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Enduro-Tour Ost-Cuba

Letztes Update: 24.04.2024
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Dauer: 9 Tage
Gruppengröße: max. 10 Fahrer
Art: On- & Offroad
Schwierigkeit: 
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Geführte Tour in der Region Ostkuba

Der Osten Cubas gehört zu den landschaftlich und klimatisch abwechslungsreichsten Regionen des Landes. Gleichzeitig ist Ost-Kuba noch vergleichsweise wenig touristisch erschlossen. Hier befinden sich unter anderem die Sierra Maestra, der Humboldt-Nationalpark und - als Kontrast - die Nickelerz-Minen von Moa. Ganz im Osten liegt Baracoa, die älteste Stadt und erste Hauptstadt des Landes mit ihrem eigenen Flair und ihrer idyllischen Umgebung.

Die Motorradreise verläuft überwiegend am Meer entlang und durch touristisch kaum erschlossene ländliche Gebiete. Einige erlebnisreiche Etappen führen durch hügeliges bis bergiges Gelände. Ca. 85% der Strecke sind asphaltiert. Die Qualität des Straßenbelages ist jedoch sehr unterschiedlich. Stellenweise erwarten uns abenteuerliche Umfahrungen von nicht passierbaren Brücken.


Voraussichtlicher Tourenverlauf:

1. Tag: Erst einmal ankommen
Wir treffen uns am Abend in unserer Unterkunft in Holguín; ein Begrüßungscocktail und Ihre Reiseleitung warten auf Sie. Je nach Ankunftszeit unternehmen wir noch einen kleinen Streifzug durch das Nachtleben von Holguín.

2. Tag: Über Bayamo zur Sierra Maestra (210 km) 
Nach dem Frühstück machen wir uns mit den Motorrädern vertraut und fahren die erste Etappe, die uns beginnend mit einer gut asphaltierten und kurvenarmen Straße bis Bayamo allmählich immer weiter in den Gebirgszug der Sierra Maestra hineinführt. Wir erreichen schließlich nach einer landschaftlich eindrucksvollen Gebirgsstrecke die „Villa Santo Domingo“, wo wir eine Nacht verbringen. Alternative: Hotel Royalton oder Sierra Maestra in Bayamo. Für Teilnehmer, die die Variante mit Casas Particulares gewählt haben, gibt es Zimmer wenige Schritte von der „Villa Santo Domingo“ entfernt.

3. Tag: Der Weg über die Kordillere (190 km)
Nach dem Frühstück fahren wir einen Teil der Strecke zurück. In Bartolomé Maso fahren wir in südwestliche Richtung in Richtung Yara und Manzanillo. Über Campechuela und Medialuna gelangen wir schließlich wieder zu den Westausläufern der Sierra Maestra. Von Sevilla Arriba aus überqueren wir den Gebirgszug, der hier noch relativ flach erscheint. In kaum einer Stunde sind wir in Punta Piedra, östlich von Pilón, wo wir eine Pause einlegen.
Hier in der kleinen Anlage oder wenige Kilometer weiter in Marea del Portillo (im Hotel Marea del Portillo oder Farallón del Caribe) übernachten wir. Für die Teilnehmer, die die Variante mit privater Unterbringung gebucht haben, sind ganz in der Nähe einfache Zimmer reserviert. Je nach Ankunftszeit genießen wir noch ein kurzes Bad im Meer.

4. Tag: Einsame Straße nach Santiago de Cuba (180 km) 
Heute erwartet uns eine der schönsten Strecken Cubas. Eine schmale Straße führt uns entlang der Karibik in wenigen Stunden nach Santiago de Cuba. Das Meer ist stets zum Greifen nah, links von uns erhebt sich der Gebirgszug der Sierra Maestra. Wir müssen immer wieder mit Straßenschäden rechnen, die durch häufig auftretende Überschwemmungen verursacht werden. Oft versperren Felsblöcke den Weg. Mit unseren Enduros ist das kein Problem. Felsige Küstenabschnitte wechseln sich ab mit zahllosen kleinen Stränden, die zum Verweilen einladen.
Ziel unserer heutigen Etappe ist Santiago de Cuba, die zweitgrößte Stadt Cubas. Je nach Tageszeit schauen wir uns nachmittags die Stadt an oder wenigstens einige Sehenswürdigkeiten. Nach dem Check-in in unsere Unterkunft essen wir zu Abend. Bei einem Getränk können wir den Ausblick von der Dachterrasse des Hotels Casagranda (o. ä.) auf die Bucht von Santiago de Cuba genießen oder wir schlendern einfach durch die abendliche Stadt (für Teilnehmer mit privater Unterbringung halten wir gepflegte, zentral gelegene Zimmer bereit).

5. Tag: Ein Tag in Santiago de Cuba (60 km) 
Frühstück im Hotel. Mit dem Motorrad unternehmen wir eine Rundfahrt durch die Stadt. Auf der Festung „El Morro“ essen wir zu mittag. Wir fahren zurück zur Unterkunft. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung.

6. Tag: Ein Alpenpass in den Tropen (210 km)
Frühstück im Hotel. Wir verlassen Santiago in nordöstliche Richtung. Wegen der US-Marinebasis in der Bucht von Guantánamo ist keine andere Streckenführung möglich. Heute erwartet uns eine der spektakulärsten Straßen des Landes: die Farola. Diese Passstrecke erinnert uns an europäische Alpenpässe und wurde Mitte der 60er Jahre erbaut. Sie führt uns vom trockenen Süden in die tropisch feuchte Nordseite der Sierra Maestra, namentlich nach Baracoa, ein historisch interessantes Städtchen mit besonderem Flair. Im Hotel El Castillo oder einer privaten Pension übernachten wir zweimal. Hier ist ein Tag Zeit, um Ausflüge zu machen, zum Beispiel zum Río Toa oder in die Randbezirke des Humboldt-Nationalparks.

7. Tag: Ausflug nach Yumurí (140 km)
Frühstück im Hotel. Heute unternehmen wir einen Ausflug nach Yumurí, nur wenige Kilometer von der äußersten Ostspitze Cubas, der „Punta de Maisí“ entfernt. Hierher sollen sich nach Überlieferungen während der spanischen Kolonie die wenigen überlebenden Ureinwohner Cubas zurückgezogen haben. Tatsächlich scheinen die Gesichter vieler Bewohner der Region indigene Züge zu tragen. Zurück in Baracoa lassen wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.

8. Tag: Auf nach Afrika (180 km) 
Frühstück. Entlang der Küstenstraße setzen wir unseren Weg fort. Nach 40 Kilometern über eine Straße, die man ohne Übertreibung als Geröllpiste bezeichnen kann, machen wir eine kurze Erfrischungspause in Playa Maguana, wo sich ein einfaches aber nettes Hotel befindet. Vorbei am Humboldt-Nationalpark gelangen wir durch Moa, dem „Hässlichen Entlein“ des Ostens. Gigantische, vom Nickeltagebau aufgerissene Flächen verleihen der Landschaft ein apokalytisches Aussehen. Fotografieren ist hier streng verboten und wird sofort geahndet. Zügig fahren wir weiter bis Cayo Saetía. Hier befindet sich die Villa Cayo Saetía, ein exotischer Bungalow-Komplex inmitten eines Tierparks mit afrikanischen Wildtieren. Entweder übernachten wir hier oder in Pinares de Mayarí, einem landschaftlich sehr schön gelegenen Komplex aus Blockhütten, der über eine ausgesprochen schlechte Zufahrtsstraße erreichbar ist. Für privat untergebracht Teilnehmer haben wir private Zimmer in der Nähe reserviert.

9. Tag: Ende der Reise oder Anschlussaufenthalt
Am nächsten Morgen fahren wir über Banes und die Playa Guardalavaca zurück nach Holguín. Hier trennen wir uns von den Motorrädern und beenden die Tour mit einem gemeinsamen Essen. Falls Sie noch nicht zurück nach Hause reisen, sind wir Ihnen auch gern bei der Buchung Ihres Anschlussaufenthaltes behilflich, zum Beispiel eine Badeverlängerung in Guardalavaca oder Varadero.


Hinweis: Die in den Reiseausschreibungen angegebenen Unterkünfte sind die von uns üblicherweise auf dieser Route genutzten Unterkünfte. Leider kann es aufgrund der aktuell hohen Auslastung jedoch zu kurzfristigen Umbuchungen der vorgesehenen Hotels kommen. Vereinzelt kann dies zu Änderungen im Reiseverlauf führen.


Bei der Unterbringung haben Sie die Wahl zwischen Hotel und Casa Particular (private Zimmer). Die private Unterbringung bietet mehrere Vorzüge gegenüber den Hotelübernachtungen: Sie ist erheblich preiswerter, Sie haben direkten Kontakt zur Bevölkerung und Freundlichkeit und Service sind größer als in den meisten Hotels.

inkludierte Leistungen:
 
  • Motorradmiete (von Mittag des zweiten Tages)
  • Englischsprachiger Reiseleiter
  • 8 Übernachtungen in Mittelklasse-Hotels und/oder Casas Particulares mit wechselndem Komfort
  • Verpflegung: Frühstück
  • Gepäckaufbewahrung für die Dauer der Tour (die Motorräder sind beidseitig mit Vario-Koffern ausgestattet)
  • Programm laut Reiseverlauf, sofern nicht als 'optional' gekennzeichnet

nicht inkludierte Leistungen:
 
  • Sprit (full-to-full-Regel): ca. 130,- Euro
  • Internationale Flüge
  • Flughafen-Transfers
  • Visum
  • Begleitfahrzeug / Gepäcktransport

Fragen & Informationen

E-Mail: #
Telefon: +49/(0)5522/31755-22
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