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01.07.2026 18:06


Alle Motorsportler sollen aus Südtirol verbannt werden . . .

Hallo Leute,

 

 

 ich habe Heute aus dem WWW eine Nachricht erhalten, die imho es wert ist, einen Beitrag zu eröffnen:

 

 

 

"Künftig keine Motorsportveranstaltungen in geschützten Gebieten

 19.06.2026, 12:09

 

 

Landesregierung setzt Maßnahme aus Nachhaltigkeitsstrategie und Klimaplan um – Schutz sensibler Berggebiete und Lebensräume im Mittelpunkt

Mehr Schutz für sensible Berg- und Naturgebiete: Organisierte Motorsportveranstaltungen sind auf bestimmten Straßenabschnitten künftig nicht mehr zulässig. Die Maßnahme betrifft Straßen in geschützten Gebieten sowie Gebiete über 1600 Metern Meereshöhe. Der Individualverkehr bleibt weiterhin erlaubt. (Foto: IDM Südtirol/Andreas Mierswa)

BOZEN (LPA). Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 19. Juni eine Regelung für organisierte Motorsportveranstaltungenauf bestimmten Staats- und Landesstraßen beschlossen, die in die Zuständigkeit des Landes fallen. Die Maßnahme betrifft Straßen in geschützten Gebieten sowie Gebiete über 1600 Metern Meereshöhe. Dort sind organisierte Motorsportveranstaltungen künftig nicht mehr zulässig. Der Individualverkehr wird nicht eingeschränkt.

Mit dem Beschluss setzt die Landesregierung eine konkrete Maßnahme der Nachhaltigkeitsstrategie Südtirol 2030 sowie des Klimaplans Südtirol 2040 um. Beide strategischen Dokumente sehen vor, sensible Natur- und Berggebiete besser zu schützen, Umweltbelastungen zu reduzieren und die Lebensqualität der Bevölkerung zu schützen. Organisierte Motorsportveranstaltungen stehen diesen Zielen entgegen, da sie zusätzliche Belastungen durch Lärm, Emissionen und Verkehr verursachen.

"Uns ist bewusst, dass diese Regelung allein die Herausforderungen auf den Passstraßen nicht löst. Das hohe Verkehrsaufkommen und die dort verbreitete Raserei erfordern zusätzliche, gezielte Maßnahmen, an denen wir bereits arbeiten", sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. Mit diesem Beschluss setze die Landesregierung jedoch ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit sowie Klima- und Naturschutz in sensiblen Berggebieten.

Die Regelung umfasst nicht nur Motorsportveranstaltungen mit Wettbewerbscharakter, sondern sämtliche organisierten Motorsportveranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, unabhängig von der Art der eingesetzten Fahrzeuge – ob Auto, Motorrad oder Traktor – und unabhängig vom jeweiligen Antriebssystem.

Im Fokus stehen Straßenabschnitte, die zu den Dolomitenpässen, Naturparks, dem Nationalpark und den Landschaftsschutzgebieten führen, einschließlich des UNESCO-Welterbes Dolomiten. Die Regelung gilt zudem für besonders geschützte Gebiete oberhalb von 1.600 Metern Meereshöhe, die laut Landesgesetz für Raum und Landschaft (Nr. 9/2018) einem erhöhten Schutz unterliegen. Bei Nichtbeachtung der Bestimmungen wird eine Verwaltungsstrafe verhängt.

Der Beschluss findet auch auf noch nicht abgeschlossene Genehmigungsverfahren Anwendung. In Kürze wird auf der Webseite der Örtlichen Körperschaften ein eigener Informationsbereich mit häufig gestellten Fragen (FAQs) sowie dem Straßenregister der betroffenen Straßenabschnitte zur Verfügung stehen.

pio/kat

Schlagwörter:

 

geschützten Gebieten

 

sensibler Berggebiete

 

Lebensräume

 

Landesregierung

 

Nachhaltigkeitsstrategie

Klimaplan

 

Schutz

 

Motorsportveranstaltungen"

 

 

D.h., selbst private Touren von zwei und mehr Bikern fallen darunter . . .

 

 

Schöne Restwoche

 

 

MY

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Kommentare
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05.07.2026 06:34


Das ist ein erster Schritt, weitere werden sicher folgen. Ich werde Ende August / Anfang September mich dort hin aufmachen und hoffe die Dolomiten Motorradelfahrend, sozusagen kurz vor Torschluss zu sehen. Die hatte ich mir ungewollt bis dato ausgespart. Wenn dann irgendwann nicht mehr möglich, geht es halt woanders hin. In Zukunft wird es zur Kunst werden, noch irgendwo mit dem Motorrad gefahren zu sein, ehe die Strecke gesperrt wird. Oder so gegen das Motorrad "angepasst" wird, dass das befahren eh' keinen Spaß mehr macht.

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03.07.2026 15:43


Es soll ne doch aber nur MOTORSPORTVERANSTALTUNGEN betroffen, oder verstehe ich das falsch. "Wir" dürfen doch weiterhin sinnig durch Südtirol Touren, allein, zu zweit, zu fünft. Der "Individualverkehr" wird nicht betroffen. Richtig?🤔

"THERE IS NOTHING MORE BADASS THAN TREATING A WOMAN WITH RESPECT!" (Mr.Torgue;)
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01.07.2026 23:48


Umweltschutz ist ja ok, aber bisher wurden ja die Einnahmen aus solchen Veranstaltungen auch gerne mitgenommen.
Und es hängen auch etliche Jobs daran man sollte halt das ganze mit einem gesunden Menschenverstand machen.

Frag mich nur wer sich am Ende durch setzt und beides unter einen Hut bringt?

Immer ne Handbreit Asphalt unter den Reifen.
1 Antwort
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02.07.2026 08:38


Ich kann mir vorstellen, dass einige Groß-Hoteliers hier nicht hurra schreien. Aber es scheint so, dass deren Interessen nicht mehr im Vordergrund eines sanften Tourismus stehen. Ich habe die letzten Monate einige Berichte gesehen rund um Proteste Brenner usw. Es scheint da echt zu kochen. Von daher ist der Wegfall von Massenveranstaltungen eine Chance, die Gebiete weiterhin zu befahren. Landschaftlich begeistern sie mich jedes Mal.

Warum laufen, wenn man zwei gesunde Reifen hat?
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01.07.2026 22:52


Zum Glück sind wir freie Menschen und können selbst entscheiden wohin, wie oft und wie lange wir reisen wollen. Mal ehrlich: Da wo wir uns wohlfühlen fahren wir auch gerne wieder hin und wenn die Menschen uns dort herzlich willkommen heißen um so lieber. Also, jeder hat es selbst in der Hand!

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01.07.2026 20:41


Ich habe da kein Problem mit. Wo ich nicht willkommen bin, fahre ich da nicht mehr hin (weder mit Moped, Auto, Zug, Fahrrad oder sonstwas)und lasse meine Euronen da. Es gibt noch genug andere wunderschöne Ecken in Europa.

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01.07.2026 20:03


Habe mir den Bericht angeschaut, sieht nach einem Rundumschlag aus und aus meiner Sicht mit Aktionismus gepaart, um die Bevölkerung zu beruhigen, "Wir machen was"! Wir sprechen hier nicht über die Motorradfahrer welche uns einen schlechten Ruf eingebracht haben bzw. einbringen. Diese Entscheidungen gehen weiter. Für mich heißt das, dass ich dort meine Unterkunft buche, Geld für Eintritte, Mittag- und Abendessen und Getränke ausgebe wo ich gerne gesehen bin. Die erwähnte Nachhaltigkeitsstrategie 2040 wird sicherlich auch (ich hoffe es mal) die Auswirkungen, Einflüsse und Konsquenzen beleuchten und bewerten. Wenn eine Strategie als Begründung genannt wird, gibt es hoffentlich auch eine überstehenden Vision dazu. Schau mer mal was dann wirklich rauskommt.

Viele Grüße

Siggi

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01.07.2026 19:56


Wieso meinst du, dass auch private Touren mit einem oder zwei Kumpels darunterfallen? Dort lese ich nur "organisierte Motorsportversnstaltungen". Dies bedeutet für mich "gewerblich" und private Touren fallen da nicht drunter. Oder habe ich was überlesen?

Geduld ist eine Tugend, die so wenige noch besitzen. 
1 Antwort
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01.07.2026 20:29


Ich denke mal, dass Du da nichts überlesen hast. Die ganze Geschichte zielt auf organisierte Veranstaltungen, wie z.B. die Twinduro Rally auf der Tonenburg oder eine Treckerrundfahrt mit Oldtimern etc.. Ob geführte Touren davon betroffen sind, kann man aus dem kurzen Text nicht extrahieren. Aber auch wenn nur diese Veranstaltungen betroffen sein sollten, heißt das für hiesige Gastro und Hotellerie erstmal, dass Sie ein paar Schnitzel weniger in der Pfanne haben werden und so wird diese Gruppe sicher nicht kommentarlos eine geringere Umsatzsteuer abführen.


Ich seh das mittlerweile auch so, dass ich diesen ganzen Ideologen mit Ihrer Umwelthystrie nicht unbedingt mein sauer verdientes Geld hinterhertragen muss.
Wenn ich dort nicht gerne gesehen bin, weil mein Eisenpony zu laut ist ,nicht in die Landschaft passt oder meine Kutte nicht zur Abendgarderobe der sonst dort hofierten Schichten korrespondiert, so habe ich die freie Entscheidung dort auch nicht zu gastieren.
Kurz und gut: Wenn Ihr mich nicht wollt, dann eben nicht.

Der Schlüssel zum Glück steckt von innen!