Modellpflege Triumph Tiger 900 – Bilder der neuen Rally-Generation

Triumph verpasst der Tiger 900 ein Update für den Modelljahrgang 2024.
Modellpflege Triumph Tiger 900 – Bilder der neuen Rally-Generation
Modellpflege Triumph Tiger 900 – Bilder der neuen Rally-Generation Verkleidung mit integrierten aerodynamischen Hilfen (Windschutz)
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30.03.2023
| Lesezeit ca. 2 Min.
Bernhard M. Hoehne
Es geht hoch her im Mittelklasse-Adventure-Segment. Honda zelebriert das Comeback der XL750 Transalp (92 PS, ab 11.590,-- Euro), Aprilia feiert die Tuareg 660 (80 PS, ab 11.999,-- Euro), Yamaha baut die Ténéré-Familie aus (73 PS, ab 11.374,-- Euro), KTM lockt mit der bärenstarken 890 Adventure (105 PS, ab 14.449,-- Euro) und der neuen 790 Adventure (95 PS, ab 10.999,-- Euro; Preise plus Händlergebühren), aus China drängen ungezählte Modelle nach und BMW Motorrad hat eine F 900 GS in der Pipeline.

Umfangreiche Ausstattung

Für die Triumph Tiger 900 wird es also enger. Beim Marktstart 2020 hat die umfangreich ausgestattete Britin für Furore gesorgt, vor allem als hochbeinige Rally und Rally Pro. Drehmomentstarker Dreizylinder mit 95 PS und 87 Nm, riesige Federwege (240 mm vorn/230 mm hinten), erstklassiges Fahrwerk, 21-Zoll-Vorderrad, 7-Zoll-Farbdisplay, LED-Beleuchtung, Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Kurven-ABS, erweiterte Traktionskontrolle und bis zu sechs Fahrmodi – die Liste ist schier endlos und lässt kaum Wünsche offen.

Neuer Endschalldämpfer und Feinschliff

Dennoch ist es mal Zeit für ein Update. Die Tiger 900 rollt nahezu unverändert durchs vierte Jahr. Zum Modelljahrwechsel 2024 soll es so weit sein. Erlkönigfotografen erwischten ein nahezu fertiges Vorserienmotorrad der Tiger-900-Rally-Familie bei Testfahrten in Spanien. Folgendes fällt dabei auf:
  • Die Lampenmaske bleibt nahezu unverändert, lediglich die Scheibe wird wohl leicht angepasst.
  • Die Kühlerverkleidung wird offenbar etwas voluminöser gestaltet, die integrierten Luftauslässe aufgerüstet: Luftleitbleche im Inneren sollen die Luft gezielter abführen und so die Aerodynamik und den Temperaturkomfort verbessern.
  • Am Motor selbst wird vor allem an Details gefeilt, die in erster Linie dem Geräuschkomfort zugutekommen sollen und so die Homologation für die aktualisierte Form der Euro-5-Emissionsnorm erleichtern. Darauf zielt auch der voluminösere Endschalldämpfer ab, dessen Gestaltung zudem leicht angepasst wird.
  • An Fahrwerk und Bremsen scheint es keine gravierenden Änderungen zu geben, einzig eine angepasste Abstimmung scheint möglich.
  • Der massive Ölwannen-/Motorschutz erfährt Feinschliff. In der hier sichtbaren Größe dürfte er Zubehör sein.
Preislich rangiert die Tiger 900 bislang am oberen Ende der Range. Als GT startet sie bei 13.595,-- Euro, als Rally bei 14.395,-- Euro, als Rally Pro bei 15.0995,-- Euro. Vermutlich wird Triumph daran nicht viel ändern, sondern die Tiger 900 eher mit erweiterter Ausstattung preislich attraktiver gestalten.
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