M&R-PlusUSA Südstaaten – grenzenlose Horizonte

Im altehrwürdigen Süden der USA begegnet man reichlich Legenden, erlebt weite Land­schaften, quirlige Metropolen und trifft nette Menschen, die vorwiegend eines haben: Zeit!
Frank Klose
Frank Klose
Hey, where do you come from? - das ist die immer wieder ge­stellte Frage, die man auf einer Südstaaten-Tour zu hören bekommt. So auch in der Tiefgarage des Hotels Dauphine in New Orleans, wo der „Herr des Parkplatzes“ höflich, aber sehr be­stimmt den garantiert sichersten Abstellplatz für die Harley zu­weist. Wir sind an diesem Morgen in Point Clear in Alabama am erstklassigen Hotel Marriot Grand Spa & Re­sort ge­startet und bei traumhaft blauem Himmel die
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Küstenstraße am Golf von Mexiko – wie die zwei Tage davor auch – entlang gegondelt. Die­se Süd­staaten-Tour beginnt nämlich in Orlando / Florida und führt bis New Orleans an eben jener Golfküste mit oft weißen Sandstränden entlang.
Biloxi
Biloxi
In der weithin bekannten Spielerstadt Bi­lo­xi braucht es allerdings etwas Ge­duld, denn die Straße ist wegen Bau­ar­beiten nur einseitig befahrbar. Hier werden die unübersehbaren Schäden beseitigt, die der Hurricane Katrina vor rund zwei Jahren angerichtet hat. Später in New Orleans erzählt eine ältere Dame, dass es erstaunlich sei, was man in der kurzen Zeit schon wieder alles aufgebaut hat. Und in der Tat, in Biloxi stehen wieder die ersten Casinos und ein riesiges Hard Rock Café. Aber zurück zu unserem Hotel – das findet sich im French Quarter, dem pulsierenden Mit­tel­punkt der Me­tro­pole. Schon am Nachmittag hören wir die ersten Mu­sikklänge – und ein paar Schritte weiter in der Bourbon Street scheint es den Hurricane nie gegeben zu haben.
Da spielen am Abend in den unzähligen Kneipen Live-Bands Musik aller denkbaren Genres. Wir entscheiden uns für kernigen Rock und dazu ein Budweiser. Am nächsten Morgen wecken uns Jazz-Klänge, bevor wir nach Norden schwingen. Ge­stoppt wird erst wieder in „Oak Al­ley“, einer Zucker­rohr­plan­tage, die ein dü­steres Ka­pi­tel hinter sich hat. Bis 1864 arbeiteten hier nämlich Sklaven. Eine Tafel zeigt Namen und Preise, die für sie einst gezahlt wurden. Heute zieht die „Oak Alley“ mit circa 300 Jahre alten Eichen reichlich Besucher an. Es wurden sogar einige Holly­wood­streifen hier ge­dreht. Unter anderem gab Johnny Depp hier mit ganz spitzen Zähnen ein filmisches Interview.
Obwohl die Golfküste inzwischen weit hinter uns liegt, sehen wir Wasser im­mer noch in rauen Mengen.
Über diese Mississippi-Brücke geht es nach Natchez
Über diese Mississippi-Brücke geht es nach Natchez
Der Mis­sis­sippi, der heute unser Tour-Guide ist, präsentiert sich in beeindruckender Weise. The „Old Man River“ fließt scheinbar ruhig und gelassen in seinem stellenweise bis zu zwei Mei­len breiten Bett.
Aber der Eindruck täuscht, denn die starken Regenfälle im Norden haben den Fluss gewaltig anschwellen lassen. Wir sehen fast im Wasser verschwundene Baumkronen und in Nat­chez / Mississippi zeigt sich Tou­ris­mus­chefin Sally Dur­kin überaus per­plex über die aktuelle Schwimm­hö­he des Schaufel­rad­­damp­fers, der dort als Ca­sino­schiff vor Anker liegt. „Norma­ler­­wei­se kann man von der Straße aus nur die Schorn­steinspit­zen sehen“, sagt sie. Heute präsentiert sich allerdings das ganze, etwa 25 Meter hohe Schiff über Straßenniveau! Nat­chez kann das Hochwasser aber nichts anhaben und so bestaunen wir eine Architektur, die den einstigen Reich­­tum der Südstaaten wieder spiegelt.
Das liegt auch daran, dass Natchez anders als viele Orte im Bürgerkrieg, von den Yankees nicht niedergebrannt wurde, weil es „so beautyful“ ist. Beim Catfish-Essen im Magnolia Grill am Mississippiufer zeigt uns Sally auf der gegenüber liegenden Seite, noch eine Stelle im Fluss, an der ge­stern noch ein Restaurant stand.
In Natchez – einer wundervollen Kleinstadt – legen riesige Mississippi-Steamboats an
In Natchez – einer wundervollen Kleinstadt – legen riesige Mississippi-Steamboats an
Hierzulande kennt man derartige Natur­ka­ta­strophen und nimmt sie entsprechend gelassen. Die Himmel­betten auf der Mon­mouth Plan­tation, unserem heutigen Hotel, ha­ben zu unserer Beru­hi­gung einen kom­fortablen Abstand zum Pegel des dominanten Flusses. Dass die original 17. Jahrhundert sind, merkt man an der „Kürze“ derselben. Gern würden wir also noch ein wenig im Bilder­buch­städtchen bleiben, aber hier be­ginnt eben auch der Natchez Trace Park­way, eine 444 Meilen (!) lange Straße durch unberührte Natur fernab der High­ways, ohne Ampeln, Werbe­schilder und vor allem ohne Brummis. Das nennt man entspanntes Cruisen.
Elvis' Geburtshaus steht in Tupelo
Elvis' Geburtshaus steht in Tupelo
Ein lohnenswerter Stopp auf der Strecke dürfte sich in Tupelo/Tennessee finden. Dort wurde 1935 der King of Rock ’n’ Roll geboren. Das winzige Geburtshaus von Elvis lässt sich leicht finden. Daneben steht ein viel größeres Museum mit dem verheißungsvollen Namen „Where it all began“.
New Orleans
New Orleans
Und wen wundert’s, weiter geht es nach Memphis. Für Graceland ist es heute schon zu spät, aber dafür kommen wir gerade rechtzeitig zum Mo­torrad-Treffen in die Beale-Street. Da wird jeden Mittwoch ein Teil der Straße nur für Motorräder frei gehalten. Man kann sie nicht zählen, aber ein paar Hundert reihen sich garantiert auf. Ansonsten ist die Beale Street so etwas wie die Bourbon Street in New Orleans. Wir beenden den Tag also wieder mit Live­musik und Budweiser in einer der zahlreichen Blues-Bars. Am nächsten Vor­mit­tag widmen wir unsere Auf­merk­samkeit wieder Herrn Presley und sind einigermaßen beeindruckt von seinem Anwesen namens Grace­land und den dort gezeigten Re­qui­siten. So wird es Mittag, bis die Harleys in Richtung Jackson / Tenne­s­see düsen, wo sich die Spuren einer weiteren US-Le­gen­de finden: Casey Jones.
Typisch Südstaaten: deftiges Essen á la Casey Jones
Typisch Südstaaten: deftiges Essen á la Casey Jones
Wir treffen Joe, ei­nen Farm­besitzer, der im richtigen Leben als Techniker sein Brot verdient, seinen Sohn Clay und den Casey-Jones-Ex­per­ten Clark. Der er­zählt uns vom Leben und dem hel­den­haften Tun des Lokomo­tiv­führers, der immer etwas schneller unterwegs war. Bei ei­ner spektakulären Fahrt mit dem „Cannon­ball“ von Mem­phis nach New Orleans blieb er aber auch wie ein Schiffs­kapitän bis zum Ende auf seiner Lok und fand bei einem Zusam­men­stoß den Tod. Bekannt wurde die Geschichte durch einen Song, dessen Text ein Kollege von Casey Jones kurz nach dem Unfall verfasste und der mit der Musik von Brian Cassar alias Casey Jones & The Engineers in den frühen 60er-Jahren über die Grenzen von Jackson hinaus beachtliche Chart­erfolge feierte.
Casey Jones' Lokomotive in Jackson
Casey Jones' Lokomotive in Jackson
Jackson liegt außerdem zwischen Memphis und Nashville und fühlt sich natürlich der musikalischen Tradition der beiden Städte verpflichtet. Auf dem Casey Jones Muse­ums­gelände mit dem Ge­burtshaus und der ersten Lokomotive des berühmtesten Soh­nes der Stadt kann man wohl deshalb je­den Donners­tagabend mehr oder weniger fidele Country-Klänge ver­neh­men. Joe er­zählt uns beim Essen im Casey Jones Res­tau­rant, das jeden Tag ein üppiges Buffet mit landestypischen Speisen wie Sauer­kraut, Meat Loaf, gegrilltes wie paniertes Huhn und Bohnen in allen Varianten anbietet, dass er erst vor zwei Jahren mit seiner Familie nach Jackson gezogen ist und vom ersten Moment an sicher war, hier nie wieder wegzugehen. Und vielleicht liegt es an Joe und Clay, aber auch wir haben uns in dieser sympathischen Stadt sofort heimisch gefühlt.
Allerdings geht es für uns doch schon am nächsten Morgen weiter nach „Music City USA“ – Nash­ville / Tenne­s­see. Dabei liegt mal wieder ein Tank­stopp – die Spritpreise in den USA ge­stalten sich übrigens sehr verbraucherfreundlich – an. „Hey, where do you come from?“, fragt uns ein Pfar­rer, der seine Harley gerade an die Tanksäule gegenüber bugsiert. Bei der Gelegenheit überreicht er uns sei­ne Visitenkarte, auf der steht: „Du kannst dich jetzt oder später mit Jesus befassen ... besser du tust es gleich!“ Wenig später kommt uns am Straßenrand ein Schild entgegen, auf dem zwei Eheringe mit der Un­ter­schrift „Sexsymbol“ abgebildet sind. Spaß macht dann auch wieder der Natchez Trace Parkway direkt bis an unser heutiges Ziel. Die Haupt­stadt von Tennessee präsentiert sich bei strahlendem Sonnenschein ebenfalls ausgesprochen einladend.
Den Broadway in Nashville darf man getrost als das Zentrum der Country-Musik bezeichnen. Hier residieren zahl­reiche Musikver­lage und Platten­firmen mit ihren Studios. Auch die Country Music Hall of Fame befindet sich in Nashville. Seit 1925 wird die Live-Show Grand Ole Opry gesendet, das älteste noch existierende amerikanische Radio-Mu­sikpro­gramm, das mittlerweile auch im Fernsehen übertragen wird. Man könnte die Liste un­endlich fortsetzen, wir befinden uns unübersehbar in einer Musik-Metro­pole. Hank Williams III., Rita Coolidge, die Allman Brothers Band – auch diese Reihe ist unendlich er­weiterbar – haben ihre Wurzeln hier. In der Nähe der Vanderbilt University finden wir eine maßstabsge­treue Re­plik des Par­the­non-Tempels. Seit 1990 beherbergt er obendrein eine Statue der Pallas Athena, die als größte Indoor-Skulp­tur der westlichen Welt gilt.
Jack Daniels aus Lynchburg
Jack Daniels aus Lynchburg
Im urigen Lynchburg gehört der Stolz dagegen jenem Whiskey, der als Jack Daniels Wel­t­ruhm genießt. Man sollte der Destille also einen Be­such ab­statten.
Zumal man dort auf unzählige Gleichgesinnte trifft, die mit einem „Hey, where do you come from?“ so­fort mit uns ins Gespräch kommen. Whiskey trinken ist allerdings in Ten­nes­se nicht so einfach. Dort weist in Lokalen, die alkoholische G­etränke auss­chenken, stets eine Tafel gut sichtbar darauf hin, dass das Tragen von Waf­fen dort definitiv mit Ge­fäng­nis be­straft wird. Die Ei­sen­bahnerstadt Chatta­nooga, hat Dan­k des Glenn Miller Songs Chatta­nooga Choo Choo (der wieder mächtig an­ge­sagte Udo Lindenberg coverte den Swing einst als „Son­der­zug nach Pan­kow“) ebenfalls kei­ne Wer­bung mehr nötig. Dort lohnt ein Be­­such des Lookout Moun­tain, auf den eine kurvige Aus­sichts­straße führt. Oben angekommen, kann man den Blick über sieben US-Bun­desstaaten schwei­­fen las­­­sen. Außer­dem war er vom 23. bis 25.11.1863 Schauplatz einer Schlacht, die zugunsten der Un­ions­­truppen im amerikanischen Bür­ger­krieg ausging. Im Point Park am Lookout Mountain gibt es eine Animation der Käm­p­fe zu sehen. Für richtig Militär­begei­ster­te stellt der ebenfalls dort befindliche Chicka­mau­ga & Chatta­nooga Na­tio­nal Mili­tary Park ein absolutes Muss dar. Wir bewaffnen uns derweil wieder mit Helm und Handschuhen und dringen weiter nach Nordosten in Rich­tung Great Smoky Mountains vor. Auf diesem Weg überwinden wir The Gap – den Schwanz des Drachen, mit Si­cherheit die Attraktion für Mo­tor­radfahrer schlechthin. Für die 318 Schräglagen auf nur 11 Meilen Fahrstrecke ist ein hohes Maß an Kon­zen­tration und Kur­ven­gefühl ge­fragt, um nicht am „Baum der Schande“ zu landen, an dem die di­versen Mo­tor­radteile derjenigen, die es übertrieben haben, zu finden sind. Nä­chtigen werden wir heute in Town­send in ei­ner urgemütlichen Lodge namens Bunk­house Inn – die den Motor­rad­freunden Gino und Kelly gehört. Am Abend sitzen wir direkt vor unserer Deer-Lodge am Lager­feuer und füttern ganz friedlich die Gänse auf dem vorbei plätschernden Flüsschen.
Am Morgen geht es weiter mit dem Kurvenfahren, wir durchqueren den Great Smoky Mountains Natio­nal­park und erkunden den Cades Cove Loop, wo Spuren der alten Siedler immer noch zu finden sind. Einen der sehr scheu­en Schwarzbären bekommen wir zwar heute nicht zu Gesicht, dafür jede Menge Auerhähne und Rehe direkt am Straßenrand. Nach un­zäh­ligen Serpentinen statten wir hinter der Pass­höhe der India­nerstadt Chero­kee ei­nen Be­such ab. Von der Kultur der einst hier ansässigen In­dianer lässt sich aber nicht mehr viel er­kennen. Später erzählt Vicky Flet­cher, die Touris­mus­chefin des Distrikts Pendle­ton uns von dem Trail of Tears (http://www.trailoftears-remembrance.org): Das ist die Be­zeichnung für die In­dia­ner­um­siedlung, die die US-ame­rika­ni­­sche Re­­­gierung unter Prä­si­dent Mar­tin van Buren durchführen ließ. Armee-Einheiten unter General Win­field Scott begannen, die Indi­aner, speziell den Stamm der Che­ro­kee aus ihrer angestammten Heimat Georgia und South Carolina nach Okla­ho­ma zu vertreiben. Dabei starben rund 40 % der etwa 10.000 nach Westen deportierten Indianer an Hunger und Erschöpfung. „Ge­redet wird hier darüber nicht viel“, sagt Vicky.
Vorher haben wir noch ein Stück North Carolina kennengelernt, und zwar den Blue Ridge Parkway, der von Cherokee nach Washington D.C. führt. Das ist eine ähnlich attraktive Piste wie der schon ausführlich be­schriebene Natchez Trace Parkway. Wir nehmen aber heute nur eine kleine Kostprobe und heben uns den Blue Ridge Parkway für die nächste USA-Reise auf. Au­ßer­dem steht noch ein absolutes Südstaaten­highlight an – Savannah in Georgia. Schon als wir in die Küsten­stadt einrollen, sehen wir wieder das bekannte Moos, das hier fast überall von den Bäumen hängt. Man nennt es scherzhaft „spanische Bärte“, weil die ersten spanischen Ein­wan­derer optisch ähnliche, spitze langen Bärte trugen. Savannah gehört übrigens ebenfalls zu den wenigen Städ­ten im Süden, die im Bür­­gerkrieg nicht angezündet wurden, weil die Konföderierten diese Stadt kampflos verließen. So entging man hier der üblichen Vorgehens­wei­se der Unions­truppen, deren Gene­ra­lität sonst der Überzeugung war, dass auch die Bevöl­ke­rung keine Mög­lichkeit mehr haben sollte, den Krieg in irgendeiner Form zu unterstützen und ihnen die Schreck­lichkeit des Krieges vor Augen führen.
Und so stehen hier an den Straßen mindestens ebenso prächtige Bäume wie die der Oak Alley, nur eben mit jenem Moos behangen. Das Stadtbild von Savannah taugte deshalb als Ku­lisse für Filmklassiker wie „Vom Win­­de verweht“ oder „Forrest Gump“. Wir übernachten heute an Savan­nah’s Beach, und zwar auf Tybee Is­land direkt am Atlantischen Ozean. Dort landen wir abends durch Zufall in ei­nem Restaurant namens Sting Rays, das wahrscheinlich den besten Craw­fish auf diesem Planeten anbietet. Auf Etikette wird hier aber, wie in den Südstaaten so oft, kein großer Wert gelegt, denn zur erlesenen Sea­food-Platte samt Hummer wird Pla­stik­besteck ge­reicht.
Das Ende unserer Südstaaten-Tour naht und die letzte Etappe zurück nach Orlando steht an. Dafür bleiben wir an der Küste und überqueren bald die Gren­ze nach Florida. Auf unserem Weg liegt das hübsche Kü­stenstädtchen St. Augu­stin, die älte­ste durchgehend besiedelte und von Europäern schon 1565 gegründete Stadt der USA.
Kult: In Daytona finden sich Speedway, und ein Strand, der befahren werden darf
Kult: In Daytona finden sich Speedway, und ein Strand, der befahren werden darf
Einen Stopp legen wir natürlich auch im weithin bekannten Daytona Beach mit seinem 37 Kilometer langen Strand aus feinem, weißem Sand ein. Der darf übrigens mit dem Mo­tor­rad im langsamen Tempo befahren werden. Die Stadt ist bei Mo­tor­rad­fah­rern aber vor allem wegen zwei ganz großer Veranstaltungen bekannt. Da wäre zunächst die Bike Week, eines der größten Harley Davidson-Treffen überhaupt. Dazu kommt das Bike­to­berfest, ein zweites großes Treffen der Harley-Fahrer, das als Pendant des Münchener Oktober­fests gilt.
Und dann geht es zurück nach Or­lan­do, das erst 1842 gegründet wurde und heute vorrangig wegen der Dis­ney­ World dort weltweit recht be­kannt ist. Hier geben wir dann auch „unsere“ Miet-Harley bei Harley-Davidson Orlando ab, bevor uns die letzte Etap­pe unserer Südstaatenreise zu­rück zum Flughafen bringt. „Hey, where do you come from?“, fragt uns dort ein Passagier im Flugzeug der United. „Ja, das ist eine 3000 Meilen lange Ge­schichte.“

Motorradtour Südstaaten der USA - Jazz, Blues & Countrymusic – Infos

Motorradtour Südstaaten der USA - Jazz, Blues & Countrymusic
Im altehrwürdigen Süden der USA begegnet man reichlich Legenden, erlebt weite Landschaften, quirlige Metropolen und trifft nette Menschen, die vor allem Eines haben: Zeit!

Allgemeine Infos

Der Süden der USA besticht vor allem durch seine Weite. Dazwischen finden sich Sehenswürdigkeiten, die Ihres gleichen suchen. Interessant für Motorradfahrer ist die Tatsache, dass das Verkehrsaufkommen im Gebiet (außerhalb der Städte) sehr gering ausfällt. Außerdem kostet der Sprit in den USA nur gut die Hälfte – verglichen mit Deutschland. Bürger der EU haben zudem selten Einreiseprobleme.
Sehens- und erlebenswertes:
Hierbei sollen New Orleans (French Quarter), die Beale Street in Memphis und der Broadway in Nashville herausgehoben werden. Es lohnt, sich für diese Städte ein wenig mehr Zeit zu nehmen.

Anreise

Orlando als Ausgangspunkt dieser Tour lässt sich ab Mitteleuropa per Flugzeug in etwa sieben Stunden erreichen. Es gibt auch diverse Umsteigeverbindungen, die aber die Flugzeit deutlich erhöhen.

Beste Reisezeit

Da es im Sommer im Süden der USA sehr heiß werden kann und der Winter in den Smoky Mountains für Schnee sorgt, bieten sich April, Mai, Juni, sowie September und Oktober als beste Reisezeit an.

Verpflegung

Zunächst ein Wort zum Frühstück, das deftig (mit Speck, sautierten Kartoffeln, Rührei und Bratwürstchen) ausfallen kann. Daneben gibt es das kontinentale Frühstück, das schon mal aus einem Muffin, einem Joghurt und Kaffee bestehen kann. Einige Hotels bieten zudem üppige Frühstücksbuffets an, die in die Kategorie Brunch fallen. Für Mittag- und Abendessen bieten sich entlang der Strecke zahlreiche Restaurants an, wobei man sagen muss, das wir mit Steaks, Salat und Seafood immer bestens bedient waren. Wer es eilig hat, findet zudem in jeder Stadt eine große Auswahl an Fast-Food-Restaurants.

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