Einreisebestimmungen – wo die 3G-Regel gilt

Mehrere europäische Länder setzen bei der Einreise wieder oder immer noch die 3G-Regel um. Mit dabei ist auch Deutschlands Nachbar Frankreich.

Die Einreise in folgende Länder ist nur noch mit gültigem Impfzertifikat, Genesenennachweis oder einem negativen Test möglich.



Frankreich – 7-Tage-Inzidenz: 601,7

3G-Regel gilt ab 12 Jahren, Genesung seit mindestens elf Tagen ist für maximal sechs Monate gültig, Ungeimpfte brauchen einen negativen PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt ist oder alternativ einen negativen Antigentest, der nicht älter als 48 Stunden ist. Es gibt Ausnahmeregelungen für Pendler, Durchreise und Kurzaufenthalte bis maximal 24 Stunden.

Finnland – 7-Tage-Inzidenz: 148,8

3G-Regel gilt ab 15 Jahren, Genesung maximal sechs Monate gültig, Ungeimpfte brauchen negativen PCR- oder Antigentest, der nicht älter als 72 Stunden ist. Innerhalb von drei bis fünf Tagen nach Ankunft muss ein zweiter Test durchgeführt werden.

Malta – 7-Tage-Inzidenz: 511,7

3G-Regel gilt ab 12 Jahren, Genesung maximal sechs Monate gültig, Ungeimpfte brauchen einen negativen PCR-Test mit Nasenabstrich, der maximal 72 Stunden alt ist oder alternativ einen negativen Antigentest, der nicht älter als 24 Stunden ist, bei Nichtbeachtung wird eine 14-tägige Quarantäne in einem Hotel fällig, bevor die Ausreise gestattet wird.


Monaco – 7-Tage-Inzidenz: 417,5

3G-Regel gilt ab 16 Jahren, Genesung seit mindestens elf Tagen ist für maximal sechs Monate gültig, Ungeimpfte brauchen einen negativen PCR-Test, der maximal 24 Stunden alt ist oder alternativ einen negativen Antigentest, der nicht älter als 24 Stunden ist.


Portugal – 7-Tage-Inzidenz: 1.019,2

3G-Regel gilt ab 12 Jahren, Genesung ist für maximal sechs Monate gültig, Ungeimpfte brauchen einen negativen PCR-Test oder alternativ einen negativen Antigentest. Bei Einreise auf dem Wasser- oder Luftweg dürfen diese ein Alter von 72 beziehungsweise 24 Stunden nicht überschreiten. Die Einreise aus Spanien auf dem Landweg ist ohne Test möglich. Madeira ist von der 3G-Regel ausgenommen. Für die Azoren gelten die Regeln des Festlandes, ein Test vor Ort mit Selbstisolation ist erlaubt.

Quellen: Auswärtiges Amt, Corona-in-Zahlen
Text: Alexander Klose


#Finnland#Frankreich#Portugal

Politik plant Rückkehr von Zugangs- und Kontaktbeschränkungen für den Herbst

Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen drängen auf Corona-Endlosschleife – Intermot auf der Kippe.
Im Hinblick auf eine mögliche Herbstwelle des Coronavirus möchten die vier Bundesländer das Infektionsschutzgesetz vom Bund ändern lassen und die Möglichkeit Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Zugangsbeschränkungen und Maskenpflicht verhängen zu dürfen auch über den Juni hinaus, prophylaktisch schon einmal für den Herbst festzurren. In den vergangenen Jahren war es so, dass sich die Infektionszahlen während der Sommerferien deutlich beruhigt haben. Das Ausmaß einer möglichen Herbstwelle ist bislang gar nicht abzusehen. Dass die Einschränkung von Grundrechten mittlerweile selbstverständlich und das stete Handwerkszeug der Politik geworden ist, dürfte nicht überall gut ankommen. Das politische Vorausplanen der Pandemie ist nun viele Jahre schief gelaufen, aber offenbar scheint man weiterhin nicht davon abrücken zu wollen. Man fühlt sich wie in einer Endlosschleife gefangen, die jedes Jahr auf's Neue startet.

Einführung bisheriger Corona-Maßnahmen könnte Intermot erneut ausbremsen

Mit Sorge muss man nach den aktuellen Aussagen des Gesundheitsministers von NRW auf die Intermot schauen. Diese findet bekanntlich im Oktober in Köln statt. Zuletzt war dies 2018 der Fall. Fraglich, ob die einstmals wichtigste Motorradmesse der Welt überhaupt zurückkehren würde, sollte sie auch in diesem Jahr abgesagt werden müssen. Das Absagen von Großveranstaltungen war zumeist einer der ersten Schritte der Politik im Kampf gegen die Pandemie. Auch ein Erlasst von Zugangsbeschränkungen könnte zur erneuten Absage führen. Eine Garantie, dass die Intermot überhaupt stattfinden kann, gibt es auch in diesem Jahr nicht.
Text: Alexander Klose

Sieben Tipps das Corona-Infektionsrisiko im Flugzeug zu minimieren

Mittlerweile sitzen Passagiere wieder Sitz an Sitz in mitunter ausgebuchten Fliegern. Wir haben sieben Tipps für Euch, wie ihr das Infektionsrisiko reduzieren könnt.

Sieben einfache Tipps, die das Infektionsrisiko während des Fluges reduzieren

Gängige Studien belegen eine erhöhte Infektionsgefahr während des Fluges. Wichtige Faktoren sind dabei:

  • die Nähe zu Infizierten
  • die Gesprächsdauer mit anderen Passagieren
  • die Dauer von Mahlzeiten während denen keine Maske getragen wird
  • das Tragen einer Maske
  • die Aktivierung der Belüftung
  • das Desinfizieren der Hände

Möchte ich das Infektionsrisiko minimieren, sollte ich demnach zügig essen, eine Maske tragen und mich nicht während des gesamten Fluges in Unterhaltungen verstricken. Dazu verfügen Flugzeuge über HEPA-Filter, die Aerosole aus der Kabinenluft filtern. Dementsprechend kann das Infektionsrisiko minimiert werden, wenn die Belüftung oberhalb des Sitzes geöffnet ist und frische Luft zugeführt wird. Die Benutzung der Bordtoilette sollte ich dazu auf ein Minimum reduzieren, Oberflächen nicht unnötig berühren, die Maske aufbehalten und mir erst nach Verlassen des WCs die Hände desinfizieren, da die Türklinke optimal als Übertragungsweg dient. Tücher zur Handdesinfektion haben die Airlines üblicherweise mit an Bord und teilen diese kostenfrei aus.
Text: Alexander Klose

Maskenpflicht im Flugzeug – Ja oder Nein?

Es gilt vielerorts eine Maskenpflicht für den ÖPNV, jedoch nicht überall. Die Luftfahrtbehörde EASA empfiehlt keine Maskenpflicht mehr. Doch wann gilt die Maskenpflicht in Flugzeugen?
Das Corona-Vorschriftenchaos findet beim Thema Flugzeug einen unrühmlichen Höhepunkt. Denn beim Thema Flug treffen die unterschiedlichen Gesetzgebungen direkt aufeinander. Da wäre neben dem Startland ja auch noch das Zielland und nicht zu vergessen – auch die Airline redet hier ein Wörtchen mit.

Zunächst prüfen wir die Grundvoraussetzungen. Gibt es noch eine Maskenpflicht in Deutschland?

Die Antwort ist kurz – ja. Das Infektionsschutzgesetz des Bundes sieht diese in Flugzeugen weiterhin vor und das bleibt auch so, mindestens bis zum 23.09.2022. Das gilt für alle Flüge, die in Deutschland starten oder landen. Dementsprechend ist es dann auch egal welche Regeln im Zielland gelten. Am Flughafen selber muss mittlerweile nicht mehr zwingend eine Maske getragen werden, es sei denn, dieser befindet sich in einem sogenannten Hotspot, wie es zuletzt beispielsweise in Hamburg der Fall war. Eine Ausnahme gilt für Umsteiger, die in einem Land ohne Maskenpflicht ihre Reise fortsetzen. Diese können, sofern im Zielland auch keine Maskenpflicht mehr gilt, auch ohne Maske weiterreisen.

Wie setzen die Airlines die Maskenpflicht um?

Unserer Erfahrung nach, so gut wie gar nicht mehr. Solange ein Getränk oder etwas zu Essen in der Nähe ist, können Passagiere sich damit rausreden. Während man isst oder trinkt, muss man ohnehin keine Maske tragen. Dementsprechend lange zögern manche Passagiere die Mahlzeit mitunter hinaus. Auch kündigte Lufthansa an, die Maskenpflicht gegenüber unwilligen Passagieren gar nicht mehr durchsetzen zu wollen, um Konflikte an Bord zu vermeiden. Als Vielflieger können wir bestätigen, dass den Nachdruck, den die Crews während des Fluges ausüben, auch in anderen Airlines, während der letzten Monate auf ein Minimum geschrumpft ist. Dennoch kann die Verweigerung eine Maske zu tragen auch weiterhin zu unangenehmen Konsequenzen führen.

EU, EASA und die EU-Gesundheitsbehörde gegen Maskenpflicht im Flugzeug

Die derzeitige Empfehlung der EU lautet, dass im Flugzeug keine Maske mehr getragen werden muss. Die Entscheidung über die Gesetzgebung treffen die 27 Mitgliedstaaten am Ende aber selber. Auch die Gesundheitsbehörde der EU, die ECDC sowie die europäische Flugaufsicht EASA haben ihre Empfehlung eine Maske zu tragen mittlerweile revidiert.

Was gilt in anderen Ländern?

Das Verordnungswirrwarr ist nicht Deutschland-exklusiv. Auch in Österreich bahnt sich ein eben dieses an. Dort fällt ab dem 01.06.2022 die Maskenpflicht in vielen Bereichen, außer in Wien. Die Schweiz hat die Maskenpflicht bereits vor geraumer Zeit aufgehoben. Viele Vorschriften können sich kurzfristig ändern, somit empfiehlt es sich vor dem Abflug, sich auf der Website der Airline zu informieren, welche Regeln zum Reisezeitpunkt gelten.

Text: Alexander Klose

Österreich hebt Maskenpflicht nahezu vollständig auf

Ab dem 01.06.2022 hebt Österreich die Maskenpflicht für drei Monate fast vollständig auf.
Sicherlich eine wichtige Information für alle, die in Kürze eine Tour in die Alpen beziehungsweise nach Österreich unternehmen – die Maskenpflicht ist dort landesweit ab dem 01.06.2022 für drei Monate ausgesetzt und gilt lediglich noch in Krankenhäusern und Altenheimen. Somit muss auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Supermärkten keine Maske mehr getragen werden.
Text: Alexander Klose


#Österreich

Hotspot-Regelung in Mecklenburg-Vorpommern endet

Die umstrittene Hotspot-Regelung ist wenige Tage vor dem Auslaufen vom Oberverwaltungsgericht gekippt worden.
Stein des Anstoßes war die Tatsache, dass das gesamte Bundesland als Hotspot deklariert wurde. Das Oberverwaltungsgericht war der Auffassung, man hätte jeden Landkreis einzeln betrachten müssen und kippte die Regelung am 22.04.2022. Viel ändert sich dadurch nicht, war die Hotspot-Regelung ohnehin nur bis zum 27.04.2022 befristet und wurde nun auch offiziell von der Landesregierung zum 28.04.2022 aufgehoben. Auch im letzten verbliebenen Bundesland mit Hotspot-Regelung ist bald Schluss. In Hamburg endet der Sonderstatus am 30.04.2022.
Text: Alexander Klose

Darf ich während der Quarantäne Motorradfahren?

Die Isolationspflicht bleibt und sicherlich stellt sich bei dem Wetter die Frage – darf ich während einer Isolation oder Quarantäne eigentlich alleine Motorradfahren?
Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Quarantäne oder Isolierung, der Volksmund zumeist nicht. Das ist aber auch nicht so schlimm, denn maßgebliche Unterschiede in den Regeln für die ausgehende Fragestellung bestehen nicht. Dennoch grenzen wir die Begriffe zunächst einmal ab.

Isolierung

In Isolierung begebe ich mich, wenn ich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert bin und zwar so lange bis ich genesen und nicht mehr ansteckend bin.

Quarantäne

Eine Quarantäne ist eine zeitlich begrenzte Vorsichtsmaßnahme, wenn eine Infektion vermutet wird oder ausgeschlossen werden soll. Die Regularien wer wann und wie lange in Quarantäne muss, kann von Region zu Region abweichen und auch vom Impfstatus abhängen und gegebenenfalls mit einem negativen Test vorzeitig beendet werden.


Darf ich Motorradfahren, während ich mich in Quarantäne oder Isolierung befinde?

Die Antwort ist in beiden Fällen so kurz wie simpel – nein. Denn während der Quarantäne- und der Isolationspflicht darf ich das Haus nicht verlassen. Somit darf ich auch nicht Motorradfahren – nicht alleine und schon gar nicht mit mehreren. Schon der Empfang von Besuchern ist nicht gestattet.

Solltet ihr in einem Haushalt mit mehreren Personen leben, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung darüber hinaus zu folgenden Verhaltensregeln:

  • voneinander Abstand halten
  • Räume getrennt nutzen
  • Maske tragen wenn eine getrennte Nutzung nicht möglich ist
  • häufig lüften
  • in die Ellenbeuge husten
  • regelmäßig die Hände waschen
Text: Alexander Klose

Mecklenburg-Vorpommern: 3G-Regel für Gastro und Co. endet vor Ostern

Im selbsternannten Corona-Hotspot Mecklenburg-Vorpommern gilt nur noch bis Gründonnerstag 3G. Die Testpflicht für Touristen bei Anreise bleibt.
Die Zahlen sind alarmierend: Für 2021 meldete die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern 40% weniger Touristen bei einem Übernachtungs-Minus von 25%. Rund 33% aller touristischen Unternehmen waren oder sind laut eigener Angabe von einer Schließung bedroht. Seit dem zweiten Halbjahr 2021 geht es wieder bergauf. Nun endet auch in Mecklenburg-Vorpommern die 3G-Regel in Hotels und Pensionen. Masken- und Abstandsregeln bleiben im Gegensatz zu vielen anderen Regionen jedoch weiterhin Pflicht!

3G geht – die Testpflicht bleibt

Ab Gründonnerstag endet die 3G-Regel nun in Mecklenburg-Vorpommern. Dies gilt für Messe und Veranstaltungen, Dienstleistungen, Gastronomie und Kulturangebote. Discos unterliegen weiterhin der 2G-plus-Regel. Ungeimpfte Touristen müssen bei Anreise einen Test machen.

Text: Alexander Klose

In Europa fallen sowohl Einschränkungen, wie auch Inzidenzen

Anfang April fallen die meisten Corona-Maßnahmen. Viele Experten warnen und schwören Horrorszenarien hinauf. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen.
Bereits Ende März sind in vielen Bundesländern zahlreiche Corona-Maßnahmen gefallen und das zu einem Zeitpunkt als die Inzidenz-Zahlen in Deutschland einen absoluten Höhepunkt erreicht haben. Seit diesem Tag reduzierten sich die Ansteckungszahlen in Deutschland deutlich. Lag die Inzidenz am 25.03.2022 noch bei über 1.700, so war sie bis zum so genannten FreedomDay am 02.04.2022 bereits auf rund 1.500 gesunken. Mittlerweile liegen wir bei unter 1.100 Infizierten pro 100.000 Einwohner. Somit bleibt die Hoffnung, dass wir während der Motorradsaison von der Wiedereinführung von Maßnahmen verschont bleiben.

Die Suche nach den Gründen für sinkende Inzidenzen

Begibt man sich im Netz auf eine Suche nach den Gründen, so findet man viele Ansätze, aber keine Erklärung, die über den Status Spekulation oder Vermutung hinaus gehen. Auf Verwaltungsebene bliebe vieles liegen, Infizierte würden nicht mehr jede Infektion melden, auch gäbe es eine hohe Dunkelziffer, weil die Infektionen mild oder gar gänzlich ohne Symptome ablaufen. Aber auch zuvor war es möglich, zu Hause ein positives Resultat mittels Schnelltest zu erhalten und dies keinem zu erzählen. Eine Isolationspflicht besteht aber nach wie vor und wird auch weiterhin bleiben.

All das gab es während Omikron also auch schon in den Monaten zuvor. Auch erklärt dies nicht den Grund einer sinkenden Hospitalisierungsrate (-1,21%) oder einer geringeren Positiv-Quote der PCR-Tests. Dazu wurden auch deutlich weniger Tests gemacht. Alle Zahlen sprechen quer durch alle Altersschichten für einen deutlich Rückgang der Infektionen. Somit könnte man den Eindruck gewinnen, die Maßnahmen hätten zuletzt keinen großen Einfluss mehr auf die derzeitige Infektionswelle gehabt, die nun ungebremst ihr Ende findet.

Inzidenzen in anderen Ländern am 11.04.2022


Niederlande

Die Niederlande wiesen im Februar noch eine Inzidenz von über 5.000 aus. Mitte März fallen dort zahlreiche Maßnahmen. Mittlerweile liegt man bei rund 350 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner.

Tschechien

In Tschechien lag man zum Zeitpunkt der Aufhebung bereits auf einem niedrigen Niveau. Dennoch sank die Inzidenz weiter von rund 500 auf nun unter 300.

Vereinigtes Königreich

Großbritannien war das erste Land, das die Pandemie für beendet erklärte. Seitdem gleichen die Zahlen einer Achterbahnfahrt, lagen aber permanent unter denen in Deutschland. Derzeit liegt die Inzidenz dort bei knapp 500.

Österreich

Anfang März wurde im Tourismusbereich gelockert. Trotz Maskenpflicht stiegen die Zahlen zunächst rapide. Ende März lag man bei knapp 3.500 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Seit Ende März sind die Zahlen stark gesunken. Die Inzidenz liegt heute bei knapp über 1.100.

Schweiz

In der Schweiz sank die Inzidenz nach Aufhebung der Maßnahmen. Ende März lag diese bei über 2.000 – derzeit sind es knapp 700.

Italien

Italien hat seit dem 01.04.22 zahlreiche Maßnahmen aufgehoben. Bei Einreise gilt weiterhin 3G. Die Inzidenz liegt bei 739 und ist zuletzt leicht gesunken.

Frankreich

Seit dem 14. März sind in Frankreich zahlreiche Corona-Maßnahmen aufgehoben worden. Das Infektionsgeschehen hat sich seitdem bis Anfang April stark erhöht. Die Inzidenz stieg von etwas über 500 zum Zeitpunkt der Aufhebung bis auf maximal 1.450. Derzeit liegt man bei 1.400 Infektionen je 100.000 Einwohner.
Text: Alexander Klose

Südafrika beendet Corona-Schutzmaßnahmen

Nach etwas über zwei Jahren setzt Südafrika seinen Covid-Alarmplan aus. Die Einreise ist für Touristen mit überschaubaren Einschränkungen möglich.
In Südafrika enden die Corona-Schutzmaßnahmen. In einer einmonatigen Übergangsphase bleiben Dinge wie die Maskenpflicht weiterhin erhalten, laufen aber nach Ablauf der Frist ebenso aus. Die Impfquote ist in Südafrika mit rund 45% deutlich niedriger als in Deutschland, dennoch ist die Inzidenz dort derzeit deutlich niedriger und liegt bei 16,2 im Sieben-Tages-Durchschnitt. Deutschland liegt bei knapp 1.400.

Südafrika – Einreisebeschränkungen gelockert

Die Einreise nach Südafrika ist nun nur noch mit wenigen Auflagen verbunden. Geimpfte dürfen mit einem entsprechenden Nachweis einreisen, Ungeimpfte müssen einen maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorlegen. Geimpfte brauchen zur Einreise somit keinen Test mehr.

Motorradreisen & Reisezeit

Die beste Reisezeit für Südafrika ist das europäische Winterhalbjahr. Wenn es bei uns richtig kalt ist, lohnt eine Reise. Unser Reiseangebot:
Motorradreisen in Südafrika
Text: Alexander Klose


#Südafrika

Ende aller Corona-Maßnahmen in der Schweiz

In der Schweiz gelten landesweit keine Corona-Einschränkungen mehr.
Zu Zeiten in denen die Inzidenz in der Schweiz bei knapp 1.100 je 100.000 Einwohnern liegt, heben die Eidgenossen sämtliche Corona-Maßnahmen auf. Maskenpflicht, Isolierungs- und Quarantänemaßnahmen gelten ab heute nicht mehr. Man setzt auf die Eigenverantwortung der Bürger und ruft diese dazu auf, ähnlich wie bei einer Grippe, zu Hause zu bleiben, sobald Symptome bemerkt werden. Die Impfquote in der Schweiz liegt deutlich unter der hierzulande und beträgt lediglich 69 %.
Text: Alexander Klose


#Schweiz

Übersicht: Der Corona-Verordnungs-Flickenteppich

Welches Bundesland setzt zu wann das neue Infektionsschutzgesetz um? Was jetzt gilt als Übersicht für alle Bundesländer.
Auch nach Verabschiedung des neuen Infektionsschutzgesetzes bleibt ein Verordnungswirrwarr zurück. Jedes Bundesland hat dabei eigene Regeln, die sich mitunter deutlich unterscheiden. Zwar wurden vielerorts Kontakt- und Kapazitätsbeschränkungen aufgehoben, aber ob eine OP-Maske ausreicht oder eine FFP2-Maske getragen werden muss, ob 2G-Plus oder 3G oder gar nichts, das kommt eben weiterhin darauf an, in welchem Bundesland man gerade unterwegs ist. Für Motorradveranstaltungen im Sommer und für die Intermot im Herbst sieht es derzeit aber positiv aus, sollten die Regeln halten.

Aktuelle Übergangsregeln aller Bundesländer

  • Baden-Württemberg
    verlängert geltende Maßnahmen bis 02.04.2022. Kontaktbeschränkungen sowie Kapazitätsobergrenzen wurden zum 19.03.2022 aufgehoben. Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht. In der Gastro gilt 3G.

  • Bayern
    erste Lockerungen seit 20.03.2022 (Aufhebung von: Kontaktbeschränkungen, Tanzverbot und Personenobergrenzen). Bestehende 2G-, 3G- sowie Maskenpflichtregeln bleiben bis 02.04.2022 erhalten.

  • Berlin
    verlängert geltende Maßnahmen bis 31.03.2022. Lockerungen nicht vor dem 01.04.2022. Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht und flächendeckend 3G bzw. die 2G-Plus-Regel in Clubs und auf großen Veranstaltungen ab 2.000 Personen. Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte bleiben erhalten. Es gelten Kapazitätsobergrenzen von 60 %.

  • Brandenburg
    verlängert geltende Maßnahmen bis 02.04.2022. Kontaktbeschränkungen sowie Kapazitätsobergrenzen wurden zum 17.03.2022 aufgehoben. Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht und flächendeckend 3G- bzw. die 2G-Plus-Regel in Clubs.

  • Bremen
    hat Lockerungen bis 02.04.2022 verschoben. Es gilt eine Maskenpflicht und flächendeckend 3G bzw. die 2G-Plus-Regel in Clubs.

  • Hamburg
    hält bis 02.04.2022 an den bestehenden Regeln fest. Diese beinhalten bereits Lockerungen hinsichtlich Personenobergrenzen sowie die Aufhebung von Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Im Hotelgewerbe gilt weiterhin 3G.

  • Hessen
    verlängert geltende Maßnahmen bis 02.04.2022. Kontaktbeschränkungen sowie Kapazitätsobergrenzen wurden zum 19.03.2022 aufgehoben. Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Es gilt 3G flächendeckend für Clubs gilt 2G-Plus.

  • Mecklenburg-Vorpommern
    plant sich ab dem 02.04.2022 vollständig als Hotspot zu deklarieren. Derzeit gilt eine OP-Maskenpflicht und flächendeckend 3G sowie 2G-Plus in Clubs. Kontakt- sowie Kapazitätsbeschränkungen wurden zum 19.03.2022 aufgehoben.

  • Niedersachsen
    lockert weiter zum 02.04.2022 – bis dahin gilt eine Übergangsregelung. In dieser entfällt die 3G-Regel für den Nahverkehr sowie Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln. Ab 2.000 Personen gilt 3G, bei kommerziellen Veranstaltungen 2G. In der Gastro gilt ebenso 3G. Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

  • Nordrhein-Westfalen
    Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte entfallen. In der Gastro gilt 3G. Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Es gilt flächendeckend 3G sowie 2G-Plus in Clubs. Kapazitätsbeschränkungen bleiben erhalten. Es gibt jedoch Ausnahmen, dann aber mit Maskenpflicht und 2G-Plus-Regel.

  • Rheinland-Pfalz
    verlängert geltende Maßnahmen bis 02.04.2022. Davon ausgenommen: Kontaktbeschränkungen, Kapazitätsbeschränkungen und Abstandsgebote. Außerdem wurde die Quarantäne-Dauer bis zur „Freitest-Option“ nach Kontakt oder Infektion um zwei Tage verkürzt, auf nun fünf Tage. Für Gastro und Großveranstaltungen gilt 3G.

  • Saarland
    Seit dem 20.03.2022 sind Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte aufgehoben. Ebenso aufgehoben wurden Kapazitätsgrenzen. Es gilt weiterhin 3G und eine Maskenpflicht.

  • Sachsen-Anhalt
    Kontaktbeschränkungen und Personenbegrenzungen wurden aufgehoben. Es gilt eine Maskenpflicht (OP-Maske). Es gilt flächendeckend die 3G-Regel.

  • Sachsen
    es gilt eine Maskenpflicht (FFP2 mit wenigen Ausnahmen). Flächendeckend gilt 3G inklusive Großveranstaltungen, in Clubs gilt 2G-Plus. Es gelten keine Kontaktbeschränkungen.

  • Schleswig-Holstein
    erste Lockerungen wurden zum 19.03.2022 umgesetzt. 2G- und 3G-Regel wurden bereits abgeschafft. Masken- und Testpflichten fallen zum 02.04.2022.

  • Thüringen
    Regeln wurden bis zum 02.04.22 verlängert. Es gilt eine allgemeine Maskenpflicht (OP-Maske genügt außerhalb von sensiblen Bereichen, wie Krankenhäusern) sowie flächendeckend 3G. Es gelten keine Kontaktbeschränkungen.

Regeln sind nicht in Stein gemeißelt

Wir fassen an dieser Stelle alle Regeln allgemein betrachtet zusammen um eine Übersicht zu ermöglichen. Vielerorts gibt es Ausnahmen, auch kann ein Veranstalter abweichende Regelungen vorgeben. Wenn Unsicherheiten bestehen, hilft nur ein Blick in die aktuelle Verordnung des jeweiligen Bundeslandes sowie auf die Website des Veranstalters.
Text: Alexander Klose

Bundesrat verabschiedet neues Infektiosschutzgesetz. Basis-Schutz ersetzt Corona-Regeln.

Ab 20.03.22 gelten in Deutschland neue Regeln im Umgang mit Corona. Der Bundesrat hat somit zumindest theoretisch umfangreiche Lockerungen bestätigt.
Viel diskutiert wird das neue Infektionsschutzgesetz, das umfangreiche Coronaerleichterungen erlaubt, aber nicht garantiert. Mittels Hotspot-Regelung kann jedes Bundesland wieder sein eigenes Süppchen kochen, ohne Einmischung des Bundes, sofern es eine Notwendigkeit für Verschärfungen nachweisen kann. Für die Lockerungen gilt eine Übergangsfrist bis 02.04.2022. Rheinland-Pfalz hat bereits angekündigt diese ausreizen zu wollen. Auch Hamburg und Berlin wollen verlängern, zumindest bis 31.03.22. Und dann wäre da noch der Basisschutz, und die Hotspotregelung. Zeit für einen Faktencheck.

Erleichterung des neuen Infektionsschutzgesetzes

  • Aktuelle Regeln wie die Maskenpflicht in Geschäften und die Homeoffice-Pflicht enden.

  • Die Testpflicht wird aufgehoben

Ausnahmen „Basisschutz“

  • Maskenpflicht in Einrichtungen für gefährdete Menschen wie Kliniken, Pflegeheime und Praxen sowie Gemeinschaftseinrichtungen.
  • Maskenpflicht in Bus, Bahn und im Flugzeug.
  • Testpflicht in Einrichtungen für gefährdete Menschen wie Kliniken und Pflegeheime sowie in Schulen und Kitas.

Ausnahmeregelung „Hotspots“

Darüber hinaus soll jedes Bundesland, jede Region oder jede Kommune zusätzlich individuelle Beschränkungen ergreifen können – aber nur dann, wenn das Landesparlament „die konkrete Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage“ in einer „konkret zu benennenden Gebietskörperschaft“ feststellt.

Mögliche Maßnahmen der Hotspotregelung wären:

  • Pflichten zum Tragen von FFP2-Masken
  • Abstandsregeln
  • Zugangsregeln wie 3G, 2G oder 2G plus
  • Hygienemaßnahmen
Diese Regelung soll bis 23.09.2022 gelten.
Text: Alexander Klose

Tschechien hebt Corona-Einreiseregeln für EU-Bürger auf

Deutschlands Nachbar Tschechien hebt sämtliche Corona-Einreiseregeln inklusive der Testpflicht und Nachweispflicht auf.
Die Aufhebung gilt nur für Bürger der EU oder des Schengenraumes inklusive Schweiz und Liechtenstein und nur bei direkter Einreise. Die bisherigen Melde-, Nachweis- und Testpflichten entfallen mit sofortiger Wirkung, wie aus der Verordnung des Gesundheitsministeriums in Prag hervorgeht.
Wird der Umweg über dein Drittland genommen, gilt weiterhin die 3G-Regel.

Diese Nachricht kommt bei bestem Wetter pünktlich zum Wochenende einigen sicher sehr gelegen, sind Motorradtouren nach Böhmen oder auf die tschechische Seite des Erzgebirges nun wieder problemlos möglich. Achtet bei der Rückreise darauf nochmal vollzutanken, der Spritpreis liegt in Tschechien circa 30 Cent unter dem in Deutschland!

Die Inzidenz in Tschechien ist deutlich niedriger als in Deutschland. Im Mittel der letzten sieben Tage betrug sie 504 je 100.000 Einwohner. (Deutschland 1.706)
Text: Alexander Klose


#Tschechien

Neuseeland öffnet Landesgrenze für Touristen

Nach rund zwei Jahren erlaubt Neuseeland Touristen die Einreise. Wir liefern Infos zur Grenzöffnung, einen Erfahrungsbericht und organisierte Neuseelandreisen
Neuseeland
Auch auswärtige Motorradfahrer dürfen sie nun wieder genießen – die einmalige Vegetation Neuseelands
Ab Mai dürfen Touristen aus Deutschland wieder nach Neuseeland einreisen. Zuvor hatte der Inselstaat seine Grenzen rund zwei Jahre geschlossen um gegen die Coronapandemie zu kämpfen. Für alle Touristen gilt eine Testpflicht vor An- und bei Einreise. Die Einreiseerlaubnis gilt zunächst nur für visabefreite Länder zu denen auch Deutschland, Österreich und die Schweiz zählen. Weitere Länder sollen im Oktober folgen.


Motorradreportage Neuseeland

Dass meine Patentochter Beth ihre Hochzeit in Neuseeland plante, war die perfekte Gelegenheit für unsere Motorradreise auf der Südinsel, von der wir schon so oft geträumt hatten. Nach einem langen Flug mit Zwischenstopp in Singapur kommen wir in Christchurch an, wo wir uns mit Paul und Liz treffen. Unsere guten Motorradfreunde aus Österreich haben beschlossen, uns auf dieser fantastischen Tour zu begleiten.
Lesetipp: Mount Cook und die blauen Seen in Neuseeland

Motorradreisen in Neuseeland

Organisierte Motorradreisen nach Neuseeland
Text: Alexander Klose


#Neuseeland#Reise

Schleswig-Holstein bekommt #FreedomDay

Nachdem vielerorts der so genannte #FreedomDay ausfallen soll, gibt Schleswig-Holstein bekannt zahlreiche Einschränkungen aufheben zu wollen.
Zuletzt gaben zahlreiche Bundesländer – unter anderem Rheinland-Pfalz, Bayern und Brandenburg – bekannt, die Coronamaßnahmen auch nach dem Ende der bundesweiten Einschränkungen am 20.03.22 aufrecht erhalten zu wollen.
Schleswig-Holstein geht einen anderen Weg und kündigt an noch an diesem Wochenende zahlreiche Einschränkungen aufzuheben.

Zugangsbeschränkungen fallen, Maskenpflicht bleibt erhalten

Die 2G- und 3G-Zugangsbeschränkungen laufen somit in Schleswig-Holstein zum 20.03.2022 aus. Lediglich in Diskos und vergleichbaren Lokalen soll weiterhin 2G-Plus gelten. Der Zutritt bleibt dort weiterhin nur Geimpften und Genesenen vorbehalten, insofern sie zusätzlich einen aktuellen negativen Test vorlegen.

Tourenvorschlag für das Wochenende gefällig?

Motorradtouren für das nördlichste deutsche Bundesland findet ihr hier:
Tourendatenbank Schleswig-Holstein oder Holsteinische Schweiz

Text: Alexander Klose

Niederlande hebt Corona-Maßnahmen auf – Deutschland führt neue ein

In den Niederlanden sind sämtliche Masken- und Qurantänepflichten zum 23.03.2022 aufgehoben. Deutschlands neuer Corona-Flickenteppich nimmt Gestalt an.
Die Niederlande geben bekannt, dass zum 23.03.2022 auch die letzten Corona-Vorschriften fallen. Selbst in Bus und Bahn muss dann keine Maske mehr getragen werden. Infizierte müssen nicht mehr in Quarantäne.

Bundesland für Bundesland verlängert Coronaregeln

In Deutschland gibt ein Land nach dem anderen die weitere Vorgehensweise bekannt. Grundlegend kann man sagen, dass vielerorts an Maskenpflicht, 2G- und 3G-Regeln festgehalten wird. Einige Bundesländer verlängern schlicht die derzeit schon bestehenden Regeln, andere wollen sie nur teilweise behalten und andere bereiten derzeit noch die für ihr Land beste Übergangsverordnung vor. Somit bleibt die sicherste Informationsquelle die offizielle Website des jeweiligen Bundeslandes in dem man sich aufhält oder aufhalten möchte. Einheitliche Regeln wird es nicht geben.

Kein #FreedomDay in Sicht

Der #FreedomDay wurde von Gesundheitsminister Lauterbach mittlerweile ganz offiziell abgesagt. Vermehrt las man als Begründung dazu, Deutschland habe derzeit die höchste Inzidenz Europas. Schaut man sich die Statistiken dazu an, ist dies jedoch nicht nachvollziehbar. Neben den Niederlanden und einigen weiteren europäischen Staaten weisen unter anderem auch unsere Nachbarn Österreich und die Schweiz deutlich höhere Ansteckungszahlen aus. Deutschland liegt europaweit im Mittelfeld. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt deutschlandweit derzeit 1.585 je 100.000 Einwohner, die Impfquote liegt bei 75,7%. In den Niederlanden liegt die Inzidenz bei 2.577, die Impfquote beträgt 72,0%. (Stand 15.03.2022)

Text: Alexander Klose

Politik arbeitet an Absage vom Freedom Day

Viele fiebern auf dieses Datum hin – der als Freedom Day bekannt gewordene 20.03.2022 – sollte doch an diesem Tag vieles zur Normalität zurückkehren.
Der 20.03.22 bedeutet das Ende bundesweiter Corona-Maßnahmen. Da viele darauf hofften, dass ab diesem Tag wieder ein normales Leben möglich sein würde, wie wir es vor Corona kannten, erlangte dieser Tag den Beinamen „Freedom Day“. Doch nun komm es doch wieder anders. Rheinland-Pfalz plant bereits den Freedom Day um mindestens zwei Wochen zu verschieben, in Brandenburg will man verschärfen anstatt zu lockern und das Gesundheitsministerium des Bundes will von alledem nichts mehr wissen und verweist auf die Zuständigkeit der Länder. Diese werden nun nach und nach den hohen Zahlen Tribut zollen und neue, mehr oder minder scharfe, Verordnungen erlassen.

Ein neuer Corona-Verordnungs-Flickenteppich ist zu erwarten

Tatsächlich darf man hinterfragen ob der jetzige Zeitpunkt mit den derzeitig hohen Inzidenzzahlen tatsächlich der richtige ist, um großflächig Coronamaßnahmen aufzuheben. Man darf aber auch daran zweifeln, dass es so etwas wie einen richtigen Zeitpunkt dafür überhaupt gibt und vor allem, dass er dann auch dauerhaft anhält. Bei diesem Thema scheiden sich ohnehin die Geister. Klar ist jedenfalls, dass die Lösung, die wir bekommen werden, eine ungerechte sein wird. Zu lange fieberte man auf diesen Termin hin um nun doch wieder nur einen Freedom-Day-Flickenteppich, mit unterschiedlichen Verordnungen von Bundesland zu Bundesland, zu bekommen.

Was noch bleibt vom Freedom Day

Weiter geht der uneinheitliche Kampf gegen das Virus, das vor Grenzen und Verordnungen aber ohnehin keinen Halt macht. Jeder der gehofft hatte, dass die Politik einen Plan zurück in die Normalität hätte, der sieht sich getäuscht, denn am Ende ist der 20.03.2022 doch nur ein zufälliges Datum, das ein Ende von Coronamaßnahmen beschreibt, die dann durch neue ersetzt werden. Denn seien wir doch mal ehrlich – die Lockerungen zuletzt verdanken wir doch auch nur dem glücklichen Umstand, dass die derzeit vorherrschende Virusvariante zufällig eine harmlose ist. Und genau das ist auch der Grund, wieso wir coronabedingte Motorradfahrverbote vermutlich nirgends zu befürchten haben. Das ist immerhin etwas.
Text: Alexander Klose

Bundesweite Lockerungen für Restaurants und Beherbergungsbetriebe

Mit weniger Corona-Einschränkungen geht es in die Motorradsaison 2022. Deutliche Lockerungen sind seit dem heutigen Tag bundesweit und somit einheitlich gültig.

Der zweite Schritt des Lockerungsplans ist geschafft

Schritt zwei des Lockerungsplans der Bundesregierung und der Länder ist heute aktiv geworden. Damit fällt trotz einer Inzidenz von knapp 1.200 die 2G- beziehungsweise 2G-Plus-Regel für Übernachtungen und Restaurants. Ab jetzt heißt es seit langem erstmals wieder: "geimpft, genesen oder getestet". Testpflichten für Geimpfte sind somit auch passé. Auch Ungeimpfte dürfen aufatmen, gewinnen diese doch einen großen Teil ihrer Freiheit zurück. Eine Garantie, dass man überall übernachten und essen darf ist dies jedoch nicht. Es gilt das Hausrecht. Somit ist jedem Betrieb überlassen freiwillig strengere Regeln durchzusetzen. Ungeimpfte informieren sich vor der Anreise über die aktuellen Regeln.

Endlich: bundesweit einheitliche Regeln

Bund und Länder haben es dann doch einmal geschafft – es gelten zumindest was den „G-Status“ angeht einheitliche Regeln für Gastronomie und Hotellerie. Somit sind Warnstufen und Ampeln, die den G-Status definieren mit der zweiten Stufe des Lockerungsplans außer Kraft. Bei allem anderen entscheiden weiterhin die Länder und der Vorschriftenflickenteppich bleibt.

Maskenpflicht, Hygiene-, Kontakt- und Abstandsregeln bleiben

Die Herabsetzung der Zutrittsbeschränkungen auf 3G bedeutet nicht, dass alles ist, wie es einmal war. Zahlreiche Verordnungen und Einschränkungen gelten nach wie vor. Hier kocht jedes Land sein eigenes Süppchen. In Rheinland-Pfalz gilt in der Gastro beispielsweise nicht einmal mehr eine Maskenpflicht. In Niedersachsen ist die Außengastronomie vom 3G-Status befreit. In Schleswig-Holstein gilt für den Innenbereich weiterhin eine Maskenpflicht. Auch müssen Ungeimpfte in Schleswig-Holstein alle 24 Stunden einen negativen Test nachweisen, während es in Mecklenburg-Vorpommern lediglich bei Anreise und dann alle drei Tage verlangt wird. Es empfiehlt sich weiterhin, sich kurz vor Anreise über die aktuellen Vorschriften auf den offiziellen Webseiten zu informieren, da die Bundesländer diese auch regelmäßig ändern.
Text: Alexander Klose

Das RKI streicht alle Hochrisikogebiete und ändert Voraussetzungen

Ab Donnerstag, den 3. März 0.00 Uhr wird das RKI kein Land mehr auf der Liste der Hochrisikogebiete ausweisen.

Hochrisikogebiete nur noch bei schwerwiegenden Viruseigenschaften

Da laut offizieller Aussage die Omikron-Variante weniger schwerwiegend ist als vorherige Varianten weist das Robert Koch-Institut darauf hin, dass die Einstufung als Hochrisikogebiet nur noch vorgenommen wird, wenn in der entsprechenden Region eine Virusvariante vorherrschend ist, die stärkere krankmachende Eigenschaften aufweist als Omikron.
Zuvor wurde ein Gebiet dieser Art als „Virusvariantengebiet“ aufgeführt und bedeutete schärfere Einschränkungen als die Listung in der Kategorie „Hochrisikogebiet“. Wie zukünftig beide Kategorien voneinander abgegrenzt werden sollen, dazu machte das Robert Koch-Institut keine Angaben.

Reisebürokratie endet am 03.03.2022

Somit endet, zumindest vorerst, die Zeit der digitalen Reiseanmeldung bei einer Rückreise nach Deutschland. Diese wurde fällig, wenn man sich in einem Hochrisikogebiet aufgehalten hat. Für Geimpfte hat somit ein Stück weit Normalität den Weg in den Reisealltag zurückgefunden.

Einreisebestimmungen beachten

Bei der Ankunft im Reiseland gelten die Einreisebestimmungen des Landes. Auch können die Beförderungs- und Kontaktbeschränkungen abweichend von denen in Deutschland sein. Vor allem Ungeimpfte müssen darauf achten ob 3G oder eben 2G gilt und ob es eine Testpflicht oder gegebenenfalls auch Quarantänepflicht gibt.
Text: Alexander Klose


#Deutschland

Die aktuelle Reisesituation und Ausweisung aktueller Hochrisikogebiete

Zahlreiche Ländern sind von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen worden. Einschränkungen und Reiseabsagen gibt es dennoch.
Derzeit weist das RKI kein Land als Virusvariantengebiet aus. Diese Einstufung würde auch für Geimpfte zu Quarantänepflichten führen. Auch die Liste der Hochrisikogebiete ist deutlich kürzer geworden. Zahlreiche Nachbarstaaten Deutschlands finden sich dort dennoch wieder.


Liste aller derzeitigen Hochrisikogebiete Stand 25.02.2022

  • Albanien
  • Antigua und Barbuda
  • Argentinien
  • Australien
  • Bangladesch
  • Belgien
  • Belize
  • Bolivien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Bulgarien
  • Ecuador
  • Frankreich inklusive Guadeloup, St. Barthélemy und St. Martin
  • Grenada
  • Guyana
  • Irak
  • Italien
  • Kolumbien
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Luxemburg
  • Madagaskar
  • Montenegro
  • Niederlande inklusive Aruba, Bonaire, Curaçao, Saba, St. Eustatius und St. Martin
  • Nordmazedonien
  • Panama
  • Peru
  • Die Philippinen
  • Polen
  • Republik Moldau
  • St. Lucia
  • San Marino
  • Schweden
  • Serbien
  • Die Seychellen
  • Suriname
  • Ukraine
  • Ungarn
Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland zurück reist, muss eine digitale Reiseanmeldung ausfüllen. Geimpfte können sich komplett von der Quarantäne befreien lassen. Für die Einreise in das jeweilige Land gelten die dortigen Bestimmungen.

Absagen von Motorradreisen sind deutlich zurückgegangen

Veranstalter von Motorradtouren sagen coronabedingt nur noch sporadisch Reisen ab. Deutlich weniger noch als in 2021. Hauptsächlich betroffen sind hier Länder in Südostasien wie beispielsweise Vietnam und Reisen nach Südamerika. Aufgrund der Kriegshandlungen in der Ukraine mussten dazu einige Termine mit Riesen nach Osteuropa storniert werden.
Text: Alexander Klose

WHO widerlegt Panikmache um Omikron BA.2

Die WHO entschärft die Omikron-Variante BA.2 mittels neuer Erkenntnisse.
Die WHO-Expertin Maria Van Kerkhove und weitere Experten teilen mit, dass die Untervariante BA.2 des Omikron-Typs im Vergleich zum bisher vorherrschenden Omikron-Typ BA.1 nicht zu einer erhöhten Hospitalisierungsrate führt. Die Hospitalisierungsrate ist derzeit der entscheidende Faktor der, mehr noch als die Inzidenz, über Lockerungen entscheidet. Sind die Intensivstationen voll, werden Kontakte reduziert. Derzeit ist rund jeder neunte intensiv betreute Patient ein Covid-Patient. BA.2 soll im Vergleich zu B1. nicht zu einer höheren Anzahl schwerer Krankheitsverläufe führen.

Panik um Omikron BA.2 erscheint verfrüht

Die Belegung von Intensivbetten durch Covid-19 Patienten war zuletzt trotz höherer Inzidenzzahlen deutlich zurück gegangen. Sämtliche Meldungen zu einer gefährlichen neuen Omikron-Variante sind spätestens jetzt als spekulativ einzuordnen. Auch die Warnungen des aktuellen Gesundheitsministers Karl Lauterbach, der anstehende Lockerungen aufgrund der Verbreitung von BA.2 mit Sorge betrachtet, scheinen unbegründet zu sein.
Text: Alexander Klose

Verschärfte Corona-Maßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern

Weil die „Corona-Ampel“ auf rot gesprungen ist, werden in Mecklenburg-Vorpommern wieder schärfere Maßnahmen gültig. Motorradfahrer blicken auf den 20.03.2022.
Clou der verschärften Maßnahmen ist eine Reduktion von Kapazitäten beispielsweise in Kinos und Theatern auf nun 30% der ursprünglichen Kapazität. Zuvor waren noch 50% der Maximalkapazität zulässig. Hinzu kommt die Pflicht eine FFP2-Maske zu tragen. Dazu sind zahlreiche Feste und Veranstaltungen verboten und der Tourismusbranche werden Busreisen und Schifffahrten untersagt. Auch darf man nicht mehr tanzen (egal ob in der Disco, beim Tanzkurs oder einer anderweitigen Veranstaltung) und schwimmen. Beherbergungen bleiben weiterhin erlaubt, es gilt 2G-Plus mit Test bei Anreise und an jedem dritten Tag während des Aufenthaltes. Die Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern beträgt 1414. Dies entspricht in etwa dem bundesweiten Durchschnitt.

Jeden Tag eine neue Regel

Während die „Corona-Ampel“ in Mecklenburg-Vorpommern nun auf rot gesprungen ist, diskutiert der Mecklenburger Landtag bereits schon wieder über die Abschaffung eben dieser. Ersetzt werden soll sie durch eine neue Regel.

Karibik anstatt Sylt? Auslandsreisen ohne große Hürden

Bereits im letzten Sommer ging der Vergleich deutscher Bestimmungen mit denen der Ferieninsel Korfu durch die Medien, um die Unverhältnismäßigkeit aufzuzeigen. Während ein Urlaub in Deutschland damals gänzlich verboten war, konnte man zeitgleich problemlos einen ausgedehnten Urlaub in Griechenland buchen. Mittlerweile darf man zwar auch in Deutschland wieder in Hotels übernachten, dies ist jedoch mit zahlreichen Pflichten verbunden. Vor Ort angekommen gelten für Touristen dann Einschränkungen bis hin zum vollständigen Verbot wettergerechter Aktivitäten. Eine Reise in die Karibik oder andere Urlaubsziele läuft dagegen deutlich problemloser, zumindest sofern man geimpft ist. Abgesehen vom Impfpass und einer Maskenpflicht im Flugzeug gelten häufig keine weiteren Einschränkungen. Weder Testpflicht, noch Quarantäne, noch nicht einmal eine digitale Einreiseanmeldung (nur Hochrisikogebiete) wird fällig. Dazu heben derzeit weltweit zahlreiche Länder nahezu sämtliche Corona-Maßnahmen auf.

Freedom-Day am 20.03.2022? Die Motorradsaison kann Fahrt aufnehmen.

Hoffnung für die Motorradsaison macht der Stufenplan mit Lockerungen. Bereits ab dem 04.03.22 soll in Hotels flächendeckend wieder 3G gelten. Bis zum 20.03.2022 sollen bis auf sogenannte „Basisschutzmaßnahmen“ die letzten Einschränkungen fallen. Für alle 04/10er also genau der passende Termin. Auch Messen, Roadshows und Motorradrennen könnten wieder mit einer höheren Zuschauerauslastung stattfinden. Dementsprechend bereiten einige Aussteller schon Veranstaltungen für den Sommer vor.

Text: Alexander Klose

Vereinheitlichung der Einreisevorschriften aller EU-Länder

Perspektivisch sollen in Kürze alle EU-Bürger, die über ein gültiges Covid-Zertifikat verfügen, wieder ohne Beschränkungen reisen können.
Die EU plant, die Einreisevorschriften aller Mitgliedstaaten zu vereinheitlichen. Sowohl die Testpflicht als auch die Quarantänepflicht könnten in absehbarer Zeit entfallen. Für freies Reisen mit dem dafür vorgesehenen EU-Zertifikat soll zukünftig gelten:

Für Geimpfte

  • seit der zweiten Impfdosis sind mehr als 14 Tagen, aber weniger als 270 Tage verstrichen
  • vor Ablauf der 270 Tage muss geboostert werden, damit das Zertifikat seine Gültigkeit behält
  • wie lang diese Auffrischungsimpfung das Zertifikat verlängert, steht bisher nicht fest

Für Genesene

  • die Infektion darf nicht länger als sechs Monate zurückliegen (das erste positive Testergebnis darf nicht älter als 180 Tage sein)
  • in Deutschland gilt der Genesenen-Status nur noch für drei Monate

Ungeimpfte

Personen ohne Impfung erhalten das EU-Zertifikat, wenn sie einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen Antigentest (nicht älter als 24 Stunden) vorlegen.

Personen die kein EU-Zertifikat benötigen

  • Kinder unter zwölf Jahren
  • Grenzgänger bzw. Pendler
  • Menschen, die zu medizinischen Zwecken reisen
  • Seeleute
  • Fernfahrer bzw. Mitarbeiter im Transportwesen
Von Reisenden ohne EU-Zertifikat kann zukünftig ein Test innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft verlangt oder die Einreise in ein Land komplett verweigert werden.

Übersichtskarte nach dem Ampel-System

Um Reisevorschriften zu vereinheitlichen soll eine 14-tägig aktualisierte Karte die Einschätzung des Infektionsgeschehens erleichtern. Das European Centre for Disease Control (ECDC) zeigt das Infektionsrisiko der Länder unter Berücksichtigung der Impf- und Testrate anhand der Farben Grün, Orange, Rot und Dunkelrot an.
Wird ein Land dunkelrot kategorisiert, sollten laut EU-Empfehlung Ein- und Ausreisemaßnahmen verschärft und von nicht notwendigen Reisen abgeraten werden. Von Personen aus diesen Ländern, die weder geimpft noch genesen sind, könnte zudem ein Test vor Abreise verlangt werden und bei Rückreise eine Quarantäne drohen.

Aktuell gelten in der EU noch unterschiedliche Einreisevorgaben

  • Österreich: Impf- oder Genensennachweis plus negativen PCR-Test für die Einreise (ausgenommen Geboosterte)
  • Italien: Impf- oder Genensennachweis plus negativen PCR-Test für die Einreise (PCR-Test nicht älter als 48 Stunden / Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden)
  • Frankreich: Geimpfte dürfen ohne Test ins Land, Ungeimpfte mit negativem PCR- oder Antigen-Test (nicht älter als 24 Stunden)
  • Deutschland: Einreise für Personen ab sechs Jahre mit negativem Testergebnis, Impf- oder Genesenenstatus (positiver Test muss zwischen 28 und 90 Tagen zurückliegen). Alternativ darf ein negativer Test nicht älter als 48 Stunden sein (PCR, LAMP, TMA oder Antigen-Schnelltest). Wer allerdings aus einem Virusvariantengebiet zurückkehrt, muss einen PCR-Test vorlegen und 14 Tage in Quarantäne unabhängig vom Impf- oder Genensenstatus.

EU hofft auf schnelle Umsetzung

Um dieses Chaos zu beenden und endlich einheitliche Lösungen zu schaffen, hofft der EU-Rat, dass die Mitgliedsstaaten die jüngsten Empfehlungen umsetzten.
Text: Thomas Kryschan

Karneval in NRW, Lockerungen in Italien und Kanada

Partyzonen für Karnevalisten

Den Karnevalshochburgen in Nordrhein-Westfalen werden über die Karnevalstage „gesicherte Brauchtumszonen“ in Aussicht gestellt. Dort sollen die Menschen feiern können, Essen und Trinken wird aber nur unter 2G-Plus-Regeln erlaubt sein. Umzüge wird es nicht geben. In geschlossenen Räumen müssen selbst Menschen mit einer Booster-Impfung einen negativen Schnelltest vorzeigen, heißt es.

Italien: Maskenpflicht im Freien entfällt

Nachdem die Infektionszahlen in Italien in den vergangenen Tagen deutlich gesunken sind, wird dort ab Freitag den 11.02.2022 die allgemeine Maskenpflicht im Freien aufgehoben, gab der Gesundheitsminister Roberto Speranza bekannt. Allerdings muss ein Mund-Nasen-Schutz weiterhin mitgeführt und bei größeren Menschenansammlungen auch getragen werden. In Innenbereichen bleibt die Maskenpflicht vorerst bis Ende März bestehen.

Aufhebung sämtlicher Corona-Maßnahmen in Teilen Kanadas

Die kanadische Provinz Saskatchewan kündigt die Aufhebung sämtlicher Corona-Maßnahmen an. Die Pflicht zur Vorlage eines Impfnachweises für Restaurantbesuche soll bereits kommende Woche fallen. Die Maskenpflicht in Innenräumen und die Quarantänepflicht für positiv Getestete laufe Ende Februar aus, heißt es. „Diese Regeln sind überholt“, begründet Saskatchewans Premierminister Scott Moe die Lockerungen. Mehr als 80 Prozent der Einwohner der Provinz seien bereits doppelt geimpft, rund die Hälfte hätten eine Auffrischungsimpfung erhalten. Québec kündigt ebenfalls die Aufhebung der Corona-Maßnahmen an. Allerdings erst ab Mitte März.
Text: Thomas Kryschan

Marokko hebt Einreiseverbot auf

Nach monatelangem Einreisestopp dürfen Urlauber aus Deutschland wieder nach Marokko einreisen – allerdings unter strengen Auflagen.

Für Marokko gilt: testen, testen, testen

Einreisen dürfen ausschließlich Geimpfte, die bereits vor Reisebeginn einen negativen PCR-Test vorlegen können. Nach Angaben des Auswärtigen müssen sich Touristen zudem bei der Einreise Schnelltests und teilweise auch PCR-Tests unterziehen. Die Auswahl der Testkandidaten erfolgt nach dem Zufallsprinzip. In Einzelfällen verlangten die Behörden nach 48 Stunden einen erneuten PCR-Test. Ob nach den ersten Flügen auch Fährverbindungen nach Marokko wieder ihren Dienst aufnehmen, ist laut Auswärtigem Amt bisher unklar.

Schleswig-Holstein hebt 2G-Pflicht ab 09.02. auf

Schleswig-Holstein hebt ab 9. Februar 2022 die 2G-Pflicht im Einzelhandel auf. In den Geschäften genügt dann die Einhaltung der Maskenpflicht. Einen Genesenen- oder Impfstatus müssen Kunden nicht mehr nachweisen. Die Sperrstunde in der Gastronomie entfällt ebenfalls ab 09.02.2022. Ministerpräsident Daniel Günther gab bekannt, das Land wolle sich damit „ein Stück in Richtung Normalität bewegen.“



Justizminister Marco Buschmann äußerte sich zudem gegenüber der Rheinischen Post optimistisch, dass im März weitere Corona-Beschränkungen zurückgenommen werden können, falls ab Mitte Februar die Fallzahlen sinken.

Bereits am 24. Januar hatte sich die Politik darauf verständigt, Öffnungsperspektiven zu entwickeln, für den Fall dass eine Überlastung des Gesundheitssystems ausgeschlossen werden könne. Am 16. Februar wollen sich die Ministerpräsidenten der Länder erneut beraten.

Text: Thomas Kryschan

Südafrika und weitere Länder gelten nicht mehr als Hochrisikogebiet

Reisende müssen nach Rückkehr aus Südafrika somit nicht mehr in Quarantäne unabhängig von ihrem Impfstatus. Die Änderungen des RKI vom 30.01.2022 im Überblick.
Südafrika bietet sich vor allem im Winterhalbjahr für Reisen an. Zahlreiche Anbieter von Motorradreisen nutzen den Vorteil der geringen Zeitverschiebung und des guten Wetters und bieten vor allem zur in Deutschland dunklen Jahreszeit Motorradreisen nach Südafrika an. Karibikurlauber könnte interessieren, dass Kuba nun als Hochrisikogebiet zählt.

Weitere Länder die nicht mehr als Hochrisikogebiet gelten:
  • Angola
  • Burundi
  • Eswatini
  • Kenia
  • Lesotho
  • Malawi
  • Namibia
  • Ruanda
  • Sambia
  • Simbabwe
  • Die Vereinigte Republik Tansania
  • Uganda
Neu auf der Liste sind:
  • Afghanistan
  • Bangladesch
  • Neukaledonien (franz. Überseegebiet)
  • Guatemala
  • Irak
  • Kirgisistan
  • Kuba
  • Oman
  • Pakistan
  • Palau
  • Singapur
  • Die Ukraine

Wichtig: Für die Einreise in das jeweilige Urlaubsland können abweichende Regeln gelten. So kann durchaus eine Impfung oder ein Test verlangt werden.
Text: Alexander Klose

Impfzertifikate ab 01.02.2022 nur noch neun Monate gültig

Nochmal rechtzeitig für diejenigen, die es nicht mitbekommen haben: die Gültigkeitsdauer von EU-Impfzertifikaten verkürzt sich ab Februar von zwölf auf neun Monate.
Diese Verkürzung gilt in der gesamten EU. Somit sind alle EU-Zertifikate künftig drei Monate kürzer gültig. Gemeint ist das EU-Zertifikat nach vollständiger Grundimmunisierung. Dies bedeutet gewöhnlich zwei Impfdosen oder eine Kombination aus Impfung und Genesung.

Eine Einzelimpfing Johnson & Johnson genügt nicht

Wer nur eine einzelne Impfung Johnson & Johnson erhalten hat darf ab vier Wochen nach Injektion noch einmal antreten und sich einen mRNA-Impfstoff wie Biontech oder Moderna spritzen lassen. Eine Einzelimpfung von Johnson & Johnson gilt nicht mehr als Grundimmunisierung.

Boosterimpfung verfällt derzeit nicht

Folgt man der Empfehlung der STIKO und erhält eine dritte Boosterimpfung mindestens drei Monate nach der Grundimmunisierung gilt keine Gültigkeitsdauer. Somit verfällt diese auch nicht. Dies gilt so lange bis eine Gültigkeitsdauer festgelegt wird, was früher oder später passieren dürfte, sofern die Pandemie hartnäckig bleibt.

Flickenteppich BRD – jedes Bundesland hat seine eigenen Regeln

Zusätzlich zum Impfstatus gibt es in jedem Bundesland unterschiedliche Vorschriften wann man als geboostert gilt, ob eine Wartefrist nach der Impfung fällig ist oder ob man sofort die Vorzüge genießen darf. Auch können hier Tests fällig werden, die man andernorts nicht benötigt. Deren Gültigkeitsdauer legt dann auch jedes Land unterschiedlich fest, wenn es denn mag. Dazu ändern Politiker und Gerichte täglich Vorschriften, das zusammen mit Forderungen und Vorschlägen vieler Experte im Mix dürfte für viele kaum zu durchschauen sein. Somit bleibt nur der regelmäßige Blick in das Corona-Portal des Landes oder der Kommune.
Text: Alexander Klose

Genesenenstatus – drei Monate? Sechs Monate? Deutschland probt den Alleingang

In Deutschland wurde der Genesenenstatus auf drei Monate verkürzt. Bei Reisen innerhalb der EU gilt diese Frist nicht.
Ohne große Ankündigung teilte das RKI zuletzt mit, dass der Genesenenstatus in Deutschland nur noch drei Monate lang anerkannt wird. Vorher waren es sechs. Die EU entschied dagegen eine Gültigkeitsdauer von 180 Tagen zu empfehlen.

Karl Lauterbach bleibt stur

Somit würde das Zertifikat auf Reisen innerhalb der EU 180 Tage lang anerkannt. Für diese Regelung stimmte im EU-Parlament auch Deutschland. Gesundheitsminister Karl Lauterbach will davon aber offenbar nichts wissen und entgegen der Vorgabe aus Brüssel bei drei Monaten bleiben. Das Coronazertifikat ist aber nun einmal ein EU-Zertifikat, das in allen Ländern gleichermaßen gültig sein soll.
Text: Alexander Klose


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