Seit über einem Jahrzehnt arbeiten Yamaha und Deus Ex Machina, die Custom-Motorrad-, Surf- und Bekleidungsmarke, an gemeinsamen Projekten. Das jüngste Ergebnis dieser Partnerschaft ist ein Custom-Umbau der Yamaha XSR900, der für die dritte Ausgabe der „Deus Swank Rally on Ice“ entwickelt wurde.
Yamaha XSR900 als Projekt für die Deus Swank Rally on Ice
Die Deus Swank Rally on Ice verbindet Custom-Bikes, Fahren, Lifestyle und Abenteuer. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Zeiten und Platzierungen, sondern auch Stil und Kreativität. Austragungsort der dritten Ausgabe war Andorra, wo Yamaha und Deus Ex Machina ihre langjährige Zusammenarbeit in diesem Rahmen fortsetzten.
Design mit Anleihen an Yamaha-Enduros der 1990er-Jahre
Das Design der XSR900 orientiert sich an den Yamaha-YZ125- und YZ250-Modellen der 1990er-Jahre. Der Umbau greift dafür eine Farbpalette in Weiß und „Shocking Pink“ auf. Handgefertigte Details prägen das Motorrad ebenso wie die Akrapovič-Auspuffanlage. Neben der XSR900 stand auch die neue Yamaha WR125R bei einer kleineren Version der Deus Swank Rally im Fokus, um die Agilität des aktuellen Adventure-Bikes zu zeigen.
Vormittag auf Eis mit freiem Fahren und WR125R-Sprint
Es ist 07:30 Uhr morgens. Ein Schneesturm hüllt die Gipfel rund um die Rennstrecke ein. Im Fahrerlager wird trotz des schneidenden Windes Kaffee aus dem Kofferraum eines Oldtimers serviert. Fahrer aus Spanien, Frankreich, Belgien und Italien laden ihre Vintage-Bikes und Einzelstücke ab. In ihren Augen liegt Vorfreude beim Anblick der präparierten, weißen Piste.
Wer im März auf Eis fährt, weiß: Es gibt nur zwei Zeitfenster für besonders guten Grip – den frühen Morgen und den Abend, wenn die Oberfläche hart gefroren ist.
Von 08:00 bis 11:00 Uhr gehörte die Strecke den Fahrern für freie Runden. In der Boxengasse standen neben den Klassikern auch drei Yamaha WR125R des Modelljahrs 2026 bereit.
Zahlreiche Teilnehmer, darunter Ahikar Azcona und Pol Tarrés, nutzten die Gelegenheit, die Vielseitigkeit dieser Maschinen zu testen. In der Mittagspause gab es ein Sprint-Rennen auf identischen WR125R. Pol Tarrés fuhr dabei die Bestzeit.
Auch Fahrzeuge aus Yamahas Offroad-Flotte waren auf dem Eisparcours im Einsatz. Dazu gehörte der Wolverine RMAX 2 1000.
Zeitfahren am Abend mit Bestzeit für Pol Tarrés
Um 18:00 Uhr begann das offizielle Zeitfahren der Deus Swank Rally on Ice. Mit sinkenden Temperaturen wurden die Bedingungen auf der Strecke härter. Pol Tarrés erzielte auf seiner XT600Z die schnellste Zeit des Tages. Das Zeitfahren bildete den sportlichen Abschluss der Veranstaltung.



