Kurztest: Integralhelm Marushin 999 RS

06.05.2020 16:52

Bei der ersten Anprobe gefällt der Fiberglas-Helm Marushin 999 RS mit leichtem Einstieg, satter Passform und einem angenehm weichen Innenfutter. In der getesteten Größe XL fällt der Helm normal aus und stellt uns vor keine bösen Überraschungen. Das Gewicht ist mit 1.350 Gramm der Ausstattung angemessen. Der Kinnriemen wird mittels Ratschenverschluss arretiert.
 
 
Integralhelm Marushin 999 RS Comfort

Sein serienmäßiges, herunterklappbares Sonnenvisier ist eine feine Sache. Brillenträger sollten testen, ob sie es auch nutzen können. Bei größeren Brillen berührt das Innenvisier bereits die Gläser, bevor es vollständig heruntergeklappt ist. Apropos Brille: Deren Bügel lassen sich problemlos in den Helm einführen und drücken nicht hinter der Ohren. Das Futter bietet um die Ohren herum genug Platz.

Dank Pinlock beschlägt der Helm auch im geschlossenen Zustand nicht. Sein großes Visier bietet ein breites Sichtfeld. Zwischen der voll geöffneten und der geschlossenen Stellung hat die Visiermechanik drei weitere Raststufen für Frischluftfans.


Auf ersten Testfahrten liegt der Marushin 999 RS in allen Geschwindigkeiten neutral im Fahrtwind und hält sich mit Windgeräuschen angenehm zurück. Die verstellbaren Belüftungen, eine am Kinn und zwei an der Stirn, haben einen spürbaren Effekt im Inneren und lassen sich selbst mit dickeren Handschuhen sicher bedienen.

Die Preise für den Marushin 999 RS beginnen bei 279,99 Euro für die einfarbigen Modelle bzw. 299,99 Euro für die mehrfarbigen Dekore.

Bezug: www.marushin.de
 
Text: Thomas Kryschan , Fotos: Marushin

Neues auf motorradundreisen.de

Meistgelesene Artikel