100 Jahre Boxermotor – Meilensteine der BMW-Geschichte

BMW feiert dieses Jahr 100 Jahre Boxer-Historie. Diese Bikes haben die Marke groß gemacht.
100 Jahre Boxermotor – Meilensteine der BMW-Geschichte 1923–2023 100 Jahre BMW Boxermotor
100 Jahre Boxermotor – Meilensteine der BMW-Geschichte Doppelpack: R 17 bei einem Seitenwagenrennen in Australien.
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03.09.2023
| Lesezeit ca. 18 Min.
BMW Motorrad
BMW Motorrad, Bernhard M. Höhne, Archiv

R 32

R 32
Stark in jedem Gelände: die BMW R 32 bei der „Allrussischen Zuverlässigkeitsfahrt“.
Durchatmen: 2.200 Reichsmark kostet die BMW R 32 – ein kleines Vermögen. Technisch setzt sie Maßstäbe: Der Wettbewerb orientiert sich in der Regel noch an der Fahrradgeometrie
  • 1923–1926
  • 3.090 verkaufte Einheiten
  • 6,25 kW/8,5 PS
  • 494 ccm
Aller BMW-Boxer-Modelle Anfang: Am 28. September 1923 präsentiert BMW in Berlin die R 32. Premierenort ist die 15. Deutsche Automobilausstellung – die Geburtsstunde der BMW Motorradsparte. Bis dahin hatten sich die noch jungen Bayerischen Motoren Werke (Gründung 1916 als Bayrische Flugzeug-Werke AG) auf Flugzeug-, Boots- und Lkw-Motoren konzentriert. Die R 32, das erste von BMW selbst hergestellte Motorrad, zeigt bereits alle typischen Merkmale heutiger Boxermodelle: längs eingebauter Zweizylinder-Boxer, angeblocktes Getriebe und Kardanantrieb. Aus 494 ccm Hubraum holen Max Friz (Technischer Direktor) und sein Team 8,5 PS bei 3.200 Touren – eine beachtliche Leistung für damalige Verhältnisse. Innerhalb von drei Jahren entstehen 3.090 Einheiten der R 32, die BMW schon damals den Ruf eines Premiumherstellers einbringt – und jahrzehntelang das Design prägt.

R 37

R 37
So sehen Sieger aus: Privatfahrer Bruno Oehms 1925 in Langensalza. Die R 37 eilte von Sieg zu Sieg – und war das teuerste Motorrad ihrer Zeit.
  • 1925–1926
  • 152 verkaufte Einheiten
  • 12 kW/16 PS
  • 494 ccm
Nachdem BMW mit der R 32 eindrucksvoll die Motorradwelt betreten hat, kommt Rudolf Schleicher, später langjähriger Entwicklungsleiter der BMW-Rennabteilung, auf die glorreiche Idee, die Maschine für den harten Sporteinsatz zu überarbeiten. Das Ergebnis ist die R 37. Erste Prototypen starten bereits 1924, dann gibt es das, nachdem BMW mit der R 32 eindrucksvoll die Motorradwelt betreten hat, kommt Rudolf Schleicher, später langjähriger Entwicklungsleiter der BMW-Rennabteilung, auf die glorreiche Idee, die Maschine für den harten Sporteinsatz zu überarbeiten. Das Ergebnis ist die R 37. Erste Prototypen starten bereits 1924, dann gibt es das nicht darin enthalten: Lichtanlage, Hupe, Tacho und Soziussitz – „Straßenkram“, sozusagen. Die Produktion wird 1926 nach nur 152 Einheiten beendet. BMW konzentriert sich auf die R 42. Bis 1928 werden von BMWs zweiter Tourenmaschine 6.502 Einheiten gefertigt – doppelt so viele wie vom Premierenbike R 32.

R 17

R 17
Doppelpack R 17 – solo und bei einem Seitenwagenrennen in Australien.
  • 1935–1942 (R 17/ R 12)
  • 36.000 verkaufte Einheiten
  • 22 kW/33 PS
  • 736 ccm
Auf der 25. Automobilausstellung in Berlin präsentiert BMW im Februar 1935 die sportliche R 17 und ihr Schwestermodell R 12 (18/20 PS). Beide haben erstmals im Motorradbau eine hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel (88 mm Federweg) statt der üblichen Blattfedergabel. Die Technologie – heute bei nahezu allen Motorrädern und Kleinkrafträdern üblich – war im Rennsport ausgiebig erprobt worden, unter anderem bei Rundstreckenrennen und den Rekordfahrten von BMW-Werksfahrer Ernst Jakob Henne; als „Schneller Henne“ bringt er es von 1929 bis 1937 auf insgesamt 76 Geschwindigkeitsweltrekorde, unter anderem erreicht er 279,5 km/h auf einer voll verkleideten BMW 500 Kompressor. Mit 33 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h zählt die BMW R 17 zu den stärksten und schnellsten Serienmotorrädern ihrer Zeit. Erstmals bei BMW hat sie einen Pressstahlrahmen und eine ins Hinterrad integrierte Halbnabenbremse. Im 2. Weltkrieg kommt die R 12 als Wehrmachtsgespann zum Einsatz.

R 5

R 5
Allrounder für 1.150 Reichsmark: Die BMW R 5 eignet sich auch für artistische Einlagen.
  • 1936–1937
  • 2.652 verkaufte Einheiten
  • 18 kW/24 PS
  • 494 ccm
Frühjahr 1936. BMW stellt ein neues 500-ccm-Sportmodell vor. Die Besucher der Automobil- und Motorradausstellung in Mailand reiben sich erstaunt die Augen. Die R 5 machte einiges anders als die bisherigen Pressstahlmodelle; geradezu filigran steht sie da und deutlich sportlicher, der Stil erinnert an die Kompressor-Werksrennmaschinen von BMW. Als erstes Sportmotorrad der Marke verfügt die ikonische R 5 über eine dreistufig dämpfende Teleskopgabel. Hinten bleibt der Rahmen weiterhin starr. Wie üblich gibt nur die Sattelfederung dem Fahrer Komfort. Der Motor ist eine komplette Neuentwicklung: Er verfügt über zwei Nockenwellen, die per Steuerkette angetrieben werden. Mit 24 PS ist die R 5 für eine 500-ccm-Maschine nach damaligen Maßstäben bestens ausgestattet. Neu auf dem Markt ist auch das Vierganggetriebe mit Fuß- statt Handschalthebel. Bis in die Fünfzigerjahre bleibt die bis zu 140 km/h schnelle R 5 richtungsweisend. Mit Modifizierungen wie einem gemeinsamen Ölkreislauf für beide Zylinder, schräg montierten Vergasern und verrippten Ventildeckeln dienen Motor und Chassis als Basis für die BMW 51/2, das erste Nachkriegs-Boxer-Modell von BMW (1950/51, 5.000 Einheiten).

R 68

R 68
Ganz schön verwegen: Die belgische Motorjournalistin Marianne Weber testet die R 68 für die französische Zeitschrift „Motorcycle". Beim Geschwindigkeitstest in der Nähe von Waterloo schafft sie 162,895 km/h.
  • 1952–1954
  • 1.452 verkaufte Einheiten
  • 26 kW/35 PS
  • 594 ccm
In der Vorkriegszeit kann sich BMW mit seinen Modellen und internationalen Erfolgen im Motorsport als „die Motorradmarke schlechthin“ etablieren. Während der Kriegsjahre wird die zivile Produktion eingestellt, BMW fertigt Gespanne der Typen R 12 und R 75 für die Wehrmacht. Nach 1945 gestaltet sich der Neuanfang durch die strengen Auflagen der Besatzungsmächte schleppend; wichtige Maschinen und Werkzeuge fehlen. Erst Ende 1948 läuft die Motorradproduktion mit dem Einzylindermodell R 24 wieder an. Drei Jahre später stellt BMW seine neue Modell- und Motorengeneration vor. Spitzenmodell wird die R 68, ein 600-ccm-Boxer-Modell mit 35 PS und circa 160 km/h Spitze. Das schmale Vorderrad-Schutzblech und das optionale Sitzkissen hinter dem Fahrersitz unterstreichen den sportlichen Charakter. In erster Linie soll das Brötchen dem Fahrer – die Füße auf den hinteren Fußrasten – eine extrem flache Sitzposition ermöglichen; einen Beifahrer kann er bei Bedarf ebenfalls darauf platzieren. Für die notwendige Verzögerung sorgt eine Duplexbremse im Vorderrad. Die R 68 ist mehr als „nur“ ein Fortbewegungsmittel: Für viele Besitzer ist sie vor allem Sport- und Freizeitgerät. Ein Hobby, das nur wenigen vergönnt ist: Der hohe Neupreis von 3.950,-- DM garantiert den Besitzern Exklusivität. Die meisten Fahrer sind froh, wenn sie sich in diesen Jahren ein Einzylindermotorrad leisten können. Von den leichten Modellen R 25, R 25/2 und R 25/3 verkauft BMW von 1950 bis 1956 insgesamt fast 110.000 Einheiten.

R 75/5

R 75/5
Motorradfahren als Lebensgefühl: BMW R 75/5 von 1969
  • 1969–1973
  • 38.370 verkaufte Einheiten
  • 37 kW/50 PS
  • 745 ccm
Ab Mitte der 1950er-Jahre erlebt die Motorradindustrie ihre bis dahin tiefste Krise. Kleinwagen lösen die Zweiräder als einfache Transportmittel ab, der Motorradmarkt bricht massiv ein. Viele renommierte Hersteller verschwinden vom Markt oder konzentrieren sich auf die Produktion von Mofas und Mopeds. Auch BMW bekommt den Rückgang drastisch zu spüren: Werden 1954 noch knapp 30.000 Motorräder verkauft, sind es 1957 nur noch 5429 Exemplare, bis Ende der 1960er-Jahre bleiben die Verkaufszahlen im vierstelligen Bereich. Mitte der 1960er-Jahre dann der Imagewandel des Motorrads – weg vom billigen Transportmittel hin zum sportlichen Instrument von Freiheit und Abenteuer. Filme wie „Easy Rider“ oder „On any Sunday“ transportieren ein neues Lebensgefühl: Motorradfahren ist plötzlich wieder cool. 1968/69 wird der Markt mit neuen 750er-Modellen geradezu geflutet. Bikes rücken wieder ins öffentliche Interesse. Auch BMW überrascht 1969 mit einer neuen Modellgeneration: Mit der /5 spielen die Bayern wieder vorne mit. Von 1969 bis 1973 verkaufen sie fast 69.000 Stück. Spitzenmodell wird die R 75/5. Mit 50 PS aus 745 ccm Hubraum ist sie die bis dahin stärkste Serien-BMW. Lediglich die Grundkonzeption – Boxermotor im Doppelschleifenrohrrahmen und Kardanantrieb zum Hinterrad – gleicht den Vorgängermodellen, ansonsten handelt es sich um eine komplette Neukonstruktion. Das Motorrad ist ausschließlich auf Einspurbetrieb ausgelegt: Die immer kleiner werdende Gruppe der Gespannfahrer spielt als Zielgruppe keine Rolle mehr. Dass BMW auch optisch in der Neuzeit angekommen ist, zeigt die immer breiter werdende Farbpalette. Die Verkaufszahlen ziehen stetig an. Erstmals in der BMW-Geschichte avanciert das Spitzenmodell zum meistverkauften Typ einer Baureihe.

R 80 G/S

 R 80 G/S
Große Federwege, Einarmschwinge zum Hinterrad, unverkennbarer Look.
Im Gelände eine Macht: Die R 80 G/S bescherte BMW vier Siege bei der Rally Paris–Dakar(1981/83/84/85).
  • 1980–1987
  • 21.864 verkaufte Einheiten
  • 37 kW/50 PS
  • 798 ccm
Mitte der 1970er-Jahre ist für BMW die Motorradkrise endgültig überwunden. Der Markt hat sich verändert, und BMW ist bestens aufgestellt mit begehrenswerten Maschinen, beispielsweise mit der BMW R 90 S mit lenkerfester Cockpitverkleidung und Zweifarb-Verlaufslackierung – heute ein gesuchter Designklassiker – oder mit der BMW R 100 RS mit der weltweit ersten im Windkanal entwickelten Vollverkleidung eines Serienmotorrads. 1980 folgt ein weiterer Meilenstein: die R 80 G/S, Mutter aller Reiseenduros und damit Wegbereiterin einer neuen, bis heute erfolgreichen Fahrzeug-klasse. BMW spricht von einem „universell nutzbaren Freizeitinstrument für neue Erlebnisformen“. Auf der einen Seite ist die G/S – das Kürzel steht für Gelände/Straße – ein komfortables Reisemotorrad für längere Strecken, auf der anderen Seite eine Maschine, die sich auch abseits befestigter Straßen handlich und sicher bewegen lässt. Wie perfekt die Offroad-Eigenschaften sind, belegt eindrucksvoll der Sieg von Hubert Auriol bei der Rallye Paris–Dakar 1981; drei weitere G/S-Triumphe sollen folgen. Mit knapp 800 ccm Hubraum, 50 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 168 km/h stößt die BMW R 80 G/S in neue Dimensionen auf dem Enduromarkt vor. Die Einarmschwinge zum Hinterrad hebt die Boxer-Ikone technisch und optisch von der Konkurrenz ab. Schnell avanciert die robuste BMW zum Liebling der Globetrotter. Reise-berichte aus aller Welt sind die denk-bar beste Werbung. Bis heute dominiert „die große GS“ das Segment der hubraumstarken Reiseenduros und ist das wichtigste Modell von BMW Motorrad.

R 100 GS

R 100 GS
Der Hubraum wächst: erste GS der Einliterklasse. Der Federweg beträgt 225 mm vorn und 180 mm hinten.
  • 1987–1996
  • 34.007 verkaufte Einheiten
  • 44 kW/60 PS
  • 980 ccm
Nachfolgerinnen der R 80 G/S werden die BMW R 100 GS und die zehn PS schwächere R 80 GS. Bei ihrer Vorstellung im August 1987 gilt die R 100 GS als hubraumstärkste Reiseenduro der Welt. Bereits 1988 avanciert sie zum meistverkauften Motorrad in Deutschland. 60 PS stehen jetzt an bei 6.500 U/min. Dank ihrer Höchstgeschwindigkeit von 187 km/h hä lt die erste „große GS“ locker mit klassischen Straßenmaschinen mit. Die Lampenmaske hält den gröbsten Fahrtwind ab. Mit der R 100 GS führt BMW die Paralever-Hinterradaufhängung ein. Lastwechsel steckt diese deutlich besser weg als die Monolever-Aufhängung. Ab September 1990 und nach einer umfangreichen Modellpflegemaßnahme wird die GS vorerst nicht mehr weiterentwickelt: Der Boxer – konstruktiv noch auf dem Motor der R 32 beruhend – kann angesichts der immer strenger werdenden Abgas- und Lärmschutzbestimmungen nicht mehr mit modernen OHC-Motoren mithalten. Im August 1994 läuft die Produktion des Serienmodells aus. Bis 1996 bleibt das Sondermodell R 100 GS „Paris–Dakar“ (PD) im Programm – eine Art Vorgängerin der GS Adventure, mit Zutaten wie größerem Tank und massiverem Motorschutz. Inklusive der R 80 GS fertigt BMW im Werk Spandau insgesamt 45.390 Einheiten dieser GS-Baureihe.

R 1100 GS

R 1100 GS
Stilvoll über Stock und Stein: eckiger Scheinwerfer, 200 mm Bodenfreiheit und passende Fahrerausstattung
  • 1993–1999
  • 43.628 verkaufte Einheiten
  • 59 kW/80 PS
  • 1.085 ccm
Von 1994 bis 1999 baut BMW die R 1100 GS. Für Vortrieb sorgt ein luft-/öl-gekühlter Zweizylindermotor mit vier Ventilen pro Zylinder und jeweils einer oben liegenden Nockenwelle. Erstmals bei der GS-Reihe kann die Sitzhöhe variabel eingestellt werden (840/860 mm). Dank einer Leistungssteigerung von 30 Prozent beißen jetzt 80 PS bei 6.750 U/min in den frei wählbaren Untergrund. Die Höchstgeschwindigkeit klettert auf 195 km/h, das Gewicht mit vollem Tank auf 243 kg. Mit 1085 ccm ist sie die erste Reiseenduro mit mehr als einem Liter Hubraum. Beim Fahrwerk setzt BMW auf eine mittragende Motor-Getriebe-Einheit mit angeschraubtem Hilfsrahmen – ein Novum bei Enduros. Die neu konstruierte Telelever-Vorderradführung und die Paralever-Hinterradführung sorgen für ein komfortables, fast sänftenartiges Fahrerlebnis. Der Preis startet bei 17.450,-- DM. Als aufpreispflichtige Extras gibt es unter anderem ABS und Griffheizung. Als kleine Schwester bietet BMW zeitweilig eine R 850 GS an.

R 1150 GS

R 1150 GS
Rückwirkend betrachtet echt schräg, die Bike-Fahrer-Farbabstimmung um die Jahrtausendwende. Aber nun: Kleider machen GS-Leute
  • 1999–2003
  • 58.023 verkaufte Einheiten
  • 62,5 kW/85 PS
  • 1.130 ccm
Von Herbst 1999 bis 2003 baut BMW die R 1150 GS. Mit der Weiterentwicklung der R 1100 GS treffen die bayerischen Ingenieure genau ins Schwarze: Schon im ersten Jahr steht die 1150er ganz oben in der Verkaufsstatistik und bleibt es bis zum Produktionsende. Das Gesamtpaket aus Boxer, Kardanantrieb, mittragendem Motor und „Schnabel“-Design funktioniert einfach. Dank der erneuten Leistungssteigerung um fünf auf nun 85 PS kann man auf der bislang hubraumstärksten GS nun fast die 200er-Marke knacken: 199 km/h (solo) lautet die eingetragene Höchstgeschwindigkeit. Das Drehmoment beträgt satte 98 Nm bei 5.250 U/min. Alternativ wird die 1150er auch als GS Adventure angeboten. Diverse Anbauteile verbessern die Offroad-Eigenschaften, ein größerer Tank (30 Liter) sorgt für mehr Reichweite.

R 1200 GS

R 1200 GS
Die erste Generation der R 1200 GS (K25) hatte den Endtopf der Auspuffanlage noch auf der linken Seite
  • 2004–2012 (K25)
  • 184.399 verkaufte Einheiten
  • 77 (81) kW/105 (110) PS
  • 1.170 ccm
Schon bevor BMW eigene Motorräder baute, wurde der Boxermotor „M2B15“ ab 1920 für verschiedene Motorradhersteller (unter anderem Victoria-Werke, Bison) produziert und zugeliefert. Auch das erste Motorrad von BMW, die R 32 von 1923, hatte diesen gegenläufigen Zweizylinder – auch „BMW-Kleinmotor“ genannt – als Antrieb. Selbst wenn sich in BMW-Motorrädern heute vom Ein- bis zum Sechszylinder ein breites Spektrum an Aggregaten findet, gilt der Boxer nach wie vor als der BMW-Motorrad-Antrieb schlechthin. Schließlich ist es auch jener, der – bis auf den Produktionsanlauf der frühen Nachkriegszeit – von Anfang an bis heute ununterbrochen im BMW-Programm vertreten war. Der ab 2004 eingesetzte 1200er-Boxer garantiert souveränen Durchzug, satten Sound und gute Performance. Und beweist, dass er auch nach acht Jahrzehnten noch längst nicht zum alten Eisen zählt. Seit der R 80 G/S von 1980 setzt BMW die Maßstäbe im selbst geschaffenen Segment der großen Reiseenduros. Zuverlässiges Globetrotter-Bike und perfekter Allrounder, die große GS ist beides – und deutlich leichter als ihre Vorgängerin: 229 kg bringt sie betankt auf die Waage, die R 1150 GS wog noch 249 kg. Weniger ist mehr: Die 1200er avanciert zum meistverkauften Motorradmodell der Welt. Und punktet mit Innovationen wie dem neuen Dynamic-ESA-Fahrwerk und umfangreicher Sonderausstattung und Zubehör. 2009 spendiert BMW dem Boxer im Zuge einer Modellpflege unter anderem zwei oben liegende Nockenwellen für (noch) mehr Freude am Fahren. Die Leistung steigt von 105 auf 110 PS.

R 1200 GS

R 1200 GS
Die neue R 1200 GS ist stärker (plus 15 PS, plus 15 Nm), schneller (über 200 km/h) und geländegängiger, als ihre Vorgängerin und sieht zudem deutlich moderner aus.
  • 2012–2018 (K50)
  • 160.336 verkaufte Einheiten
  • 92 kW/125 PS
  • 1.170 ccm
Gleicher Name, anderes Motorrad: Anfang 2013 lädt BMW Motorrad zu Testfahrten mit der neuen R 1200 GS nach Spanien. Die intern mit dem Modellcode K50 versehene Maschine stellt ihre Vorgängerin in fast allen Disziplinen in den Schatten. Sie ist stärker (plus 15 PS, plus 15 Nm), schneller (über 200 km/h), geländegängiger und sieht deutlich moderner aus. Kein anderes Modell von BMW Motorrad könnte also besser geeignet sein, um mit dem komplett neuen Boxermotor das 90-jährige Jubiläum der Marke zu zelebrieren. Die vielleicht wichtigste technische Neuheit des Boxermotors ist die Umstellung von Luft-/Ölkühlung auf eine kombinierte Luft-/Flüssigkeitskühlung. Als sogenannte Präzisionskühlung ausgeführt, werden hier nur die thermisch kritischen Motorelemente mit Flüssigkeit gekühlt, wovon Gewicht und Baugröße des Motors profitieren. 1,2 Liter Flüssigkeit durchströmen die besonders heißen Motorbereiche, 65 Prozent der Luft-/Wasserkühlung steuert der Fahrtwind über die neu geformten Kühlrippen bei. Der in die Einarm-Hinterradschwinge integrierte Kardanantrieb wandert nach links, der Auspuff dafür nach rechts. Links am Lenker sitzt jetzt ein Bedienrad (Multicontroller) für die Steuerung des Bordmenüs. Die Instrumente mischen analoge und digitale Anzeigen. Auf Wunsch gibt es einen Voll-LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht. Die eigens entwickelten Räder (vorne 19 Zoll, hinten 17 Zoll) und das komplett neue Fahrwerk bescheren der 2013er-GS deutlich verbesserte Kurven- und Handlingeigenschaften. Auf Tempo 100 beschleunigt sie in 3,6 Sekunden. Maximales Drehmoment: 125 Nm bei 6500 U/min. Statt der leicht antiquierten Einscheiben-Trockenkupplung sorgt eine moderne Mehrscheiben-Ölbadkupplung für die Gangwechsel. Große Koffersets erleichtern den Gepäcktransport.
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Den durchschlagenden Erfolg dieses Modells unterstreicht ein Blick auf die Produktions-Jubiläen: Im März 2014 läuft im Werk Berlin-Spandau die 500.000ste GS vom Band – 34 Jahre nach dem Start der Baureihe. Nicht einmal zehn Jahre später, im Juni 2023, rollt bereits die millionste GS auf die Straße – eine R 1250 GS im Style Triple Black.

R nineT

R nineT
Das Basismodell der R nineT bekam zahlreiche Geschwister spendiert. Hier zu sehen sind die „R nineT 100 Years“ (links) und die BMW R nineT/5 (rechts im Hintergrund), die anlässlich des 50. Geburtstags der /5-Baureihe entworfen wurde, gemeinsam mit einem ihrer Urahnen, der R 75/5.
  • seit 2013
  • >110.000 verkaufte Einheiten (bis Juli 2023)
  • 81 kW/110 PS
  • 1.170 ccm
2013 – pünktlich zum 90-jährigen Jubiläum – steigt BMW ins Heritage-Segment ein. Im Oktober präsentiert die Motorradsparte die R nineT, im März 2014 startet der Verkauf. Der Motor ist ein guter alter Bekannter: Der luftgekühlte Boxer mit 1170 ccm feiert hier mit anfangs 110 PS (Euro 5: 80 kW / 109 PS) seine Wiederauferstehung und treibt alle Modellvarianten der R nineT an. Mit druckvollen 1119 Nm (Euro 5: 116 Nm) bei 6000 Touren liefert er souveräne Power in allen Lebenslagen. Handling, Kurvenlage und Bremsen sind ausgezeichnet. Spitze: „über 200 km/h“ – entsprechende Nehmerqualitäten des Fahrers vorausgesetzt.
Ohne Windschutz sind Geschwindigkeiten oberhalb von 160 km/h kein dauerhaftes Vergnügen. Aber ums reine Tempo geht es eh nicht bei der BMW R nineT. Das Heritage-Bike glänzt vor allem auf kurvigen Passagen. Der Sound betört. Ein geradezu zenartiges Fahrvergnügen. Im Laufe der Jahre schiebt BMW zahlreiche Modelle nach. Scrambler, Pure und Urban G/S gehören zum festen Bestand, die Racer fiel wieder aus dem Programm, limitierte Sondermodelle wie die /5 oder „100 Years“ bringen regelmäßig frischen Wind in die BMW-Heritage-Welt. Für Farbe

R 1250 GS

R 1250 GS
Riesiger Tank, Speichenräder, auffällige Grafik: Die GS Adventure hebt sich markant vom Wettbewerb ab
  • 2018–2023
  • 19.000 verkaufte Einheiten (bis Juli 2023)
  • 100 kW/136 PS
  • 1.254 ccm
Vorhang auf für Generation fünf! Auf der Intermot im Oktober 2018 präsentiert BMW Motorrad die neue R 1250 GS. Umfangreiche Modifikationen an Elektronik und Motor und vor allem mehr Hubraum bescheren der langjährigen Königin der Neuzulassungen die neue Modellbezeichnung. Die bislang leistungsstärkste GS (plus 11 PS, plus 18 Nm) kommt mit BMW ShiftCam-Technologie, einer neuen Technik zur Variierung der Ventilsteuerzeiten und des Ventilhubs auf der Einlassseite. Außerdem wurden die Einlassnockenwellen so gestaltet, dass sich eine asynchrone Öffnung der beiden Einlassventile ergibt, was zu einem verstärkten Drall des einströmenden Frischgases und damit zu einer effektiveren Verbrennung führen soll. Spürbares Ergebnis sind die sanftere Gasannahme und ein fulminanter Punch. Die Fahrdynamik beeindruckt: Extreme Schräglagen, enge Kehren, steile Anstiege – einmal im Rollen, fährt sie wieselflink, vertrauenseinflößend und souverän wie ein hubraumstarkes Premium-SUV über Asphalt, Stock und Stein. Der mächtige neue Boxermotor leistet 136 PS und bullige 143 Nm Drehmoment. Die analog-digitalen Instrumente weichen einem großen TFT-Display mit Konnektivität per Smartphone und BMW Motorrad Connected App. LED-Schwenkscheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht ermöglichen eine nahezu perfekte Ausleuchtung von Straße und Gelände. Sieben Fahrmodi sorgen je nach Untergrund für bestmöglichen Grip. Charakteristische Designmerkmale bleiben der GS-Schnabel und die technische Anmutung eines Hightech-Arbeitstiers. Die GS Adventure setzt wie üblich noch einen drauf: 30-Liter-Tank, Sitzhöhe 790 bis 910 mm, Touring-Paket und massiver Motorschutz. Die aktuellen Preise: ab 18.350,-- und ab 19.950,-- Euro.

R 18

R 18
„Berlin Built“-Cruiser: Die Füße ruhen Boxer-typisch hinter (oder vor, wie man es sehen will) den dicken Zylindern, die bei der R 18 rechts und links lenkerbreit in den Wind ragen. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem eine Rückfahrhilfe sowie Hill Start Control fürs Anfahren am Berg
  • seit 2020
  • 23.000 verkaufte Einheiten (bis Juli 2023)
  • 67 kW/91 PS
  • 1.802 ccm
Mit der R 18 feiert BMW Motorrad im September 2020 einen pompösen Aufschlag im absatzstarken Cruiser-Segment. Der 1,8-Liter-Zweizylinder ist der größte Boxermotor, den BMW jemals auf den Markt gebracht hat. Der „Big Boxer“ leistet 91 PS (67 kW) bei 4.750 Umdrehungen pro Minute. Maximales Drehmoment: bärige 158 Nm bei 3.000 Touren. Schon ab 2.000 U/min reißen mehr als 150 Nm den Asphalt auf – mit standesgemäßem Sound. Der Spurt auf Tempo 100 ist in 4,8 Sekunden erledigt. Die Höchstgeschwindigkeit gibt BMW mit „über 180 km/h“ an. Optisch und in Teilen auch technisch steht das „Berlin Built“-Bike ganz in der Tradition der historischen BMW-Ikone R5 von 1936. Bis in die Fünfzigerjahre hinein war die sportliche Maschine richtungsweisend für die Motorräder aus Bayern. Zweizylinder-Boxer, Doppelschleifenrahmen, schwarzer Tropfentank mit weißen Zierlinien, endlos lange, barock anmutende Auspuffrohre – all das prägt auch die neue BMW R 18. Spektakulärstes Beispiel der erfolgreichen Transformation in die Moderne ist die offen laufende Kardanwelle, die bis 1955 untrennbar mit der Boxermotor-Optik verbunden war. Heute ist die glanzvernickelte, frei rotierende Welle ein Alleinstellungsmerkmal. Das Starrahmenkonzept der historischen Vorbilder überträgt BMW mittels Zweiarmschwinge und einem versteckten Federbein in Cantilever-Anordnung in die Neuzeit. Die „good vibrations“ der kurzen Federwege passen perfekt zu den drei Fahrmodi Rock, Roll und Rain. Im Februar 2021 folgt als zweites Modell die R 18 Classic mit Lederbags und großem Windschild. Im Juli 2021 legt BMW die Reise-Cruiser Transcontinental und R 18 B nach. Bislang jüngstes Modell ist die 2023 eingeführte R 18 Roctane mit Seitenkoffern im Bagger-Style und hohem Lenker. Hinzu kommen Dutzende spektakuläre Umbauten.
infotainment

Meilensteine

1920
BMW fertigt mit dem BMW M 2 B 15 den ersten Motorradmotor.
Es handelt sich um einen Zweizylinder-Boxer mit 500 ccm Hubraum und 6,5 PS. Der Motor, der an verschiedene Hersteller geliefert wird (bei BMW längs eingebaut), ist auch die Basis für den Antrieb der BMW R 32, die drei Jahre später vorgestellt wird.

1923
Auf der Automobilaus-stellung in Berlin prä-sentiert BMW am 28. September 1923 das erste eigene Motorrad,

Auf der Automobilausstellung in Berlin präsentiert BMW am 28. September 1923 das erste eigene Motorrad, die von Max Friz konstruierte R 32. Das Gesamtkonzept mit Boxermotor, Wellenantrieb und Doppelschleifenrohrrahmen kann auf Anhieb überzeugen.

1924
Franz Bieber, Gerwinner der ersten Deutschen Meisterschaft für BMW

Noch im ersten Produktionsjahr gewinnt Franz Bieber die erste Deutsche Meisterschaft für BMW. Damit hat sich BMW sofort unter den Topmarken auf dem Motorradmarkt etabliert.

1929
Ernst Henne erzielt den ersten Geschwindigkeitsrekord

Ernst Henne erzielt mit 216,75 km/h den ersten Geschwindigkeitsweltrekord für BMW. Er verbessert die Rekordmarke immer weiter und erreicht 1937 unglaubliche 279,5 km/h. Bis 1951 konnte er den Weltrekord halten.
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1935
BMW präsentiert erste hydraulische Teleskopgabel

Als weltweit erster Hersteller präsentiert BMW eine hydraulisch gedämpfte
Teleskopgabel, heute die meistverbreitete Art der Vorderradführung im Motorradbau. Bei den Modellen R 12 und R 17 führt sie zu bisher nicht gekanntem Fahrkomfort.

1942
Kriegsbedingte Einstellung der Fertigung von zivilen Fahrzeugen bei BMW

Kriegsbedingt wird die Fertigung ziviler Fahrzeuge bei BMW eingestellt.
Deine meinung zählt
Überzeugt dich die BMW R 1300 GS Adventure?
Im Werk Eisenach laufen nun Wehrmachtsgespanne vom Typ R 75 von den Bändern.

1948
Mit der BMW R 24 läuft in München die Nachkriegsproduktion wieder an

Mit der BMW R 24 läuft in München die Nachkriegsproduktion wieder an. Bis dahin hatte sich BMW mit der Herstellung von Dingen des täglichen Gebrauchs, wie Kochtöpfen und Baubeschlägen sowie Reparaturaufträgen der Amerikanischen Armee über Wasser gehalten.

1951
Versuch zur Fahrerhaltung

Versuche zur Fahrerhaltung: Wie sitzt es sich am besten bei hohen Geschwindigkeiten? Oder auf der Landstraße?
Lange Zeit war der Schwingsattel gesetzt. Mit der R 69 S stellte BMW Motorrad 1960 auf Sitzbänke um – ein deutlicher Komfortgewinn.

1955
Start der Ära mit den Vollschwingenmodellen

Mit den Modellen R 50 und R 69 startet die Ära der Vollschwingenmodelle bei
BMW. Es beginnt eine 15 Jahre anhaltende Motorradkrise, der zahlreiche deutsche und europäische Hersteller zum Opfer fallen. BMW spürt die Krise auch, kann sich aber dank eines wachsenden Exports und eines stabilen Behördengeschäfts am Markt behaupten.

1969
 Motorradfertigung wird komplett nach Berlin verlagert

Mit Produktionsanlauf der /5-Baureihe wird die Motorradfertigung komplett nach Berlin verlagert. Die Krise ist überwunden, das Motorrad hat sich vom einfachen Transportmittel zum begehrten Freizeitgerät gewandelt.

1973
Erste Großserienmotorrad: BMW R 90 S

Mit der BMW R 90 S kommt das weltweit erste Großserienmotorrad mit lenkerfest montierter Verkleidung auf den Markt. Ein Meilenstein in der Geschichte der aerodynamischen Optimierung. Noch konsequenter wird die Windkanal-Forschung bei der BMW R 100 RS umgesetzt. Sie ist das erste Serienmotorrad mit Vollverkleidung.

1980
BMW begründet mit der R 80 G/S das Segment der großen Reiseenduros. Die
Geländetauglichkeit wird bei der Rallye Paris–Dakar zwischen 1981 und 1985 mit jeweils zwei Siegen von Hubert Auriol und Gaston Rahier unter Beweis gestellt.

1988
Premiere im Vierzylindermodell K1

Premiere im Vierzylindermodell K1: BMW hat als erster Motorradhersteller ein Antiblockiersystem (ABS) im Angebot. Die Bremssicherheits-Technik wird kontinuierlich optimiert und gehört ab 2013 zur Serienausstattung aller BMW Motorräder.

1993
Mit neuen Features startet die R 1100 RS in eine neue Boxer-Ära

Mit Vierventiltechnik, digitalem Motormanagement, Dreiwege-Katalysator und einem komplett neuen Telelever-Fahrwerk startet die R 1100 RS in eine neue Boxer-Ära. Als erster Großserienhersteller verzichtet BMW komplett auf den bislang üblichen Hauptrahmen. Der Motor fungiert nun als tragendes Element.

2007
BMW HP 2 ist bis dahin das stärkste Serien-Boxer-Modell

Die BMW HP 2 Sport ist das bis dahin stärkste Serien-Boxer-Modell. Ihr Motor erzeugt mit je zwei oben liegenden Nockenwellen pro Zylinder eine Höchstleistung von 98 kW/133 PS. Die ESA-Technologie (elektronisch geregeltes, semiaktives Fahrwerk) gibt es mit erweiterten Einstelloptionen nun auch für die BMW R 1200 GS.

2013
BMW feiert 90 Jahre Motorenbau

BMW feiert 90 Jahre Motorenbau. Neben drei Sondereditionen zum Jubiläumsjahr kommt eine neue Generation des Bestsellers R 1200 GS dazu.

2014
Neuer Name: R 12 nineT

BMW schenkt seinem luftgekühlten 1200er-Boxer ein neues Leben: Mit der R nineT steigen die Münchener ins Heritage-Segment ein. Zahlreiche Ableger wie R nineT Scrambler (rechts), Racer, Urban G/S und Pure erweitern die Erfolgsbaureihe. 2024 geht die nächste Generation an den Start.
Neuer Name: R 12 nineT.

2018
Neuer Boxermotor mit ShiftCam-Technologie

BMW Motorrad stellt den weiterentwickelten Boxermotor mit ShiftCam-Technologie vor. Die neue Technik zur Variierung der Ventilsteuerzeiten und des Ventilhubs auf der Einlassseite verbessert Laufkultur und Laufruhe, speziell bei niedrigen Drehzahlen.

2020
BMW präsentiert seinen „Big Boxer“

BMW präsentiert seinen „Big Boxer“. Mit 1.802 ccm Hubraum schlägt in der BMW R 18 (rechts) das größte Boxer-Herz, das jemals in einem Serienmotorrad zum Einsatz kam. Im Jahr darauf folgen die bekofferten Modellvarianten Classic, Transcontinental und R 18 B (unten), 2023 kommt mit der Roctane das fünfte R-18-Modell auf den Markt.

2023
Die neuen R 1300 GS

Krönung der 100-Jahr-Feierlichkeiten (unter anderem diverse Sondermodelle):
Am 28. September 2023 zieht BMW in der neuen BMW Motorrad Welt auf dem Werksgelände in Berlin-Spandau das Tuch von der neuen R 1300 GS.

2024
Die nächste Generation der R (12) nineT kommt 2024 auf den Markt

Neuer luft-/ölgekühlter Motor, neuer Name, neues Design: BMW Motorrad gewährt einen ersten Blick auf die nächste Generation seiner R (12) nineT, die 2024 auf den Markt kommen wird.
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