Victory Vision Tour Baujahr 2008✔-Datenblatt-Technische Details
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Victory Vision Tour Baujahr 2008, 2009 Datenblatt - Technische Details

Victory Vision Tour
Abb. kann vom Baujahr abweichen
Victory Vision Tour - Technische Details
Letzte Aktualisierung: 27.02.2021
Motor
Bohrung x Hub:
Vervollständigen!
Hubraum:
1731 ccm
Bauart:
4-Ventile pro Zylinder, V/2, Luft- und Ölgekühlt
Abgasreinigung/-norm:
Nein
Leistung:
89 PS (65 kW)
Vervollständigen!
Drehmoment:
140 NM
Verdichtung:
Vervollständigen!
Höchstgeschwindigkeit:
195 Km/h
Wartungsintervalle:
Vervollständigen!
Maße & Gewicht
Länge:
Vervollständigen!
Breite:
Vervollständigen!
Höhe:
Vervollständigen!
Gewicht:
395 kg
Maximale Zuladung:
248 kg
Sitzhöhe:
673 mm
Standgeräusch:
Vervollständigen!
Fahrgeräusch:
Vervollständigen!
Kraftübertragung
Kupplung:
Vervollständigen!
Schaltung:
Klauengeschaltetes 6-Gang Getriebe
Antrieb:
Carbonfaser verstärkter Antriebsrahmen
Fahrwerk & Bremsen
Rahmen:
Vervollständigen!
Federelemente vorn:
Vervollständigen!
Federelemente hinten:
Vervollständigen!
Federweg v/h:
/
Radstand:
Vervollständigen!
Nachlauf:
Vervollständigen!
Lenkkopfwinkel:
Vervollständigen!
Räder:
Vervollständigen!
Reifen vorn:
130/70R18
Reifen hinten:
180/60R16
Bremse vorn:
Vervollständigen!
Bremse hinten:
Vervollständigen!
Tankinhalt:
22,7 Liter
Preis
Fahrzeugpreis ab:
21990 €
Fahrerassistenzsysteme
ABS:
Fehler gefunden? | Dein Motorrad existiert nicht?

Auch als Arlen Ness Sonderedition mit Speziallackierung erhältlich
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26.11.2013 17:35

Kommentar zu Baujahr 2008
Mit futuristischem Design verdient sich die Victory Vision Tour einen Platz unter den außergewöhnlichsten Motorrädern. Kennt man den Hersteller ansonsten eher für klassischen Stahlbarock, steht die Vision im kompletten Gegensatz dazu. Besitzt man solch ein Modell, darf man
sich der Aufmerksamkeit und Blicke der umstehenden Motorradfahrer und Passanten sicher sein. Dabei gehört die Vision Tour definitiv in das Segment der luxuriösen Reisedampfer. Lediglich der
große herausstechende V-Twin Motorblock erinnert an die klassischen Modelle des Herstellers. Das 50° V-Twin Kraftwerk mit 1.731 cm³ stellt zwar nur 89 PS bereit, dafür dürfte das maximale Drehmoment von 140 Nm bei gerade einmal 3.250 Umdrehungen/Minute jedem Fahrer ein Lächeln
ins Gesicht zaubern.

Mehr Leistung benötigt man auch überhaupt nicht, denn mit so einem Motorrad möchte man nicht schnell fahren, hier steht ganz klar das Cruisen und entspanntes Touren im Vordergrund. Zwar bringt das ganze Geschoss trocken immerhin 394 Kilogramm auf die Waage und die Zuladung liegt bei 249 Kilogramm, dennoch muss man sich in Sachen Fahrbarkeit und Handling keinerlei Gedanken machen. In der jüngsten Vergangenheit konnten wir die Victory Vision Tour wieder einmal völlig problemlos ausführlich testen. Dabei durften wir erneut feststellen, dass man einmal unterwegs, dank eines tiefen Schwerpunktes, nichts von dem Gewicht spürt. Ähnlich wie bei einer Honda Goldwing, fühlt man sich eher wie ein König, der auf seinem Thron sitzt und auf nichts verzichten muss. Zunächst einmal sollte man sich an den Edel-Tourer gewöhnen, doch bereits nach kurzer Zeit stellen selbst enge Kurven kein Problem mehr dar. Das Fahrwerk vermittelt sofort Vertrauen und dank butterleichtem Handling lässt sich das Dickschiff durch jede Kehre manövrieren. Natürlich muss man Abstriche in Spitzkehren machen, aber man sitzt ja nicht auf einem Sportler. Dafür sucht der Komfort seinesgleichen. Beheizte Sitze, doppelte Touringsitze mit Lehne, ein MP3-Radio und vieles mehr sorgen dafür, dass man sich wie in einem Wohnzimmer fühlt. Für längere Strecken gehört bei so einem Motorrad ein Tempomat natürlich zur Grundaustattung. Will man dann doch einmal stoppen, kann man bei jedem Untergrund auf die serienmäßige ABS-Anlage vertrauen. Diese unterscheidet nicht zwischen trockener, nasser oder geröllbedeckter Fahrbahn sondern überwacht zu jeder Zeit, was das Rad macht und ermöglicht so ein absolut sanftes und reifenschonendes Abbremsen. Für den optimalen Wind- und Wetterschutz lässt sich dann noch die Windschutzscheibe in verschiedene Positionen fahren.

So kann man zwischen einer leichten Brise oder dem Rundumschutz wählen. Für die große Reise bietet das Motorrad dann 110 Liter Stauraum in Seitenkoffern und Topcase. Die bequeme Sitzhöhe von 673 mm samt dem komfortabel ausgelegten Fahrwerk ergänzt das Ganze. Einmal aufgestiegen, möchte man am liebsten nicht mehr absteigen. Muss man auch nicht, denn bei einem Tankvolumen von 22,7 Liter werden Tankstellenbesuche eher zur Seltenheit. Langweilig wird es auf der langen Tour aber dennoch nicht, denn zur Ausstattung der Vision gehört eine Entertainment-Anlage mit Radio samt Anschluss für einen MP3-Player. Wer sich also auf die Suche nach einem Luxustourer mit einem wirklich auffälligen Design macht, der sollte den nächsten Victory Händler einmal aufsuchen. Das Modell muss sich in keinsterweise vor den Mitbewerbern, wie der Honda Goldwing oder Harley-Davidson E-Glide verstecken. Farblich bietet Victory die Vision Tour in Sunset-Rot, Solid-Black und Golden-Mist-Lackierung an.

Wer darüber hinaus ein noch ausgefalleneres Design möchte, greift gleich
auf die Arlen Ness Vision Tour Variante zurück. Arlen Ness zählt zu den alten Hasen unter den Customizern. Neben einer Tieferlegung rollt der Reisedampfer dann mit einer speziellen Lackierung und einem äußerst auffälligen Grafik-Design vom Band. Darüber hinaus verfügt diese Modellvariante über weitere kleinere Anbauteile aus der Customizing-Schiene.
Fest steht, die Victory Vision Tour soll auch in Zukunft weiter gebaut werden, aber man darf auch gespannt sein, was sich die Amis noch alles einfallen lassen.
Motorrad & Reisen Redaktion