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EICMA 2019 - So war Tag 2: Die Schleusen sind geöffnet  

#1 07.11.2019 09:34
Am zweiten Tag wird es voll auf der Eicma. Und laut. Haben am ersten Tag offiziell nur Aussteller und Medienschaffende Zutritt, fluten am Mittwoch die ersten Fanmassen aufs Messegelände. Rund 700.000 Besucher meldet die Eicma Jahr für Jahr. Für die Italiener ist die Zweiradleistungsschau weit mehr als „nur“ eine Messe. Nennen wir es einfach ein überdachtes Motorrad-Happening. Mit gerösteten Kastanien, Foodtrucks und lauter Mucke.


Schwer angesagt in Italien sind traditionell Roller und Maxi-Scooter. Honda zeigt die neue SH 125i und ihre Autobahn-zugelassene Schwester SH 150i, Piaggio hat unter anderem die „große“, 70 km/h schnelle E-Vespa Elettrica 70 am Start, Yamaha trumpft mit dem TMAX 560 und TMAX Tech Max auf, Kymco bringt drei neue Scooter und den Dreirad-Roller CV3 mit Neigetechnik vorn.


Ducati rennen sie in Mailand traditionell die Bude ein. Streetfighter V4, Panigale V2, Multistrada 1260 S Grand Tour, dazu 2020er Updates für Diavel und Panigale V4 sowie drei neue leistungsstarke E-Mountainbikes – die Ducatisti dürften im 7. PS-Himmel schweben. Auch Benelli ist in Milano eine große Nummer – und mit einem riesigen Stand präsent, gefüllt mit allerlei 250ern, 500ern und dem Topmodell 752 S, ein Diavel-Plagiat für die Mittelklasse.
Royal Enfield ist ohne echte Modellneuheit angereist, dafür hat die Kultmarke spektakuläre Custom-Umbauten auf dem Stand. Die beiden NoughtTea GT – eine Koop mit der neuen Tochter Harris Performance – standen bereits in London auf der Ridestyle-Messe Bike Shed. Publikums-Premiere feiert dafür der Flat-Tracker-Umbau TwinFT, ebenfalls auf Basis der 650er-Twins.


Indian hat mit der brandneuen Challenger einen sehr ernstzunehmenden Harley-Davidson-Herausforderer ins Rampenlicht gestellt. 360 Kilo Trockengewicht, mächtige Frontverkleidung, dazu ein wassergekühlter, kurzhubiger V2-Motor mit 1.768 ccm Hubraum, 122 PS und 178 Newtonmeter. Die werden sie lieben in Amiland.


Ausrüster BIHR lässt es ebenfalls krachen auf der Eicma: Die neue Generation von Airbag-Jacken startet bei rund 550 Euro. Damit wird die lebensrettende Technik immer erschwinglicher. Fürs gleiche Geld gibt es bei SPIDI eine Airbag-Weste, die über der Jacke getragen wird. Beide Lösungen sind universell einsetzbar und per App steuerbar.


Text & Fotos: Ralf Bielefeldt






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