Großbritannien meldet mildere Verläufe für Omikron

Gleich zwei Studien weisen auf einen hohen Impfschutz sowie mildere Verläufe durch Omikron hin

Gute Nachrichten erreichen uns aus Großbritannien, wo die Omikron-Variante bereits die vorherrschende ist. Demnach sind die Krankheitsverläufe deutlich weniger schlimm, als noch bei der Delta-Variante. Auch helfen Boosterimpfungen das Infektionsrisiko weiter zu senken. Somit bleibt zumindest ein Funken Resthoffnung, dass die Omikron-Welle etwas weniger schlimm ausfallen wird, als befürchtet und von Experten skizziert. Gerade im Hinblick auf die kommende Reisesaison und dem Wunsch nach wieder etwas mehr Normalität, wäre das sicherlich ein Geschenk, das wir uns alle zum Fest wünschen.

Booster-Impfung reduziert Infektionswahrscheinlichkeit

Studien, unter anderem von der Universität Endinburgh, bestätigen, dass eine Auffrischungs-, eine sogenannte Boosterimpfung, den Schutz vor Omikron deutlich erhöht. Das Risiko einer symptomatischen Infektion reduziert sich um ganze 57% im Vergleich zu anderen Geimpften, deren letzte Impfung bereits mehr als vier Monate vergangen ist.

Bis zu zwei Drittel weniger Krankenhausaufenthalte durch Omikron

Außerdem stelle man in der Studie fest, dass die Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausaufenthalts bei Omikron um ca. 65% geringer ist als bei der zuvor weit verbreiteten Delta-Variante. Der Wermutstropfen ist hier jedoch, dass Omikron im Gegenzug als deutlich ansteckender gilt, auch im Hinblick auf erneute Infektion nachdem bereits eine Corona-Infektion überstanden wurde. Die Studie aus England kommt zu dem Ergebnis, dass eine Infektion mit Omikron mit einer 15% geringeren Wahrscheinlichkeit zu einem Krankenhausaufenthalt führt und die Wahrscheinlichkeit länger als eine Nacht im Krankehaus zu verbringen gar um 40% geringer sei. Schön wär's.
Text: Alexander Klose


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