Fellows Ride in Berlin und Co – Motorraddemonstrationen für die Depressionshilfe

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Fellows Ride will an 14 Terminen auf die Volkskrankheit Depression aufmerksam machen und Spenden für regionale Präventionsprojekte sammeln.
Seit 2021 organisiert der Motorradreisende Dieter Schneider mit seiner Stiftung „Depression – Inklusion“ die sogenannten Fellows Rides. Motorradausfahrten, die auf Depressionen aufmerksam machen und Spenden für die Depressionshilfe sammeln. Schneider erwartet am 3. Juni in Berlin rund 700 Motorradfahrer.

„5,3 Millionen erwachsene Menschen leiden in Deutschland an Depressionen. Das heißt: Sie betreffen fast jeden, direkt oder indirekt. Wir brauchen eine Lobby für Depressionen und hoffen, dass der Fellows Ride in der Hauptstadt eine große Strahlkraft entwickelt.“Dieter Schneider

Berlin, Berlin – wir fahren durch Berlin!

Das Leuchtturmevent in Berlin am 3. Juni 2023 startet um 11 Uhr am Olympiastadion mit einem Briefing. Die 200 km lange Strecke führt zum Schiffshebewerk Niederfinow, wo eine Mittagspause eingelegt wird. Gegen 16.30 Uhr endet die Demonstration dann am Craftwerk, wo die Abschlussveranstaltung im Rahmen der „Reload Land“, dem ersten Festival für elektrische Motorräder in Europa, stattfindet. Neben der Kundgebung wird dort der Spendenscheck an den APK – Angehörige psychisch erkrankter Menschen Landesverband Berlin e. V. übergeben. Natürlich ist auch Zeit für Benzingespräche. 2021 organisierte Schneider mit Freunden den ersten Fellows Ride in Würzburg, 2022 fanden schon vier Events statt, 2023 stellt die Motorrad-Community 14 Demonstrationen auf die Beine.

Fellow Rides – 14 Termine für 2023

  • Würzburg (6. Mai)
  • Stuttgart (13. Mai)
  • Graz/ Österreich (20. Mai)
  • Berlin (3. Juni)
  • Wolfsburg (17. Juni)
  • Tirol/Österreich (1. Juli)
  • Hermannstadt/Rumänien (12. August)
  • Odenwald (26. August)
  • Rhein-Ruhr (2. September)
  • Kiel (9. September)
  • Frankfurt (16. September)
  • Fränkische Schweiz (23. September)
  • Kehlheim im Altmühltal (30. September)
  •  Lissabon/Portugal (14. Oktober).

Was hat Motorradfahren mit Depressionen zu tun?

Initiator Dieter Schneider entdeckte die positive Wirkung des Motorradfahrens, nachdem sein Sohn im Alter von 23 Jahren Suizid begangen hatte. Auf einer Tour von mehreren Monaten verarbeitete er das Trauma und setzt sich seither dafür ein, dass depressive Menschen mehr Aufmerksamkeit und Verständnis, eine bessere Prävention und vor allen eine gute medizinische Versorgung erhalten: „Ich bin kein Psychologe, ich möchte dabei helfen, ein Klima zu schaffen, in dem über mentale Krisen offen gesprochen werden kann. Ich möchte direkt und indirekt betroffenen Menschen Mut machen und ihnen die Angst vor einer Stigmatisierung nehmen.“Dieter Schneider



Mehr Informationen unter: www.fellowsride.com
Text: Fellows Ride, Fotos: Fellows Ride


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