USA hebt Einreiseverbot für Geimpfte auf

Ab dem 08.11.21 können Geimpfte wieder in die USA einreisen.
Motorradreisen in die USA - Einreiseverbot aufgehoben
Gute Nachrichten für alle, die sehnsüchtig darauf warten in den Staaten auf Motorradtour zu gehen. Ab 08.11.2021 dürfen Geimpfte wieder in die USA einreisen, wenn sie einen negativen Test vorlegen. Der sogenannte "Travel Ban" galt dann für insgesamt 19 Monate. In den USA liegt die Impfquote derzeit bei nur rund 57 %.

Alle zugelassenen Impfstoffe werden akzeptiert

In den USA sind lediglich die Impfstoffe von Moderna, Biontech/Pfizer und Johnson & Johnson zugelassen. Für die Einreise werden jedoch alle von der WHO zugelassenen Impfstoffe akzeptiert. Somit berechtigen Impfungen mit AstraZeneca, Sinopharm und Sinovac ebenso zur Einreise.

Motorradreisen in die USA

Reiseangebote, auch für kurzfristig Interessierte, haben wir unter folgendem Link für euch zusammen gestellt:
Motorradreisen USA
Text: Alexander Klose , Fotos: Wayne Stadler Photo – stock.adobe.com

Die Sache mit der Impfquote

Tagtäglich werden die neuesten Impfzahlen veröffentlicht und bewertet. Nun stellt sich heraus, dass alle nur im Dunkeln tappen.
Die Impfkampagne läuft schlecht. Andere Länder sind weiter als wir. Die Impfbereitschaft in Deutschland ist nicht hoch genug. Eine Herdenimmunität kann niemals erreicht werden. Jeden Tag seit Beginn der Pandemie findet sich ein Virologe oder Politiker, der sich nicht zu schade ist eine Parole zur aktuellen Lage zu formulieren. Im Falle von Herrn Lauterbach ist es gar ein Politiker, der sich jeden Tag genötigt fühlt etwas beizutragen und sich nicht scheut regelmäßig neue Horror-Szenarien zu formulieren. Nun stellt sich heraus, dass keine Datenbasis besteht und niemand wirklich genau weiß worüber wir eigentlich reden. Zur Abbildung der Impfkampagne wurde vom Bundesministerium für Gesundheit eine eigene Webseite (impfdashboard.de) ins Leben gerufen, die tagesaktuell mitteilt wie viele Deutsche bereits geimpft sind. Nun stellt sich heraus, dass das eigentlich niemand so genau weiß und die dort genannten Zahlen definitiv nicht die Zahl derer darstellt, die geimpft wurden.

Die genaue Impfquote ist nicht bekannt

Die Webseite meldet derzeit eine Quote von 68,4% für die Erstimpfung und 65,1% für den Erhalt beider Dosen beziehungsweise eines vollständigen Impfschutzes. Das RKI teilt nun mit, dass es davon ausgeht, dass es aber auch schon gut 80-84% Geimpfte sein könnten, wovon 75-80% bereits einen vollständigen Impfschutz genießen. Sicher sei aber auch das nicht. Zur Ermittlung dieser Zahlen musste im Datenschutz-Zeitalter eine Umfrage herhalten. Aber auch zu dieser Umfrage wurden seitens des RKI bereits neue Bedenken formuliert. Sicher ist also eigentlich nur, dass wir über die Impfquote vieles nicht genau wissen. Wie hoch genau die Impfquote in Deutschland derzeit ist, das ist niemandem bekannt.
Text: Alexander Klose

Verdienstausfall für Ungeimpfte in Quarantäne abgeschafft

Ab spätestens 01.11.2021 erhalten ungeimpfte Arbeitnehmer keinen Verdienstausfall, wenn sie in Quarantäne müssen.
Bund und Länder haben per Beschluss entschieden, dass Impfunwillige während einer Quarantäneanordnung spätestens ab 01.11.2021 keinen Lohnausgleich oder Verdienstausfall mehr erhalten, wenn für sie eine Impfempfehlung gilt. Die Umsetzung liegt in der Hand der Länder, so dass unterschiedliche Fristen gelten werden. Dies gilt auch für Quarantänevorschriften, die nach einer Reise in ein Hochrisikogebiet Anwendung finden. Erkrankte Personen, geimpft oder nichtgeimpft erhalten nach wie vor einen Ausgleich.

Wirklich neu ist der Beschluss nicht, da Entschädigungen laut Infektionsschutzgesetz §56 nur gezahlt werden, wenn die angeordnete Quarantäne nicht durch eine öffentlich empfohlene Schutzimpfung hätte vermieden werden können.

IfSG §56 Entschädigung (1) im Wortlaut zum Nachlesen:
Wer auf Grund dieses Gesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld. Das Gleiche gilt für eine Person, die nach § 30, auch in Verbindung mit § 32, abgesondert wird oder sich auf Grund einer nach § 36 Absatz 8 Satz 1 Nummer 1 erlassenen Rechtsverordnung absondert. Eine Entschädigung in Geld kann auch einer Person gewährt werden, wenn diese sich bereits vor der Anordnung einer Absonderung nach § 30 oder eines beruflichen Tätigkeitsverbots nach § 31 vorsorglich abgesondert oder vorsorglich bestimmte berufliche Tätigkeiten ganz oder teilweise nicht ausgeübt hat und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, wenn eine Anordnung einer Absonderung nach § 30 oder eines beruflichen Tätigkeitsverbots nach § 31 bereits zum Zeitpunkt der vorsorglichen Absonderung oder der vorsorglichen Nichtausübung beruflicher Tätigkeiten hätte erlassen werden können. Eine Entschädigung nach den Sätzen 1 und 2 erhält nicht, wer durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe, die gesetzlich vorgeschrieben ist oder im Bereich des gewöhnlichen Aufenthaltsorts des Betroffenen öffentlich empfohlen wurde, oder durch Nichtantritt einer vermeidbaren Reise in ein bereits zum Zeitpunkt der Abreise eingestuftes Risikogebiet ein Verbot in der Ausübung seiner bisherigen Tätigkeit oder eine Absonderung hätte vermeiden können. Eine Reise ist im Sinne des Satzes 4 vermeidbar, wenn zum Zeitpunkt der Abreise keine zwingenden und unaufschiebbaren Gründe für die Reise vorlagen.
Text: Alexander Klose

Ganz Portugal und Zypern sind keine Hochrisikogebiete mehr.

Seit diesem Sonntag zählen ganz Portugal und Zypern nicht mehr als Hochrisikogebiet.
Mit der Algarve ist nun auch das letzte Hochrisikogebiet gestrichen worden. Damit fällt die Quarantäne- und Testpflicht für Ungeimpfte. Auch eine digitale Reiseanmeldung ist nun nicht mehr nötig.
Text: Alexander Klose

Italien führt Impf-/Testpflicht für alle Beschäftigten ein

Wer in Italien zur Arbeit gehen möchte, darf dies zukünftig nur noch, wenn er eine Impfung oder einen negativen Test nachweisen kann.
Wir kennen es von zahlreichen Veranstaltungen, dem Besuch eines Restaurants oder ähnlichem. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen Testnachweis erbringen. Während in Deutschland noch über die datenschutzrechtliche Frage diskutiert wird, ob man als Arbeitgeber einen Arbeitnehmer überhaupt nach dem Impfstatus fragen darf, geht Italien einen Schritt weiter und erspart Arbeitgebern diese Frage. Ab dem 15. Oktober darf in Italien nur noch arbeiten, wer eine Impfung nachweisen kann oder ein negatives Testergebnis vorliegen hat. Tut man dies fünf Tage lang nicht, erhält man kein Gehalt mehr und wird suspendiert. Der Arbeitnehmer steht hier in der Bringschuld. In Italien gelten derzeit 68,4% der Bevölkerung als geimpft.

Interessant ist diese Information auch für Reisende. Wer sich in Italien aufhält kann in jedem Fall davon ausgehen, dass sein Kellner, Wirt oder auch jeder anderweitige Dienstleister auf Corona getestet oder dagegen geimpft ist.
Text: Alexander Klose


#Italien

Schleswig-Holstein auf dem Weg zurück zur Normalität

Ab 20. September 2021 entfallen in Schleswig-Holstein die Corona-Auflagen überall dort, wo nur getestete, geimpfte oder genesene Menschen zusammenkommen. Auch Masken müssen dann nicht mehr getragen werden. Das teilte die Landesregierung auf einer Pressekonferenz mit. Wo die Abstände nicht eingehalten werden können, gebe es lediglich eine Empfehlung, weiterhin eine Maske zu tragen, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Nur dort, wo sich die 3G-Regeln nicht prüfen lassen, gelten die bisherigen Beschränkungen weiter. Das betrifft in erster Linie den Einzelhandel und den öffentlichen Personennahverkehr. Die Maskenpflicht an Schulen bleibt bestehen.

3-Stufen-Modell für Schleswig-Holstein

Zukünftig soll in Schleswig-Holstein ein Stufen-Modell gelten. Ab 20. September befindet sich das Bundesland zunächst in der gelben Stufe:
  • Grün: Zustand wie vor Corona, ohne jegliche Grundrechtseinschränkungen.
  • Gelb: Keine Auflagen, wo die 3G-Regeln eingehalten werden können. Keine Kapazitätseinschränkungen für Veranstaltungen, in der Gastronomie, in Stadien etc.
  • Rot: Wahlweise 3G-Regel, Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen oder nur Geimpfte und Genesene sind zugelassen, für die es dann keine weiteren Auflagen gibt. Die Entscheidung darüber liegt bei den Organisatoren der Veranstaltungen.

Bayern schafft FFP2-Maskenpflicht ab und schließt weiteren Lockdown aus

In Bayern soll es keinen Lockdown mehr geben. Auch die FFP2-Maskenpflicht fällt, wie auch Kontaktbegrenzungen und die Sperrstunde.
Bayern hatte als einziges Bundesland eine Verordnung eingeführt, die FFP2-Masken verbindlich vorschrieb. Ab 02.09.21 gilt diese nicht mehr. Kontaktbeschränkungen im Handel werden ebenso zurückgenommen, wie die Sperrstunde der Gastronomie. Auch Inzidenzen sollen keine Rolle mehr spielen. Stattdessen kommt eine Corona-Ampel ins Spiel, die die Auslastung der Intensivbetten in Krankenhäusern widerspiegeln soll. Liegen mehr als 600 Corona-Infizierte in Bayern auf Intensivstationen, so schaltet die Ampel auf Rot und es wird wieder schärfere Maßnahmen geben. Einen erneuten Lockdown schließt die bayerische Landesregierung jedoch aus. Die 3G-Regel wird angewendet. Somit bleiben zahlreiche Einrichtungen nur Getesteten, Geimpften und Genesenen vorbehalten.

Spanien ab sofort kein Hochrisikogebiet mehr

Die Bundesregierung strich Spanien und weitere Regionen von der Liste der Hochrisikoländer.
Wegen sinkender Infektionszahlen strich die Bundesregierung am Sonntag um 0:00 Uhr ganz Spanien und damit auch die beliebte Ferieninsel Mallorca von der Liste der Hochrisikogebiete. Dazu ist auch der Großraum Lissabon in Portugal kein Risikogebiet mehr. Die Algarve bleibt weiterhin auf der Liste der Hochrisikogebiete.

Für die genannten Regionen entfallen alle Quarantänevorschriften für zurückkehrende Urlauber.
Text: Alexander Klose


#Portugal#Spanien

Bund-Länder-Konferenz beschließt 3G-Regel

Auf Ungeimpfte kommt ein Test-Marathon zu. Die 3G-Regel soll einen bundesweiten Lockdown verhindern und das öffentliche Leben regeln.

Jedes Bundesland kocht seine eigene Corona-Regelsuppe

3G-Regel bedeutet: geimpft, genesen, getestet. Eine dieser Voraussetzungen muss erfüllt sein, um beispielsweise ein Restaurant zu besuchen (je nach Bundesland) oder in einem Hotel einzuchecken. Dazu kommen unterschiedliche Masken- und Abstandspflichten für alle. So soll auch weiterhin ein geregeltes Leben möglich sein. Dabei gönnt sich jedes Bundesland wieder seine eigenen Regeln. Somit tritt der altbekannte Verordnungs-Flickenteppich wieder in den Alltag. Ungeimpften steht ein wahrer Test-Marathon bevor, möchten sie regelmäßig am öffentlichen Leben teil haben. Gültig sein können Antigen-Schnelltests oder auch PCR-Tests, müssen aber regelmäßig wiederholt werden, da die Gültigkeit begrenzt ist. Diese wird man bald auch selbst bezahlen müssen. Kostenlose Testangebote des Bundes werden zum 11.10.2021 eingestellt.

Die aktuelle Impfquote schätzt das RKI auf 64,1%. Berechnet wird diese aber bezogen auf die Gesamteinwohnerzahl Deutschlands, nicht anhand der Anzahl derer, die sich impfen lassen dürfen. Auch sind nicht alle Impfungen exakt erfasst. Für Kinder unter 12 Jahren (rund 9 Millionen) gibt es derzeit ohnehin keinen zugelassenen Impfstoff. Bundesländer wie Bremen, deren Erstimpfquote bei fast 75% liegt, dürften die Impfwilligen bald ausgehen. Viele Impfzentren werden deutschlandweit im September schließen.

Konsequent inkonsequent

Ob und welche Inzidenzen und damit verbundene Regeln gelten ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Auch ab wann die 3G-Regel in Kraft tritt. In Bayern gilt sie bereits heute, in Niedersachsen erst ab Mittwoch. Auch muss ich ausschließlich in Bayern eine FFP2-Maskenpflicht beachten, während in allen anderen Bundesländern eine OP-Maske genügt. Hessen legt Kontaktbeschränkungen konsequent anhand der vorherrschenden 7-Tages-Inzidenz fest, Sachsen möchte andere Kriterien zu Rate ziehen. Noch nicht genug? Weiter geht's: Kinder unter sechs Jahren sind von der Verordnung ausgenommen, Schüler bei regelmäßiger Testung ebenso. Liegt die Inzidenz unter 35 kann die 3G-Regel ausgesetzt werden, muss sie aber nicht. Eine Regel ohne Ausnahme gibt es nicht.

Vor der Reise offizielle Informationen einholen

Wir empfehlen kurz vor der Anreise zum Ausflugs- oder Urlaubsort einen Blick in die örtlichen Verordnungen zu werfen. Dazu bietet sich als verlässlichste Quelle stets die offizielle Webseite des Bundeslandes mit dem entsprechend endlosen Pamphlet, zumeist als PDF erhältlich, an.

Text: Alexander Klose


#Deutschland

Kreta wird Hochrisikogebiet

Nach den USA und der Türkei trifft es nun auch Kreta. Viele Urlaubsziele sind derzeit Hochrisikogebiete.


Die USA und die Türkei sind bereits einige Tage Hochrisikogebiet, Kreta trifft es ab dem 24.08.2021. Eine vollständige Liste bietet das RKI an.
Was bedeutet die Einstufung als Hochrisikogebiet für den Urlaub? Geimpfte und Genese müssen neben einer Anmeldung keine Restriktionen befürchten. Alle Details zeigt folgende Grafik:

Einreiseverordnung
Text: Alexander Klose , Fotos: bundesregierung.de


#Griechenland#Türkei#USA

Ende des kostenlosen Bürgertests

Kostenlose Antigen-Tests sollen deutschlandweit nur noch innerhalb der nächsten zwei Monate angeboten werden. Das gab Michael Müller (SPD) der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz gestern bekannt. Danach müsse die getestete Person die Kosten in Höhe von mindestens 25 Euro selbst tragen. Offenbar sollen dadurch Unwillige dazu motiviert werden, sich impfen zu lassen. Als Stichtag für die Umstellung gelten der 10. oder 11. Oktober als wahrscheinlich. „Dann hat ab jetzt jeder acht Wochen Zeit, sich impfen zu lassen. Wer dieses Angebot leider nicht in Anspruch nimmt, der muss dann für Tests auch bezahlen“, so die Argumentation. Kinder, Schwangere und andere Menschen, die nicht geimpft werden können, sollen von der neuen Regelung nicht betroffen sein.
Text: Thomas Kryschan

Neue Rückreiseregelung ab 01.08.2021 gültig

Für die Rückreise aus dem Urlaub gelten seit heute neue einheitliche Regelungen.
Diese besagen unter anderem, dass eine Nachweispflicht, ausgenommen für Kinder unter 12 Jahren, gilt. Das bedeutet, dass ein Impf-, Test- oder Genesenennachweis geführt werden muss, egal ob man sich in einem Hochrisikogebiet befunden hat oder nicht. Dazu kommen unterschiedliche Einreise-, Anmelde- und Quarantäneregelungen. Unterschieden wird dabei zwischen Hochrisiko- und Virusvariantengebiet. Das vielbesungene Risikogebiet gibt es nicht mehr.

Anmeldung bei Einreise aus Hochrisikogebieten hebt Quarantäne auf

Weilte man in einem Hochrisikogebiet, ist der Nachweis über die Nichtinfektion über einreiseanmeldung.de zu übermitteln. Andernfalls wird eine Quarantäne fällig. Auch ist der Airline oder dem Veranstalter der entsprechende Nachweis vorzulegen. Antigen-Tests dürfen maximal 48 Stunden alt sein, PCR-Tests bis zu 72 Stunden.

Virusvariantengebiet: Geimpfte müssen sich testen lassen

Bei einem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet besteht eine Testpflicht für alle. Ein Impf- oder Genesenennachweis reicht hier nicht mehr aus. Der Antigen-Test darf hier maximal 24 Stunden alt sein, der PCR-Test 72 Stunden. Nach der Rückkehr gilt bis auf wenige Ausnahmen (das Aufenthaltsland wird zurückgestuft) eine Quarantänepflicht von 14 Tagen. Die Quarantänepflicht besteht bis 30.09.2021.
Text: Alexander Klose

Niederlande und Spanien ab 27.07.21 Hochinzidenzgebiete

Für Ungeimpfte wird es nun unangenehm, sollte ein Trip in eines der beiden Länder geplant sein.
Spanien galt zuletzt "nur" als Risikogebiet, was kaum Auswirkung auf die Reisepläne aller Deutschen hatte. Nun wird auch Spanien Hochinzidenzgebiet und das bringt zahlreiche Verschärfungen mit sich. Zugleich fällt am morgigen Dienstag auch für die Niederlande der bisherige Status. Vor allem der Zeitpunkt ist unglücklich, da viele Urlauber bereits vor Ort sind oder eben in Kürze Reisen unternehmen wollen. Alleine in Spanien befinden sich derzeit rund 200.000 Deutsche.

Geimpfte und Genesene müssen nicht in Quarantäne

Eine Einstufung als Hochinzidenzgebiet zieht für Rückreisende, die nicht geimpft sind oder als genesen gelten, eine Quarantäne von zehn Tagen nach sich, die erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test beendet werden kann. Auch muss ein negativer Test vorgelegt werden um die Rückreise anzutreten und eine Anmeldung auf einreiseanmeldung.de vorgenommen werden. Geimpfte und Genesene können sich über das Portal von der Isolation befreien lassen.

Kein automatisches Stornorecht für Hochinzidenzgebiete

Wissenswert ist die Tatsache, dass mit der Hochstufung zum Hochinzidenzgebiet kein automatisches Stornorecht einher geht. Es gelten also unter Umständen die normalen Stornobedingungen. Selbst bei Berücksichtigung außergewöhnlicher Umstände ist ein Anrecht auf eine kostenlose Stornierung nur bis vier Wochen vor Anreise möglich.

Kann man sich gegen coronabedingte Risiken absichern?

Vor allem für Nicht-geimpfte, aber auch für alle anderen, ist es interessant einige Risiken mit einer entsprechenden Corona-Versicherung zu minimieren, wie sie beispielsweise die Allianz (Link: Tariffrechner und Leistungsübersicht) anbietet. Reiserücktritt, Kosten bei Erkrankung und Quarantäne oder Reiseabbruch können so abgesichert werden.
Text: Alexander Klose

Freedom Day in Großbritannien

Großbritannien beendet Lockdown und hebt Maskenpflicht bei einer Inzidenz von 465 auf.
Seit dem 19.07.21, dem so genannten Freedom Day, gilt mit Ausnahme von London in Großbritannien keine Maskenpflicht mehr. Auch andere Einschränkungen wurden aufgehoben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 465, die Impfquote bei 53% (Deutschland 10/46,4%). Die Anzahl der verabreichten Dosen entspricht in etwa der Anzahl in Deutschland, das United Kingdom hat jedoch weniger Einwohner als die Bundesrepublik und somit eine etwas höhere Impfquote.

Für Großbritannien besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, auch ist es als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Somit gilt eine Quarantänepflicht von 14 Tagen. Nach fünf Tagen darf man sich "freitesten". Die Einreise nach Großbritannien ist auch ohne triftigen Grund möglich. Es gilt ein Ampelsystem. Kurioserweise ist Deutschland als "amber" eingestuft, was eine Quarantäne von mindestens fünf Tagen und zahlreiche Tests bedeutet. In Schottland gelten dieselben Regeln, jedoch darf sich nicht nach fünf Tagen freigetestet werden. Die Quarantäne muss in der vollen Länge von 10 Tagen eingehalten werden. So oder so ist eine Einreise nach Großbritannien derzeit nicht empfehlenswert. Ein voller Impfschutz, der außerhalb des United Kingdom erreicht wurde, entbindet nicht von obigen Verpflichtungen.
Text: Alexander Klose


#Großbritannien#Schottland

Ganz Spanien ist Risikogebiet

Das Festland Spaniens sowie alle dazugehörigen Inseln gelten ab 11.07.21 als Risikogebiet
Daraus resultiert, dass das Auswärtige Amt von Reisen nach Spanien abrät. Eine Reisewarnung tritt dadurch nicht in Kraft. Für alle Geimpften und Genesenen gilt eine Nachweispflicht, für alle anderen eine Testpflicht. Der Test darf dabei maximal 48 Stunden alt sein. Eine Quarantäne muss in diesem Fall nicht angetreten werden. Die Einreiseanmeldung erfolgt digital über einreiseanmeldung. de
Spanische Häfen bleiben geöffnet.
Text: Alexander Klose


#Spanien

Großbritannien und Portugal nur noch Hochinzidenzgebiete

Die Verbreitung der Delta-Variante hilft Virusvariantengebieten bei der Herabstufung
Die Bundesregierung stuft seit Mittwoch, dem 07.07.2021 mehrere Länder, die zuletzt als Virusvariantengebiete galten, zu Hochinzidenzgebieten herunter. Das betrifft Portugal, Großbritannien, sowie Russland, Indien und Nepal. Somit darf sich bei Rückreise aus diesen Ländern während der 10-tägigen Quarantäne wieder nach fünf Tagen freigetestet werden. Vorher waren 14 Tage unverkürzbare Quarantäne fällig.

#Indien#Portugal

Ganz Portugal nun Virusvariantengebiet

Nachdem in Lissabon bereits zahlreiche Einschränkungen und Reisebeschränkungen galten, folgt nun der Rest des Landes.
Als Virusvariantengebiet gelten ab 29.06.2021 neben dem gesamten Festland auch die Urlaubsinsel Madeira und die Azoren. Die Höhe der dortigen Inzidenz ist mit 16,0 (Madeira) zwar relativ moderat, aber dennoch viel höher als derzeit in Deutschland. Zuvor war lediglich vor Reisen in die Region Lissabon und auf die Azoren gewarnt worden.

Regionen mit erhöhter Ansteckungsgefahr trotz Impfung

Als Virusvariantengebiete gelten Regionen, in denen das Virus nachweislich leichter übertragen wird, beispielsweise durch eine Mutation. Auch gilt nicht als sichergestellt, dass eine Immunisierung durch Impfung oder Genesung dort in vollem Umfang gegeben ist. In Lissabon nahm die Anzahl der Infektionen mit der sogenannten Delta-Variante zuletzt extrem zu, weshalb die portugiesische Regierung zahlreiche Beschränkungen im Rahmen eines harten Lockdowns verhängte. In Portugal haben bereits 52 % der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten, 31 % sind vollständig geimpft.

Einreise theoretisch möglich

Die Einreise wäre mit einem negativen Test nach portugiesischem Recht zwar theoretisch möglich, aber eine Rückreise nach Deutschland mit erheblichen Auflagen und Umständen verbunden. Neben den mittlerweile üblichen negativen Tests wird eine Quarantäne fällig. Dazu besteht ein Beförderungsverbot. Flug- und Bahngesellschaften dürfen keine Personen aus Virusvariantengebieten nach Deutschland transportieren, die keine deutschen Staatsbürger sind.

Quarantänepflicht für Einreisende aus einem Virusvariantengebiet

Bei Rückreise aus einem Virusvariantengebiet ist eine 14-tägige Quarantäne unausweichlich. Diese kann nicht verkürzt werden. Ein sogenanntes "Freitesten" gibt es nicht. Das gilt auch für den Transit. Die Durchreise aus einem Virusvariantengebiet in einen Drittstaat ist nicht möglich.

Wie reagieren Reiseveranstalter?

Der Sommerurlaub in Portugal fällt von Seiten der großen Reiseveranstalter natürlich aus. Angebote bis zumeist Mitte/Ende Juli wurden bereits storniert. Die Inzidenz in Lissabon liegt bei derzeit 222, die der Algarve bei 193 Stand 27.06.2021. Eine zügige Rückkehr zur Normalität ist nicht zu erwarten. Es besteht aber die Möglichkeit, dass Warnungen für einzelne Regionen vorab aufgehoben werden.
Text: Alexander Klose

Tschechien hebt Testpflicht bei Einreise für Deutsche auf

Seit dem 22.06.21 ist die Einreise nach Tschechien ohne negativen Corona-Test möglich.
Tschechien stuft die Risikostufe der Bundesrepublik Deutschland auf "grün" herab. Somit stufen sich beide Länder nun gegenseitig nicht mehr als Risikogebiet ein. Deutschland hatte bereits Anfang Juni Regelungen beim Grenzübertritt nach und aus Tschechien gelockert. Damit entfällt die Corona-Testpflicht bei der Einreise, die auch ohne triftigen Grund, also auch mit touristischer Absicht, stattfinden darf. Reisen nach Tschechien sind erlaubt. Vor Ort kann der Zutritt von Einrichtungen, Gastronomie und Hotels dennoch weiterhin an eine Corona-Testpflicht gebunden sein, auch gilt eine Maskenpflicht überall dort, wo ein Mindestabstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann (auch draußen).
Text: Alexander Klose


#Tschechien

Endlich Urlaub – weniger Risikogebiete. Die generelle Reisewarnung wird aufgehoben.

Ab sofort gelten zahlreiche Regionen nicht mehr als Risikogebiete und es kann auf dem Landweg ohne Einschränkungen verreist werden.
Flugreisende benötigen nach wie vor einen negativen Test, auch wenn sie in Regionen reisen, die keine Risikogebiete mehr sind.

Keine oder nur noch teilweise Risikogebiete sind ab 13.06.21 unter anderem:
Armenien
Aserbaidschan
Bosnien und Herzegowina
Bulgarien
Finnland

Griechenland (Berg Athos, die Nördliche Ägäis inkl. Samos und Lesbos, Ostmakedonien und Thrakien sowie Peloponnes gelten nicht mehr als Risikogebiet)
Italien

Kanada
Kosovo

Kroatien ist kein Risikogebiet – mit Ausnahme von Medimurje und Varazdin
Libanon
Litauen
Malta
Moldau
Montenegro
Nordmazedonien

Norwegen (Kein Risikogebiet mehr sind: Innlandet und Viken)
Österreich
Polen

Portugal (Madeira ist kein Risikogebiet mehr)
Schweiz (Bern und Thurgau wurde von der Liste der Risikogebiete entfernt)
Spanien (Balearen und weitere Regionen sind keine Risikogebiete mehr)

Serbien
Tschechien
Slowakei
Ukraine
USA
Zypern

Grün: keine Region des Landes ist Risikogebiet
Orange: es gelten Teilreisewarnungen für einige Regionen des Landes

Generelle Reisewarnung fällt ab 01.07.2021

Ab ersten Juli fällt zudem die generelle Reisewarnung. Dies bedeutet, dass vor Reisen in rund 100 Länder nicht mehr durch das Auswärtige Amt gewarnt wird. Erst ab einer Inzidenz von 200 werden weiterhin Reisewarnungen ausgesprochen. Ab einer Inzidenz von 50 rät das Auswärtige Amt weiterhin von einer Reise ab. Auswirkungen auf die Einreisebestimmungen der einzelnen Länder hat dies nicht. Dennoch ist ein Urlaub in viele Länder mit weitaus weniger Hürden verbunden als zuvor, vor allem was die Rückreise angeht. Vor Reisen in Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiete wird ebenfalls weiterhin gewarnt.
Text: Alexander Klose

Zahlreiche Urlaubsländer von der Liste der Risikogebiete gestrichen

Das Robert-Koch-Institut teilt mit, dass Einreisebeschränkungen zahlreicher europäischer Länder aufgehoben werden.
Europaweit sinken die Corona-Infektionszahlen. Mit zahlreichen Lockerungen werden nun auch Einreisebeschränkungen aufgehoben. Ab Sonntag stehen Italien und Tschechien sowie Teile Österreichs, der Schweiz, Kroatiens und Frankreichs nicht mehr auf der der Liste der Risikogebiete. Eine Einreise auf dem Landweg aus diesen Staaten ist dann wieder ohne Auflagen möglich.

Text: Alexander Klose

Bund will Notbremse nicht verlängern

Zum 30.06.2021 läuft die bundesweite Notbremse aus. Geht es nach dem Gesundheitsminister, soll eine Verlängerung vermieden werden.
Die bundesweite Notbremse regelt, dass Kreise und kreisfreie Städte ab einer 7-Tages-Inzidenz von mindestens 100 zahlreiche Einschränkungen erlassen müssen. Es gelten dann Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, der Einzelhandel ist eingeschränkt und die Gastronomie muss geschlossen werden. Eine Aufhebung würde vor allem in der Tourismus- und Veranstaltungsbranche für viel mehr Planungssicherheit sorgen. So würde ein kurzfristiger Anstieg aufgrund einiger weniger Infektionen in einem Bevölkerungsarmen Gebiet nicht sofort verbindlich zur erneuten Schließung führen. Auch würde ein ständiges Öffnen und Schließen nicht mehr möglich sein.
Text: Alexander Klose

Öffnungstermine der M&R Hotels

Einhergehend mit den Corona-Lockerungen öffnen viele M&R Hotels wieder die Tore.
M&R Motorradhotels öffnen nach Corona Lockdown

In vielen Regionen Europas nimmt der Tourismus wieder Fahrt auf. Öffnungsmöglichkeiten alleine bedeuten aber nicht, dass auch jeder Betrieb sofort wieder Gewehr bei Fuß steht und Gäste empfangen kann. Durch lange Schließungen ist die Personalsituation oftmals angespannt, auch fürchten einige durch baldige Schließungen weiteren Schaden zu erleiden.
Andere Häuser dagegen sind schon im Hochsaisonmodus. Wer hier noch ein Zimmer ergattern möchte, sollte sich kurzfristig entscheiden.

Diese Öffnungstermine unserer motorradfahrerfreundlichen M&R Motorradhotels sind schon bekannt:
HotelnameRegionÖffnet ab
Gutshaus BüttnershofAltmarkgeöffnet
Hotel DahmArdennengeöffnet
Das ReinersBayerischer Wald06.06.21
Landhotel NeuhofBayerischer Waldgeöffnet
Waldhotel SeelowBrandenburg11.06.21
Kircher SeppDolomitengeöffnet
Hotel GurschlerDolomitengeöffnet
Garni Hotel RitterhofDolomitengeöffnet
Weisses RösslDolomitengeöffnet bis 17.10.21
Hotel FlorianDolomiten01.06.21 bis Ende September
Hotel SassorEderbergland/Sauerlandgeplant ab Mitte Juni
Hotel DehrenEifelgeöffnet
Hotel Goldner SternFränkische Schweiz01.06.21
Landhaus SchulzeHarzgeöffnet
Landhotel KarrenbergHunsrückgeöffnet
Hotel HirschOdenwald28.06.21
Pension am HochuferOstsee04.06.21
Hotel BurgschänkePfälzer Waldgeöffnet
Hotel ReweschnierPfälzer Waldgeöffnet
Hotel SonnenblickRhöngeöffnet
Hotel SonneggSalzburger Landgeöffnet bis 16.10.21
CardeduSardinien06.06.21 bis Ende Oktober
Landidyll Hotel LindenhofSauerland15.06.21
Landhotel MühlengrundSauerland02.06.21
Landgasthof Hotel RössleSchwäbische Alb05.06.21
Schwarzwaldhotel Roter BühlSchwarzwaldgeöffnet
Hotel Enz ResidenzSchwarzwald03.06.21
Landgasthof EngelSchwarzwaldgeöffnet
Hotel RennsteigThüringer Waldgeplant ab Juli
Hotel FrankenblickThüringer Waldgeplant ab Juli
Posthotel PfudsTirolgeöffnet bis 17.10.21
Hotel LammVinschgaugeöffnet
Hotel AmbienteWeserberglandgeöffnet
Gasthaus zum LindenwirtWeserberglandgeöffnet
Hotel Montana LauenauWeserberglandgeöffnet
Hotel Höxter am JakobswegWeserberglandgeöffnet
Text: Alexander Klose


#Dolomiten

Mecklenburg-Vorpommern zieht Tourismusstart vor

Ab 04.06.21 ist Urlaub für alle auch in Mecklenburg-Vorpommern wieder möglich
Ab Freitag den 04.06.21 findet in Mecklenburg-Vorpommern wieder Tourismus für alle statt. So ist die Beherbergung und Bewirtung auch von Gästen außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns wieder gestattet. Für Einheimische gilt dies bereits ab 28.05.21. Voraussetzung ist ein negativer Corona-Test, der alle drei Tage wiederholt werden muss. Tagestourismus und private Reisen an die mecklenburgische Ostsee, wie beispielsweise Urlaub bei Freunden, ist ab 11.06.21 wieder gestattet.

Aufhebung der Maskenpflicht in Niedersachsen vom Tisch

Ein Entwurf der niedersächsischen Landesregierung sah vor die Maskenpflicht für den Einzelhandel aufzuheben. Dennoch sind zahlreiche Erleichterungen auf dem Weg.
Vorraussetzung für die Aufhebung der Maskenpflicht wäre eine fünf Werktage andauernde Inzidenz von unter 35 je 100.000 Einwohner gewesen. In Niedersachsen hätte dies bereits einige Regionen betroffen. Nun steht aber fest, dass diese Verordnung nicht kommen wird und die Maskenpflicht bleibt. Dennoch besteht in Niedersachsen die realistische Chance, dass einige Landkreise die kleinste Stufe des Stufenplans unterschreiten. Der Landkreis Friesland weist eine Inzidenz von nur noch 13,2 auf. Die kleinste Stufe regelt Inzidenzen zwischen 10 und 34,9. Sollte ein Landkreis darunter liegen kann er per Allgemeinverfügung weitere Erleichterungen erlassen. Auch fällt hier die Maskenpflicht für einige Bereiche sowieso schon weg.

Ein neuer Stufenplan kommt mit weiteren Erleichterungen - Testpflicht soll reduziert werden

Dennoch hat die niedersächsische Landesregierung eine Überarbeitung des Stufenplans angekündigt, da sich das Infektionsgeschehen besser darstellt als erwartet. Eine Sprecherin teilte uns mit, dass der Plan bis spätestens Samstag den 22.05.21 veröffentlich werden wird und dann ab Dienstag den 25.05.21 in Kraft treten soll. Vor allem die Testpflicht soll dort wo das Infektionsgeschehen gering ist, reduziert werden und den Alltag erleichtern.

Neuerung für touristische Übernachtungen in Niedersachsen

Die "Landeskinderregelung" wurde am 18.05.2021 gerichtlich gekippt. Das heißt, dass ab sofort auch wieder Gäste aus ganz Deutschland in Hotels und Ferienunterkünften in Niedersachsen übernachten dürfen.

Hessen lockert, Tschechien öffnet Grenzen

Nachdem bereits viele Bundesländer die Corona-Maßnahmen gelockert haben, zieht nun auch Hessen nach und ermöglicht Tourismus. Auch Einkaufstrips aus Bayern nach Tschechien sind wieder möglich.

Hessen macht Urlaub wieder möglich


Hessen lockert ab 17.05.21 und öffnet Gastro und Hotels in zwei Stufen. In Landkreisen mit Inzidenzen unter 100 in den letzten fünf Tagen dürfen die Außenbereiche der Gastro geöffnet werden. Fünf aufeinanderfolgende Tage unter 50 oder vierzehn unter 100 öffnen auch Innenräume. Hotels, FeWos, Pensionen, etc. dürfen ebenso öffnen, allerdings gilt für beide Stufen eine Testpflicht 2x die Woche und bei Anreise, sowie eine Auslastungsbeschränkung in Betrieben mit Gemeinschaftsreinrichtungen von 60 bzw 75%.

Tschechien über den Berg? Inzidenzen sinken, Einzelhandel und Gastro öffnen.


In Bayern kann wieder günstig im grenznahen Tschechien eingekauft werden. Eine Grenzüberschreitung wird ab sofort für 12 Stunden ohne Quarantäne möglich sein. Der Einzelhandel hat geöffnet. Tschechien weist im Vergleich zu Deutschland zuletzt deutlich niedrigere Inzidenzen aus. Die tschechische Gastronomie öffnet im Außenbereich ab den 17.05.21 wieder für Kunden. Es gilt eine Test- bzw. Nachweispflicht über Impfung oder Genesung.


#Tschechien

Ba-Wü und Bremen lockern

Während Bremen vor allem den Alltag erleichtert setzt man in Baden-Württemberg ab Himmelfahrt schon wieder auf Tourismus!
Der Bremer Senat Bremen beendet ab 17.05.21 die Ausgangssperre und setzt zahlreiche Lockerungen für Einzelhandel und Kultur um. In Baden-Württemberg geht man direkt einen Schritt weiter. Der vorgestellte Stufenplan, der bereits zum Wochenende gelten soll, erlaubt unter anderem Übernachtungen und Außengastronomie. Urlauber behalten die Inzidenzzahlen der einzelnen Landkreise im Auge, bevor Sie Ihren Urlaub planen. Dennoch scheint ein Motorradurlaub in den zahlreichen attraktiven Regionen Baden-Württembergs auch mit Übernachtung und Einkehr in Kürze wieder möglich.

Bayern öffnet Gaststätten & Herbergen

Pünktlich zu Pfingsten ist Urlaub auch in Bayern wieder möglich.
Bayern erlaubt touristische Übernachtungen wieder ab 21.05.21. Öffnen dürfen Hotels, Ferienwohnungen und weitere Herbergen. Für Hotelgäste werden Wellnessbereiche und Innengastronomie zur Verfügung stehen. Die Außengastronomie und kulturelle Einrichtungen dürfen bereis heute wieder öffnen. Man sollte sich aber vorab informieren welche Einrichtungen geöffnet sind und welche nicht. Es gibt keinen Erlaubnis-Automatismus, die Kommunen müssen zustimmen und auch nicht jeder Betrieb öffnet sofort spontan die Türen. Bisher gestatten erst rund ein Dutzend Landkreise die Öffnungen. Weitere werden im Laufe der Woche folgen. Münchens Biergärten starten ab Mittwoch. Landkreise mit einer Inzidenz über 100 sind definitiv ausgenommen. Für sie gilt die Notbremse.
Text: Alexander Klose

Spanien hebt Notstand auf

Der allgemeine Notstand in Spanien wurde aufgehoben. Die Regionen entscheiden nun selbstständig welche Maßnahmen gelten.
Der Notstand galt für insgesamt sechs Monate. Mit der Aufhebungen enden in vielen Regionen zahlreiche Einreisebeschränkungen. Auf den Balearen zu denen auch Mallorca zählt, öffneten Bars bereits wieder im Außenbereich. Schon in zwei Wochen könnten diese auch wieder im Innenbereich Gäste bedienen. Nächtliche Ausgangssperren bleiben jedoch. Immerhin - bis 22.30 Uhr darf im Außenbereich wieder konsumiert werden.
Text: Alexander Klose

Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern

Verwirrung um die Einreiseregelung nach Mecklenburg-Vorpommern. Nur Geimpfte oder auch Genesene? Kinder ja oder nein?
Seit 05. Mai dürfen ausschließlich vollständig geimpfte Tagestouristen und Zweitwohnungsbesitzer wieder nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen. Zahlreiche Medien stellten die Behauptung auf, dass Kinder diese nicht begleiten dürfen. Da Kinder unter 14 Jahren nicht unter die Kontakbeschränkung fallen, ist dies falsch. Auch falsch ist, dass Genesene einreisen dürfen. Angeblich ist diese Regelung in Vorbereitung, jedoch noch nicht aktiv. Die heute beschlossenen bundesweiten Erleichterungen für Geimpfte und Genesene können bei der Einreise nicht angewendet werden, da sie Einreisebestimmungen nicht regeln.

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