Tourentipp Westerwald – Auf ins Raiffeisenland

Eine Tagestour durch den Westerwald halt vieles zu bieten. Landschaft, Aussicht und Straßen müssen sich wirklich nicht vor Eifel und Sauerland verstecken.
Tourentipp Westerwald – Auf ins Raiffeisenland
Tourentipp Westerwald – Auf ins Raiffeisenland
6 Bilder

Tourenstart in Hennef

Unsere Tour startet direkt an der Shell-Tankstelle an der Autobahnausfahrt in Hennef (Sieg). Frisch getankt geht es über die L125 in Richtung Südosten nach Dahlhausen und Uckerath. Ein beschaulicher, fahrerisch angenehmer Einstieg in den Westerwald, der schon bald mit gut asphaltierten und kurvigen Landstraßen belohnt wird.

Nächster Halt Raiffeisenturm

Über die Landesgrenze NRW/Rheinland-Pfalz kommend fahren wir durch kleine Ortschaften und Weiler immer tiefer in den Westerwald hinein und können bald schon aus der Ferne und knapp hinter Busenhausen den Reiffeisenturm in Heupelzen sehen. Nach knapp 43 Kilometern bietet sich hier ein kurzer erster Stopp und die Besteigung des Aussichtsturmes an. Die Aussichtsplattform 30 Meter über dem Boden und 411 Meter über dem Meeresspiegel ermöglicht bei guter Sicht Blicke auf die umliegenden Mittelgebirge, das Bergische Land, weit in das Siegerland hinein bis zu den Ausläufern des Rothaargebirges.

Kaffeepause in der Alpenroder Hütte

Weiter geht es über die Ortschaft Eichelhardt und Hachenburg nach Alpenrod. Auch hier gibt es auf dem Gräbersberg eine Aussichtsplattform, die täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet ist. Direkt davor befindet sich die Alpenroder Hütte, die gut für einen Kaffee und eine warme Mahlzeit besucht werden kann. Geboten wird gute Hausmannskost und das eine oder andere Benzingespräch. Unter der Woche ist die Hütte ab 11 Uhr, am Wochenende ab 10 Uhr geöffnet, Dienstag ist Ruhetag.

Richtungswechsel

Ab nun geht es statt nach Südosten, nach Nordwesten. Über kleine, kurvige Straßen geht es an durch den Westerwald in Richtung der Sieg bis Wissen. Ab dort wird es mit Einbiegen auf die K65 und etwas später auf die L112 nicht nur noch kurviger, es werden auch einige Höhenmeter absolviert und deutlich waldiger und, je nach Jahreszeit, deutlich kühler. „Ja, da pfeift der Wind so kalt.“ – die Liedzeile passt. Die Sieg wird dabei immer wieder überquert, bis es über Herchen, Rieferath und Bornscheid nach Bröleck und Ingersau geht. Die Bröltalstraße ist kurventechnisch für jedes Motorrad ein Genuss und über die Landesgrenzen hinaus beliebt. Nach nun fast 180 Kilometern empfiehlt sich ein letzter Stopp in der Pfannkuchenmühle in Ingersau. Der Name verrät es, Eierkuchen werden dort herzhaft und süß serviert und die Abreise in Richtung Köln ist dort ebenso möglich, wie die zügige Rückkehr an den Ausgangspunkt der Tour in Hennef.

Tourinfos: Westerwald – Auf ins Raiffeisenland

Diese Tour startet direkt an der Shell-Tankstelle an der Autobahnausfahrt in Hennef (Sieg). Frisch getankt geht es über die L125 in Richtung Südosten nach Dahlhausen und Uckerath. Ein beschaulicher, fahrerisch angenehmer Einstieg in den Westerwald, der schon bald mit gut asphaltierten und kurvigen Landstraßen belohnt wird.

Routenverlauf

Hennef – Uckerath – Busenhausen – Heupelzen – Eichelhardt – Hachenburg – Alpenrod – Wissen – Herchen – Rieferath – Bröleck – Ingersau – Hennef

Allgemeine Infos
Der Westerwald zeigt hier seine ganze, kurvenreiche Pracht. Der Ausblick lässt bei gutem Wetter einen Blick auf Siegerland, Siebengebirge, Bergisches Land und Rothaargebirge zu.

Sehens- und Erlebenswertes

Der Aufstieg auf eine der Aussichtsplattformen ist eine gute Möglichkeit für Fotos. Auch entlang der Route finden sich zahlreiche Gelegenheiten für idyllische Fotos oder Pausen im satten Grün des Westerwalds. Die Alpenroder Hütte bietet sich für Kaffee und Mittagspause ebenso an, wie die Pfannkuchenmühle in Ingersau einen kulinarisch passenden Abschluss für diese Tagestour bietet.
  • Routenlänge: ca. 170 km
  • Höchster Punkt: 497 m
Anreise
Der Einstieg zur Route liegt unmittelbar an der A 560, die über die Autobahnen A3 oder A59 gut erreicht werden kann. Wer über Landstraße aus Norden kommend anreist, kann ab dem Flughafen über Lohmar und Neunkirchen-Seelscheid kommend schon die ersten Kurven genießen.
Beste Reisezeit
Der Westerwald ist in der Regel zwischen Februar und November befahrbar. Kurzfristige Wintereinbrüche in höheren Lagen sind bis Mitte März möglich.
Verpflegung
Die Alpenroder Hütte bietet sich für Kaffee und Mittagspause ebenso an, wie die Pfannkuchenmühle in Ingersau einen kulinarisch passenden Abschluss für diese Tagestour bietet.
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Kommentare (14)
Goldwinger
06.05.2024 15:47


Immer wieder interessant, wie solche Touren durch unsere doch manchmal unterschätzte Heimat begeistern können.Das mit den Aussichtsplattformen klingt nach tollen Fotostopps.
>>Gringo
03.05.2024 16:11


Die Aussicht vom Raiffeisenturm muss ja der absolute Hammer sein! Ich kann mir richtig vorstellen, wie man da oben steht, den Fahrtwind noch im Gesicht spürt und den Blick schweifen lässt.
Kurvenkaiser1974
02.05.2024 10:03


Ein echtes Highlight für Kurvenliebhaber und Naturfreunde.
CafeRider1975
30.04.2024 22:10


Klingt nach einer soliden Route, aber ist die Alpenroder Hütte auch was für Vegetarier?
Twister1959
30.04.2024 10:40


Herrlich, diese Route bringt mich zurück zu den Zeiten, als meine Frau und ich den Schwarzwald unsicher gemacht haben.
ScooterTourer83
28.04.2024 08:41


Als jemand, der meist mit dem Roller unterwegs ist, finde ich diese Idee der Tagestour im Westerwald ziemlich ansprechend. Besonders der Teil über die kleinen kurvigen Straßen und die Möglichkeit, verschiedene Aussichtspunkte anzusteuern, spricht mich an. Hier dürften auch Rollerfahrer ihren Spaß haben können und nicht unbedingt ein großes Bike brauchen. Die Beschreibung der Route klingt nach einer perfekten Mischung aus Fahrspaß und Gelegenheiten, die Natur zu genießen. Genau mein Ding!
RoadRider87
26.04.2024 16:09


Find's mega, dass der Westerwald mal ins Spotlight rückt! Die Eifel und das Sauerland kriegen ja immer die ganze Aufmerksamkeit, dabei ist der Westerwald mindestens genauso geil. Die Aussichtspunkte klingen auch super, muss man echt mal bei gutem Wetter checken. Was mich interessiert: Wie ist es dort so mit den Verkehrskontrollen? In manchen Biker-Hotspots kann’s ja echt nervig werden mit zu vielen Blauen auf der Lauer. Hat da jemand Erfahrung, wie’s im Westerwald aussieht?
CurveMaster
25.04.2024 06:13


Der Westerwald, das unbekannte Kurvenparadies. Wer braucht schon die Alpen, wenn man solche Geheimtipps vor der Haustür hat? P.S.: Pfannkuchen als Abschluss ist genial!
Michael
24.04.2024 14:53


Kurvenreichtum
Die Route klingt echt nach einem Kurvenparadies, genau mein Ding. Freue mich schon, das selbst zu erleben.
Frostbeule83
23.04.2024 23:19


Brrrr, das klingt kalt!
„Ja, da pfeift der Wind so kalt.“ - Klingt, als bräuchte man mehr als nur ne dicke Jacke. Vielleicht einen beheizten Lenker?