Auf den Spuren von Xavier Kieffer: Luxemburg

Sechs Bände über Luxemburgs Gourmet-Antwort auf Sherlock Holmes sind bislang erschienen. Grund genug uns mal an seine Fersen zu heften. Auf Ducati Multistrada 950 S und BMW F 850 GS Adventure.
Das Schöne an Romanfiguren ist ja, dass sie erst im Kopf so richtig Gestalt annehmen. Die Autoren mögen dem geneigten Leser ein paar Parameter mit auf den Weg geben, über die Größe zum Beispiel, das Aussehen, die Kleidung, Vorlieben und derlei mehr. Aber letztlich laufen bei jedem, der liest, ganz eigene Bilder im Kopfkino ab. Geformt über Hunderte von Seiten, gewachsen von Kapitel zu Kapitel. Oder sogar von Buch zu Buch. Wie bei Xavier Kieffer.
Kieffer ist Koch. Ein sehr guter Koch. Groß geworden in der französischen Spitzen-Gastronomie, zur Ruhe gekommen – vermeintlich zumindest – in seiner beschaulichen Heimat Luxemburg. Genau genommen in der Luxemburger Unterstadt, am Fuße des Kirchbergs. Dort führt er – fernab des Sternestresses – ein kleines Restaurant namens „Deux Eglises“, übersetzt „zwei Kirchen“, weil er auf eben diese beziehungsweise deren Türme schaut. Die prunkvolle Kathedrale Notre-Dame zur einen, die schlichte Kirche Saint Cunégonde zur anderen Seite.

Malerisch: Alzette-Tal mit Blick auf die Oberstadt
Malerisch: Alzette-Tal mit Blick auf die Oberstadt

Vom Auto zum Autor

Tom Hillenbrand ist gelernter Redakteur und seit Jahren Stammgast auf den Belle­tristik-Bestsellerlisten. Sein Profikoch und Hobbyermittler Xavier Kieffer schnüffelt sich mittlerweile durch sechs Bände, der siebte ist in Arbeit. Nach seinem Erstling „Teufelsfrucht“ erschienen „Rotes Gold“, „Letzte Ernte“, „Tödliche Oliven“, „Gefährliche Empfehlungen“ und „Bittere Schokolade“. Alle haben einen engen Luxemburg-Bezug. Die Taschenbücher wurden 100.000-fach in verschiedenen Sprachen gedruckt, mehrfach ausgezeichnet und liegen heute in x-ter Auflage im Buchhandel.
Beim Verlag Kiepenheuer & Witsch und in Luxemburg lieben sie den Hamburger Jung für die Erfindung der kochenden Spürnase: Der in München lebende Hillenbrand landet mit seinen kulinarischen Krimis regelmäßig Verkaufserfolge. Vor seiner Karriere als Schriftsteller leitete Hillenbrand unter anderem beim Webableger des Nachrichtenmagazins SPIEGEL das Auto-Ressort. Dann zog es ihn an die Isar und ins Roman-Genre. „Mindestens zehntausend Zeichen pro Tag“, lautet Hillenbrands selbstauferlegtes Arbeitspensum. Neben der Kieffer-Reihe schreibt er unter anderem ausgezeichnete Zukunftsromane wie „Drohnenland“ und „Qube“. 2019 erhielt er den Deutschen Science-Fiction-Preis, zuvor bereits den Kurz-Laßwitz-Preis in der Kategorie „Bester deutscher Science-Fiction-Roman“ und den Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres. Luxemburg ernannte ihn 2018 zum Ritter im Orden der Eichenlaubkrone des Großherzogtums.

Nur keine Hektik: morgendlicher Spaziergang am Kanal in der Unterstadt
Nur keine Hektik: morgendlicher Spaziergang am Kanal in der Unterstadt

Kulinarische Krimis mit Luxemburger Zutaten

Umgeben von einem kleinen Team Getreuer, serviert Xavier seinen Gästen gehobene lokale Hausmannskost. Schlichte Klassiker wie Bouneschlupp (eine Suppe aus dicken Bohnen), Rieslingpaschtéit (eine leckere Pastete) und Huesenziwwi mit Gromperekichelcher (eine Wildspezialität mit Kartoffelpuffer). Und nebenbei löst der Meisterkoch vertrackte Kriminalfälle, in die er quasi aus Versehen hineintappt. Dabei taucht Xavier Kieffer immer wieder tief in die Gourmetszene ab – und nimmt die Leser mit auf eine fesselnde Reise in die Welt der Leckereien und menschlichen Abgründe.
Das Ergebnis sind „kulinarische Krimis“. Kurzweiliger als jedes Amuse-Gueule. Spannender als jedes Sechs-Gänge-Überraschungsmenü. Und dazu auch noch lehrreich. Am Ende jedes der bislang erschienenen sechs Bände gibt es ein Glossar mit „Küchenlatein“. Sozusagen ein kleiner Fachbegriffe-Gruß aus der Krimi-Küche von Tom Hillenbrand, dem 1972 geborenen Autor der Romanreihe. In Luxemburg hat sich der Vielschreiber für seine Verdienste um das Großherzogtum bereits einen Orden verdient. In Deutschland gehört Hillenbrand zu den Dauerbrennern auf den Bestsellerlisten. Ein Auflagenmillionär mit ausgeprägtem Faible fürs Kochen. Und einem ausgesprochenen Talent für brillante Kriminalromane.

Nomen est omen: kurzer Stopp vor der Philharmonie Luxemburg im Stadtteil Kirchberg
Nomen est omen: kurzer Stopp vor der Philharmonie Luxemburg im Stadtteil Kirchberg

Lob von allen Seiten

Nehmen wir zum Beispiel „Teufelsfrucht“, sein Erstlingswerk: „Dieser Krimi liest sich, wie man eine gute Bouneschlupp schlürft – am liebsten gleich alles auf einmal“, lobt Lea Linster, Luxemburgs weibliche Antwort auf Frankreichs legendären Meisterkoch Paul Bocuse († 2018). „Unglaublich spannend und süffig – wie ein Glas Champagner“, frohlockt der Saarländische Rundfunk über „Gefährliche Empfehlungen“, die Nummer fünf auf Hillenbrands Luxemburg-Krimi-Speisekarte. Und die Tageszeitung DIE WELT urteilt gar: „Xavier Kieffer ist der beste Kochtopfdetektiv der Geschichte.“ So viel ungetrübter Lobhudelei gilt es natürlich journalistisch nachzuspüren. Oder wie Xavier beim Wegschnippen seiner Ducal sagen würde: „Op an d‘Schluecht!“. Auf in die Schlacht!

Reíhämmchen und dazu ein Kippchen

Wäinzoossiss (Bratwurst), Reíhämmchen (Rehkeule), Quetscheflued (Zwetschgenkuchen) und ein Kippchen (ein kleines Glas Crémant) vor Augen, satteln wir die Reise-Enduros – eine volltongraue Ducati Multistrada 950 S und eine blaue BMW F 850 GS Adventure im Rallye-Style. Mit 113 PS beziehungsweise 95 PS machen wir uns auf den Weg, um Kieffers Fährte aufzunehmen im Dreiländereck Deutschland, Belgien, Frankreich. Das Ziel kann natürlich nur die Hauptstadt des letzten Großherzogtums sein. Und damit das Herz des Miniatur-Staates: Luxemburg Stadt – Unesco Weltkulturerbe, Heimat von rund 120.000 Menschen aus 170 Nationen und damit „der stadtgewordene europäische Traum“, wie Tom Hillenbrand es nennt. Jeder fünfte Luxemburger ist hier zu Hause.

Perfekte Aussicht: Solche Blicke offenbaren die Felsdurchbrüche der Kasematten
Perfekte Aussicht: Solche Blicke offenbaren die Felsdurchbrüche der Kasematten
Das „Deux Eglises“ sucht man in der Finanzmetropole zwar vergebens – es ist ein fiktives Restaurant. Aber die meisten der detailreich geschilderten Spots, an denen Kieffers Abenteuer und Alltagserlebnisse spielen, sind durchaus real. Wie der „hervorragende Blick auf die Straße, die sich vom Europa­viertel auf dem Plateau de Kirchberg hinab in Richtung Clausener Unterstadt schlängelt“. Eben diesen Blick genießen Xavier, sein Gardemanger (Koch der kalten Küche) Claudine, sein Entremetier (Beilagenkoch) Qaid und seine Gäste von der kleinen Terrasse des Restaurants aus. Jeden Tag und jeden Abend. Gern bei einem (oder zwei, drei) Glas Rivaner oder Mosel-Riesling. Vielleicht noch eine Mirabelle obendrauf, als schmackhafter Absacker. Und schon willst du gar nicht mehr weg aus der „Stad Lëtzebuerg“, kaum dass du da bist.

Am Puls Europas: Die Skyline auf dem Kirchberg formt größtenteils der Verwaltungssitz der Europäischen Union
Am Puls Europas: Die Skyline auf dem Kirchberg formt größtenteils der Verwaltungssitz der Europäischen Union

Prächtige Altbauten und moderne Architekturtempel

Die steil abfallenden Felswände, die Ober- und Unterstadt trennen, dominieren das Panorama der Stadt Luxemburg. Die da oben, wir hier unten – das diffuse Gefühl, das in Deutschland Pegidaschisten auf die Straßen treibt, spielt am Verwaltungssitz der Europäischen Union keine nennenswerte Rolle mehr. Früher war das anders, sinniert Romanheld Kieffer, als er eines schattigen Morgens zeitig in sein Restaurant spaziert.
„Die Faubourgs genannten Viertel im Alzettetal waren stets der dunkle Unterbauch der Stadt gewesen – eine Ansammlung von Gerbereien, Manufakturen und Fabriken, erfüllt von üblen Gerüchen und Lärm, voller Cholera und Tuberkulose. ... Über Jahrhunderte waren die Menschen in den Faubourgs für Luxemburgs Mächtige praktisch unsichtbar gewesen.“ Aus „Teufelsfrucht“, Band 1.
Der Bockfelsen, auf dem die Oberstadt ruht, verleiht der Stadt eine fast kitschig-märchenhafte Kulisse. Verspielte, oft prächtige Altbauten reihen sich dort aneinander. Am nahen Horizont ragen die modernen Architekturtempel des Europaviertels auf wie Klein-Manhattan. In der angesagten grünen Unterstadt, wo Xavier Kieffer lebt, geht es dagegen fast dörflich zu. Durch die Viertel Pfaffenthal (Pafendall), Clausen, Grund und Polfermillen schlängelt sich die Alzette. Alle naselang führen schmale, steinerne Brücken über das Flüsschen. Ein kleines Paradies für Romantiker. Und ein echter Hotspot für Stadtbummeltouris, die auf möglichst wenig Fläche möglichst viele Eindrücke zu erhaschen hoffen.

Der besondere Blick: Besichtigungstour durch die Kasematten
Der besondere Blick: Besichtigungstour durch die Kasematten

Kilometerlange Verteidigungsgänge aus dem 17. Jahrhundert

„Luxemburg ist eine moderne Stadt mit tief reichenden Wurzeln“, verkündet die gut gemachte Webseite des Tourismusverbandes visitluxembourg.com. Die Bockkasematten sind das trefflichste Beispiel dafür. Kilometerlang zieht sich das Verteidigungssystem aus dem Mittelalter durch die Innereien der Stadt. Die unterirdischen Galerien wurden unter spanischer Herrschaft angelegt und bescherten Luxemburg den Beinamen „Gibraltar des Nordens“.
Heute sind die Befestigungsgänge die Touristen­attraktion schlechthin in Luxemburg – neben dem Großherzoglichen Palais mitten in der City, versteht sich. Xavier Kieffer musste in den bunt illuminierten, steineren Kasematten einem üblen Häscher entkommen. Dank seiner guten Ortskenntnisse gelang ihm das natürlich. Trotz der allgegenwärtigen Touristenströme, die hier im Hellen entlang mäandern, kann man sich nur zu gut vorstellen, wie Xavier atemlos und bang ins Dunkel lauschte, ob ihm in den flachen Gängen jemand folgt. Und wenn ja, aus welcher Richtung der Schurke wohl kommen mag. In diesem Labyrinth auf Menschen zu treffen, die nichts Gutes im Schilde führen, ist wahrlich keine schöne Vorstellung. Tagsüber bieten die vielen Felsdurchbrüche, die einst schmale Schießscharten waren, dafür atemberaubende Ausblicke auf nahezu alle Teile der pastellfarbenen Stadt.

Ganz schön gruselig: Die Kasematten eignen sich bestens für die kulinarischen Krimis
Ganz schön gruselig: Die Kasematten eignen sich bestens für die kulinarischen Krimis

1.000 Jahre Geschichte in 180 Minuten

Ein Drittel der EU-Hochburg ist grün. Zwei Rundwege geleiten Spaziergänger zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Der Vauban, benannt nach dem französischen Festungsbaumeister Sébastien le Prestre de Vauban (1633–1707), führt durch einen Teil der Festungsanlagen aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Der 5,5 Kilometer lange Wenzelspfad kredenzt einem 1.000 Jahre Geschichte in 180 Minuten. Beide kann man sich selbst erlaufen oder von einem Stadtführer zeigen lassen. Keine Bange: Die meisten Guides sprechen fließend Deutsch.

Einladend: Blick in die Brasserie Mansfeld
Einladend: Blick in die Brasserie Mansfeld
Auf den Spuren von Genussmensch Xavier Kieffer landet man zum Beispiel im Gastroviertel Rives de Clausen, ein zur Partymeile umfunktioniertes, altes Brauereigelände, wo sich ein Lokal ans nächste reiht. Schräg gegenüber residiert unter riesigen Bäumen die Brasserie Mansfeld, eines der besten Restaurants der Stadt. Fisch ist eine der Spezialitäten, 100 Gramm für zehn bis zwölf Euro. Chefin Cathrine ist Französin und lebt seit über zwanzig Jahren hier. Sie hat die richtig guten Zeiten mitgemacht im Vielvölkerwohlstandsstaat. „Bis zur Finanzkrise spielte Geld keine Rolle für die Luxemburger“, sagt sie. Seitdem, nun ja, schauen alle ein bisschen sorgsamer auf ihre Taler. Erst recht in Coronazeiten.

In „Teufelsfrucht“ (Band 1) schreibt Hillenbrand: „Viele Franzosen rümpften die Nase über die Luxemburger Küche, da sie ihnen als zu vulgär, zu derb oder anders gesagt: zu deutsch erschien.“ Auf die Leckereien in der Brasserie Mansfeld trifft das definitiv nicht zu. Namensgeber ist der deutsche Fürst Peter Ernst von Mansfeld, von 1540 bis 1604 Gouverneur des Herzogtums
In „Teufelsfrucht“ (Band 1) schreibt Hillenbrand: „Viele Franzosen rümpften die Nase über die Luxemburger Küche, da sie ihnen als zu vulgär, zu derb oder anders gesagt: zu deutsch erschien.“ Auf die Leckereien in der Brasserie Mansfeld trifft das definitiv nicht zu. Namensgeber ist der deutsche Fürst Peter Ernst von Mansfeld, von 1540 bis 1604 Gouverneur des Herzogtums

Glorreiche Zeiten und geheimnisvolle Zutaten

Im Hinterzimmer des Restaurants konspirieren seit jeher die Politiker und Wirtschaftsgrößen. Jean-Claude Juncker, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission, ist ein gern gesehener Gast in der Brasserie. Direkt an der Alzette gelegen, kann man hier den Tag und den Abend wunderbar ausklingen lassen. Die Crème Brûlée schmeckt zum Niederknien – unvergleichlich cremig, verheißungsvoll und weich wie die Lippen der ersten großen Liebe. Irgendeine geheime Zutat muss da drin sein, die sie hier seit Generationen sorgsam hüten. Mal schauen, vielleicht kommt Xavier dem Rezept ja auf die Schliche in Band Nummer sieben.
Erst mal nachlesen, ob das auch hinkommt: Tom Hillenbrand beschreibt in seinen kulinarischen Krimis immer wieder detail- und wissensreich Straßen, Plätze, Gebäude und Ausblicke in der Stadt Luxemburg. Besonders angetan haben es ihm die Stadtteile Grund und Clausen in der Unterstadt
Erst mal nachlesen, ob das auch hinkommt: Tom Hillenbrand beschreibt in seinen kulinarischen Krimis immer wieder detail- und wissensreich Straßen, Plätze, Gebäude und Ausblicke in der Stadt Luxemburg. Besonders angetan haben es ihm die Stadtteile Grund und Clausen in der Unterstadt
​​​​​​Pekka Vatanen, fiktiver finnischer EU-Abgeordneter, Volvo-Fahrer und bester Kumpel von Xavier Kieffer, ist so eine Art Dr. Watson für den Gastro-Meisterdetektiv. Ob beim Rivaner-Vernichten oder Experten-Aufsuchen, stets steht Pekka seinem Buddy Xavier zur Seite. Das liegt nicht zuletzt an dessen Kochkünsten. Und an seinem Mosel-Riesling Wormeldanger Stierchberg, den man im Internet vergeblich sucht, der aber in Xaviers Weinkeller stets vorrätig ist. Wein ist überhaupt eines der Lieblingslebensmittel der Luxemburger. Erst recht in Form der Rieslingspastete, die Xavier wie kein Zweiter beherrscht. Die Einzigen, die ihm hier vielleicht das Wasser reichen können, sind die (echten) Brüder Guill et Christian Kaempff.

Was darf es denn sein, vielleicht eine Kaffeespezialtät? Oder lieber ein Kippchen Crémant? Das Kaempff-Kohler ist eine Gourmet-Institution in Luxemburg. Unbedingt vorbeischauen am Place Guillaume. Neben Kuchen und Leckereien gibt es einen leckeren Mittagstisch
Was darf es denn sein, vielleicht eine Kaffeespezialtät? Oder lieber ein Kippchen Crémant? Das Kaempff-Kohler ist eine Gourmet-Institution in Luxemburg. Unbedingt vorbeischauen am Place Guillaume. Neben Kuchen und Leckereien gibt es einen leckeren Mittagstisch

Führender Feinkosttempel und Hoflieferant des Großherzogs

Anno 1922 gründete das verblichene Familienoberhaupt Pierre Kaempff das „La Maison Kaempff-Kohler“, den führenden Feinkosttempel der Stadt Luxemburg. Seit Langem ist das Traditionshaus Fournisseur de la Cour (Hoflieferant des Großherzogs) und gefühlt größter Veuve-Cliquot-Distributeur außerhalb Frankreichs. Die Schaufenster sind voll mit den orangefarben-etikettierten Champagnerflaschen in jeglicher Form und Größe. Im Geschäft haben Leckermäuler die Qual der Wahl: links süß, rechts salzig. Das Prinzip der Auslagenbestückung ist simpel, macht einem die Entscheidung aber nicht leichter. An einen freien Tisch im oder gar vor dem Ladenkomplex am Luxemburger Marktplatz ist mittags nicht zu denken. Delikate Alternative ist das unweit gelegene Restaurant Oberweis, wo die Küchelchen und Mittagsteller auf den ersten Blick genauso lecker sein dürften.
Die Rote Brücke verbindet das Stadtzentrum und den Kirchberg. Unter dem Luxemburger Wahrzeichen wurde im dritten Band – „Letzte Ernte“ – die Leiche eines Mannes gefunden. Zuvor hatte dieser Kieffer in einem Bierzelt auf der Sommerkirmes eine ominöse Magnetkarte in die Hand gedrückt
Die Rote Brücke verbindet das Stadtzentrum und den Kirchberg. Unter dem Luxemburger Wahrzeichen wurde im dritten Band – „Letzte Ernte“ – die Leiche eines Mannes gefunden. Zuvor hatte dieser Kieffer in einem Bierzelt auf der Sommerkirmes eine ominöse Magnetkarte in die Hand gedrückt
Am besten einfach selbst vergleichen. Motorradfahrer sind in Luxemburg gern gesehene Gäste. Die Straßen sind extrem gut ausgebaut. Hauptstadt und Umland wirken aufgeräumt wie Xaviers Küche. Besonders fällt das auf, wenn es über Schengen an der Südostspitze des Großherzogtums rübergeht nach Frankreich. Ein Unterschied wie Sterneschmaus und Tiefkühlmampf.

Kleiner Abstecher nach Schengen: Autor Ralf Bielefeldt (links) und Fotograf Peter Musch vor dem „Europäischen Museum“.
Kleiner Abstecher nach Schengen: Autor Ralf Bielefeldt (links) und Fotograf Peter Musch vor dem „Europäischen Museum“.



Text: Ralf Bielefeldt, Fotos: Peter Musch


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Touren: Auf den Spuren von Xavier Kieffer: Luxemburg; Sächsisch-böhmische Silberstraße: Durch Oberfranken ins Erzgebirge; Kurs Nordost: Finnland und Russland
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