Ihr Warenkorb
0.00 €

KTM Motohall

09.04.2020 10:20

Mattighofen ist um eine Pilgerstätte reicher: die KTM Motohall. Und was da im Jahr 2019 seine Pforten für die Besucher öffnete, wäre mit „Museum” völlig unzureichend beschrieben.
 

Kristina Kuttruf, die Leiterin der Motohall, bezeichnet das Ganze als Versuch, dem Publikum die Faszination, der Marke KTM nahezubringen und das Motorrad für jeden Besucher begreifbar gemacht werden. Egal ob es sich um einen eingefleischten Fan oder einen Laien handelt. Auf über 2.600 Quadratmeter werden alle Komponenten eines Motorrads im Detail erklären. Angefangen bei den Unterschieden der einzelnen Motorkonzepte, vom Prinzip des Zweitakters zum Viertakter über Rahmen und Fahrwerkskomponenten bis hin zur Verkleidung. Für Kinder ab sechs Jahren ist das „Innovation Lab“ gedacht, wo der Nachwuchs 3-D-Plotter und -Scanner ausprobieren, mit Virtual-Reality-Brillen staunen und an der Lötstation selbst produktiv werden kann.
Natürlich spielt auch die Firmengeschichte eine Rolle in der Motohall. Besonderen Wert haben die Planer darauf gelegt, die komplette Produktpalette von den Anfängen bis heute zu präsentieren. Auch das ist ihnen gelungen. Schon mal was von der KTM Mecky 50 gehört?
 

  • Die Rundtour wird immer wieder mit spannenden Highlights bereichert, wie das Motor-Sound-Quiz, die Technik eines Federbeins oder Fahrassistenzsysteme. Solche Themen führen fast automatisch zur Abteilung „unsere Vision“, wo unter anderem ausführlich die E-Mobilität abgehandelt wird.
    Ride hard or stay home heißt die Devise oder anders ausgedrückt: „Nichts ist schmerzhafter als der zweite Platz“, ein Spruch, der gerne bei Offroad-Fahrern zur Motivation herhalten muss. Er leitet zur großen Abteilung „unsere Helden“ über. Natürlich ist Heinz Kinigadner hier zu finden, aber auch alle KTM-Heroen neben ihren Original-Motorrädern. So werden Erinnerungen lebendig, beispielsweise an Casey Stoner, Alfi Cox, Fabrizio Meoni und Robbie Madison.

    Kurzum: Die KTM Motohall ist in jeder Beziehung etwas Besonderes: Dort muss sich niemand langweilen. Selten hat man ein Gebäude gesehen, wo Form und Inhalt so perfekt aufeinander abgestimmt sind. Chapeau!
Text: Thomas Kryschan , Fotos: KTM