Spidi Ranger LT: Motorradhandschuh aus Leder im Test

05.03.2021 10:21

Im Test punktet der Lederhandschuh Spidi Ranger LT mit fast perfekter Passform und leistet sich nur wenige Schwächen.
SPIDI Ranger LT Lederhandschuh im Test
Das Problem dürften die meisten Biker kennen: Eigentlich passt der Handschuh gut, aber mindestens ein Finger, oft sogar zwei, sind zu lang. Das nervt beim Kuppeln oder Bremsen, weil das flabberige Stück Leder bei eingespielten Handgriffen im Weg ist, umklappt oder am Hebel aufliegt. Beim SPIDI Ranger LT passiert das nicht: Der technische Lederhandschuh ist für Fahrer mit eher breiten Handtellern, aber nicht besonders langen Fingern wie gemacht. Geformt aus anschmiegsamem Ziegenleder und wertiger Velour-Microfaser, trägt sich der rund 200 Gramm leichte Handschuh angenehm luftig. Auf längeren Touren vergisst man fast, dass man mit Handschuhen fährt. Die Kälte­isolation ist für einen dünnen Handschuh ohne spezielles Thermofutter ausgezeichnet. Auch Nässe bleibt vergleichsweise lange draußen. Das breite schwarze Polyurethanschild mit Schlagdämpfungsfunktion deckt die Knöchel des Handrückens vollständig ab. Daumen sowie Ring- und Mittelfinger sind zusätzlich gepolstert, auch die Innenhand und die Hand­außenseite haben eine Polsterung. Letztere ist zusätzlich mit einem flexiblen „Warrior“-Einsatz verstärkt. Einzig der Handgelenkverschluss führt zu Abzügen in der B-Note: Streift man den Handschuh zu schwungvoll über, kann der Klettverschluss aus der Hartgummiöse flutschen. Zum erneuten Einfädeln müssen durchschnittlich begabte Motoriker den Handschuh ausziehen. Alles eine Frage der Übung.

Fazit

Der SPIDI Ranger LT entwickelt sich in kürzester Zeit zum Lieblingshandschuh von Frühjahr bis Herbst. Perfekte Passform für eher breite Hände mit kürzeren Fingern.

Bezug & Preisvergleich SPIDI Ranger LT Lederhandschuhe 
Text: Ralf Bielefeldt , Fotos: Spidi

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