Arai Quantic Integralhelm – High-Speed-Komfort für die Langstrecke

Arai schickt einen neuen Tourenhelm auf die Straße. Quantic ist sein Name. Und der steht für eine neue Generation von sportlichen Integralhelmen.
Innerhalb der Arai-Helmpalette ist der Quantic zwischen dem Sporthelm Profile-V und dem Racehelm RX-7V angesiedelt. Alles nur aus dem oberen Regal, lautet die Quantic-Losung.
Arai Quantic Integralhelm

Leise und der neuesten Norm entsprechend

Starke Außenschale, weiche Innenschale. Das ist die Sicherheitsmaxime von Arai. Mit 1.600 Gramm ist der Quantic kein echtes Leichtgewicht. Dafür hält er bereits der neuen Norm ECE R22-06 stand. Das macht ihn zu einem der ersten Helme dieser Güte. Der Quantic ist leise, sehr gut verarbeitet – und er verfügt über praktische Features wie eine „versteckte“ Kabeltasche im hinteren Polster und eine unsichtbare Lüftung im neuen 3D-Logo auf der Stirn. Hier muss man einmal kurz umdenken: Schieber bündig mit dem Arai-Logo abschließend bedeutet „Lüftung offen“, Schieber oben herausragend bedeutet „Lüftung geschlossen“. Gefühlt ergibt es anders herum eigentlich mehr Sinn.

Zehn Looks hat Arai für den Quantic zum Start komponiert. Die sechs mehrfarbigen Modelle (729,-- bis 769,-- Euro) reichen vom dezenten „Face Blue“ in Blau-Grau-Schwarz bis zum aufmerksamkeitsstarken „Face Fluor Yellow“ mit signalgelben Akzenten. Über alle modischen Zweifel erhaben sind die Uni-Helme (649,-- Euro) in Schwarz matt oder glänzend, Weiß und „Modern Grey“. Ein echtes Sicherheitsplus im Falle eines Falles ist das bewährte Notentriegelungssystem ERS.

Feinster Tragekomfort

Der Tragekomfort des Quantic ist vom Feinsten. Der organisch geformte Helm liegt eng, aber „flauschig“ an, ohne irgendwo zu drücken oder einem über Gebühr die Wangentaschen zu verformen. Und er ist wirklich ausgezeichnet belüftet. Das neuartige Quantic-Belüftungssystem setzt auf zwölf Lüftungsöffnungen. Sechs führen vorn hinein, sechs am Hinterkopf hinaus. Vor dem ersten Tragen sollte man sich die Einlassmechanismen gut anschauen, sonst wundert man sich an kalten Tagen, warum es so luftig zugeht im Quantic trotz vermeintlich geschlossener Öffnungen.

Beschlagfrei auch ohne Pinlock

Eine entscheidende Durchzugsweiche befindet sich hinten „im“ Spoiler. Wer die Drei-Wege-Entlüftung (zu/halb auf/voll auf) auf dem geistigen Schirm hat, kann sie auch während der Fahrt problemlos bedienen. Für Statistiker: Laut Arai konnte der Luftzug im Helm durch das neue Belüftungssystem bei rund 50 km/h um 40 Prozent gesteigert werden. Bei zirka 120 km/h durchströmen immer noch rund sieben Prozent mehr Luft den Helm. Die Pinlockscheibe kann man so gesehen eigentlich in der Originalverpackung belassen: Die Tendenz zu beschlagen ist minimal. Einzig die Visierarretierung – abgeleitet von Arais Formel-1-Helmen und identisch mit Profile-V und RX-7V – erfordert ein bisschen Übung. Mit Sommerhandschuhen klappt das Entriegeln problemlos.
Arai Quantic Integralhelm - offenes Visier

Fazit Arai Quantic

„High-Speed-Komfort für die Langstrecke“ verspricht Arai – und hält Wort. Der Quantic ist ein großartiger Universalhelm für Alltag und Touren. Toller Tragekomfort auf langen Strecken, angenehm leise, die Brillenbügel passen perfekt in die Führung. Die Belüftung ist top. Ein echter Kauftipp!

Bezug und Preisvergleich Arai Quantic Integralhelm
 Pro
  • großes Gesichtsfeld
  • hochwertig verarbeitet
  • gute Aerodynamik
  • leise auch mit geöffnetem Visier
 Contra
  • Sicherungshebel für Visierverschluss schwer zu bedienen
  • keine Sonnenblende
Text: Ralf Bielefeldt , Fotos: Bernd Ahrens


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