Mehr PS, mehr Nm, bessere Komponenten
Ähnliches bei den Bremsen. Während die SP eine vorzügliche Brembo-Stylema-Radialbremse im Einsatz hat, verzögert bei der Basis eine – immerhin auch sehr gute – Nissin-Vierkolben-Radialanlage. Da sollte man freilich genau nachrechnen, ob man sich die 1.800,-- Euro Preisunterschied leistet. Für unsere Testfahrten zeigte sich Honda Deutschland spendabel und stellte uns die SP-Version zur Verfügung; lackiert in Mattschwarz mit goldenen Felgen – es gibt sie ausschließlich in dieser Farbvariation.
Start ganz klassisch per Zündschlüssel
Einziger Kritikpunkt aus der Sicht des Piloten: Der recht breite Tank (17 Liter) lässt keinen allzu guten Knieschluss zu. Und ein gutes Gefühl für das Vorderrad ist durchaus angesagt, denn der Motor macht richtig schön Alarm. Zunächst beim Start, wenn er zum Warmlaufen bei 2.000 Touren vor sich hin brummt und schon dann eine eindrucksvolle Visitenkarte hinterlässt. Der Sound ist tief und brummig und erinnert an die eine oder andere beliebte Nachrüstanlage. Kein Wunder, stammt das Triebwerk doch aus der 2017er-Fireblade und wurde für die Hornet hier und da angepasst. Nach Tirol sollte man allerdings nicht fahren, denn bei einem Standgeräusch von 98 dB(A) zeigt einem die dortige Rennleitung die Rote Karte.
Auf der Landstraße immer an den Führerschein denken
Deutliche Unterschiede bei den Fahrmodi
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte im Rain-Modus fahren, der einiges an Power wegnimmt. „Standard“ liefert dann die volle Kraft und eine gefällige Gasannahme, während die Übergänge vom Schub- in den Zugbetrieb im „Sport“-Modus etwas zu abrupt ausfallen und einem bisweilen den Strich durch die Kurve verhageln. Zudem gibt es noch zwei vom Piloten frei konfigurierbare Modi. Über jede Kritik erhaben ist das bereits erwähnte Fahrwerk mitsamt Bremsen, die auf der Landstraße nicht an ihre Grenzen zu bringen sind. Dafür müsste man schon auf die Rennstrecke. Und natürlich verfügt die Hornet über einen Quickshifter in beide Richtungen, der seine Arbeit ordentlich verrichtet.Solide Bedienelemente, praktische Ausstattungspakete
Fazit Honda CB1000 Hornet
Honda-Qualität für wenig Geld – das Konzept der 750er-Hornet funktioniert auch bei der großen Hornisse. Der Motor und dessen Klang machen an, auch wenn das gefühlte Drehmomentloch in der Mitte ein wenig stört. Das lässt sich angesichts üppiger 157 PS aber gut verkraften.| Technische Daten Honda CB1000 Hornet SP 2025 | |
|---|---|
| Nutzerbewertungen | |
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| Bewertung | |
| Preis/Leistung | |
| Motor | |
| Bohrung x Hub | 76 x 55 mm |
| Hubraum | 1.000 ccm |
| Zylinder, Kühlung, Ventile | Reihenvierzylinder, vier Ventile pro Zylinder |
| Abgasreinigung/-norm | Euro 5+ |
| CO2 Emissionen | 136 g CO2/km |
| Leistung | 157 PS (116 kW) bei 11.000 U/min |
| Drehmoment | 107 Nm bei 9.000 U/min |
| Verdichtung | 11,7:1 |
| Höchstgeschwindigkeit | 230 km/h |
| Wartungsintervalle | 12000km oder jährlich |
| Verbrauch pro 100 km | 5 Liter |
| Kraftübertragung | |
| Kupplung | Mehrscheibenkupplung im Ölbad, mit Antihopping-Funktion |
| Schaltung | 6-Gang |
| Sekundärantrieb | Kette |
| Fahrwerk & Bremsen | |
| Rahmen | Stahlbrückenrahmen |
| Federelemente vorn | 41 mm SFF-BP USD-Telegabel |
| Federelemente hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar |
| Federweg v/h | 118 mm / 139 mm |
| Bodenfreiheit | 135 mm |
| Radstand | 1.455 mm |
| Nachlauf | 98 mm |
| Lenkkopfwinkel | 65 ° |
| Räder | Aluminiumguss |
| Reifen vorn | 120/70 ZR17 |
| Reifen hinten | 180/55-17 |
| Felgengröße vorn | 17M/C X MT3.50 |
| Felgengröße hinten | 17M/C X MT5.50 |
| Bremse vorn | 310-mm-Doppelscheibenbremse |
| Bremse hinten | 240-mm-Einscheibenbremse |
| Maße & Gewichte | |
| Länge | 2.140 mm |
| Breite | 790 mm |
| Höhe | 1.085 mm |
| Gewicht | 212 kg (fahrfertiges Gewicht) |
| Maximale Zuladung | 188 kg |
| zul. Gesamtgewicht | 400 kg |
| Sitzhöhe | 809 mm |
| Standgeräusch | 98 dB(A) |
| Fahrgeräusch | 74 dB(A) |
| Tankinhalt | 17 Liter (Reserve 4 Liter) |
| Fahrerassistenzsysteme | ABS, Traktionskontrolle, Fahrmodi, Schaltassistent/Quickshifter, Notbremssignal, Wheelie-Kontrolle |
| Optionale Systeme | Heizgriffe |
| Fahrzeugpreis ab | 12.299 € inkl. Nebenkosten |
| Sonstiges |
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