuzes von Jesu Christi aufbewahrt. Im Liebfrauenmünster aus dem 15. Jahrhundert befindet sich die größte Glocke Schwabens, die sogenannte Pummerin. Werner und Franz lauschen kurz dem Glockenspiel am Westgiebel des Rathauses, das Volkslieder zum Besten gibt. Natürlich darf für unsere Technikbegeisterten aber ein Besuch bei Airbus Helicopters, dem weltweit führenden Hersteller für Hubschrauber und Flugzeugbauteile, am östlichen Rand der Alb nicht fehlen. 
Dann geht es ein kurzes Stück entlang der Donau über Donaumünster zur Mitte der Ostalb und auf kleinen Straßen vorbei am Kloster Neresheim, bevor sie am späten Nach­mittag im Landgasthof Metzgerei Ochsen ankommen. Die Unterkunft, eher bescheiden dafür sehr günstig und äußerst persönlich, kennen Werner und Franz bereits. Die Motorräder können hier in einer Garage untergestellt werden. Dafür fährt Besitzer Charly, der eben erst von einer spontanen Spritztour zur „Löwensteiner Platte“ zurückgekommen ist, sogar sein Auto heraus. Dann lädt Charly die Brüder zu einem großen Stiefelbier ein – natürlich von ihm selbst gezapft. Währenddessen lauschen die beiden seinen Erzählungen zu Land und Leuten hier auf dem „Härtsfeld“. 
 
Besondere Schätze im Automobil-Veteranen-Salon in Gundelfingen
Besondere Schätze im Automobil-Veteranen-Salon in Gundelfingen
 

Durch die Alb zurück in Richtung Schwarzwald

Tag drei der Tour ist angebrochen und es muss schon wieder zurückgehen Richtung Bad Wildbad. Nach einem ausgiebigen Frühstück starten die beiden BASECAMPer schon um kurz nach acht Uhr. Heute sollen über 300 Kilometer zurückgelegt werden. Trotz der nicht gerade kurzen Strecke stehen erneut zahlreiche Sehenswürdigkeiten auf dem Plan. 
Von einem herrlichen Kurvenrausch begleitet führt der Weg die beiden von der Alb hinab zurück zur Donau, genauer gesagt nach Höchstädt. Hier schauen sie sich den Marktplatz mit der Stadtkirche „Maria Himmelfahrt“, das Alte Rathaus sowie das Spätrenaissance-Schloss an. Dann geht es weiter, parallel zur Donau nach Dillingen mit der beeindruckenden Basilika „St. Peter“ und dem ehemaligen Residenzschloss. Das Mitteltor ist Dillingens einziges noch erhaltenes Stadttor. Warm ist es an diesem Tag und schon jetzt aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten etwas später als geplant. Schnell fahren sie daher weiter entlang der Donau nach Lauingen. Hier steht ein Denkmal für Albertus Magnus auf dem Marktplatz. Das Rathaus mit seiner eindrucksvollen Fassade lohnt es ebenso zu besichtigen wie den 54 Meter hohen „Schimmelturm“. 
Die letzte Stadt an der Donau, die heute durchfahren wird, ist Gundelfingen. Besonders sehenswert, speziell für PS-Vernarrte, ist der „Automobil-Veteranen-Salon“. Das Privatmuseum zeigt in seiner Oldtimerausstellung teilweise einzig noch vorhandene Exemplare.
Nun gilt es, Strecke zu machen. So geht es zügig nach Nordwesten, zurück auf die Alb. In Giengen an der Brenz wird zunächst dem berühmten Feuerwehrausstatter „Ziegler“ eine Stippvisite abgestattet. Erstaunlich, wie viele zum Aufbau bereite und bereits rot lackierte Lkw hier schon von Weitem auf dem Gelände zu sehen sind. 
Mit einem Abstecher zur „Bären-Burg“ wollen Werner und Franz Herrn Wolf besuchen, um ihm sein persönliches Exemplar von „Motorrad & Reisen“ vorbeizubringen. Kennengelernt hatten sie ihn auf der Tour „Über sieben Brücken nach Garmisch“ (M&R 92) und damals versprochen, auf ihrer nächsten Tour über die Schwäbische Alb wiederzukommen. Der Ur-Großneffe der Firmengründerin Margarete Steiff ist zum Glück zu Hause und freut sich sehr über den Besuch. Ein paar Mitbringsel für die Lieben daheim werden natürlich auch gekauft. 
Jetzt heißt es aber weiterfahren! Immer westlich führt die Route, sehr häufig mit gutem Blick auf den Albtrauf, bis Geislingen an der Steige. Hier locken ein Denkmal für Kaiser Wilhelm den I. und das Heimatmuseum im „Alten Bau“. Auch in Geislingen ist die Industrie allgegenwärtig – hier steht das Hauptwerk von „WMF“. 
Anders als geplant wird auf der weiteren Strecke die Stadt Göppingen mit ihrem Schloss und der Burgruine Hohenstaufen lediglich umfahren und die Route führt südlich an Stuttgart vorbei. Ausgerechnet jetzt fällt auch noch das Navi von Franz aus. Zum Glück sichert er alle Routen auf einer zusätzlichen SD-Karte im Navigationsgerät und so kann nach kurzer Zwangspause zur Wiederherstellung die Fahrt fortgesetzt werden. 

Zu Hause in Bad Wildbad

Die letzten Meter legen die beiden ohnehin auf etwas bekannteren Strecken zurück und kommen am frühen Abend, erschöpft ob des letzten, sehr intensiven Tages, zufrieden im „Aparthotel Schwarzwald Panorama“ in Bad Wildbad an. Bei einem Abendessen im Nachbarort Enzklösterle lassen sie die Tour ausklingen. 
Am nächsten Morgen, beim gemeinsamen Frühstück in der Panoramalounge ihres Wildbader Hauses, will Werner von Franz wissen, ob denn mit seinem Navi wieder alles in Ordnung sei. Er bejaht, ist aber immer noch sehr erleichtert, die Route zusätzlich auf der SD-Karte gespeichert zu haben. So beschließt auch Werner, sich gleich nach seiner Rückkehr in Stralsund eine SD-Karte für sein Navi zu organisieren – sicher ist sicher. 
Nachlese: Rückblickend auf alle Touren, die Werner und Franz auf der Schwäbischen Alb gemacht haben, sind sie sich einig: Ob mit dem Besuch der Zollernalb im Süden, dem mittleren Teil um Münsingen oder jetzt, nach ihrer Tour durch die Ostalb – sie sind um ein großes Stück Natur- und Gebietskenntnis reicher geworden. Mit einem tieferen Verständnis zur Alb erschließt sich den beiden dieses nahe gelegene, ideale Motorradterrain viel besser, dem sie künftig sicher noch oft einen Besuch abstatten werden.
Text: Victoria Kuhn , Fotos: Franz Kirchhoff

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