Motorrad-Guide Piemont

Motorradtour: Italien, Aosta

Motorradtour Motorrad-Guide Piemont
Allgemeine Informationen zur Motorradtour
Das Piemont und die autonome Region Aosta bilden zusammen die größte Provinz Italiens und haben den größten Anteil an den italienischen Alpen. Hier im Nordwesten Italiens erheben sich auch die höchsten Berge der Alpen: Mont Blanc, Monte Rosa und Matterhorn sind zum Greifen nahe. Die Millionenstadt Turin ist nicht nur wegen des Fiat Werks bekannt, sie ist Designhauptstadt, Schokoladenhauptstadt und auch aus architektonischer Sicht einen Besuch wert. Im Süd-Piemont wird das geheimnisvolle Okzitanisch gesprochen, das im gesamten französisch-italienischen Mittelmeerraum eine Bedeutung hat. Das Aostatal hat in Italien einen autonomen Status, wird aber naturgeographisch dem Piemont zugeordnet. Hier spricht man meist auch Französisch. Touristisch empfehlenswert sind auch Saluzzo, die Königsschlösser der Savoyer, sowie das ländliche Cuneo, das für guten Käse und Wein bekannt ist. Wer es exquisit liebt, schaut in Asti und Alba vorbei. Erwähnenswert ist auch die Region rund um den Lago Maggiore, dessen Südwestufer ebenfalls zum Piemont zählt.

Sehens- und erlebenswert
Turin füllt Bücher mit seiner Industriekultur und automobilen Geschichte. Durch den Umbau des alten Fiat-Werks Lingotto vom Star-Architekten Renzo Piano entstand das noble Kongress- und Messezentrum la Bolla und nebenan, das nach der Autoteststrecke auf dem Gebäudedach benannte Nobelrestaurant La Pista. Dort finden regelmäßig Automobil- und kulinarische Veranstaltungen wie die Slowfood-Messe statt. Ein paar Häuserblocks entfernt kann man im einzigartigen Automobilmuseum den Fiat Topolino (das Mäuschen) und seine Vor- und Nachfahren aus allen Ländern bewundern (Museo Nazionale dell’Automobile di Torino). Turin ist auch die Hauptstadt des Aperitifs und der Schokolade, der Kaffeehäuser und der Arkardengänge. Attraktion: Mercato di Porta Palazzo, Piazza della Repubblica – Italiens größter Markt, täglich außer Sonntag: Kleider, Lebensmittel und Haushaltswaren.
Tourbeschreibung
Das Piemont eröffnet Möglichkeiten für alle Motorradfahrer, denn dort finden sich herrliche Straßen für satte Schräglagen, aber auch Abenteuerpisten für Enduristi.
BĂĽcher, Landkarten & ReisefĂĽhrer
Anreise
Von Deutschland aus sollte man per Autobahn die Region Basel anpeilen. Von dort geht es auf den Schweizer A2, A1, A12 (230 Kilometer) vorbei am Genfer See nach Martigny. Dafür ist eine Jahresvignette zu lösen. Von dort weiter über den Großen Sankt Bernhard ins Aostatal. Im Sommer sollte man unbedingt die Passstrecke benutzen, die Tunnelmaut ist teuer. Andere Routen führen vom schweizerischen Rhonetal über den Simplon ins Nord-Piemont, der dritte Weg führt über die Gotthard- oder San Bernardino-Route zum Lago Maggiore.
Reisezeit
Die Motorradsaison im Piemont hängt stark von der Höhe ab. Wer hoch hinaus will, dem bleibt nur die Zeit zwischen Mitte Juni und Mitte September, sonst können Schneewechten oder Neuschnee in schattigen Lagen den Weg versperren. Eine viel längere Saison bietet das hügelige Weinland der Langhe, des Monteferrato und des Roero – eine lohnenswerte Alternative also. Besonders bei den klaren, konstanten Wetterlagen im Herbst lassen sich zur Weinlese die schneebedeckten Gipfel der cottischen Alpen und des Monte Viso aus der Ferne betrachten. Hier geht die Saison von Ostern bis Ende Oktober.
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