So waren die Harley Days 2022 in Hamburg

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause fanden am Wochenende in Hamburg endlich die 19. Harley Days statt.

Harley-Davidson steigt in den Ticketmarkt ein

Erstmals musste beim größten europäischen City-Motorrad-Event Eintritt bezahlt werden, doch das tat dem Besucherstrom keinen Abbruch. Für Freitag und Samstag wurden je 10 Euro fällig, am Sonntag war alles kostenlos. Insgesamt besuchten rund 50.000 Fans das Mega-Event und denen wurde jede Menge Bike-Content geboten.

Stürmischer Beginn

Der amerikanische Motorrad-Dino bot an jeder Ecke des 4 Hektar großen Veranstaltungsgeländes Attraktionen. Doch zunächst begann alles mit einem Abbruch der Veranstaltung! Am Freitag gab es kurz nach der Eröffnung eine Sturmwarnung und das Gelände musste geräumt werden. Doch der Wettergott war gnädig und nach zwei Stunden kam die Entwarnung: Alles konnte wie geplant weitergehen.

Musikalisch und organisatorisch optimal

Unter anderem begeisterten Marco Mendoza und Jimmy Cornett and the Deadmen das Publikum musikalisch, das viele Zugaben verlangte! Dabei wurde für leibliches Wohl gesorgt, denn überall gab es gekühlte Getränke und leckere Snacks für den kleinen Hunger. Harley-Davidson übertraf sich diesmal selbst!

Nicht nur schauen – auch Probe fahren!

Nicht nur alle Modelle waren zu sehen, es konnten auch Probefahrten gebucht werden und besonders die neuen Modelle waren von Harley-Fans umlagert. Aufsehen erregte natürlich die Feuerwehr-Harley – eine umgebaute Pan America mit Blaulicht und Feuerwehrausstattung.

Weltrekordhalter und Damenbesuch

Der Weltrekordhalter für den längsten Burnout, Maciej Bielicki, demonstrierte mehrmals, was er mit einer Harley anstellen kann und brachte die Zuschauer zum Jubeln. Bemerkenswert: Diesmal waren besonders viele weibliche Gäste anwesend und das nicht nur als Begleiter ihrer Freunde! Etliche Damen-Grüppchen bewegten sich zwischen den amerikanischen Kult-Motorrädern.

Markenübergreifendes Interesse

Als Rahmenprogramm gab es geführte Touren durch die Stadt oder auch 190 Kilometer weit in die Lüneburger Heide. Langeweile war auf dieser Veranstaltung nicht zu finden! Dass Biker auch markenübergreifend Interesse zeigen, sah man an den vielen unterschiedlichen Motorrädern auf den Parkplätzen rund um das Gelände, das von Bikes aller Klassen und Marken bevölkert war.

Peter Maffay und die große Parade

Das Highlight war, wie immer, die große Parade durch die Stadt, an der etliche Prominente teilnahmen. Peter Maffay und auch die Stuntfrau Miriam Höller waren unter anderem am Start. Beeindruckend war die Abfahrt der 4.000 Motorräder durch die weitgehend gesperrte Hamburger Innenstadt. Auf insgesamt 25 Kilometern zeigte sich Hamburg tolerant und sorgte dafür, dass sich dieser gewaltige Pulk störungsfrei durch die Millionenstadt bewegen konnte.

Harmonie und Toleranz

„Störungsfrei“ war ohnehin ein großes Wort an diesem Wochenende. Alles verlief friedlich und von Harmonie und Toleranz geprägt. Eine Meldung der Ordnungshüter erreichte uns dennoch. Am Samstag wurden 87 Harleys kontrolliert und angeblich 83 davon beanstandet …
Text: Fabian Brendel, Fotos: Thomas Panzau


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