Spidi Mission-T H2Out Jacke im Test

Durchdacht, funktional, lässig und italo-stylisch. Im Test punktet die Spidi Mission-T H2Out mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.
Spidi Mission-T H2Out Jacke im Test
Spidi präsentiert einen neuen Bekleidungscoup: die hauseigene „Step-in-Armor“-Technologie. Etwas laxer ausgedrückt: eine 3-in-1-Jacke, die dem tapferen Schneiderlein bestens gefallen hätte. „Sechs auf einen Streich“, lautet die Devise, wenn man sich fürs vergünstigte Gesamtpaket der Mission-T entscheidet. Alternativ kann man alle drei auch nach und nach einzeln erstehen. Aber wozu? Macht die Sache nur gut 40,-- Euro teurer und läuft letztlich aufs Gleiche hinaus: Rundumschutz bei Hitze, Regen, Herbststurm – und das auf dem Bike und abseits davon.

Drei für alle Fälle: Spidi Mission-T Shield, Mission-T Softshell und Tech Armor

Die Italiener aus Sarego sind spezialisiert auf Motorrad-Funktionsbekleidung, die bestmöglichen Schutz bietet und auch ohne Motorrad gut aussieht. Die wahlweise schwarze oder Schwarz-/Eis-farbene „Hardshell“ – also Außenjacke – trägt den Namen „Spidi Mission-T Shield“. Die erste externe Mission-T-Lage kann dank leichtem – Obacht, Zungenbrecher – Dermizax Toray problemlos auch als Alltagsoutfit getragen werden: komplett wind- und wasserdicht, atmungsaktiv und dazu noch lässig beckenlang geschnitten. Eine feste Kapuze rundet den Outdoor- und Wanderlook ab. Praktischerweise kann sie eingerollt und im Stehkragen verstaut werden. Dann flattert auf dem Motorrad nichts im Wind. Der vordere Reißverschluss der Mission-T Shield wird zusätzlich mit einer Klettlasche abgedeckt. Da kommt also nichts durch, genauso wenig wie bei den wasserdichten, bündigen Außentaschen und bei der großen Gesäßtasche. Unter der Außenjacke trägt man bei kühlen Temperaturen die zweifarbige Mission-T Softshell-Jacke. Auch die kann bei Bedarf separat genutzt werden. Zwei Außen- und zwei Innentaschen nehmen Smartphone, Mütze, Handschuhe und Sonstiges auf. Reflexstreifen am Arm und auf Höhe der Schulterblätter sorgen für gute Sichtbarkeit, streift man die softe zweite Lage auf dem Moped über. Darunter – auch beim alleinigen Nutzen der wetterfesten Außenjacke bei seichten Temperaturen – kommt die Spidi-Jacke „Tech Armor“ zum Einsatz. Großflächige Protektoren (Level 2) für die Schultern und für die Ellenbogen sind serienmäßig, ein Rückenprotektor (Level 1 oder 2, zwei Längen) kann problemlos nachgerüstet werden. Idealerweise greift man hier zu Original-Zubehör: Die Rückenprotektoren von Spidi werden mit Klett fixiert. Alternativ tut es natürlich auch ein separat zu tragender Protektor.
Spidi Mission-T H2Out Jacke
Links: Spidi Mission-T Softshell, Mitte: Spidi Mission-T Shield, Rechts: Spidi Tech Armor

Preise

Die Verarbeitung ist Spidi-typisch vom Feinsten: saubere abgeklebte Nähte bei der Außenjacke, leichtgängige, wasserdichte Reißverschlüsse, große Taschen, zahlreiche Verstellmöglichkeiten für die erste und dritte Lage, große Belüftungsöffnungen bei der Außenjacke, luftige Mesheinsätze bei der „Tech Armor“-Schutzjacke. Alles sehr durchdacht und lässig gestylt. Die Preise: Mission-T Shield 379,90 Euro, Mission-T Softshell 129,90 Euro, Tech Armor 199,90 Euro. Bewegen sich die Temperaturen gen null Grad, empfiehlt es sich, die Soft­shell-Jacke durch eine dünne Daunenjacke zu ersetzen oder zu ergänzen. Dann bleibt es im Drei- bis Vierlagenbetrieb garantiert mauschelig warm.

Testfazit zur Spidi Mission-T H2Out

Eine Jacke für alle Jahreszeiten und sechs Einsatzzwecke mit und ohne Bike. Die 3-in-1-Lösung macht die Spidi Mission-T zur Funktionsbekleidung im besten Sinne: durchdacht, funktional, dazu lässig und italo-stylisch. Klarer Kauftipp.

Testmotorrad:
Triumph Speed Triple 1200 RS, Triumph Scrambler 1200 XE, BMW K 1600 B
 Pro
  • zahlreiche Weitenverstellungen
  • hochwertige Optik und Verarbeitung
  • Armor-Jacke mit Level-2-Protektoren
 Contra
  • nur Handwäsche (30 Grad)
  • Protektoren nicht herausnehmbar
  • nur ausreichende Kälteisolation
Text: Ralf Bielefeldt , Fotos: Spidi, Bernd Ahrens


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