Tourentipp Eifel – Kurvenparadies zwischen Rursee und Nürburgring

Für eine Tagestour gibt es kaum eine beliebtere Region als die Eifel. Zwischen Rursee und Nürburg warten Kurven, Wald und viel Spaß auf zwei Reifen.
Tourentipp Eifel – Kurvenparadies zwischen Rursee und Nürburgring
Tourentipp Eifel – Kurvenparadies zwischen Rursee und Nürburgring
5 Bilder
Die Tour beginnt an der Aral-Tankstelle in Nideggen. Von hier aus führt die knapp 211 Kilometer lange Rundtour durch eine der beliebtesten und bekanntesten Motorrad-Regionen Europas.

Die Ahr in Sicht

Los geht es in Richtung Süden, auf kleinen Kreisstraßen werden die Ortschaften Kall und Schleiden ins Ziel genommen, bevor es an Hellenthal vorbei nach Dahlem geht. Die Strecke hier ist kurvig, waldig und eine gute Gelegenheit sich warm zu fahren, denn im Anschluss werden die Straßen kleiner und die Kurven enger. Parallel zur Ahrstraße verlaufend, ist auf K74, K1 und L68 häufig weniger Verkehr, ein Abstecher an die Ahr jedoch unbedingt zu empfehlen. Kulinarisch geboten wird vielfach deftige Regionalküche sowie der Wein aus dem Ahrtal. Und obwohl die Schäden der Flutkatastrophe 2021 vielerorts noch sichtbar und Umleitungen nötig sind, sind die Straßen wieder befahrbar und die lokale Wirtschaft empfängt Biker mit offenen Armen.

Besuch der legendären Nordschleife

Unser Weg führt jedoch weiter in Richtung Adenau und Nürburgring. Auch hier führt die Route parallel zu den vor allem am Wochenende viel befahrenen Bundesstraßen 257 und 258. Wer in der Pause gerne anderen beim Fahren zusehen möchte, hat es auch nicht weit zur Kurve Brünnchen des legendären Nürburgrings. Hier lassen sich Fahrer, die die Touristenfahrten am Wochenende nutzen, also mit ihren eigenen Fahrzeugen auf der Nordschleife unterwegs sind, beobachten.

Entlang der Ahr und durch die Zülpicher Ebene

Nachdem das Ahrtal und die B259 bisher gemieden wurde, geht es nun doch für ein Teilstück auf die Ahrstraße bis kurz vor Hönningen. Ab dort beginnt der kurvenreichste Teil der Strecke. Auf knapp 20 Kilometern geht es nun beständig auf und ab, eine Kurve folgt der nächsten, bis kurz vor Rheinbach die Eifel sachte in die Voreifel und die Zülpicher Ebene übergeht. Hier lohnt sich, besonders in den Abendstunden, der Blick auf die Rheinebene und den Sonnenuntergang im Westen. Wer über die Autobahn in östlicher Richtung abreisen möchte, hat hier die Möglichkeit die Autobahnen A1, A61 und A565 zu erreichen.


Tourinfos: Eifel – Kurvenparadies zwischen Rursee und Nürburgring

Allgemeine Infos
Gerade an den ersten warmen Tagen im Jahr, sowie bei gutem Wetter am letzten Oktoberwochenende sind außergewöhnlich viele Biker, auch aus den umliegenden Ländern Belgien und Niederlanden, in der Eifel unterwegs. Auch ist die Polizei am Wochenende verstärkt im Einsatz und verfügt über Blitzer, die von vorn und hinten Bilder aufnehmen, um Tempoverstöße auch bei Motorradfahrern verfolgen zu können.

Die Tour beginnt an der Aral-Tankstelle in Nideggen. Von hier aus führt die knapp 211 Kilometer lange Rundtour durch eine der beliebtesten und bekanntesten Motorrad-Regionen Europas.

Routenverlauf

Nideggen – Schleiden – Dahlem – Adenau – Hönningen – Rheinbach – Weilerswist – Vettweiß – Nideggen
  • Routenlänge: ca. 210 km
  • Höchster Punkt: 641 m
Anreise
Die Anreise erfolgt am besten über die Autobahnen A1, A61 oder A565. Auch eine Anreise über die A4 bei Aachen im Norden ist möglich.
Beste Reisezeit
Die beste Reisezeit für die Eifel ist aufgrund der verhältnismäßig hohen Lage zwischen Anfang April und Ende Oktober.
Verpflegung
Die regionale Küche ist eher deftig und herzhaft. Zahlreiche Biker-Treffs bieten dazu typische Schnellgerichte an.
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Kommentare (6)
RetroRider82
02.05.2024 18:34


Wird Zeit, dass die Eifel auch über meine Reifen erlebt wird. Das klingt nach einem echten Abenteuer - Kurven, Kultur und Kneipen. Hoffentlich ist der Asphalt so glatt wie meine Flirtsprüche in den 80ern.
Eifel65
01.05.2024 19:22


Ah, die Eifel! Als langjähriger Motorradenthusiast kann ich nur bestätigen, wie fantastisch diese Route ist. Die Regionalküche, gepaart mit dem lokalen Wein, bietet nach einem langen Fahrerlebnis die perfekte kulinarische Abrundung. Was mir persönlich noch wichtig ist, ist die Unterstützung der lokalen Wirtschaft, die nach der Flutkatastrophe wirklich jede Hilfe gebrauchen kann. Ein Stopp bei den kleinen Gaststätten entlang der Strecke ist also nicht nur Genuss, sondern auch ein kleiner Beitrag zum Wiederaufbau.
TwistAndGo50
29.04.2024 22:10


Selbst mein Roller fühlt sich zwischen Rursee und Nürburgring wie eine große Maschine an!
Markus
26.04.2024 20:34


Eifel + Kurven = Reines Glück auf zwei Rädern! Cu on the Road
Lars
26.04.2024 09:06


Klingt ja nach dem perfekten Kurven-Kick fürs WE.Danke!
Klaus
23.04.2024 20:29


Eifel Tour
Klingt, als ob das der ultimative Marathon für Kurvenjunkies ist. Hoffentlich macht die Federung meines alten Eidenschweins da mit!