Yamaha in Goodwood: Kenny Roberts fährt die XSR900 GP den Hill hinauf

Beim Goodwood Festival of Speed schickt Yamaha 70 Jahre Rennsport auf den Hill – Kenny Roberts fährt die neue XSR900 GP.
Yamaha in Goodwood: Kenny Roberts fährt die XSR900 GP den Hill hinauf
Yamaha in Goodwood: Kenny Roberts fährt die XSR900 GP den Hill hinauf
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Vier Tage Motorsport auf dem Anwesen des Duke of Richmond in Sussex, dazwischen der Yamaha-Stand mit einem Aufgebot, das jeder GP-Fan sofort auf dem Radar hat: Beim Goodwood Festival of Speed brachte Yamaha Motor Europe seine Renngeschichte auf den berühmten Hillclimb – und mit Kenny Roberts einen der prägendsten Fahrer der Marke gleich mit.

Goodwood Festival of Speed Gelände
Das Festival vor der Kulisse des historischen Anwesens in Sussex – vier Tage Motorsport auf zwei und vier Rädern

Goodwood ist keine gewöhnliche Motorsportveranstaltung, sondern eher ein rollendes Museum: Rennmaschinen aus mehreren Jahrzehnten teilen sich den Asphalt mit aktuellen Neuvorstellungen. Auf der Gästeliste standen unter anderem Formel-1-Weltmeister Lando Norris und der neunfache Grand-Prix-Weltmeister Valentino Rossi.

Speedblock-Ikonen im Fahrerlager

Grand Prix World Champion Valentino Rossi
Valentino Rossi in Goodwood – der neunfache Grand-Prix-Weltmeister gehört zu den prominentesten Gästen des Festivals

Im Yamaha-Fahrerlager standen einige der bekanntesten Maschinen mit dem Speedblock-Design. Darunter Wayne Raineys YZR500 von 1992, ein 500er-Zweitakter aus der Ära vor der MotoGP. Für Yamaha war Goodwood die Bühne, um mehr als 70 Jahre Rennsport nicht als Nostalgie-Ausstellung zu präsentieren, sondern als roten Faden zu den aktuellen Modellen.



Erste britische XSR900 GP im „First Glance“-Bereich

Im „First Glance“-Areal zeigte Yamaha die erste in Großbritannien angekommene XSR900 GP. Das Neo-Retro-Modell greift die klassische Grand-Prix-Optik auf und nutzt darunter den CP3-Dreizylinder aus dem aktuellen Baukasten. Als Pilot für die Goodwood-Premiere: Kenny Roberts. Der dreifache 500-ccm-Weltmeister war eigentlich für die historische GP-Maschine angereist, ließ sich die moderne Interpretation aber nicht entgehen. Nach einem Burnout an der Startlinie ging es den Hill hinauf, begleitet vom Sound des Dreizylinders.

Kenny Roberts und Yamaha XSR900 GP
Kenny Roberts auf der XSR900 GP – der dreifache 500-ccm-Weltmeister ließ sich die Premierenfahrt in Goodwood nicht entgehen

Das ganze Wochenende bin ich hier historische Grand-Prix-Maschinen gefahren – und dann steige ich auf die XSR900 GP und es ist einfach wie im Himmel! Mit 19 Jahren habe ich bei Yamaha unterschrieben und seitdem immer eine besondere Verbindung gespürt. Es war großartig für mich, die GP vor all diesen tollen Menschen präsentieren zu dürfen. Die meisten Straßenmotorräder sind schwer und unhandlich. Aber dieses Bike fühlt sich an wie eine 250er: Es ist leicht, wendig und hat Drehmoment – und davon jede Menge! Genau das gefällt mir. Und ich würde am liebsten gleich nochmal den Berg rauffahren.

Kenny Roberts

Rainey-Optik und R7-Jubiläumsedition

Neben der Serien-XSR900 GP zeigte Yamaha eine zweite, von Wayne Rainey inspirierte Version im entsprechenden Design. Dazu kam die R7 70th Anniversary in der rot-weißen Jubiläumslackierung, die an die frühen Werksrennfarben der Marke anknüpft.



Was in Goodwood auf dem Hill zu sehen war, funktioniert damit auch als Marketingbotschaft: Die alten GP-Maschinen sind nicht nur Museumsstücke, sondern das Argument dafür, warum die aktuelle Modellpalette so aussieht, wie sie aussieht – vom Speedblock-Look bis zum CP3-Motor.

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