Mit der CB1000F krönt Honda seine Einliter-Familie. Der Retro-Roadster vereint modernste Technik und urwüchsige Power mit dem Mythos Bol d’Or. So fährt er.
Runder LED-Scheinwerfer, Scheinwerferverkleidung (optional), zwei Hupen und der Charme vergangener Jahrzehnte: Mit der neuen CB1000F bringt Honda einen fulminanten Roadster auf die Straße
17-Zoll-Räder, einstellbare 41-mm-USD-Gabel, 795 mm Sitzhöhe. Die Lackierungen der neuen CB1000F zitieren Design der seligen CB900F Bol d'Or, die auf der 750er-Langstrecken-Rennmaschine RCB basierte
Schnell wie die Hornet: 230 km/h Spitze gibt Honda für die neue CB1000F an. Damit ist der Retro-Roadster deutlich schneller als der bekofferte Crossover-Tourer CB1000GT (200 km/h)
Standard-Bildschirm: Das 5 Zoll große TFT-Farbdisplay der CB1000F baut Honda in diverse Modelle ein
Vertraute Bedienelemente: Mode-Taste (oben), Hupe (Mitte), Blinker (unten), Vierwegekreuz (rechts) – die linke Lenkerarmatur kennen wir von Honda-Modellen wie Transalp und Hornet
Im Oktober 2026 soll die CB1000F zu den Honda-Händlern kommen. Startpreis inklusive Nebenkosten: 12.329 €. Damit kostet sie 1.600 € mehr als die CB1000 Hornet und 230 € weniger als die Hornet SP
Der verchromte Endtopf sorgt für Gänsehaut. Die CB1000F führt eine wunderbare 4-in-2-in1-Verbrennungs-Symphonie auf
Sämtliche Beleuchtungen arbeiten mit LED-Technik. Die Blinker fallen deutlich kleiner aus als bei der CB900F, die 1979 nach Deutschland kam
Der Kühlerschutz ist normalerweise schwarz. Im Zubehör gibt es ihn auch in auffälliger, massiver Edelstahloptik (Teil des Sport-Pakts)
Den Heckrahmen hat Honda für bessere Reisetauglichkeit verstärkt. Bei der Seriensitzbank ist nur der vordere Teil mit speziellen Luftpolstern versehen, bei der Komfortsitzbank (+33 mm) hat auch der Beifahrer welche
Familienanker: Hinten setzt die Honda CB1000F wie die Hornet auf eine 240-mm-Einzelbremsscheibe mit Einkolbenbremszange
Honda spendiert der CB1000F eine 6-Achsen-IMU für schräglagenabhängig arbeitende Assistenzsysteme. Die schmucke Scheinwerferverkleidung gibt es als Extra oder als Bestandteil des Zubehörpakets Sport
Hommage an eine Legende: Die Farben Silber und Blau zierten bereits die Honda CB900F Bol d'Or, die 1979 nach Deutschland kam – mit zwei Nockenwellen und 16 Ventilen. 95 PS machten sie 213 km/h schnell
Keine faulen Kompromisse: Vorn arbeitet eine 310-mm-Doppelbremsscheibe mit radial montierten Vierkolbenbremszangen von Nissin
Dritte im Bunde: Mit der CB1000F baut Honda seine Einliter-Baureihe auf drei Modelle aus. Die maximale Zuladung des Retro-Roadsters beträgt 184 kg, macht 398 kg zulässiges Gesamtgewicht
Silberner 16-Liter-Tank und zwei unterschiedliche Blautöne für die Rennstreifen: In diesem Look erinnert die neue Honda CB1000F schwer an die Racing-Ära von Freddie Spencer
Schwarzer Block: Knapp 124 PS bei 9.000 Umdrehungen pro Minute und 103 Nm bei 8.000 U/min leistet der Einliter-Vierzylinder von Honda in der neuen CB1000F
Familientreffen: links die neue Honda CB1000F in Schwarz mit Sport-Paket, in der Mitte im silbernen Serienlook und rechts das Original, die von 1978 bis 1984 produzierte CB900F Bol d'Or