IHR COUPON


Trentino & Veneto

Anzahl Fahrer:
Anzahl Beifahrer:
von -
bis
Fahrer
Beifahrer
12.06.2022 -
18.06.2022
ab 820 €
560 €
17.07.2022 -
23.07.2022
ab 940 €
590 €
Dauer: 7 Tage
Gruppengröße: max. 8 Fahrer
Art: Onroad
Schwierigkeit: 
Icon mittel Icon mittel Icon mittel

Motorradreise Dolomiten, Gardasee, Trentino, Veneto, Vorarlberg

Der Tourstart erfolgt in Vorarlberg und führt uns zunächst durchs Tirol. Über den Reschenpass fahren wir in das Vintschgau ein und durchqueren einen großen Teil des Südtirols. Ab Auer wird es dann trentinisch und über das Val di Trompia und einer wunderschönen Hochebene erreichen wir schließlich Levico Terme.  Nach ca. 350 km sind wir in unserem Basishotel angelangt. dass sich direkt am Levicosee befindet.

Levico Terme liegt im Val Sugana und ist noch nicht so überlaufen, also ein wahrer Geheimtipp. Außerdem haben wir von hier aus eine wunderbare Ausgangsbasis für diese Woche. Wir werden die Kaiserjägerstraße erklimmen, die Hochebene der Sette Comuni besuchen, die Monte Lessini kennen lernen und dem Monte Grappa unsere Ehre erweisen. Und all diese Ziele sind über traumhafte Straßen zu erreichen.

Die Heimreise erfolgt über die Schweiz. Auch dort werden Sie noch einige Höhepunkte erleben bzw. "erfahren".



Voraussichtlicher Tourenverlauf:

Tag 1: Von Götzis nach Levico Terme durchs Vintschgau
Streckendaten: ca. 350 km

Es geht los. Die ersten 55 Kilometer legen wir auf der A14 zurück. Es ist zwar eine Autobahn, aber sie ist wunderbar in die Landschaft eingegliedert. Links und rechts der Täler haben wir schöne Aussichten auf die umliegenden Berge. Ab Langen am Arlberg verlassen wir die Autobahn, um den Arlbergpass zu überqueren. Wir sind im Tirol. Bei Landeck zweigen wir auf die Reschenstrecke ab. Es geht zügig voran. Dann, nach Pfunds, zweigen wir über die Kajetansbrücke, die uns über den Inn und auf die sich immer höher windende Reschenpassstrecke bringt, ab.
Es wird etwas geschichtlich, denn im Velaufe der Strecke kommen wir direkt an der Feste Altfinstermünz vorbei. Dieses Bollwerk bestand schon zu Zeiten der Römer, denn die heutige Reschenpassstrecke war früher die Via Claudia Augusta. Sie werden staunen, wie die Menschen es früher fertigbrachten, so ein Bauwerk in so eine Felsenschlucht hinein zu bauen.
Kurz vor der Grenze werden wir noch einmal tanken, denn der Benzin in Österreich ist einiges günstiger als in Italien. Wir passieren die Grenze Österreich- Italien und den Reschenpass und nach ein paar Kilometern erreichen wir den Reschensee. Im Reschensee steht wohl eines der bekanntesten Fotomotive in der Südtiroler Bergwelt. Es ist der im Wasser stehende Kirchturm von Altgraun. Dieses Dorf wurde beim Bau des Reschensees, es ist nämlich ein Stausee, komplett überflutet. Natürlich wurden für die Altgrauner neue Häuser gebaut, die jetzt am Rand des Sees stehen. Da wir ja nun im Vintschgau sind, könnten wir uns bei Gelegenheit eine dieser hervorragend schmeckenden Speckplatten mit "Vintschgerlen" (ein sehr gut schmeckendes Kümmelbrot) dazu, zu Gemüte führen.
Bald haben wir die ca. 70 km des Vintschgaus hinter uns gelassen und wir fahren an Meran vorbei. Auf der Schnellverbindung geht es nach Bozen und dann weiter nach Auer. Jetzt fahren wir wieder in die Bergwelt des Südtirols ein und die Serpentinen von Auer bereiten uns einen Vorgeschmack für diese Woche. Bei Molina zweigen wir in das Val Trompia ab. Über eine kurvenreiche Strecke fahren wir im Val Trompia entlang und zweigen bei Sover in richtung des Passes Redebus. Über ein landschaftlich äußerst schönes Hochplateau erreichen wir schließlich unser Basishotel für diese Woche in Levico Terme.

Tag 2: Pässerondo
Streckendaten: ca. 240 km

Heute erwarten uns bekannte und weniger bekannte Pässe. Einer der eher unbekannten Pässe ist der Manghenpass. Dabei hat dieser Pass alles und sogar noch ein bisschen mehr, um absolut in der Oberliga der Trentiner Pässe mitspielen zu können. Auf der Nordrampe fahren wir ins Val di Fiemme, oder zu deutsch Fleimstal, ein. Dieses Tal bringt uns zur Anfahrt unseres zweiten Passes am heutigen Tag. Bei Moena, das zugleich den Anfang des Fassatales bildet, zweigen wir rechts ab und fahren zum Passo San Pellegrino hinauf. Jetzt geht es Schlag auf Schlag bzw. Pässe auf Pässe. Der nächste Pass ist der Passo Valles und anschließend, nach wenigen Fahrkilometern der Passo Rolle. Hier fasziniert vor allem ein kleines Matterhornabbild, der Zacken des Cimon della Palla.
Auf einer gut ausgebauten Straße fahren wir allmählich zu unserem Basishotel zurück. Dabei überqueren wir aber zuerst noch den Passo Gobbera und den Passo Broncon. Über jede Menge Kurven fahren wir wieder ins Val Sugana hinunter und die Schnellstraße durch dieses Tal birngt uns nach Levico Terme zurück.

Tag 3: Passo San Boldo
Streckenlänge: ca. 320 km

Nach ca. 16 km haben wir schon wieder den ersten Pass vor uns. Es ist der Valico della Fricca, den wir diese Woche mehrmals erleben werden. Das Valdastico ist die schnellste Zufahrt zur Hochebe der Sette Comuni, die wir aber nur ganz knapp am Südrand streifen. Trotzdem erwarten uns ab Calvene eine Unmenge an Kurven, die wir mit einem Zungenschnalzen befahren werden. Bassano del Grappe werden wir großzügig umfahren, denn wir wollen noch mehr Kurven, die uns auch ab Possagno erwarten. Wir fahren entlang der recht isoliert gelegenen Venezianischen Voralpen, wobei wir immer wieder viele Kurven unter unsere Räder bekommen.
Bei Tovena zweigen wir zum Passo di San Boldo ab, dessen Straßenverlauf ein weiteres straßenbautechnisches Wunderwerk des italienischen Straßenbaus ist. Nach dem San Boldo erreichen wir das Tal der Piave und fahren bis nach Feltre. Der Passo Croce d'Aune, in den Feltriner Alpen, ist unser nächster Fixpunkt. Nun sind wir wieder tief in den Trentiner Bergen und nähern uns über Pieve Tesino und dem  Passo della Forcella wieder dem Val Sugana. Ab Borgo geht es über die Schnellstraße  nach Levico.

Tag 4: Sette Comuni und Monte Grappa
Streckendaten: ca. 290 km

Heute wird es geschichtlich und auch etwas nachdenklich. Wir befahren mit der Hochebene von Asiago und des Monte Grappa zwei Brennpunkte des Ersten Weltkrieges. Mit den Gedenkstätten bei Asiago und auf dem Monte Grappe werden wir zwei der größten bauwerklichen Mahnmale als Folge des Ersten Weltkrieges sehen. Der Hauptgrund dieser Tagestour ist selbstverständlich nicht der Besuch dieser Kriegerdenkmäler, sondern die wunderbaren Straßen und die wirklich sehr schönen Landschaften dieser beiden Gebiete.
Zunächst also fahren wir zum Pass Valico della Fricca. Wir sind auf der Hochebene von Folgaria und fahren bei Carbonare in das Valdastico ein.Über den Passo del Cost und den Passo Vezzano gelangen wir auf die  Hochebene der Sette Comuni mit Asiago als Hauptort. Über den Passo Stretto erreichen wir nach einer weiteren kurvenreichen Straße Bassano del Grappa.
Direkt in Bassano del Grappa beginnt der Anstieg zum Monte Grappa. Hier befindet sich, wie schon vorher angedeutet, eine der größten Gedenkstätten des Ersten Weltkrieges, das Ossario Monte Grappa. Am Bergrücken entlang des Monte Grappa geht es wiederum auf einer mit zahlreichen Kurven gespickten Straße hinunter ins östliche Val Sugana. Wir könnten nun auf der Schnellstraße durch das Val Sugana schnellstens wieder nach Levico Terme fahren und uns an den See oder an den Pool des Hotels liegen. Weil wir das aber nicht machen gönnen wir uns diese wunderbare Hochebene der Sette Comuni der ganzen Länge nach und fahren mit Enego, Foza, Gallio, Asiago, Roana und Rotzo der Reihe nach 6 der 7 historischen Gemeinden ab.
Nach dem Verlassen der Hochebene fahren wir wieder in das Valdastico hinunter, dass wir bis Arsiero begleiten. Dann geht es über eine Parallelstraße des Valdastico auf der Höhe nach Tonezza del Cimone und zum Passo del Sommo. Noch ein paar Kilometer und wir sind nun endgültig in unserem Hotel und können den Pool immer noch geniesen.

Tag 5: Kaiserjägerstraße, der Monte Pasubio und die Monti Lessini
Streckendaten: ca. 250 km

Eigentlich haben wir sie schon von unserem Hotel aus die ganze Woche gesehen, die Kaiserjägerstraße. Allerdings weigert sich der Verstand zu glauben, dass es möglich ist, in so einen steilen felsigen Berghang eine Straße hinein zu bauen. Trotzdem ist das den österreichischen Kaiserjägern, darum der Name, gelungen. Sie schlugen im wahrsten Sinne des Wortes eine Versorgungstraße in diese Felsen, um die kämpfende Truppe auf der Sette Comuni-Hochebene mit Material versorgen zu können. Sie sehen, leider wird immer wieder der Erste Weltkrieg bemüht, aber viele, jetzt gut ausgebauten Gebirgsstraßen des Trentinos und Venetos sind durch diese baulichen Tätigkeiten entstanden und diesem Erbe verdanken wir Motorradfahrer die schönsten Gebirgsstrecken.
Sind wir gestern dem engen Tal Valdastico entlang gefahren, bleiben wir heute auf der Höhe und  streben über die Alpe Fiorentini auf einer wunderbaren in die Landschaft eingebeteten Straße dem Süden zu. Wir überqueren der Reihe nach den Passo del Sommo, den Passo Coe, den Forcella Valbona, den Bocchetta degli Alpini, den Passo della Vena di Sopra und den Passo della Vena di Sotto. Wir fahen weiter auf der schon uns bekannten Höhenstraße des Valdastico, nur diesemal in umgekehrter Richtung. Bei Arsiero zweigen wir auf die SP81 ab, die uns zum Monte Pasubio führt. Beim Passo Xomo führt uns die Stichstraße zur Bocchetta Campiglia. Hier beginnt die Strada delle 52 Galerie. Früher konnte diese Straße auch von Motrrädern befahren werden. Heute kann sie nur noch zu Fuß erlaufen werden und ist ein "lebender" Zeitzeuge dieser unsäglichen Zeit.
Nachdem wir uns genügend informiert haben fahren wir weiter zum Pian delle Fugazze. Von hier aus haben wir noch einmal einen Blick auf die Felskulissen des Monte Pasubio. Wir bewegen uns mitten in den Monti Lessini. Diese Gegend ist auch durch ihre köstlichen Schaumweine bekannt. Als die Straßen hier erbaut wurden, hat man garantiert an die Motorradfahrer gedacht. Ein herrlicher Ausblick jagt den nächsten und so kommen wir langsam nach Rovereto. Von hier ist nur ein kleiner Katzensprung zum Gardasee und in Riva del Garda, wir habn schon 145 km hinter uns, werden wir noch einmal eine ausgiebige Pause machen. Ein Cappucino ist natürlich obligatorisch.
Dann fahren wir für heute unserem letzten Höhepunkt entgegen. Es ist der Monte Bondone, der "Hausberg" von Trient. Hier wird noch jedes Jahr ein Bergrennen abgehalten und dementsprechend ist diese Bergstraße auch gut ausgebaut. Kurve reiht sich an Kurve und dabei haben wir immer wieder einen herrlichen Ausblick ins Etschtal. Von Trient ist es dann wiederum nicht mehr weit nach Levico Terme und es geht sich sogar noch ein erfrischendes Bad im Levicosee aus.

Tag 6: Von Levico Terme nach Götzis
Streckenlänge: ca. 420 km

Heute geht es heimwärts. Stramme 400 km haben wir heute zurück zu legen. Aber jeder Kilometer wird sich rentieren. Über Trient und  Ponte Arche erreichen wir den Passo Daone und fahren dann dem weltberühmten Wintersportort Madonna di Campiglio zu und gleich danach den Passo Campo Carlo Magno. Bei der Passabfahrt stoßen wir am Ende auf das Val di Sole. Am Ende des Val di Sole erwartet uns der Passo del Tonale. Für kurze Zeit bewegen wir uns im Valcamonica aber dann geht es rechts weg zu einem der wohl einmaligsten Pässe im gesamten Alpenraum. Es ist der Gaviapass. Der südliche Anstieg des Gaviapasses ist extrem schmal, so dass wir nur mit äußester Vorsicht diese Passstraße befahren und peinlichst genau auf den Gegenverkehr achten müssen. Aber die uns umgebende Landschaft ist ein Kleinod für sich.
Haben wir den Gaviapass bezwungen, geht es hinunter nach Bormio. Und schon erwartet uns der nächste Anstieg, der uns nach Livigno führt. Livigno ist Zollfreizone, dementsprechend billig ist hier das Benzin und wir werden alle nachtanken. In Livigno machen wir etwas ausgiebiger Pause. Natürlich gibt es hier auch die Gelegenheit um die eine oder andere Kleinigkeit einkaufen zu können.
Von Livigno fahren wir durch ein karges Trogtal der italienisch-schweizer Grenze entgegen, die wir am Passo Forcola auch überqueren. Jetzt wird es fast Hochalpin den wir fahren auf den Berninapass. Linksseitig erhaschen wir eine Blick auf den Piz Bernina und den Morteratschgletscher. Dementsprechend kalt ist es hier auch und wir fahren schnell weiter nach Pontresina.
Weiter führt uns die sehr breite und gut asphaltierte Straße bis La Punt. Hier zweigt die Straße auf den Albulapass ab. Für heute, mit seinen 2.322 m Höhe unser letzter richtig hoher Pass, denn der Lenzerheidepass nach Tiefencastel ist nur noch ein kleiner Sattel, der uns nach Chur führt. Nun geht es eine Zeit lang im Rheintal entlang und bei Maienfeld zweigen wir auf den kleinen Übergang St. Luzisteig ab um, über den Zwergenstaat Liechtenstein, endlich Vorarlberg zu erreichen, wo das Hotel in Götzis schon auf uns wartet.

Tourdaten:
 
  • Dauer: 6 Tage ohne individuelle An- und Abreise
  • Im Tourpreis inbegriffen: Ü/F, tägl. 1 l Wasser p/P, Energieriegel, österr. Autobahnmaut
  • Art der Tour: Basishotel mit Sternfahrten. Wir kehren jeden Tag zu unserem Hotel zurück. Also keinerlei Gepäckmitnahme notwendig bei den Tagestouren.
  • Tourstart: In Vorarlberg
  • Tourende: In Vorarlberg
  • Basishotel: In Levico Terme
  • Gesamte Tour-Kilometer: ca. 1.790 km

Die Anreise zum Tourstartpunkt erfolgt individuell. Der Tourguide erwartet Sie direkt beim Hotel. Falls Sie mit Auto und Motorradanhänger anreisen, können die Fahrzeuge sicher abgestellt werden. Es gibt auch die Möglichkeit die Anreise mittels Autoreisezug zu absolvieren. Endbahnhof ist Innsbruck.

Falls gewünscht, werden Sie vom Tourguide am Bahnhof Innsbruck abgeholt. Je nach Befinden der Teilnehmer kann auch schon die Anreise nach Vorarlberg sehr interessant gestaltet werden. Lassen Sie sich überraschen. Fahrstrecke ca. 200 km. Im Laufe des Tages treffen dann alle Teilnehmer im Hotel ein.

Nicebike empfiehlt die Tour bzw. die Heimreise ausgeruht anzutreten. Falls gewünscht, reserviert Nicebike für diese "Verlängerungstage" die Zimmer. Dafür wird vom Hotel eine seperate Rechnung ausgestellt. Fünf Übernachtungen verbringen wir in einem Hotel in Levico Terme. Beide Hotels incl. Ü/F.


Fragen & Informationen

E-Mail: #
Telefon: +49/(0)5522/31755-22

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