Geführte Motorradtour – Kolumbien - Karibik & Anden


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Kolumbien - Karibik & Anden

Letztes Update: 18.01.2023
Anzahl Fahrer:
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von -
bis
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Dauer: 20 Tage
Gruppengröße: max. 8 Fahrer
Art: On- & Offroad
Schwierigkeit: 
Icon mittel Icon mittel Icon mittel

Geführte Tour in der Region Anden

Karibische Traumstrände, verschneite Berggipfel der Anden, der imposante Regenwald der Sierra Nevada und vieles mehr warten darauf, von Dir entdeckt zu werden. Die gastfreundlichen und aufgeschlossenen Kolumbianer stecken uns mit ihrer Fröhlichkeit an und sind stolz darauf, ihre kulturellen und landschaftlichen Schätze mit uns zu teilen.

Von Santa Marta aus fahren wir zu den Kaffeefincas im Hochland der Sierra Nevada, dann weiter über das geschichtsträchtige Mompox, wo wir den riesigen Rio Magdalena kreuzen und das ländliche Sumpfgebiet mit seinen Gauchos, Rindern und Pferden erkunden. Über kurvige, geteerte und auch unbefestigte Bergstraßen geht es hoch in die Anden mit Bergpässen von mehr als 4000 m. Wir besuchen den grandiosen Nationalpark El Cocuy sowie die zauberhaften Kolonialstädte Mongui und Barichara. Anschließend geht es in Richtung Pueblo Bello, hier erhalten wir faszinierende Einblicke in die mystische Weltsicht der Arahuac-Indianer. Nach den Bergen fahren wir wieder zurück an die Küste, wo wir die herrlichen, karibischen Traumstrände genießen können.

Das leichte Motorrad ist das perfekte Fortbewegungsmittel für diese Motorradreise, es erlaubt uns, auch abseits der touristischen Highlights Gegenden zu erkunden, die den meisten verborgen bleiben.


Voraussichtlicher Tourenverlauf:

Tag 1: Abflug Deutschland – Santa Marta
Ankunft Santa Marta und Transfer ins Hotel in Santa Marta (ca. 30 min Fahrt). Santa Marta liegt direkt am karibischen Meer und ist neben Cartagena eines der wichtigsten Ziele für Besucher der kolumbianischen Karibikküste. Hier gibt es ein breites Angebot an Unternehmungen.

Tag 2: Santa Marta – Minca
Die Motorräder werden übergeben, anschließend entfliehen wir der Hitze der Stadt und begeben uns auf den Weg nach Minca, gelegen in der wilden und atemberaubenden Bergwelt der Sierra Nevada. Von Minca aus fahren wir eine Tagestour durch das berühmte Kaffeeanbaugebiet. Die Offroadwege bieten spektakuläre Ausblicke, und wir besuchen die Finca „La Victoria“, wo wir neben einer Besichtigung natürlich auch den Kaffee probieren werden.

Tag 3: Minca – Fundación
Wir verlassen Minca und fahren ein kurzes Stück die Hauptstraße entlang, bis wir die Offroadpiste erreichen, die uns hoch in die Berge bis nach San Javier führt. Dies ist ein kleiner, versteckter Ort, der ausschließlich vom Kaffeeanbau lebt. Hier können wir in authentischer Umgebung sehen, wie die Kaffeebohne angepflanzt, geerntet und verarbeitet bzw. für den Export vorbereitet wird. Nach einem Mittagessen bei den Bauern fahren wir wieder hinab ins Tal und erreichen am späten Nachmittag Aracataca, die Geburtstadt von Gabriel García Marquez. Übernachtet wird im Nachbarort Fundación.

Tag 4: Fundación – Mompóx
Von Fundación aus geht es anfänglich noch über Teerstraße und dann über heiße, sandige Pisten nach Mompóx, einem kolonialen Juwel Kolumbiens, das aufgrund seiner Insellage von vergleichsweise wenigen Touristen besucht wird. Es ist quasi die kleine, schönere Schwester von dem überlaufenen Cartagena. Wir müssen den Río Magdalena, den größten Fluss Kolumbiens, kreuzen, um unser Tagesziel zu erreichen. Die etwas längere Tagesetappe hat sich gelohnt und man fühlt sich ein bisschen wie in einem Roman von Gabriel García Márquez.
 
Tag 5: Mompox – Playa sw Belén
Von Mompox aus geht es am Ufer des Rio Magdalena entlang. Die Strecke ist staubig und heiß, eine Landschaft wie in einem Western. Bei El Banco angekommen, biegen wir auf die Hauptstraße ab und fahren bis nach Aguachica. Dort verlassen wir das Flachland und nehmen eine schöne und schattige Teerstraße, die uns in die Hügel von Ocaña bis nach Playa Belén führt.
 
Tag 6: Playa de Belén und Umgebung
Playa de Belén ist ein wunderschönes, kleines Dörfchen, das durch seinen kolonialen Charakter besticht. Nach der Hitze in Mompox erwartet uns hier ein gemäßigteres Klima. Der Ort liegt gleich am Parque de Estoraques, deren Felsformationen und natürliche Höhlen wir uns anschauen werden. Anschließend machen wir eine kleine Tour zu einem Wasserfall mit natürlichem „Schwimmbad“. Hier kann man in kristallklarem Wasser baden, während der Besitzer der Finca uns ein landestypisches Barbecue mit Fleisch nach Wunsch zubereitet.
 
Tag 7: Playa de Belén – Pamplona
Die erste Tageshälfte führt uns über kurvige, geteerte Bergstraßen bis auf 2400 m. Danach geht es wieder talwärts bis zur kolumbianisch-venezolanischen Grenzstadt Cúcuta. Hier herrscht buntes Treiben, und wir müssen einmal quer durch die Stadt, bevor wir auf einer ruhigen Landstraße Pamplona entgegenfahren. Dort ist es mit einer Durchschnittstemperatur von 16 Grad eher kühl. Zum ersten Mal sieht man in Kolumbien Menschen mit Daunenjacke und Pudelmütze. Unser Hotel liegt direkt an der Plaza und hat den Charme eines Antiquitätenladens. Von der Schreibmaschine bis zum Kohlebügeleisen hat der Besitzer hier alles angesammelt, was alt und besonders ist.
 
Tag 8: Pamplona – Capitanejo
Der Weg nach Capitanejo fängt mit sanften Kurven in grüner Landschaft an und schraubt sich dann immer höher. Ab 3200 m, kurz hinter Chitagá, ist es mit dem Teer vorbei, und wir müssen die 4000 m Grenze auf Schotter überwinden. Auf dieser Höhe ist es oft nebelig und feucht. Unbedingt beim Anziehen daran denken. Bei klarer Sicht kann man die tolle Bergwelt bewundern. Obwohl es sich um eine Bundesstraße handelt, gibt es kaum Verkehr. Ab Málaga wird es dann wieder wärmer, und wir fahren talwärts in die traumhaft schöne Bilderbuch-Landschaft von Capitanejo.
 
Tag 9: Capitanejo – El Cocuy
Offroad geht es hoch zum Nationalpark El Cocuy. Dieser hat gleich mehrere Gipfel, die über 5000 m hoch sind, und deren Schneekuppen wir schon aus der Ferne sehen können. Wir fahren an vielen Kleinbauern vorbei, die hier in der Hauptsache vom Zwiebelanbau leben. Die Menschen sind sehr freundlich und aufgeschlossen und freuen sich, wenn Fremde vorbeikommen. In den Dörfern treffen sich alle und tauschen ihre Waren aus. Gegen Mittag treffen wir in unserem Übernachtungsort El Cocuy ein und haben noch Zeit genug für eine Ausfahrt über kleine Wege bis auf ca. 3800 m. Von hier aus hat man den besten Blick auf die Gipfel. Die dünne Luft macht sich bemerkbar - gut, dass unser Schlafplatz auf „nur“ 3000 m Höhe liegt.
 
Tag 10: El Cocuy – Mongui
Ein langer Fahrtag liegt vor uns. Gleich am Ortsausgang fängt die Schotterpiste an, die uns den Rest des Tages durch die gigantische Bergwelt der Anden führt. Fast hinter jeder Kurve möchte man anhalten und erst einmal den Blick schweifen lassen. Sanfte Hügel und schroffe Berge wechseln sich ab, das Panorama ist einfach gigantisch. Wir passieren die Dörfer Chita und Jérico, die so abgelegen sind, dass man hier als Tourist noch richtig angestaunt wird. Eine ganz besondere und eigene Welt, die wir uns anschauen dürfen, bis wir schließlich voller neuer Eindrücke im zauberhaften Mongui landen. Auch hier sind wir immer noch auf 3000 m Höhe, die Luft bleibt kühl und dünn. Mongui ist berühmt für seine Fußballherstellung, weswegen man auch im ganzen Dorf die runden Bälle sieht.
 
Tag 11: Mongui – Barichara
Über Duitama und Gambita geht es in Richtung Barichara. Wir müssen erneut über eine höhergelegene Passage, bevor es auf steinigen und teils schlammigen Wegen bergab geht. Je nach Wetterbedingungen haben wir die Möglichkeit, zwischen zwei Offroadvarianten zu wählen. Nachdem wir San Gil passiert haben, führt eine kurvige Strecke nach Barichara, wo uns dann eine Stadt im kolonialen Stil mit warmem Klima erwartet.
 
Tag 12: Freier Tag in Barichara
Barichara bietet sich zum Shoppen und Schlemmen an. Es gibt tolle Restaurants, viel Kunsthandwerk und auch abenteuerliche Aktivitäten wie Rafting, Bungee-Jumping oder Reiten. Wer sich nur ausruhen möchte, kann auf der Plaza das bunte Treiben beobachten, oder vor den Toren der Stadt die Arbeit der hier ansässigen Steinmetze bewundern. Barichara ist außerdem berühmt für seine „hormigas culonas“ - geröstete Ameisen, die als Delikatesse angeboten werden.
 
Tag 13:‍ Barichara – Giron
Die Strecke nach Giron beginnt mit einer schönen, langen Offroadpassage bis nach Zapatoca. Hier genießen wir ein Mittagessen nach landestypischer Santander-Art in einem großen Patio. Spezialitäten der Region sind „Cazuelas“, Suppen im Tontopf mit Fleisch oder Fisch. Die Kathedrale ist einen Besuch wert, ebenso wie das Don-Quixote-Museum. Von Zapatoca nach Giron führt dann eine kurvige Bergstraße, deren Aussichten man so richtig genießen kann, bevor wir in der Altstadt Girons in unserem Hotel ankommen.
 
Tag 14: Giron – Aguachica
Mit der Fahrt nach Aguachica verlassen wir die Bergwelt Kolumbiens, es geht an Bananenplantagen und kleinen Dörfern vorbei und gegen Mitte des Tages wird es wieder flach und heiß. Unsere Straße heißt „Ruta del Sol“ und ist eine zentrale Verbindung der Anden mit der Küste.
 
Tag 15: Aguachica – Pueblo Bello
Weiter geht es in Richtung Norden. Bis Bosconia fahren wir auf der Hauptstraße, dann biegen wir ab in Richtung Valledupar. Bevor wir dort aber ankommen, nehmen wir den Abbieger nach Pueblo Bello, einem verschlafenen Dörfchen, das sich die kolumbianischen Farmer und Rancher mit den hier ansässigen Arahuac-Indianer teilen.
 
Tag 16: Pueblo Bello – Riohacha
Über einen langen, steilen und steinigen Weg geht es mit einem 4x4 auf spannende Zeitreise nach Nabusímake. Dieses Dorf ist das zeremonielle Zentrum der Arahuac-Indianer der Sierra Nevada und entführt seine Besucher in die präkolumbianische Zeit, und in eine ganz andere Welt. Wir erfahren etwas über die Kultur der Indianer, ihre Weltsicht, ihr Leben im Einklang mit der Natur. Spektakuläre Aussichten sind garantierter Bestandteil dieses Tagestrips.
 
Tag 17: Riohacha – Palomino
Weiter geht es über Valledupar. Wir sind nun im Land der Viehherden und Cowboys sowie am Ursprungsort des „Vallenato“, der an der Küste allgegenwärtigen, vom Akkordeon dominierten Volksmusik der Kolumbianer. Durch das Hinterland und die Wüstenregion „La Guajira“, wo man den Wayúu-Indianer begegnet, geht es wieder Richtung Küste. Unser Ziel ist Palomino, wo wir den Tag am palmengesäumten Sandstrand beenden.
 
Tag 18: Freier Tag – Palomino
Palomino liegt zwischen zwei Flüssen, die aus der Sierra Nevada herunterfließen und bietet sich sowohl für Wanderungen, Ausritte und Watertubing auf dem Fluss an. Wer am Strand relaxt, genießt die fantastische Aussicht von schneebedeckten Bergen auf der einen Seite und das karibische Meer auf der anderen Seite.
 
Tag 19: Palomino – Santa Marta
Über einen schönen Küstenweg fahren wir Richtung Santa Marta. An mehreren Stellen kann man seinen Blick über die türkisblaue karibische Küstenlinie schweifen lassen. In Santa Marta übernachten wir wieder in unserem „Start“-Hotel im Zentrum der Altstadt. Auf dem turbulenten Markt nebenan können noch eventuelle Mitbringsel besorgt werden. Oder ihr genießt am Meer oder auf der Dachterrasse einen kühlen Drink.
 
Tag 20: Santa Marta – Abflug
Ein letzter Tag an Kolumbiens Karibikküste bricht an. Du wirst zum Flughafen in Santa Marta gebracht. Voll neuer Eindrücke geht es wieder nach Hause, wo Du in den nächsten Tag ankommst.


Diese ist Tour ist nur für Selbstfahrer und nicht für Mitfahrer geeignet!

Inkludierte Leistungen:
  • Transfers Flughafen Santa Marta – Hotel und zurück
  • alle Hotelübernachtungen, 1x einfach, meistens ÜF
  • ‍Mietmotorrad
  • mehrsprachiger (DE/EN/SP) Reisebegleiter auf dem Motorrad
  • ‍Begleitfahrzeug und Gepäcktransport
  • ‍Mechaniker
  • ‍Reisesicherungsschein
  • ‍Reisehandbuch
  • M&R Coolshirt

nicht inkludierte Leistungen:
  • Internationaler Flug – Santa Marta und zurück
  • Visum
  • ‍Benzin
  • ‍Eintrittsgelder
  • ‍optionale Ausflüge
  • ‍Essen und Trinken
  • ‍Auslandskranken- und Unfallversicherung inkl. Rücktransport
  • ‍Reiserücktrittsversicherung

Fragen & Informationen

E-Mail: #
Telefon: +49/(0)5522/31755-22

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